Ich, der Olympia-Fanboy.

Das letzte Mal, dass ich länger die Berichterstattung von Olympischen Spielen verfolgt habe, war 1994 bei den Winterspielen in Lillehammer. Zugegeben, da war ich auch noch Schüler und hatte die Zeit dafür, nachmittags während dem Nichtmachens der Hausaufgaben anderen Leuten dabei zuzuschauen, wie sie sich die Lungen aus dem Leibe pusten. Als Arbeitnehmer hat man nur abends Zeit, aber da spielt wiederum die Zeitverschiebung mit, so dass man abends gleich mittendrin im Vormittag von Vancouver ist.

Das Wochenende war ich dann also wieder mittendrin im Olympiafieber. Winterspiele sind einfach die schöneren Olympischen Spiele, auch wenn natürlich die Kommerzmaschine inzwischen überhaupt keine Unterschiede mehr zwischen Winter- und Sommerspiele macht. Dennoch finde ich Winterspiele „familiärer“ und vor allem erheblich spannender. Dass das nun alles bei ARD und ZDF in HD daherkommt, macht das alles erheblich sehenswerter. Das merkt man vor allem dann, wenn man einfach mal kurz bei Eurosport schaut, wie ätzend die Normalauflösung dann aussieht.

Richtig genial: Die Snowboarder und hier das so genannte Boardercross, bei dem mehrere Snowboarder gleichzeitig auf der Piste stehen. So viel Action ist man von Winterspielen gar nicht gewohnt und unterstrichen wird das von wirklich außergewöhnlichen Kameraeinstellungen, beispielsweise die Helmkamera oder einer Kamera, die auf einer Seilbahn talwärts fährt, während die Snowboarder den Berg nehmen. Starke Bilder!

2 Gedanken zu „Ich, der Olympia-Fanboy.

  1. Das Bordercross hat mich gestern Abend auch begeistert, das war richtig rasant und spannend.

    Vor Allem ist man nach einem Sturz nicht automatisch ausgeschieden, einer der vorausfahrenden kann ja auch noch stürzen. Das macht es äußerst spannend.

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