• Online-Spielmodus von Gran Turismo 5 Prologue.

    Ich habe mich heute Nacht mal etwas vertieft mit den Online-Funktionen von Gran Turismo 5 Prologue beschäftigt und muss wirklich sagen, dass ein Redesign des Online-Spiemodus wirklich dringend notwendig ist. Es ist ätzend, im Netzwerkspiel nur auf zusammengewürfelte Gegner zu treffen, von denen ein Drittel offenkundig noch nie auf der jeweiligen Strecke war, ein weiteres Drittel aus Crashhard Bangers besteht und das restliche Drittel dann versucht, einigermaßen sinnvoll an den ganzen Pfeifen vorbeizukommen. Macht so wirklich keinen Spaß, wenn man die ganze Zeit den Kindergarten beaufsichtigen muss – ich würde viel lieber mit einigen Freunden meine Kreise ziehen, die wenigstens fahren können.

    Erstaunlich ist, dass wenigstens Vorurteile der Realität im Cyberspace auch gelten. Die besonders rücksichtslosen Fahrer sind nämlich die, die in einem BMW sitzen.

  • Zattoo nun mit öffentlich-rechtlichen Programmen.

    Der Internet-Sendemast Zattoo.com hat seit einigen Tagen nun auch öffentlich-rechtliche Fernsehsender im Programmportfolio und zwar gleich alle. Gab es bisher in deutscher Sprache nur so Senderhighlights wie der „Männersender“ DMAX oder die Uralt-Filmeabspielstation „Das Vierte“, so gibt es nun ARD, ZDF, deren Digitalangebote, BR.alpha, Kinderkanal, Phoenix, 3sat, arte und zehn „Dritte“. Das ist schon sehr ordentlich. Zattoo.com freut sich, dass nun das Programmangebot schlagartig verdoppelt wurde und die Öffentlich-Rechtlichen freuen sich, dass sie so zu Leuten kommen können, die Öffentlich-Rechtliche Fernsehsender vermutlich nur noch von den unvermeidbaren Programmkritiken aus SPIEGEL ONLINE kennen.

    Andererseits ist diese Programmverbreitung natürlich auch ein tolles Argument in Sachen Gebührenzahlen. Tjaha.

  • Hundecontent.

    Unser hauseigener Flohomnibus Bürohund hat heute sein Fell zu Hause vergessen und kam extrem windschnittig und flott daher:

    Grund ist natürlich, dass „Dzuna“ (wird als „Dschuna“ ausgesprochen) zum Hundefriseur durfte/musste, weil das inzwischen heillos verfilzte Fell herunter musste. So sah das vorher aus:

    Mit dem jetzigen Outfit ist der Kläffer fit für Olympia. Allerdings hat das alles auch einen weiteren Grund, denn Dzuna muss demnächst zum Tierarzt und sich einen inzwischen leicht rostigen Zahn ziehen lassen, der der Dame einen eindrücklichen Mundgeruch verursacht. Nur gut, dass Dzuna keine Blogs liest oder Deutsch spricht, sonst wäre vermutlich massives Muffesausen angesagt. Nervöse Hunde sind unerträglich. 😉

  • AdSense-Anzeigen filtern.

    Wer Google AdSense einsetzt, sollte mal einen Blick in das AdSense Setup risikieren, ob da das so genannte „Überprüfungszentrum für Anzeigen“ eingeblendet wird. Damit soll es nun möglich sein, bestimmte Anzeigen und vor allem auch bestimmte Inserenten von der Einblendung ihrer Banner auszuschließen. Das ist vor allem im Hinblick auf den ganzen MLM- und eBook-Werbemüll ein langgehegter Wunschtraum für Publisher.

    Allerdings scheint das Überprüfungszentrum erst für Anzeigen zu gelten, die nach der Aktivierung dieser Funktion geschaltet werden, frühere Anzeigen sollen wohl nach und nach im Überprüfungszentrum kontrollierbar sein. Ich habe das jetzt mal aktiviert und werde mal schauen, wie das funktioniert. Erfahrungsbericht folgt.

