T-Mobile G1 – hässlicher geht es kaum noch.

Also wenn es einen Lifetime-Award für das ugliest PDA-Phone geben würde, dann wäre das G1, das Google und T-Mobile nun in den USA mit dem Betriebssystem Android ausliefern werden, einer der heißesten Kandidaten. Es sieht nicht einfach nur hässlich aus, es ist schlicht eine atemberaubende Designkatastrophe. Klobige, versenkte Tasten wie beim Geldautomaten, unsägliches Format, auf dem Foto ein hoffnungslos schiefes Display, bei dem man das Knarzen förmlich aus dem Foto quietschen hört. Alles fast schon Mitleid erregend.

Haben die Erfinder schlicht vergessen, einen Designer mit ins Boot zu nehmen oder verkaufen die da ihre Testgeräte? Das Ding erinnert im aufgeklappten Zustand frappierend an die seltsamen Kindercomputer, mit denen Kids mal richtig cool mit eigenem „Notebook“ im Kindergarten den Businessaffen machen können. Von formschönem Mobiltelefon ist diese „Sensation“ jedenfalls Universen entfernt und erinnert an die allerersten Palm Pilots. Völlig daneben.

8 Gedanken zu „T-Mobile G1 – hässlicher geht es kaum noch.

  1. Ich kann es auch nicht fassen, da klemmen Milliardenschwere Unternehmen hinter und produzieren letztendlich etwas, was auf Grund des Design zum totalen Flop wird. Da kann man nur hoffen, dass in den Läden letztendlich ein anderes Modell steht und diese Bilder nur der Irreführung dienten.

  2. tachchen,
    na ob das zum Flop wird steht noch aus. das scheißegaldesign hier wird allerdings nicht der ausschlaggebende grund sein. leider.
    seht euch doch nur mal den real existierenden handymarkt an: das ist alles in allem scheußlichster protzbarock, häufig zudem auch noch gestaltungshandwerklich schlecht gemacht… und die leute kaufen den müll zu millionen und abermillionen… so viel zum gegenwärtigen stand des kulturellen entwicklungsprozeßes hinsichtlich stil bei mobile devices. wir arbeiten dran. ;o)

  3. Zugegeben: das Gerät ist nicht schön … aber zukunftsweisend. Allein der vorinstallierte Amazon mp3 Store und die Tatsache, dass die Android-PLattform in den nächsten Monaten immer mehr und mehr Content liefern wird zeigt doch auch, wohin die Reise geht. Von Flop würde ich nciht sprechen, sondern eher von Vision. Denn zukünftig werden wir immer mehr Endgeräte kaufen die Content mitliefern, der uns was bringt … als Endnutzer. Mehr dazu unter http://strassenblog.wordpress.com/2008/09/24/the-future-of-mobile/

  4. Das bleibt letztendlich eine in Zukunft zu beantwortende Frage. Grundsätzlich kann Amazon relativ schnell auch auf anderen Plattformen Content liefern und ich würde schwer an der Kompetenz von Amazon zweifeln, wenn sie dementsprechende Pläne nicht schon in der Schublade stehen haben.

    Und machen wir uns nichts vor: Praktisch aller Content, der das G1 beflügeln soll, bietet Google weitgehend auch schon unter Windows Mobile und für das iPhone an. Wer am Ende den längeren Atem hat, das wird sich am Ende an der Usability und an der „Coolness“ bzw. Business-Fähigkeit der Endgeräte entscheiden.

  5. Also Bitte ! Was soll den an dem Design schlecht sein?
    Ich mein so soll doch ein FutureDevice aussehen, am besten noch ne halterung für das linke Handgelenk entwickeln.

  6. Genau, also Bitte, Design wird erst bei der Benutzung interessant.
    Ja , den oha- Effekt, wenn man sein iphone vorfüht, hat man mit dem G1 erstmal nicht so. Mitlerweile gibt es aber genug Interessenten.
    Besonders die Tastatur, die von einem Vorredner so gescholten wird, ist für sehr viele, die eben deshab kein iphone wollen der Hingucker. Ok es kommt von HTC, also ist die Ähnlichkeit zum Sidekick sichtbar. Das Gerät ist im Internet nicht schneller als ein 2Giphone, die Anzeige ist nicht so brilliant wie beim iphone. Im täglichen Gebrauch sind einige Funktionenfür mich einfacher nutzbar. Ich stecke es jeden abend ans Ladegerät , der Bildschirm saugt natürlich Strom. Ich arbeite aber auch ohne Rücksicht den ganzen Tag damit. Nun gibt es noch wenig Zubehöhr, das wird sich aber mit der Deutschlandfreigabe bestimmt ändern.
    Das besonders tolle ist das kostenfreie pushen ( sofortiger Erhalt) der mail über googlemail. Wenn man nicht zwanghaft einen Blackberry nutzen muß ,ist das G1 die erste Wahl. Alle sinnvollen Funktionen in einem Gerät , Der MP3 Player ist wie bei Nokia ( zB N70 … E65… E90) vergleichbar. Cover ist wenn vorhanden sichtbar, Ich finde die HSG hat einen super Klang. Leider gibt es kein Bluetooth Zugang dafür, das kann das N95 z.B. richtig gut.

    Man kann nicht alles haben…………..

    Gerade die og. Kritiker sollten das Teil ausprobieren, Termine sind wohl in Berlin unter 4010.com bestellt werden.

  7. Also der Vorteil gegenüber jedem iPhone auf der Welt liegt doch auf der Hand: Es hat eine Hardwaretastatur. Ich meine das allein ist schon ein Grund das G1 dem iPhone vorzuziehen. Hat denn noch keiner gemerkt, dass die virtuelle Tastatur auf dem iPhone miserabel zu bedienen ist?

    SMS schreiben geht noch mit mühe, aber längere emails? Oder gar „Word“-Dokumente? Niemals ohne echte Tastatur

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