• China strahlendweiß.

    Der chinesische Teil des Internets (bzw. der öffentlich zugängliche Teil des chinesischen Teils des Internets) war in den vergangenen Jahren ein nahezu idealer und stark frequentierter Netzbereich für spam-freundliche Hoster. Praktisch alles, was in der Spam-Szene Rang und Namen hatte, ließ hier seine Spam-Websites hosten. Zwar gut in harter US-Währung bezahlt, dafür jedoch „spammer-friendly“. Dazu kommt der unnachahmliche Service, dass die drei wichtigsten Domain-Registrare der Spam-Szene ebenfalls ihren Sitz in China haben: Xinnet Bei Gong Da Software, BEIJINGNN und Todaynic. Sprich: Beschwerden über Spam versandeten in der Regel, niemand scherte sich in China darum, ob es jemanden auf den Senkel geht oder nicht. Und da die Bevölkerung innerhalb Chinas durch die „Große Firewall“ eh kaum in den Genuss des Mülls kam, das auf der anderen Seite gehostet wurde, kam man auch niemand politisch im eigenen Hause quer.

    Seit einigen Wochen scheint das jedoch extrem eingegrenzt worden zu sein. Ich werfe regelmäßig meinen Spam über Spamcop ab und schaue mir gelegentlich die Reporting-Statistiken an und chinesische Netze tauchen nur noch selten auf. Die größten Spammer-Websites sind aktuell wieder in Südkorea stationiert, hier wie üblich bei „Hanaro Telecom“, dem zertifizierten Scheißhaus des Internets.

    Aber zurück zu China – blendende Werte. Kaum Spam aus chinesischen Netzen (was schon seit einigen Jahren Politik ist, weil man offenkundig seine eigenen Netze nicht sofort in Blacklists haben will), aber eben auch kaum noch Hosting von Spammer-Websites.

    Meine starke Vermutung: Olympiade-Vorläufer. Kaum sind die Spiele vorbei, werden die Türe fürs Spammer-Gesindel wieder geöffnet. Das plötzliche Verständnis für die ächzenden Spam-Lawinen ist einfach zu auffällig.

  • Vista, informieren Sie!

    Ich mag diese kleinen Annehmlichkeiten des Lebens, wenn ich mit Windows Vista arbeite. Will man als aufmerksamer Musikhörer von Lautsprecher auf Kopfhörer umstöpseln, informiert Windows Vista sogleich darüber mit einer sanft aufpoppenden Information, weil man ja durchaus übersehen könnte, den Stecker einzustecken:

    Solche Annehmlichkeiten (immerhin muss ein Dienst ja für diese Annehmlichkeit permanent die Anschlüsse überwachen) lassen weitere Anwendungsmöglichkeiten erdenken. Mit relativ wenig Aufwand könnte man beispielsweise eine Infrarotkamera unter den Tisch schrauben, die an den PC anschließen, von einem Dienst überwachen lassen, damit dieser wiederum einen anderen Bereich des Lebens überwacht, der gerade in geschäftlichen Umfeldern einen enorm eminenten Peinlichkeits- bzw. Unterhaltungsfaktor ausschalten könnte:

    Eigentlich wäre ein Common Interface für so einen Dienst eine wirklich innovative Angelegenheit. Luftdruck im Büro, Kaffeestand in der Bürokanne, Deozustand, Stresslevel, Kühlschrankinformationen, Toilettenbelegtanzeige… ein wahres Eldorado für Anwendungsmöglichkeiten.

  • Mein altes SonyEricsson T610.

    Ich muss jetzt mal ein kleines Forum für mein derzeit noch voll eingesetztes Mobiltelefon bieten, mein altes SonyEricsson T610. Das ist jetzt seit Dezember 2003 täglich im Einsatz und nach viereinhalb Jahren hüllenlose Existenz funktioniert es perfekt. Eher sogar besser, denn nach der ersten Macke, die immerhin erst nach einem halben Jahr die Rückseite verunzierte, stören die restlichen Macken, die im Laufe der Zeit nachkamen, immer weniger.