  • Depperte Autofahrer.

    Heute wär’s mal wieder so weit gewesen. Aus dem rechten Augenwinkel habe ich während der Fahrt ins Büro schon gesehen, dass an der Wurmberger Straße (nur was für Einheimische) von der freien Tankstelle ein Audi A2 sich anschickte, verbotenerweise links abzubiegen. Das tat die Autofahrerin dann auch, selbstverständlich ohne zu schauen, ob die Straße denn auch wirklich leer ist, denn sie stand dann plötzlich in meiner Einflugschneise mitten auf der Straße.

    Diese Leichtfüßigkeit… ich bin immer wieder erstaunt. Wie sehr doch manche Leute ihr Leben vertrauensvoll in andere Hände legen, vor allem in Situationen, wo man es mit etwas Übersicht doch so zuverlässig vermeiden könnte. Wenn ich ihr da mit meinem Astra-Rammbock in ihre kleine A2-Alutüre reingefahren wäre, hätte sie jetzt vermutlich einen Termin beim Knochenspezialisten nötig.

  • Free-TV auf Astra.

    Es kann ja richtig kuschelig auf Astra sein. Wenn man die Programmliste einmal steif nach Pay-TV abfiltert und den restlichen Sendermüll dann manuell nach und nach löscht, bleiben keine 200 Programme übrig, die man noch einigermaßen halbwegs überschauen kann.

  • Fondskauf aus dem Handgelenk.

    Ich bin beeindruckt, wie das mit dem Fondskauf bei einer echten Direktbank funktioniert. Einen Kauf avisieren, kurz schauen, ob es aktuell an einer deutschen Börse die gewünschten Papiere gibt, den Kauf eingeben und eine halbe Stunde später sind diese im Depot. Abrechnung gibt es einen Tag später als PDF und die Valuta zwei Tage später.

    Der Kauf an einer Börse ist übrigens bei einer Direktbank richtig lohnend. Kostet der Kauf eines besseren Fonds zusätzlich zum Kaufpreis zusätzlich gern mal 5 % der Verkaufssumme, gibt es Direktbanken, die eine Reihe von Fonds zur Hälfte verkaufen. Dieser Verkaufspreis ist aber in der Regel nur dann fällig, wenn diese Fonds direkt bei der Fondsgesellschaft gekauft werden. Schaut man hingegen, ob es den gewünschten Fonds in einem ausreichenden Volumen aktuell bei einer Börse gibt, so ist dies oftmals schon vom Kurs her deutlich billiger und es fällt meist nur die normale Maklergebühr an.

    Nehmen wir ein Beispiel mit einem Kaufvolumen von 2.000 Euro. Das würde bei 5 % Verkaufsgebühren zusätzlich 100 Euro kosten, wenn man die Papiere direkt bei einer Fondsgesellschaft kauft. Bei reduzierten 2,5 % sind es immerhin nur noch 50 Euro und beim Kauf an einer Börse bewegen sich die Maklergebühren – je nach Direktbank bzw. Onlinebroker – bei 10 bis 20 Euro.

    Mein Vater ist jetzt übrigens aktiengeheilt. Vermutlich morgen treffen seine 150 Telekom-Aktien in meinem Depot ein, die frei zur Deponierung (damit meine ich dann eher die abfallmäßige…) sind. Was habe ich ihm gut zugeredet, bloß keine weiteren T-Aktien in der zweiten Tranche zu phantastischen 60 Euro zu kaufen. 😉

  • Gegen die Statistikwand laufen.

    Wenn ich mal zurückdenke, was ich schon alles an Zeit für die Pflege der Webstatistiken unserer Kunden verbraten habe, wird mir regelmäßig schlecht. Es gibt vermutlich keinen anderen Dienst, der so wenig genutzt wird, der dennoch regelmäßig gewünscht ist, so viel Rechenaufwand verursacht und doch kaum gewürdigt wird.

