• Gern vergessen.

    Kennt jemand dieses Gefühl? Man hat relativ komplexe Vorgänge mit lästigen Workflows oder einfach nur eine Information, die man nicht vergessen darf. Damit man sie nicht vergisst, schreibt man diese Dinge auf bzw. notiert akkurat und nachvollziehbar den Zwischenstand und darf es dann im Gedächtnis freigeben. Ein richtig schönes Gefühl: Man darf etwas vergessen. Muss nicht den halben Tag damit verbringen, es im Gedächtnis von einer Neurone in die nächste zu schieben. Ich finde das ein richtig befreiendes Gefühl, das bei richtig komplexen Dingen spürbar den Stresslevel senkt, wenn vielleicht auch nur subjektiv.

    Ich bin inzwischen der festen Überzeugung, dass bei „denkenden“ Berufen ein nicht unerheblicher Teil des Stresses dadurch ausgelöst wird, dass man Dinge im Kopf behalten muss. Oder dass man Dinge notieren kann und man sich dann viel zu viel den Kopf darüber zerbricht, eine Ordnung zu halten oder diese Dinge später wieder zu finden.

    Da kann es richtig Spaß machen, etwas zu vergessen. Und das schöne dabei ist, dass man das dann auch wirklich vergisst. 🙂

  • Datenbank sichern in KeePass.

    Ich hatte ja kürzlich das Problem, dass meine KeePass-Installation die Passwortdatenbank nicht mehr öffnen, konnte, da diese aus mir unerfindlichen Gründen defekt war (möglicherweise hatte ich den USB-Stick mit der Datenbank zu früh vom Computer entfernt). Anyway, die Gründe sind mir an sich herzlich egal (der USB-Stick zumindest ist in Ordnung), es sollte nur nicht so bald wieder auftreten oder es sollte zumindest eine Notfallkopie der Datenbank existieren.

    An sich würde mir schon reichen, wenn beim Abspeichern der Datenbank, was immer dann passiert, wenn sich in der Datenbank etwas ändert, nicht einfach die Datenbank überschrieben wird, sondern die alte Version als Backup in eine gesonderte Datei kopiert und die neue Datenbank in eine neue Datei geschrieben wird. Da ja diese Backup-Versionen ebenso verschlüsselt sind, ist das grundsätzlich kein Sicherheitsproblem und man hat im Ernstfall, wenn die aktuelle Datenbank durch unvollständige Schreibvorgänge beschädigt wurde, immer noch eine alte Version unmittelbar daneben.

    Leider kann genau das KeePass nicht von Hause aus. Da KeePass jedoch eine Plugin-Schnittstelle hat, hat sich schon jemand genau mit diesem Thema befasst und ein Plugin namens db_backup geschrieben. Das ist auch noch sehr leicht zu bedienen, da es einfach nur heruntergeladen werden und die in der Zip-Datei befindliche DLL-Datei in das KeePass-Verzeichnis kopiert werden muss. Danach kann in KeePass in den Einstellungen das Plugin aktiviert werden. Einfach nur noch angeben, wohin die Sicherheitskopien geschrieben werden und wie viele Versionen vorgehalten werden sollen (ich habe mal „2“ angegeben) und schon ist das Ding konfiguriert.

    Ist nun tatsächlich im Katastrophenfall die aktuelle Passwortdatenbank defekt, kann einfach diese Backupkopie geöffnet werden. Noch nicht mal das Anpassen der Dateiendung ist erforderlich, das Passwort zum Öffnen der Passwortdatenbank ist selbstverständlich ebenfalls das alte.

  • Da muss wohl erst der Chef ran.

    Immerhin, hat nur zwei Tage gedauert, bis offenbar der Vorstandssprecher der Stuttgarter Volksbank ein Donnerwetter im Haus losgelassen hat und nun die „gütliche Einigung“ mit der Kundin sucht und, generös, wie man nun mal ist, die „Bitte um Rückerstattung“ der Reinigungskosten zurückzieht.

    Der PR-Schaden für eine lokal handelnde Bank ist dennoch da und wird die Bank eine Weile begleiten. Auch hier kann man nur sagen: Shit happens.

  • “Scheiß-Kunde”, oder: Die Kundenabwehr der Volksbank Stuttgart.