    Immerhin ist das Kistchen schon Java-enabled, so dass schon frühzeitig als Browser der Opera Mini einziehen konnte. Das Surfen ist mit diesem Display eine Herausforderung für sich, aber immerhin habe ich es schon mal geschafft, darauf eine Überweisung zu tätigen. Ansonsten erfüllt es dein telefontechnischen Aufgaben zur vollsten Zufriedenheit. Das Zusammenspiel mit der eingebauten Freisprecheinrichtung im Auto ist tadellos, die Klangqualität des T610 ist auch heute noch einfach schön.

    Und wenn ich mir so mein kleines, vermacktes Telefon anschaue, ist es halt einfach meines. Ich konnte es schon problemlos zwei Stunden in einem stark besuchten Café vergessen und niemand wollte es klauen. Stattdessen hat es ein aufmerksamer Besucher einfach in das Gefäß dazugesteckt, in dem die Zuckertütchen standen.

  • Warum Spielekonsolen nicht totgehen werden.

    Letzte Woche gab es etwas spannendes zu lesen, nämlich eine Keynote von Alex St. John zum Abschluss der Gamermesse ION 2008 in Seattle. In der verstieg sich der Herr John, Chef eines Computerspieleherstellers namens Wild Tangent, in die Aussage, dass Spielekonsolen praktisch tot sind und die Konsolenhersteller gut beraten wären, keine weiteren Konsolengenerationen mehr zu entwickeln. Spielekonsolen, so Herr John, würden das Spielen nicht fördern, sie würden es gar verhindern. Stattdessen findet Herr John, dass die Spielewelt sich so weiterentwickelt, wie es zufälligerweise genau sein Laden macht: Spiele kosten den Spieler weitgehend nichts in der Anschaffung, sondern finanzieren sich über Abonnements und über Werbung. Ach, so ist das!

    Ich denke, Herr John redet da ziemlich konfusen Käse. Ein paar Gegenargumente? Gern:

    • Spielekonsolen haben sich im Laufe der Jahre gewandelt. Waren sie früher überhaupt erst Gerätschaften, mit denen man überhaupt erst Computerspiele spielen konnte, so sind sie heute weitgehend in ihrem Segment die Garanten, dass erschwinglich Computerspiele gespielt werden können. Schauen wir uns die PS3 an: Die gibt es für ca. 400 Euro und damit ist sie komplett. Ein PC kostet heute etwa 300 Euro, allerdings ist dann erst mal eine vernünftige Grafik- und Soundkarte fällig. Faktum: Eine Konsole ist deutlich günstiger, als ein Gamer-PC.
    • Spielekonsolen haben eine ganz anderen Ansatz der Spielevorbereitung, die sich weitgehend darauf beschränkt, das Gerät einzuschalten und den jeweiligen Spieledatenträger einzulegen. Keine halbstündige Installation, kein Aktualisieren obskurer DirectX-Versionen, keine Inkompatibilitäten mit Spielehardware, kein notwendiges Feintuning. Das mag der ein oder andere als Nachteil empfinden, ich bin mir jedoch sehr, sehr sicher, dass ein großer Teil aller Konsolenspieler genau darauf großen Wert legen, ich inklusive. Mein PC ist Büro, meine Spielekonsole ist (weitgehend) Unterhaltung.
    • Die von Herrn John genannten Konzepte der Abonnements und der Werbefinanzierung sind keine Konzepte, die sich rein auf PC-Spiele beschränken – ja eigentlich sogar eher für die Konsolenwelt prädestiniert sind. Abonnements gibt es schon heute mit dem Online-Bereich der XBox, der nur mit Löhnung nutzbar ist. Und für integrierte Werbung ist die Zielgruppe der Konsolenspieler mit ziemlicher Sicherheit deutlich interessanter, weil diese Spieler sich nachweislich erheblich mehr in das Spielefeeling reinsetzen, als Spieler an herkömmlichen Computern.
    • Das Argument, für die Veröffentlichung auf Spielekonsolen eignen sich nur „große“ Spiele, beginnt schon seit einer Weile zu bröckeln, denn genau dieses Problem haben die großen Konsolenhersteller auch schon erkannt. Aus diesem Grund haben Microsoft und Sony in den Online-Bereichen für ihre Konsolen mit Bedacht eine Reihe von einfacheren und günstigeren Spielen, die, zugegebenermaßen, heutzutage noch relativ simpel daherkommen. Dennoch bin ich mir ziemlich sicher, dass dieser Vertriebsweg für viele andere Spielekonzepte sehr interessant werden wird. Sony Computer Entertainment wird es, nach eigener Aussage, mit „Free Realm“ vormachen.

