• *GEEEREIZT!*

    Kollege Alexej ist heute etwas gereizt unterwegs. Grund ist, dass sein neuer Bürorechner, immerhin ein Athlon 64 X2 Dualcore, von Hause aus mit Windows Vista daherkommt und Alexej noch zur feschen Garde der XP-Fans gehört. Doch damit ist nun Schluss, der alte Rechner hat ein heiseres Netzteil, dass immer dann losschnurrt, wenn man darüber spricht und der Chef hat ein XP-Neuinstallationsverbot verhängt.

    Nun sitzt er etwas apathisch vor dem Rechner, gibt hier und da ein paar giftige Kommentare ab, muss sich auch noch die sarkastisch anmutenden Nachfragen vom Chef („Na, läufts?“) anhören. Fast perfektes Milieu für ein Kettensägenmassaker. 😉

  • Nebeneffekte von Freisprecheinrichtungen.

    So eine „richtige“ Freisprecheinrichtung in einem Auto macht neben der Sorglosigkeit, unbeschwert im Auto telefonieren zu können, noch einen ganz anderen Sinn: Sie lädt mein Handy auf Firmenkosten. Ich habe das letzte Mal vor Monaten mein Handy zu Hause mit Kabel laden müssen und kann mich inzwischen nur noch sehr vage daran erinnern, wo das Ladegerät zur Zeit liegt.

    Praktisch ist auch, dass viele Hersteller inzwischen dazu übergegangen sind, die Stromversorgung über den Mini-USB-Anschluss zu realisieren. Das Laden über einen (echten) USB-Anschluss eines Computers ist zwar in der Regel langsamer, als wenn ein echtes Ladegerät dies übernimmt, allerdings kann ich so meinen MDA bequem im Büro am PC nicht nur synchronisieren, sondern auch gleich den Akku aufladen.

    Bei meiner letzten Flugreise hatte ich die halbe Tasche voll mit Ladegeräten und Netzteilen, was auf dem Röntgenapparat an der Sicherheitskontrolle gar zu wild aussieht.

  • Spam wieder da!

    Okay, ich habe nicht wirklich damit gerechnet, dass der Kommentar-Spam einfach so aufhört. Immerhin ist es auf sehr niedrigem Niveau derzeit. Dafür hatte ich eine aufschlussreiche Diskussion mit einem – ich bleibe neutral – Menschen, der offenkundig Trackbacks sammelt, unter allen möglichen Domains Fake-Blogs betreibt und sich dann bei mir beschwerte, dass ich ja seine Trackbacks nicht veröffentlichen würde. Solche Steilvorlagen kann ich nicht stehenlassen:

    „Hi,
    Jepp, ich veröffentliche die Trackbacks von deinem Blog, das offenkundig zu Fake-Zwecken dient, nicht. Und was dich vielleicht noch viel eher interessiert: Ich melde es per Akismet, so dass auch andere nicht in die Falle treten.
    Grüße, Besim“

    Wohlgemerkt: Wir sprechen hier nicht von einem normalen Blog mit normalen Inhalten, sondern wir sprechen von einem Blog, dass wahllos Artikel aus Foren und dem Usenet als Artikel postet und darin wahllos einzelne Wörter mit Artikeln aus echten Blogs verlinkt. Solche Trackbacks laufen bei mir unter kristallklarem Spam.

    Eigentlich hatte ich daraufhin mit einem Schwall von Beschimpfungen gerechnet, so wie es immer ist, wenn man jemandem zentral auf den Schlips tritt. Hielt sich dann aber in Grenzen, dafür war sein Notargument umso origineller:

    „[..] Finde ich nicht in Ordnung, dass du mich denunzierst! Immerhin sorge ich mit meinen Trackbacks ja dafür, dass dein Blog im Technorati-Ranking nach oben kommt! [..]“

    Tja, da hat er Recht. Gegenfrage: Was kann ich dafür? Soll ich ihn jetzt verklagen, weil er auf mein Blog verlinkt und meinen Technorati-Zähler nach oben verschiebt? Was bilden sich diese Halbaffen eigentlich ein, wer sie seien?

  • Der Banner rechts.

    Diejenigen, die regelmäßig mit dem Webbrowser und nicht nur mit einem Feed-Reader vorbeischauen, werden den kritischen Peking-2008-Banner schon gesehen haben, der nun rechts im Blog in der Navigation prangt und zur Website von Reporter ohne Grenzen führt. Ich habe zwar auch weiterhin vor, aus diesem Blog keinen politischen Stammtisch zu machen, allerdings ist das dringend notwendig.

