• SonyEricsson XPERIA X1.

    Das, was SonyEricsson da Anfang des Jahres auf der Mobile World in Barcelona und später auf der CeBIT gezeigt hat, sieht ja wirklich lecker aus. Und weil es offenkundig gleich mehrfach die bisherigen Rahmen sprengt, hat SonyEricsson für das X1 das Label „XPERIA“ miterfunden, unter dem zukünftig weitere Mobiltelefone stehen sollen.

    Das XPERIA X1 ist aber schon eine Augenweide. Flach und doch mit einer herausschiebaren Tastatur, UMTS, Windows Mobile 6.1, 400 Megabyte eingebauter Speicher, MicroSD-Kartenschnittstelle, ein großes 3-Zoll-Display. Als CPU werkelt ein QualComm MSM7000 mit einem Takt von 528 MHz und umhüllt ist das ganze von einem Metallgehäuse, was an sich schon eine Seltenheit geworden ist.

    Allem Anschein nach soll HTC das X1 auftragsfertigen, was zumindest nicht verwundert, da HTC schon seit mehreren Jahren Smart- und PDA-Phones mit Windows Mobile fertigt. Erscheinen soll das X1 laut SonyEricsson im 2. Halbjahr, AreaMobile.de sieht das 3. Quartal. Der Preis dürfte jedoch vermutlich empfindlich werden. Das, was bisher so an Mutmaßungen zu lesen sind, pendelt zwischen 400 und 700 Euro.

  • WordPress 2.5 in den Startlöchern.

    Hätte eigentlich schon letzte Woche kommen sollen, allerdings taten die Programmierer gut daran, doch noch etwas zu warten, Bugfixing zu betreiben und einigen Plugin-Programmierern Zeit zum Aktualisieren ihrer Plugins zu geben.

    Dafür gibt es einen Blick hinein und das überrascht dann doch, denn das Dashboard ist umfassend aufgeräumt worden. Die Benutzerführung zum Schreiben von Artikeln ist renoviert, ebenso die Verwaltung, die nun anscheinend auch ohne zusätzliche Plugins die Tag-Verwaltung ermöglicht. Erfreulicherweise wurde bei diesem Frühjahrsputz die Navigation nicht ebenfalls saubergekärchert, so dass auch der Ungelernte und Ungelenke zukünftig seine Items findet.

    Okay, Freunde, dann mal raus damit. 🙂

  • Die moderne Seuche "Spaß-Mails".

    Spaßeshalber habe ich mir mal das Problem von so genannten „Spaß-Mails“ angeschaut, also den vielleicht nett gemeinten, aber dennoch furchtbar unlustigen Versand von E-Mails mit angehängten Word-Dokumenten, Powerpoint-Folien oder gar ausführbaren Dateien.

    Um es kurz zu fassen: Ich hasse sie abgrundtief. Solche Mails sind in der Regel megabyteweise groß, oft genug sind die Späßchen mehr als uralt und treffen deshalb gleich regelmäßig von allen möglichen Ecken und Enden ein. Sie vermüllen meine Mailbox, weil solche Inhalte ohne jegliches Lesen direkt in den Papierkorb kommen.

    Und sie haben leider eine virulente, kaum zu kontrollierende Verbreitung. Vollziehen wir doch mal einen üblichen Weg nach:

    Freund A schickt eine solche Spaßmail an 50 Freunde, natürlich alle als CC adressiert. Alle 50 Freunde erhalten diese Mails. Zwei von diesen 50 Freunden sind Freund B und Freund C. Auch sie haben lustiges auf Lager, nehmen die Mail von Freund A auf „Antworten“ und ballern ihre Späße ab. Und so weiter.

    Das Problem ist jetzt: Wen schreibe ich an, um das zukünftig bitte zu unterlassen? Im Endeffekt müsste ich alle anschreiben, also auch die Mail von Freund A nehmen, auf „Antworten“ klicken und mich richtig schön unbeliebt machen.

    Hochgradig scheußlich wird das alles, wenn auch noch weitergeleitet wird, möglicherweise sogar inline, so dass dann alle Empfängeradressen, die als CC adressiert waren, nun im Body der Mail stecken. Passiert das ein Weile regelmäßig – so wie beispielsweise bei den berühmt-berüchtigten Mails, in denen Postkarten an einen krebskranken Jungen geschickt werden sollen oder zu Knochemark-Typisierungen aufgerufen wird – macht die eigene Mailadresse teilweise jahrelang die große Wanderschaft durch abertausende Postfächer.