    Schon ein starkes Stück, was die Stuttgarter Volksbank da in den letzten Tagen an Nachrichten fabriziert. Schlimm dabei ist, dass diese Volksbank offenkundig dabei gerade von einem Fettzuber in den nächsten tritt und man eigentlich nur darüber staunen kann, wie unmenschlich (ja, unmenschlich) sie mit ihrer Kundschaft umgeht und sie dabei völlig vergisst, dass sie ja eigentlich genau von diesen Leuten lebt.

    Okay, fangen wir an: Eine Kundin hat von der Stuttgarter Volksbank eine Rechnung über 52,96 Euro bekommen. Aufgrund der Videoüberwachung in ihrer Filiale habe man festgestellt, dass es „resultierend aus dem Besuch der Kundin im Geldautomatenbereich der Bank zu einer fäkalen Verunreinigung kam2. Die Bank würde deshalb darum bitten, für die entstandenen Reinigungskosten aufzukommen.

    Nun, „fäkale Verunreinigungen“ in den „Geltautomatenbereich“ einer Bank hineinzubringen, ist wahrlich nicht schwer. Shit happens. Tagtäglich kacken Millionen Hunde Tonnen von Kot auf Straßen und Gehwege und wir können die Hintern der Hunde ja nicht zulöten. Also ist es im Bereich des Möglichen, ja sogar im Bereich des Wahrscheinlichen, dass tagtäglich hunderte Menschen in Tierkote hineintreten und diese in Geschäftsräume tragen, ob wissentlich oder unwissentlich. Das gesondert dem Kunden, der noch nicht mal den Kot erzeugt hat, sondern lediglich selbst Anschlagsopfer ist, in Rechnung zu stellen, ist kleinlich.

    Auf die Frage und die Rückfragen, wieso man ausgerechnet die Videoüberwachung für so eine „Tat“ zu Rate zieht und damit ein System, dass eigentlich zur Diebstahlsicherung und zum Vandalenschutz dient und durch den Eingriff in die Privatsphäre eines Menschen besonders sensibel handzuhaben wäre, penetriert, zu antworten, man müsse damit das „Hausrecht durchsetzen“, ist nicht kleinlich, sondern peinlich. Damit ist der betreffende Kunde als Störenfried und Vandale gebrandmarkt. Mal ganz abgesehen von datenschutzrechtlichen Bedenken, um die sich jetzt angeblich die zuständige Aufsichtsbehörde kümmert.

    Dann auf die entstandenen Rückfragen des gesamten Vorfalles und auf Fragen der Presse durch die Banksprecherin antworten zu lassen, dass es sich nicht um einen Hundehaufen, der von außen hereingetragen wurde, handelte, sondern es sich um eine massive Verunreinigung durch das Kind handelte, dass sich sichtbar im Geldautomatenbereich erleichterte, ist nicht mehr nur kleinlich, nicht mehr nur peinlich, sondern einfach nur unverschämt. Okay, in eine Bank zu kacken, ist gesellschaftlich untragbar, moralisch – zumindest in einer vertrauensvollen Kunde-Bank-Beziehung – nicht in der näheren Wahl der geeigneten Kommunikationsmittel, sowie hygienisch bedenklich. Das werden die Eltern des dreieinhalbjährigen Täters sicherlich auch ihrem Kind in der Erziehungsmatrix vermittelt haben.

    Nun, dass ein Kind anscheinend Muffesausen von einem bevorstehenden Arztbesuch hatte (die Mutter gab an, dass sie nach dem Maleur mit dem Kind schnell nach Hause fahren und es waschen musste, weil ein Arztbesuch unmittelbar bevorstand) und höchstwahrscheinlich versehentlich in die Bank kackte, ist ein bedauerlicher Kollateralschaden, der niemandem wirklich gefallen haben dürfte. Dann aber auch noch mit dem Finger auf denjenigen zu zeigen, dem offenkundig ein wirklich peinliches Missgeschick passiert ist, das ist eigentlich das Livree des unmenschlichen Ignoranten. Da spielt auch überhaupt nicht die Frage eine Rolle, ob die Mutter den Unfall des Kindes melden hätte können oder es eben nicht getan hat. Wer steht schon gern Flatulenzen ablassend in einer Warteschlange und ruft nach jedem Stoß: „Hallo, ich war es!“

    Und damit hat dann die Stuttgarter Volksbank auch öffentlich die Frage beantwortet, warum der normale, gesunde Mensch mit funktionierendem Verstand eigentlich nicht mehr zu ihr als Kunde kommen kann: Er könnte ja, zumindest theoretisch und mit durchaus messbarer Wahrscheinlichkeit (man denke an Durchfälle) in den Geldautomatenbereich kacken, vielleicht sogar unangekündigt und ohne Rückmeldung Flatulenzen abgasen oder gar etwas wollen. Also wirklich etwas banktechnisches, Geld oder so.

