• Duplo Zartbitter.

    Nicht nur interessant für denjenigen, der in Pforzheim akut für Duplo-Mangel sorgen könnte, sondern allgemein: Duplo gibt es anscheinend neuerdings auch mit Zartbitterschokolade. Und obwohl ich nun wirklich kein Verfechter von Zartbitterschokolade bin, bin ich von dieser Duplo-Sorte sehr angetan, weil nun endlich dem süßen, keksigen Kern eine anständig bittere Schokolade Paroli bietet.

    Ein kleiner Wermutstropfen ist jedoch die relativ harte Schokolade, die etwas bröselig abzubeißen ist. Könnte man sicherlich noch optimieren.

  • Linkifying.

    Bei so einem „wichtigen“ Artikel wie der TCP/IP-Artikel liegt der Augenmerk nach dem Veröffentlichen beim internen Verlinken. Darum habe ich mich lange Jahr mehr oder weniger gar nicht gekümmert, in Zeiten von modernen Suchmaschinen, die Linkbeziehungen auswerten, ist das aber umso wichtiger geworden.

    Nun könnte man sagen, kein Problem, lassen wir das doch die Maschine machen und automatisch verlinken. Das ginge zwar und würde bei verhältnismäßig kurzen Texten vermutlich auch gar nicht so übel aussehen. In längeren Texten wird das schon schwieriger und fast unmöglich wird es bei Artikeln, die ein eng umgrenztes aber doch untereinander unterschiedliches Thema haben und ein hartes Verlinken nach Stichworten nicht sonderlich gut aussieht.

    (Fiktives) Beispiel: Im Artikel zu Smileys taucht der Begriff „TCP/IP“ auf. Verlinken oder nicht? Zwar gehören beide zweifellos zum Thema Internet, allerdings würde ein Link vermutlich nicht sehr sinnvoll erscheinen, weil es „mikrothematisch“ nicht passt. Deshalb würde ich hier eher nicht verlinken und so eine Entscheidungsentität kann ich keiner automatisch linksetzenden Maschine überlassen, wenn das interne Verlinken nicht zu einem Selbstzweck werden soll.

  • Der neue Artikel und andere Altlasten.

    Der netplanet-Artikel zu TCP/IP ist seit einer Dreiviertelstunde online und eigentlich wollte ich nach dem Hochladen geruhsam ins Bett steigen, als mir bei routinemäßigen Check der hochgeladenen Seite mit Entsetzen aufgefallen ist, dass offenbar die Includes nicht geladen werden. Eine etwas weitergehende Analyse zeigte, dass nirgendwo mehr die Includes richtig geladen werden, weil einige Dateien zwar von der Größe her noch stimmten, allerdings nur noch Leerzeichen enthielten. Ich nehme an, dass ich eine Nachwirkung des merkwürdigen USB-Problems vor einigen Tagen gewesen.

    So brach dann doch noch ziemliche Hektik aus, denn vor allem waren die Includes mit den Textlinks betroffen und das geht nun wirklich gar nicht. Allerdings waren auch ein paar Artikelseiten beschädigt, die ich dann noch aus dem Backup holen musste.

    Warum das alles auf dem USB-Stick passiert ist, weiß ich immer noch nicht. Der USB-Stick selbst scheint jedoch in Ordnung zu sein. Sehr, sehr merkwürdig, das alles.

  • Wo bleibt eigentlich der Phishing-Spam?

    Ist mein Spam-Filter nur so gut oder ist tatsächlich das Aufkommen von Phishing-Spam in den letzten Monaten praktisch auf Null herabgesunken? Die letzte, entsprechende Spam habe ich vor Monaten bekommen und zu der Zeit war das mehrfach täglich im Postfach.

    Zur Zeit scheint aber Ruhe zu sein, wie sieht das bei euch draußen aus?

  • SMS.. *ätz*

    Ich kann es einfach nicht mehr: SMS schreiben mit einem normalen Handy auf der Zahlentastatur, also mit T9. Es gab mal Zeiten, da war ich SMS-Junkie und konnte problemlos eine Tagesquote von 30, 40 SMS pro Tag vorweisen, aber inzwischen komme ich auf maximal 5 pro Monat – wenn es hochkommt. Das merke ich, wenn ich eben SMS schreibe, denn ich tippe jedes zweite Wort falsch und mein altes, liebgewonnenes SonyEricsson T610 quittiert jeden Fehler mit einer 2-Sekunden-Gedenkhinweismeldung. Das ist derartig ineffizient und informationstechnisch unzulänglich, dass es mir mehr denn je die Nackenhaare einrollt.

    Weiteres Faktum, dass das nächste Handy zwingend mit einer ausklappbaren oder herausschiebbaren Tastatur kommen muss. Messaging ohne richtige Tastatur funktioniert bei mir nicht mehr.

  • TCP/IP-Artikel kommt am Wochenende.

    So, ich denke, nun könnten wir die Kanone mal scharf laden. Am Artikel feile ich jetzt nur noch an Details und werde noch heute oder morgen eine visualisierende Grafik hinzufügen, dann ist es aber soweit und das dürfte am Wochenende sein.

    Weil wirklich viele Referenzen von anderen netplanet-Artikeln gesetzt werden müssen, werde ich das jetzt so regeln, dass ich den Artikel zuerst einmal veröffentliche und dann im zweiten Schritt Referenzen in anderen Artikeln nach und nach setze. Das läuft dann weitgehend im Hintergrund ab und tut niemandem wirklich weh – wenn es denn überhaupt jemandem auffällt.

  • Ranking-Umstellungen bei Alexa.

    Heute morgen habe ich noch etwas darüber gelächelt, aber es ist tatsächlich neu: Alexa hat sein Ranking umgestellt und zwar fundamental.