    Ein hochgradig ärgerliches Problem, dessen Lösung in jedermanns Hand liegt. Finger weg von Massen-Weiterleitungen und Spaß-Mails!

  • Demotivated.

    Das Webmaster-Postfach der SPD Pforzheim ist im Laufe der Zeit ein richtiges, kleines Sammelbecken der Gesellschaft geworden. Neben dem üblichen Spam gelangen da allerlei Nachrichten hinein: Pressemeldungen, Bestellformulare für Werbemittel, Mails, die eigentlich an die SPD-Gemeinderatsfraktion gerichtet sind, teilweise Nachrichten von Genossen aus dem ganzen Land und gelegentlich auch Austrittsgesuche.

    Nun müsste ich mich eigentlich nicht sonderlich darum bemühen, sondern könnte es einfach machen und die Austrittsgesuche freundlich an die SPD-Geschäftsstelle weiterleiten. Ganz so einfach machen wir das aber den Austrittswilligen nicht, denn wir hätten schon gern gewusst, warum ausgetreten werden soll. Einfach, weil das zur Höflichkeit gehört, zumindest einmal nachzufragen und weil es nicht selten vorkommt, dass eine Reihe von Missverständnissen existierten, die nach einigen klärenden Worten den austrittswilligen Genossen dazu bringen, doch zu bleiben.

    So auch am Sonntag, als so ein Austrittsgesuch von einem Genossen kam, der wissen wollte, wie man das denn rechtsgültig macht. Also zurückgeschrieben, dass man das bitte schriftlich und formlos gegenüber der SPD-Geschäftsstelle bekunden solle, gern wüsste ich aber, rein Interesse halber, die Gründe des Austritts. Und dann ging es los: Ein Schwall von weitgehend persönlichem Frust, garniert mit dem üblichen Geschimpfe auf Hartz IV, den höheren Genossen, von Schweinen, die ihre Schlächter selbst suchen würden, der bösen Globalisierung, Auspuffrohren, die von VW stammen, aber dennoch aus China kämen und pipapo. Im Stakkato, überreagierend, beratungsresistent und letztendlich immer weiter abfällig schreibend.

    In meiner ersten Antwortmail hatte ich noch versucht, einigen der größten Denkfehler mit Gegenargumenten entgegenzutreten, allerdings waren die weiteren Mails des Herrn Genossen weitere Schimpftiraden, so dass man sehr schnell zur Erkenntnis kam, dass da jemand nicht einfach nur austreten will, um seine Meinung kundzutun, sondern dass jemand irgendeine vermeintlich schmerzhafte Meinung kuntun möchte, um ausgetreten zu werden, vermutlich deshalb, um dann einfach noch ein bisschen besser schimpfen zu können.

    Nun, da sind so Leute bei mir grundsätzlich an der falschen Adresse. Entweder, wir argumentieren sachlich oder wir lassen es bleiben. Nachdem der Herr Genosse dann in seiner argumentativen Sackgasse, in die er sich langsam aber sicher hineinmanövriert hatte, nichts besseres mehr einfiel, mir und dem Rest der SPD einfach jeglichen Sachverstand abzureden, ging ich einfach mal ins Bett. Read liberal, write conservative but sleep a night about it. Jahrelange Usenet-Erfahrung, die sich im politischen Nahkampf wertvoll bezahlt macht.

    Heute mittag war ich dann mal kurz in der hiesigen SPD-Geschäftsstelle, um das endgültige Okay für das Versenden von Einladungen zu geben, als mich die Büromitarbeiterin zur Seite nimmt und meint, dass das ja schon toll sei, dass ich mich da so abmühe bei dem Kandidaten, dass das aber in diesem Fall gar nichts bringt, da der Herr Genosse, um den es da geht, schon seit 1999 aus Gründen unbezahlter Mitgliedsgebühren gar nicht mehr in der SPD sei. Na danke.

  • Im Kino: 8 Blickwinkel.

    Conspiracy – vor allem, wenn es um den US-Präsidenten geht – ist immer eine gute Filmvorlage. So auch für den Film 8 Blickwinkel von Regisseur Peter Travis, in dem es um ein Attentat auf den US-Präsident geht, das im spanischen Salamanca verübt wird. Erzählt wird die Geschichte dabei aus den Blickwinkeln von 8 Menschen und das hat schon durchaus seinen Reiz, weil es unglaublich präzise erzählt, rasant gedreht und perfekt geschnitten ist. Dumm dabei ist, dass man praktisch keinen Inhalt des Filmes vorstellen kann, ohne dass man die zentralen Höhepunkte ausplaudert.