    Die andere, wirklich dringlichere Moral der Geschichte ist jedoch, dass dieser Vorfall der bilderbuchmäßige Beweis dafür ist, dass die Vorratshaltung von personenbezogenen Daten mögliche Nutznießer wie die Schmeißfliegen anzieht, egal wie angeblich sicher die Daten gehalten werden und welche Zugriffsstufen es dafür gibt. Rache und Missgunst überwinden früher oder später jede datenschutzrechtliche, moralische und menschliche Hürde.

  • 50 Jahre ARPA und verklärte Sichten darauf.

    Robert Basic verweist auf einen Artikel bei Futurezone, der die ARPA bzw. DARPA zum Fünfzigsten hochleben lässt. Ob das nun wirklich sonderlich gelungen ist, eine Regierungsorganisation der USA, die alleinig zur Forcierung von militärischer Forschung dient, verklärend zu preisen, nur weil sie aus purer Not ursprünglich das ARPANet hat bilden lassen, bleibt dahingestellt, allerdings ist ein Absatz wirklich nicht schön geschrieben:

    So ist der Mythos immer noch weit verbreitet, dass die Entwicklung des Internet auf eine Zielvorgabe der Militärs zurückzuführen sei, nämlich ein Computernetzwerk zu schaffen, das einen Atomkrieg überstehen könne. Das ist eine Falschinformation, die bedauerlicherweise immer noch im Bewusstsein der Öffentlichkeit verankert ist. Dass dieser Mythos entstehen konnte, ist darauf zurückzuführen, dass nur wenige verstanden haben, dass die ARPA keineswegs zu dem Zweck gegründet worden ist, Forschung zu finanzieren, die unmittelbar zu militärischen Anwendungen führen sollte. Sie ist dazu gegründet worden, Grundlagenforschung zu fördern, die zu neuen Konzepten und Ideen führen sollte. Aus diesen wiederum hätten auch militärische Anwendungen hervorgehen können, aber sie waren zuallererst dazu gedacht, der Allgemeinheit zu nützen.

    Nicht schön deshalb, weil es die Zielvorgabe des Militärs, ein stabiles Netzwerk für Ernstfälle zu schaffen, durchaus gab (allerdings eben nicht als Aufgabe für die ARPA) und zur Erfindung des Dezentralen Netzwerks führte. Die ARPA hatte das Problem, dass sie immer mehr Forschungseinrichtungen eigene Großrechner kaufen sollte und hat deshalb ein Forschungsteam damit beauftragt, eine Art Netzwerk zu schaffen, die es ermöglichen solle, dass man von der Ferne aus auf Großrechner zugreifen könne.

    Unschön ist auch, dass Futurezone behauptet, dass die ARPA eine militärische Nutzbarkeit nicht als Fokus ansehen würde. Andersherum wird eher ein Schuh daraus, denn die ARPA finanziert durchaus auch Grundlagenforschung, allerdings immer nur dann, wenn eine militärische Nutzbarkeit durchaus im Rahmen des Möglichen liegt. Stellt sich nach einem Projekt heraus, dass eine militärische Nutzbarkeit machbar ist, geht das Projekt diesen Weg, ansonsten steht (angeblich) die ARPA auch für eine privatwirtschaftliche Verwertung ein. Der Schwerpunkt liegt allerdings selbstverständlich in der militärischen Verwertungsoption, nicht umgekehrt.

  • Eine funktionale Passwortsoftware ist gut…

    … so lange die Passwortdatei auch intakt ist. Irgendwie war es meine heute nicht mehr, nachdem ich gestern Abend das letzte Mal darauf zugegriffen hatte. Etwas forensische Datenanalyse ergab, dass ungefähr 90 % der Passwortdatei nur noch aus Leerzeichen bestand, was offenkundig nicht so toll war.