    Es ist in meinen Augen einfach ungeheuerlich, wie die so genannte Olympische Bewegung mit ihrem inzwischen zur vollkommenen Albernheit verkommenen Fackellauf der regierenden Kaste von vertrockneten Betonköpfen in China rhythmisch in den Allerwertesten krabbelt und sich jegliche politische Demonstration elegant verbieten lässt. Man muss sich das dann mal auf der Zunge zergehen lassen: Westliche Behörden knüppeln im Auftrag eines zertifizierten Unterdrückungsregiemes freie Menschen nieder, die nichts anderes machen, als das, was sie gesetzlich dürfen: Ihre Meinung kundtun.

    Das, Freunde, ist zu viel des guten. Ich war früher begeistert von der Idee der Olympischen Spiele. Mit dem Vorfeld der Olympischen Spiele in Peking 2008 sehe ich jedoch kaum noch größere Unterschiede zur maßlosen internationalen Verlogenheit den Olympischen Spiele anno 1936 in Berlin. Das darf nicht einfach nur ignoriert werden, dass muss man anprangern!

  • Star-Trek-Zwischenbericht.

    Gestern habe ich erfolgreich die erste Hälfte der 6. Staffel von Stark Trek Next Generation fertiggeglotzt. Es warten nun die zweite Hälfte der 6. und noch die 7. Staffel, dann bin ich durch. Erstaunlich ist, dass ich eigentlich bisher geglaubt habe, wirklich viele Folgen gesehen zu haben. Erinnern kann ich mich aktuell mit Gewissheit nur an vier, fünf Folgen, die ich früher schon einmal gesehen habe. Den Rest habe ich entweder noch nie gesehen oder ist mir zum einen Ohr rein- und zum anderen wieder herausgegangen, vermutlich letzteres.

    Ich schätze mal, dass ich Ende Mai dann mit Deep Space Nine anfangen werde. Nochmal 7. Staffeln und die könnten etwas müssig werden, denn von Deep Space Nine war ich zumindest früher bei der Erstausstrahlung im Fernsehen nicht sonderlich begeistert. Ich habe letztens mal, zwei Folgen angeschaut, sozusagen als „Sneak-Preview“, und auch dort ist der Funke nicht übergesprungen. Mal schauen, ob das besser wird, wenn es keine Alternative gibt. In meiner Voyager-Sammlung, die dann nach Deep Space Nine kommen soll (und vermutlich bei mir dann Anfang nächstes Jahr beginnt…), klaffen noch größere Löcher.

    Arbeit ist das… harte Arbeit. 🙂

  • Fort mit Google Analytics.

    Dass ich Google Analytics von meinen Websites verbannt habe, hing in erster Linie damit zusammen, dass ich den Google-Account, den ich hierfür gebraucht habe, endlich mal gelöscht sehen wollte. Nun ist dieser Account gelöscht und ich habe kurzfristig beschlossen, Google Analytics nicht mehr einzusetzen und mal in Sachen Vorratsdatenhaltung persönlich für mich ein Zeichen zu setzen. Der Webalizer läuft weiterhin backstage und erzeugt nur Tageszahlen und das alles reicht für die Kenndaten, so wie es in der Vor-Google-Analytics-Zeit auch gereicht hat.

    Das größte Problem beim Beenden von laufenden Datensammlungen – die Angst, danach etwas zu verpassen oder vielleicht nicht mehr geliebt zu werden, von wem auch immer – ist heilbar. Einfach Schalter umlegen. Klappt hervorragend. Pinkeln, Stuhlgang, Hungergefühl, Wetter, andere Autofahrer – alles so wie immer.

    Geht auch bei dir. Brauchst du es nicht wirklich, dann mache es weg. Und ich sage dir: Du brauchst es nicht.

  • Altlasten der Finanzplanung 1.0.

    Was mir zur Zeit noch richtig Kopfschmerzen verursacht, ist mein Bausparvertrag, den ich mir anno 1996 habe aufschwatzen lassen. Man kennt das: Ehemaliger Schulkamerad, nun in einem bausparfinanzierenden Institut, etwas Gesäusel und schon hat man seinen Karlgustav unter ein Ding gesetzt, dass man in vielen Fällen später gar nicht braucht und bei dem in erster Linie andere verdienen. Das wäre nicht das grundsätzliche Problem, wobei man schon sagen muss, dass die aktuelle Verzinsung des Bausparkontos mit 2,5 % eher mager ist.

    Das Problem sind die Sperrfristen für die erhaltenen, vermögenswirksamen Leistungen und die Wohnungsbauprämie. Letztere habe ich zwar nur einige Jahre einsacken können, bis ich dann irgendwann mit dem Bruttolohn über die Bemessungsgrenze kam, allerdings liegen auf beiden Geschenken des Staates jeweils eine Sperrfrist von sieben Jahren, aus der ich nur herauskomme, wenn ich entweder sofort für mindestens ein Jahr arbeitslos werde, umgehend versterbe oder das Bausparguthaben für Wohnungsbauzwecke nutze. Alle drei Möglichkeiten sind derzeit ausgeschlossen bzw. nicht beabsichtigt und das lässt mir eigentlich nur zwei Wege:

    Weg 1: Bausparvertrag kündigen, Bausparinstitut meldet das alles dem Finanzamt, ich erhalte das Bausparguthaben überwiesen und das Finanzamt schickt mir irgendwann wenige Minuten später einen saftigen Zahlungsbescheid.