    Allerdings sei gesagt, dass die Schauspielerriege, die bis auf wenige Ausnahmen nicht zur üblichen ersten Reihe gehören, ihren Job gut machen (deren Geschichten jedoch dennoch etwas genauer gezeichnet werden könnten), der klassische Bösewicht, der hinter dem US-Präsidenten her ist, immer noch wie Mohammed Atta aussieht, die Verfolgungsjagd mitunter zum Besten gehört, was ich seit langer Zeit gesehen habe, dafür aber der Hubschrauber am Ende so ziemlich das stümperhafteste an Computertrick ist, was seit Jahren von der Leinwand flimmerte.

    Die überraschenste Erkenntnis am Ende des Filmes ist, dass selten 90 Minuten so schnell vorübergingen und dass „8 Blickwinkel“ tatsächlich das Kinodebüt von Regisseur Peter Travis sein soll. Das lässt hoffen, dass da ein neuer Stern im Himmel der Politthriller aufgeht.

  • Spielzeug zum Vernetzen.

    Bitte nicht über die neue Rubrik namens „Spielzeug“ rechts wundern, das ist für technologische Vernetzungszwecke gedacht, über die man sich als Blog-Schreiber in fast schon niedlicher Manier freuen kann. Habe Mitleid.

    Wobei die Bloggerei eigentlich gar nicht so dumm ist. Vielleicht etwas überladene Website.

  • Tastaturschätzchen.

    Ich habe wirklich eine ganze Weile nach einer schönen, alten IBM-Tastatur gesucht – diese ganz alten Dinger aus den 80er Jahren mit noch richtigen Mikroschaltern, die das typische Klackern dieser Tastatur lieferten. In meiner Berufsschulzeit war es ein Vergnügen, auf einer solchen IBM-Tastatur arbeiten zu können. Den Tastendruck habe ich vor allem beim Maschineschreiben sehr geschätzt, außerdem hört sich das flotte Schreiben darauf so richtig wichtig an.

    Vor einigen Jahren habe ich so eine IBM-Tastatur mal bei eBay ersteigert, das war jedoch eher ein Reinfall, weil das gute Stück einen Eindruck machte, als wäre sie aus einem Verdauungskanal gefallen. Was sich manche Leute trauen und für Müll in eBay verkaufen, passt auf keine Kuhhaut mehr. So habe ich bei dieser Tastatur wenigstens die Tasten abgenommen und aufgehoben, man weiß ja nie.

    Letzten Sonntag habe ich auf dem hiesigen Automarkt, als ich meinen verlorengegangenen Vater suchte, Sascha mit seiner Tochter getroffen, die – so gaben sie zumindest vor – nach einem Auto für Oma Ausschau hielten (sich aber dennoch verdächtig liebevoll um einen Volvo kümmerten). Beim Zurücklaufen gingen wir noch im Büro des hiesigen Sportkreises vor, damit Sascha dort den Briefkasten leeren und nach dem rechten schauen konnte und ich stieß währenddessen auf einen ausgemusterten Server, auf dem – eine IBM-Tastatur lag. Lediglich leicht verstaubt, aber eben eine Tastatur, die jahrelang an einem Server hing und deshalb dementsprechend wenig in Gebrauch war. Dieses Geschenk ließ ich mir dann bedenkenlos eine spendenbescheinigungsfreie 5-Euro-Spende kosten.

    Heute habe ich das gute Stück mal tiefengereinigt und nun strahlt das Teil und schmückt meinen Schreibtisch. Ich muss bei Gelegenheit noch etwas den Hub der Backspace-Taste gleitfähiger machen, aber: I love it!

  • Banken- und Versicherungshelden.

    Meine Helden von der GE Money Bank.. da habe ich nun mein Konto nach gut zweieinhalb Jahren gekündigt und habe auch das restliche Geld auf dem Konto mit dem Hinweis „Kontolöschung“ auf mein neues Konto überwiesen bekommen und nun flattert heute ein Brief ins Haus, in dem man sich freut, mir nun einen Dispokredit einräumen zu können. Nachdem ich übrigens vor rund einem Jahr gefragt hatte. Und der ungefähr bei einem Viertel von dem liegt, den ich mir bei meiner jetzigen Bank selbst vorgeschlagen hatte. So werde ich leider meine alte Bank damit behelligen, mir nochmal schriftlich zu bestätigen, dass sie auch wirklich mein Konto gelöscht haben.