    Es half alles nichts, ich musste auf ein Backup zurückgreifen. Und da ich die Zugangsdaten für mein neues Girokonto noch nicht im letzten Backup hatte, war ich froh, dass ich noch die Papiere hatte und glücklicherweise noch nicht die dortigen Passwörter geändert hatte.

    Schnell kann es kommen. Macht Backups! Am besten heute und sofort.

  • Von “guten” und “bösen” Monopolisten.

    Irgendwie ist es schon wieder süß, wie Google in ersten Äußerungen darauf reagiert, dass Microsoft Yahoo kaufen möchte. David Drummond, seines Zeichen „Senior Vice President“ von Google und der Hausjustiziar, macht dabei eine PR-technisch schulbuchmäßige Äußerung, schön in der klassischen Gut-Böse-Gut-Argumentation. Also angefangen mit den ersten Gut-Argumenten:

    Im ersten Absatz behauptet er, dass Google und Yahoo für nicht weniger als die Offenheit des Internets stehen würden. Gute Ideen, die Nutzer sinnvoll finden, würden sich schnell verbreiten, Unternehmen sich drumherum bilden und die Nutzer würden von den Innovationen profitieren. Das sei das, was das Internet aufregend machen würde.

    Im dritten Absatz leitet Drummond dann die Überleitung zur Böse-Argumentation ein: Die Microsoft-Offerte würde Fragen aufwerfen. Das sei ja alles mehr als nur eine finanzielle Transaktion, denn es würde die grundlegenden Regeln des Internet betreffen: Offenheit und Innovation. Könnte Microsoft nun den gleichen Weg bestreiten wie mit dem PC, die gleiche illegale Weise, proprietäre Monopole auf einer eigenen Plattform zu bilden, während das Internet auf Innovationswettbewerb basiert?

    Der vierte Absatz ist dann die Zuspitzung: Könnte der Kauf von Yahoo es Microsoft ermöglichen, die unfaire Praxis bei Browsern und Betriebssystemen zu verstärkten? Microsoft hätte mit Yahoo eine gewaltige Größe im Bereich des Instant Messaging und bei Webmail und beide haben die am stärksten besuchten Webportale im Internet. Könnte es nicht sein, dass dieses Zusammenkommen mit einem PC-Softwaremonopol den Zugriff von Nutzern auf alternative Dienste einschränkt? Regulierer und Kartellbehörden weltweit hätten nun diese Fragen zu stellen und sie Nutzern gegenüber zu beantworten.

    Im fünften Absatz wird dann wieder in die Gut-Argumentation mit einem Appell auf Good-Hopes umgeschwenkt. Google würde ja die Offenheit des Internet, die Möglichkeit der Alternativen und der Innovation sehr ernst nehmen, denn das sei ja immerhin die Basis ihrer Kultur. Sie seien fest davon überzeugt, dass zuerst die Interessen des Nutzers kämen und deshalb die Auswirkungen des geplanten Kaufs untersucht und Alternativen ausgelotet werden sollten.
    Starker Tobak, den Drummond da in seine Kriegspfeife hineinkrümelt. Und nicht sehr überzeugend, wenn diese Worte von einem anderen Monopolisten daherkommen. Denn Drummond hat in seinem ersten Absatz schon mal die Fortsetzungen „innovativer“ Ideen und Unternehmen weggelassen: Innovative Ideen werden von Platzhirschen für illusionäre Preise gekauft, zunächst einfach mal weiterbetrieben, während dann nach und nach die Anforderungen des neuen Mutterkonzerns eingetrichtert werden. MySpace wird auf Konzernrichtlinien der Fox-Gruppe gebracht, Flickr bekommt über Nacht kaum dokumentierte Filterrichtlinien, Skype verliert nach dem Eigentümerwechsel einen Großteil seiner Besatzung etc. etc. Wobei bei Yahoo noch das Extrem dazu kommt, dass die Unternehmensphilosophie (freundlich ausgedrückt) eigentlich gar nicht vorsah, die gekauften Dienste vernünftig unter eine einheitliche Decke zu bringen.