    Weg 2: Ich lasse das weiter laufen zu wirklich unangenehmen 2,5 % Zinsen.

    Ich muss dringend einen Termin mit der Bauspartante machen, die mir mal sagen soll, wie ich a) umgehend aufhören kann, das Ding weiter zu besparen, b) wie ich das von mir eingezahlte Geld da herausbekomme und c) das gesperrte Geld möglichst auf andere Weise irgendwo verbunkern lassen kann, so dass das in Ruhe – wenn vermutlich auch zu katastrophalen Zinsen – aus seiner Sperrfrist herauswächst.

    Mal sehen, was das wird. Ich ahne unangenehmes.

  • Bitte verschlüsselt!

    Es macht auf mich einen spontan sympathischen Eindruck, wenn ein Kunde, der nicht im EDV-Business arbeitet, um die Zugangsdaten zu seiner Homepage bittet und im gleichen Satz vorschlägt, dass man diese doch bitte verschlüsselt übersenden möge und dann das Passwort zum Datencontainer telefonisch durchgibt. So etwas lasse ich mir nicht zweimal sagen, denn da hat jemand verstanden, worauf es ankommt.

    Klarer Fall für GPGsfx aus der GnuPG-Phalanx. Dieses Schweizer Taschenmesser im Kryptobereich wird leider viel zu selten gewürdigt.

  • Haste 'nen Recht, machste es recht!

    Hübsch. Da steht unsere Regierung kurz davor, so genannten Rechteinhabern das Recht einzuräumen, bei Urheberrechtsverstössen nicht mehr den unbequemen Weg über eine Strafanzeige gehen zu müssen, sondern die Daten des gleich direkt beim Diensteanbieter des Zugangsdienstes, über das der Urheberrechtsverstoß geschehen ist, abzusaugen, inklusive der Adressdaten der Verursacher – und keine Sau interessiert es. Am Donnerstag soll über den Gesetzesentwurf abgestimmt werden und so wie ich unsere aktuellen Regierungsfraktionen kennengelernt habe, geht das Ding durch wie ein warmes Messer durch Butter.

    Dieser knarzige Versuch unserer Bundesregierung stellt mal eben geschwind die gesamte Philosophie des Rechtsstaates auf den Kopf, weil es den Drittauskunftsanspruch so nicht wirklich gibt. Und das aus gutem Grund, denn Strafverfolgung ist Sache des Staates, nicht der musikproduzierenden Industrie. Denn mit diesem, ja, Freibrief, tut sich für die Musikindustrie eine wundervolle Geldquelle auf. Vorbei mit dem Umweg, zuerst eine Anzeige gegen Unbekannt zu starten, die Staatsanwaltschaft werkeln zu lassen, abzuwarten, bis die das Verfahren wegen Nichtigkeit einstellung und dann zivilrechtlich eine Rechnung loslassen. Nein, so wird das dann ganz einfach, denn mit dem Drittauskunftsanspruch wird dann einfach der zuständige Internetprovider mit vermutlich bedrohlich klingenden Worten zum Handlager gemacht, der wohl oder übel zum Denunziant würde und in den auf Vorrat zu haltenden Vorratsdaten suchen und petzen muss.

    Da sind wir genau da, wo wir eigentlich nie hin wollten. Haben wir es nicht noch in den Ohren, dass die Vorratsdatenhaltung nur zur Bekämpfung von schweren Straftaten und terroristischen Handlungen gedacht war? Und nun? Nun wird jeder kleine Tauschbörsennovize zum staatlich freigegebenen Freiwild für eine übermächtige Industrie, die ihre verlotterten Geschäftsgebahren und Missmanagement durch eine eigene SS relativieren will.

    That’s it: Der zweite Schritt. Der nächste Schritt wird die Überwachung sein.

  • Wo bleibt eigentlich… der Kommentar-Spam?

    Seit drei Tagen hat Akismet nicht einen einzigen Kommentar mehr empfangen, den er filtern müsste… nichts. Kein Kommentar-Spam mehr. Sehr merkwürdig. Und dabei verwende ich so Buzzwords wie „Aktien“, die eigentlich ein Garant dafür sind, dass Fluten von Spam hereinbrechen.

    Vielleicht liest auch keiner mehr das Blog hier. 🙂

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