    Viel eher ist es in meinen Augen so, dass Herr John das eigentliche Dilemma seiner Branche umgemünzt sehen will. Für kleinere Softwareklitschen ist die Erstellung von einfachen Spielen für Konsolen (noch) eine zu hohe Hürde. Zum einen, weil der Markt ein anderer ist und zum anderen, weil auch die Konsolenhersteller (noch) zu sehr blocken. Und da ist es natürlich relativ einfach, die Konsolenwelt als die „böse Welt“ zu bezeichnen. Die Verkaufszahlen für Spielekonsolen sprechen jedoch eine andere Sprache. Eine sehr andere.

  • Nackig machen mit Google Health.

    Also ich finde Google inzwischen herzerfrischend ehrlich. Für diejenigen, die grundsätzlich gar keine Schamgrenze in ihren Onlineprofilen kennen und alles von sich hergeben, ist Google Health die ultimative Antwort. Dort darf nämlich der geneigte Nutzer nicht weniger als sein gesamtes Gesundheitsprofil hinterlegen. Eine Allergie? Herzbeschwerden? Regelmäßig einzunehmende Medikamente? Einfach alles hinterlegen! Hey, ist doch alles toll, die Welt ist schön!

    Und wenn es dann nicht mehr mit der neuen Lebensversicherung klappt, die private Krankenversicherung plötzlich doppelt so teuer wird oder die Kreditzusage nur noch mit albernen Zinssätzen möglich ist, dann ist das bestimmt der Kollege Zufall. Niemand will eine Mauer errichten. Ausnahmsweise richtig, denn heutzutage dübelt man sich eher selbst das Brett vor den Kopf.

  • Fehlende Blogroll als Zeichen fehlender Kultur.

    Ja, da bin ich jetzt mal etwas offensiver, als notwendig, aber was sein muss, muss sein: Aktualisiert eure Blogrolls bzw. legt euch mal eine an! Es kann mir kein Blog-Schreiber erzählen, dass er selbst keine anderen Blogs lesen würde und genau diese Liste wäre es zum Wohle der Volksgesundheit wert, veröffentlicht zu werden.

    Zum einen würde damit sinnvollerweise die so genannte Blogosphäre vernünftiger miteinander verwebt werden und zum anderen wäre das ein schöner Ansatz, die eigenen Interessensgebiete besser darzustellen. Und das macht man auch durchaus proaktiv und ohne einer Erwartungshaltung gegenüber einer direkten Gegenleistung. Denn wenn mit dem Verlinken nicht einer anfängt, wird es nie etwas.

    Jede vernünftige Blogsoftware und jeder bessere Feedreader unterstützt OPML – also bitte geht mal ran ans Werk! Ich überarbeite gerade meine Blogroll.

  • Mozilla am Scheideweg.

    Gar erstaunliches hat der Chef der Mozilla Corporation, John Lilly, diese Woche von sich gegeben. Dem Gedanken der Privatsphäre diametral zum Trotze unterstützt Lilly offenkundig in einem englischsprachigen Artikel des Online-Magazins TechCrunch und später (näher erläuternd oder, anders herum gesehen, auch leicht zurückrudernd) in seinem Blog den Ansatz, in Zukunft mit Firefox grundsätzlich mehr Daten aus Nutzungs- und Surfprofilen von Firefox-Anwendern zu sammeln und mit diesen Daten mehr und genauere Informationen über die Nutzung des Webs zu erheben. Bisher beschränke sich das Sammeln von Daten auf ausschließlich technische Daten, wie beispielsweise das Updaten der Browser-Installationen auf Client-Rechnern.