    Im offiziellen Alexa-Announcement gibt es natürlich nichts näheres zu lesen, allerdings lässt aufhorchen, dass man nun offenbar weitere Quellen zur Ranking-Berechnung einbezieht. Wir erinnern uns: Alexa berechnet traditionell das Ranking anhand der History, die Benutzer der Alexa-Toolbar und anderen Werkzeugen, die das Alexa-Ranking abfragen (und gleichzeitig füttern). Diese Werte wurden vermutlich dann noch ordentlich hochgerechnet, reingewaschen und querhoroskopiert, bevor sie dann im globalen Ranking eingeordnet werden. Später sind dann noch weitere Rankings hinzugekommen, beispielsweise die Trennung nach Ländern, was sinnvoll bei internationalen bzw. nicht-englischen Websites ist.

    Wie sich das nun entwickelt, bleibt abzuwarten, denn sinnvollerweise kann man nichts prüfen, wenn man keine Anhaltspunkte dazu bekommt. Ob netplanet.org aber tatsächlich den weltweiten Rang 133.590 im Quartalsdurchschnitt und gar 112.342 im Wochendurchschnitt darstellt, wage ich zu bezweifeln. So viel Understatement muss schon sein.

  • Alexa-Rank von netplanet.

    Entweder habe ich irgendetwas verpasst oder ich habe Alexa in einem schwachen Moment des Fehlers erwischt:

    Ich könnte schwören, dass ich gestern noch mindestens 100.000 Plätze tiefer stand. 133.590 wäre ja sowas von phänomenal. 😉

  • Liste der verwendeten WordPress-Plugins.

    Da andauernd nachgefragt wird, hier die Liste der WordPress-Plugins, die ich in blog@netplanet einsetze:

    • Akismet
      Soweit klar, muss man nicht viel dazu sagen: WordPress-Industriestandard zum Filtern von Kommentar-Spam.
    • Comment Timeout
      Diese Plugin dient dazu, die Kommentarfunktion nach einem definierten Artikelalter zu deaktivieren. Dient zur sekundären Abwehr von Kommentar-Spam, vor allem für die Spezialisten, die es darauf abgesehen haben, bestimmte Artikel monatelang immer wieder zu vermüllen.
    • Google XML Sitemaps
      Auch so ein Must-Have, ein Plugin zur Generierung einer XML-Sitemap, die man dann Google, Yahoo, live.com und ask.com zum schnellen Syndizieren unterjubeln kann. Mit integriert ist auch eine Ping-Funktion und die Möglichkeit, eine robots.txt zu generieren, die den Link auf die XML-Sitemap enthält.
    • Slimbox Plugin
      Das Ding sorgt dafür, das Fotos und Bilder, die per Klick in einer vergrößerten Ansicht gezeigt werden sollen, in einer eigenen, integrierten Box erscheinen. Nett anzuschauende Kosmetik.
    • Sociallist
      Der Name ist nur mit Doppel-L Programm, nämlich ein Plugin für das Social Bookmarking.
    • wp-cache
      Plugin zum Cachen der PHP-generierten Seiten, damit diese nicht ständig neu generiert werden müssen. Sicherlich für kleinere Blogs eher Luxusspielzeug.

    Diese Plugins sind alle unter WordPress 2.5 lauffähig, waren es aber prinzipiell auch schon unter 2.3.

  • Staatliches Schaf im Wolfspelz.

    Der jetzt erzielte Kompromiss in Sachen Online-Durchsuchungen, den gestern Justizministerin Brigitte Zypries und Innenminister Wolfgang Schäuble aus dem Hut gezaubert haben, ist wieder ein typisches Produkt der Großen Koalition: Schlecht argumentierte Ausgangslage, zusammengefrickelte Bausteine, hastig dahergeschusterte Nachbesserungen nach dem Donner des Bundesverfassungsgerichts und nun steht das Ding bereit zum Versand an die Bundesländer, die bekanntlich als Hüter der Landespolizeibehörden der inneren Sicherheit gern nochmal gesondert ihren eigenen Stempel aufdrücken wollen.

    Ich muss auch ganz offen sagen, dass die Partei, deren Parteibuch ich besitze, einen schlechten Job gemacht hat, in dem sie die polizeistaatlichen Ansätze eines Wolfgang Schäubles, der seinen Bundestrojaner am liebsten gern per Hand von Beamten auf betreffende Computer installiert haben wollte, damit pariert, in dem ihr Vorschlag so aussieht, dass das eben nicht heimlich vor Ort in der Wohnung geschehen darf, sondern nur online. Sprich: Der Staat darf sich, wenn er den privaten Computer eines Verdächtigen abhören möchte, nicht heimlich in die Wohnung begeben und den Rechner direkt präparieren, sondern darf sich nur online über das Internet in die Kiste hacken. Also entweder die Firewall des DSL-Routers knacken oder es vielleicht ganz originell mit einem Grußkartenfake probieren?

    Anstatt es mit dem Ansatz „Wehret den Anfängen!“ zu probieren, ist nun der Weg frei für die nächste Grauzone. Wann ist ein Terrorist jemand, der eine „konkrete Gefahr für ein überragend wichtiges Rechtsgut“ darstellt, die dann den Einsatz einer Online-Durchsuchung nach obigem Ansatz (wenn denn der Kompromiss tatsächlich zu einem Gesetz führt) gerechtfertigt? Wie sinnvoll ist ein Gesetz zur Online-Durchsuchung, wenn die Hürden schon durch ein hinreichend gesichertes System nahezu unerreichbar sind? Und wie lange dauert es wohl, bis der nächste Innenminister auf die Idee kommt, das nicht alles wieder einfach abzuschaffen, sondern nur etwas zu „tunen“, damit die Hürden nicht mehr ganz so hoch sind?

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