    Seit einigen Jahren setzen wir den Webalizer ein, der jedoch in der Originalität nicht mehr weitergepflegt wird. Analog ist mir zu unübersichtlich und mit seinem Pearl-Ansatz unter Windows schlicht zu lahm. Seit gut zwei Jahren gibt es eine renovierte Webalizer-Version von einer Softwareschmiede namens Stone Steps, die zumindest die gröbsten Mängel des alten Webalizers ausmerzt. Damit das alles funktioniert, schwadroniert um das eigentliche Webalizer-Programm eine Phalanx von ziemlich schrägen Batchscripten und VB-Scripten, die nichts für schwache Nerven sind.

    Heute wollte ich endlich einmal auf die nächste, große Version wechseln, nachdem die derzeit noch von uns eingesetzte Version vom Oktober 2006 stammt. Das ging jedoch mal wieder so mächtig in die Hose, wie selten. Scheinbar läuft alles, allerdings liest das Ding weder die Statistikdaten ein, noch schreibt es irgendetwas. Debugging funktioniert – aus welchem Grund auch immer – derzeit auch nicht. Und da ich frohen Mutes ganz lustig ganz am Anfang der Upgrade-Arbeiten erst einmal die alte Installation locker gelöscht habe, durfte ich heute mal wieder das Backup testen und das Programmverzeichnis wiederherstellen. Immerhin das funktioniert wirklich perfekt und die Umbauarbeiten fallen auch niemandem wirklich auf, weil der Statistiklauf bei uns alle zwei Stunden läuft und ich demnach immer zwei Stunden Wartungsfenster zwischen zwei Statistikdurchläufen habe.

    Also mal wieder ein Testbed für den Webalizer anberaumen und vermutlich wieder einen Tag Frickelei investieren. Motivation hierzu: Nahe null.

  • Praktikant.

    Diese Woche haben wir einen Praktikant zur Berufsorientierung am Gymnasium im Haus, dem ich in einem Montagscrashkurs mal eben geschwind die Grundlagen in Sachen Vernetzung eingetrichtert habe und sich auch gleich mal (das ist unser Geheimrezept) seinen Rechner selbst installieren durfte. Erstaunlicherweise hat er das alles problemlos erledigt und auch noch richtig tiefgehende Fragen gestellt.

    Macht Spaß, mal einen Berufsorientierungspraktikanten da zu haben, der sich richtig für die Thematik und die Berufsbilder interessiert und nicht einfach nur herumhängt oder nach zwei Tagen gar nicht mehr kommt, wie wir es auch schon hatten.

  • Der TCP/IP-Artikel in den letzten Zügen.

    Ich mag es ja kaum noch erwähnen, aber es ist tatsächlich so: Der geplante Artikel zu TCP/IP in netplanet ist bei schätzungsweise 75 %. Ich habe jetzt endlich den „Drive“ und den passenden Schraubenschlüssel gefunden, mit dem ich das Thema abhandle. Ich bin immer wieder erstaunt, wie komplex doch das Thema Schichtenmodell und schichtenmodellbasierte Protokolle zu erklären sind.

    Was bin ich auch froh, dass ich einige Bestandteile von IP schon länger im Repertoire habe, nämlich in den Artikeln zur IP-Adressierung, das komplexe Thema Subnetting und Routing. Bei diesen bestehenden Artikeln muss ich später noch etwas „patchen“ und sinnvollen Text für einen internen Link auf den TCP/IP-Artikel setzen, damit das alles „rund“ wird.

    Was mir allerdings auch klar wurde: Der Artikel zu TCP/IP fehlt zwar seit nun fast zehn Jahren – ich glaube aber nicht, dass ich den beispielsweise vor fünf Jahren hätte sinnvoll fundiert schreiben können. Das zum Thema: „Man lernt nie aus“.

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