    Um Lillys Gedanken in drastische, aber eben deutliche Worte zu fassen: Der Mozilla-Chef hat nichts dagegen, von Hause aus Mozilla-Software mit klassischer Spyware auszustatten, wie auch immer im Detail die Optionen zur Datensammlung aussehen. Damit hat er nicht viel weniger als die Büchse der Pandora geöffnet, die eigentlich im geschlossenen und gut versiegelten Zustand zum teuersten Kapital des Mozilla-Projekts gehört, auch wenn Lilly schnell hinterherschickt, dass die Projekte zur Datensammlung zwar bereits existieren würden, Nutzer aber immer in Opt-in-Szenarien zustimmen müssten. Was bitteschön hat Opt-in für einen Wert? Mein Cousin kommt daher und macht den Haken in den Optionen unbemerkt hinein.

    Die Kernfrage, die John Lilly mit seinen munteren Plaudereien indirekt erzeugt ist die, ob eine Datensammelwut per se besser wird, wenn die Ergebnisse als Open Source allen Interessierten zur Verfügung steht. Oder anders gesagt: Kann die Schmerzwirkung einer Ursache dadurch gelindert werden, wenn die Wirkung auf sozialistische Weise allen zugute kommt und? Kann man den Schmerz aufgrund von Verlust der Privatsphäre damit lindern, in dem man den gleichen Schmerz der anderen zur freien Verfügung stellt? Ich denke, auf keinen Fall; es ist eine fatale Sackgasse.

    John Lilly verletzt mit seinen Gedanken das eherne Prinzip, dass Daten aus der ureigensten Privatsphäre eines Benutzers nur in dem Maße gesammelt werden dürfen, wie sie zur Erfüllung eines Zwecks dienlich sind. Und das nicht aus dem Grund, dass das Sammeln von personenbezogenen Daten grundsätzlich böse ist, sondern dass das Vorrathalten von personenbezogenen Daten zwangsläufig immer Nutznießer anzieht, die solche Informationen in Zusammenhang mit anderen personenbezogenen Daten bringen. Und dagegen hilft es nicht, die gesammelten Daten einfach als Open Source zu deklarieren, um deren fatale Wirkung damit zu kaschieren. Denn – und darüber müssen wir uns immer im Klaren sein, wenn wir über das Mozilla-Projekt sprechen – hinter dem Mozilla-Projekt steht zu einem nicht geringen Teil das Google-Imperium. Und damit auch eines klar ist: Niemand braucht Firefox oder Thunderbird zum nackten Überleben. Beide machen das Online-Leben zweifellos angenehmer, es existieren jedoch genügend andere Webbrowser bzw. E-Mail-Programme und es genügt ein großer, schwerwiegender Anlass, damit andere Projekte weiterentwickelt bzw. neu entstehen, die so eine Fehleinschätzung Lillys als Ansporn sehen. Video kills the radio star.

    Ich wage die Prophezeiung, dass dieser Weg der Legitimierung des Profilings zum Ende des Mozilla-Projekts in dem Sinne, wie es ursprünglich Ende der 1990er Jahre begonnen hat, führen wird. Kein halbwegs normal denkender Multiplikator – und praktisch ausschließlich auf multiplizierende Anwender beruht der Mozilla-Faktor – wird einen Mozilla Firefox auf seinen Ressourcen dulden oder seinem Bekanntenkreis weiterempfehlen, der den roten Ariadnefaden des eigenen Surfprofils nicht mehr nur auf den lokalen Rechner beschränkt, sondern munter zu einen Mozilla-Server sendet. Und wer Firefox nicht mehr nutzt – und damit auch nicht mehr die Firefox-Searchbox, die zumindest im Zusammenspiel mit der Suchmaschine Googles die Haupteinnahmequelle für die Mozilla-Gruppe darstellt.

    Andere Prophezeiung: John Lillys Tage als CEO der Mozilla Corporation neigen sich dem Ende zu. Es wird sich zeigen, ob der gedankliche Ansatz des Shareholder-Values dem Mozilla-Projekt gut bekommt und sollte es das nicht – was ich stark hoffe – ist John Lilly als CEO eigentlich nicht mehr zu tragen. Zu Recht, in meinen Augen. Millionen von Menschen weltweit haben in den vergangenen zehn Jahren an Mozilla-Software gearbeitet, getestet, es im Bekanntenkreis empfohlen und installiert, unentgeltlichen Support getrieben und mit der Nutzung für die Finanzierung der Mozilla-Gruppe gesorgt. Das darf man sich nicht ungestraft von einem Schlipsträger, der eklatante Wissenslücken in Sachen Privacy an den Tag legt und diese mit Füßen tritt, einreißen lassen. In diesem Sinne wird mittelfristig auch die Frage zu klären sein, ob es für die Mozilla-Bewegung wirklich der nachhaltigste Weg ist, die Entwicklungsarbeiten in einer Corporation zu bündeln.