    Und von unfairer und denkwürdiger Praxis ist auch Google nicht weit entfernt. Das Anbiedern seiner Dienste bei totalitären Regimes mit entsprechender „Überarbeitung“ des Contents für „zielgerichtete Positionierung“ ist ein wunder Punkt, die grundsätzliche Datensammelwut ein ganz anderer, der Google beileibe nicht zum liebenswürdigen Unternehmen für Offenheit und Transparenz macht. Genau das beim Generalkonkurrenten anzuprangern, also Intransparenz und Monopolpflege, ist schon ein sehr dürftiges Argument. Ist ja nicht so, dass Google nicht gern selbst Yahoo einheimsen würde – wenn es denn ohne Probleme bei den Regulierern und Kartellbehörden durchgehen könnte.

    In Wirklichkeit gehen bei Google vermutlich alle Hintern ziemlich auf Grundeis bei dem Gedanken, dass die beiden Unternehmen, die schon lange vor Google im Internet präsent waren, sich verbünden könnten, um auf diese Weise Google den Großangriff zu erklären. Offenheit und Transparenz sind da völlig deplatziert wirkende, platte Attitüden, damit hat auch Google schon seit langem nichts mehr zu tun.

  • Kontowechsel halb so schlimm.

    Eigentlich habe ich mir das jetzt alles schlimmer vorgestellt. Von 30 zu ändernden Lastschrifteinzügen sind nur noch fünf übrig, die ich von Hand behandeln muss. Ansonsten scheint es aber so zu sein, dass praktisch jede Versicherung inzwischen einen Online-Bereich hat, in dem man seine Daten online ändern kann. Freilich habe ich jetzt insgesagt sieben Online-Zugänge beantragen dürfen, der Briefkasten dürfte also in den nächsten Tagen recht voll werden.

    Bei der Gelegenheit habe ich mir nun auch mal das kleine Minenfeld angeschaut, das ich mir vor zwei Jahren als so genanntes „Fondsparen“ von der GE Money Bank habe aufschwatzen lassen. Das ist nämlich ein sehr indirektes Fondssparen, weil es tatsächlich eine glasklare Lebensversicherung ist, die, nicht wie versprochen, nicht vorzeitig ohne Verluste kündbar ist. Da ich mich noch sehr genau an die Worte des Beraters erinnern kann, halte ich das einfach mal für einen kleinen Nepp am Nachmittag. Für die zu schnell gegebene Unterschrift könnte ich mich noch heute ohrfeigen.

    Naja, mal die Online-Zugangsdaten abwarten und das Ding im Zweifelsfall beitragsfrei einfrieren. So viel ist da nicht zusammengekommen.

  • Was eine Pizza heute so kostet.

    Ich habe heute Mittag kurzfristig beschlossen, dem Faschingsteam der lokalen SPD eine Pizza zu spendieren und die Rechnung später auf erklärlichen Wegen dann unserem Regionalgeschäftsführer unterzujubeln.

    Allerdings muss ich über den Preis staunen: Eine Pizza mit Käse, (Koch)Schinken, Peperoni und Champignons in 40 mal 60 Zentimetern – also faktisch ein Blech – kostete bei einer hiesigen Pizzausfahrerei inklusive Auslieferung schlappe 21,30 Euro. Nicht dass die Pizza wirklich schlecht gewesen wäre, aber bei 21,30 Euro Verkaufspreis ist schon eine sehr enorme Gewinnspanne drin.

  • Was für ein Geschäft…

    Ich hatte ja fast schon wieder vergessen, was für ein Geschäft das Wechseln einer Girokontoverbindung ist. In Zeiten von herstellerübergreifenden API und einheitlichen XML-Definitionen ist das händische Heraussuchen von Lastschriften über Kontoauszüge und dann das mühsame Ermitteln, wie ich denn dem Empfänger mitteilen kann, dass ich jetzt unter einer anderen Kontonummer residiere, eigentlich eine steinzeitliche Angelegenheit.

    Dass die Politik sonst ja nun wirklich keine Scham aufbringt, auch die dämlichsten Vorgänge zu regulieren, aber gerade hier, wo es wirklich genügend Leuten wehtut, keine Daumenschraubenwerkzeuge anlegt, ist irgendwie schade. Die Banken hätten es für ihre unermüdlichen Maßnahmen zur Konkurrenzabwehr verdient.

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