    Bei der Xxxxxxxx-Versicherung und dem vergeblichen Versuch, den aktuellen Beitrag meiner Lebensversicherung von meinem alten Konto abzubuchen, weiß nach Analyse des Vorganges keiner so recht, wie das eigentlich passieren konnte, denn angeblich steht die neue Kontoverbindung auch im Computer. Jaja, der Computer mal wieder. Genau der hat mir aber auch die Rechnung mit der zusätzlich eingebauten Rücklastschriftgebühr geschickt und das macht der ja sicherlich nicht, weil Frühling ist. Ich solle jetzt am besten gar nichts machen, man wolle nochmal versuchen, den Beitrag vom neuen Konto einzuziehen. Das wäre angebracht, ja.

    Hinweis in eigener Sache: Im obigen Text ist der Name eines Unternehmens mit „Xxxxxxxx“ unkenntlich gemacht. Dies geschieht aus folgendem Grund.

  • Was ich eigentlich so mache.

    Hatten wir eigentlich je mal geklärt, was ich so den ganzen Tag treibe, also hauptberuflich? Nicht wenige wissen, dass ich irgendwie mit der EDV zu tun habe. Die richtig gut informierten Insider sind schon nahe dran, wenn sie das auf „Internet“ näher spezifizieren.

    Nun gut, ich arbeite offiziell als Systemadministrator bei einem Internet-Provider namens Netmanufacture GmbH. Eine Firma, die so klein, effizient und kundenorientiert arbeitet, dass sie zum elitären Kreis der Internet-Provider gehört, deren Homepages im Retro-Look daherkommen. 😉

    Was systemadministriere ich denn so? Das sind zum einen unsere eigenen Serversysteme, die wir im hauseigenen Rechenzentrum tatsächlich noch richtig selbst verwalten. Auf denen laufen tatsächlich auch noch von uns direkt hier verwaltete Dienste wie beispielsweise Mail, DNS, Web, RADIUS etc. Genau um diese Dienste kümmere ich mich dann auch noch, wobei mein Schwerpunkt schon mit den obig genannten Diensten eingekreist ist.

    Der zweite, große Punkt ist natürlich der Kundenservice, teilweise vor Ort, teilweise per Fernwartung. Hier geht es vor allem auch um die Unterstützung bei Netzwerkdiensten mit dem Schwerpunkt Internet, gelegentlich auch etwas Windows-Support und in ernsten Fällen natürlich auch um Lebenshilfe. Spezialitäten sind so Dinge wie Eskalationssupport für größere Probleme mit Exchange-Servern. Nicht dass Microsoft Exchange besonders schlecht laufen würde – das Gegenteil ist der Fall – aber mit madiger Hardware und schlechter Administration ist auch ein Exchange-Server erfolgreich kaputtzubekommen. Und da bei Ausfall des Groupwareservers gleich der ganze Laden steht, ist der Service in diesem Gebiet eben nicht zu unterschätzen. Zumal sich relativ wenig Leute an solche Sachen herantrauen, wenn es geknallt hat.

  • Frech.

    Gestern morgen hatte die Arzthelferin leider kein Wechselgeld parat, um meine 50-Euro-Schein ordentlich kleinzubekommen, um die Praxisgebühr zu bezahlen. Ich bot daraufhin das einzig sinnvolle an, nämlich schnell runter zum Bankautomaten der Volksbank zu flitzen und dort etwas Geld zu ziehen.

    Nun wusste ich zwar, dass die Volksbank Pforzheim kein Freund von fremden Banken ist und das Geldabheben mit meiner Comdirect-Karte elend bestrafen würde: Schlappe 3,98 Euro für 30 gezogene Euro. Über 13 % Gebühren. Es wundert mich da nicht wirklich, weshalb der Trend weg vom Bankschalter und hin zum Geldautomaten geht – bei so Gebühren kann auch der größte Halsabschneider einem nicht in die Augen sehen.

    Bei der nächsten Genossenschaftsversammlung der Volksbank Pforzheim wünsche ich eine lobende Erwähnung für diese Spende.

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