  • Ach, hätten sie doch nur die Klappe gehalten.

    Bei der Durchsicht meines Videoarchives fällt mir auf, dass ich eigentlich bei keinem Film, den ich aus den Schnipseln schneiden könnte, im Abspann meinen Namen hinschreiben müsste. Andauernd hört man aus dem Off, wie mich jemand anquatscht. Gesteigert wird das von den Unverbesserlichen, die offenkundig merken, dass ich nicht reagiere, es einfach nochmal probieren. Und der Hit ist ein Ausschnitt, bei dem man am plötzlichen Gewackle des Bildes sehr schön sieht, dass jemand nach der zweiten Namensnennung dann einfach an meinem Ärmel rüttelt, an dessen Ende ich die Kamera geflanscht habe.

    Ich verstehe nun nach über 10 Jahren, warum Kameraleute großen Wert darauf legen, vor und während einem Dreh keine sonderlich herzliche Beziehung mit den Drehopfern zu knüpfen. Sonst hätte man vermutlich andauernd so Sachen wie: „Darf es noch ein Stück Torte sein, Sie da an der Kamera?“

  • Die Strafbarkeit bei Nutzung offener WLAN-Netze.

    Unlängst hat das Amtsgericht Wuppertal klargestellt, dass die Nutzung fremder WLAN-Netzwerke einen Straftatbestand darstellt, zumindest in einem besonders krassen Fall. Hier hat ein Benutzer sich einfach keinen eigenen Internetzugang geleistet und ist auf Kosten anderer Leute online gegangen, in diesem Fall in Form von ungesicherten WLAN-Netzwerken. Das Opfer hatte erkannt, dass jemand bei ihm mitsurft, den Vorfall angezeigt und der „Schwarzsurfer“ kam vor den Kadi. Zwar wurde dieser nur verwarnt, erhielt aber zur Auflage, im Wiederholungsfall eine Strafe abzudrücken, immerhin doch fünf Tagessätze zu zwanzig Euro, also 100 Euro. Viel unangenehmer mag da doch sein, dass das Notebook des Schwarzsurfers einbehalten wurde.

    Aber grundsätzlich: Ist die unbefugte Nutzung offener WLAN-Netzwerke strafbar oder nicht? Ich frage da gern mit einer Gegenfrage: Wieso sollte es nicht strafbar sein? Ist es denn erlaubt, einfach in eine Wohnung einzutreten, wenn die Haustüre offensteht, dort zum Telefon zu greifen und einfach mal die Verwandschaft in Übersee anzurufen? Nein, ist es nicht, selbst wenn kein Schloss das Telefon sichert.

    Ich denke, hier liegt bei vielen ein krasses Missverständnis im Network Computing vor. Wenn ein Netzwerk (und da ist es relativ egal, ob das ein WLAN-Netzwerk ist oder ein Netzwerk hinter einer Firewall) nicht gegen unbefugte Benutzung abgesichert ist, bedeutet dies noch lange nicht, dass man dieses Netzwerk betreten und nutzen darf. Ein versehentliches Eintreten mag im Falle eines ungesicherten Netzwerkes straffrei ausgehen. Wenn jedoch mit dem klaren Ziel vorgeht, dieses offen stehende Netzwerk zu nutzen, dann prellt das.

    Sehr einfach und sehr klar.

  • Urlaub.

    Ich werde mir morgen abend mal schön die Beine hochlegen, ein Schöppchen aufmachen und zwei wohlverdienten Wochen Urlaub entgegensehen. Gefeiert werden diese zu Hause, da noch diverse Punkte rund ums Haus getan erledigt werden müssen. Der Unterhaltungsfaktor wird jedoch mit Sicherheit nicht zu kurz kommen. Oliver merkte schon gestern an, dass wohl nun zwei Wochen Kampfbloggen angesagt wäre. Naja, warten wir es mal ab. 🙂

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