Telefonanlagereien.

Ich muss zugeben, ich habe mich sehr von der AVM Fritzbox 7270 infizieren lassen. Netzwerktechnisch bewegt sie sich auf Basis der Fritzbox 7170, von der ich mehr als zufrieden bin. Die 7270 ist jedoch zusätzlich eine echte DECT-Telefonanlage und das hat zusammen mit dem Fritzfon MT-D, einem echten DECT-Mobilteil, seinen ultimativen Charme.

Beispielsweise lässt sich auf der Fritzbox ein zentrales, über das Web bedienbares Telefonbuch anlegen und verwalten und auf das die Fritzfon-Mobilteile standardmäßig zugreifen – in der DECT-Mobilteilszene fürwahr keine Normalität, was mich als gestandenen Netzwerker wirklich unglaublich nervt. Ich habe einen massiv vernetzten Haushalt und kann wirklich keine Kommunikationsgeräte gebrauchen, die nur nomadisch zu steuern sind. Wo sind wir denn?

Dazu kommt leider nur die – ich muss es ganz trocken sagen – beschissene Bedienung der Telefone. Die Siemens-Anlage, die ich vor zwei Jahren gekauft habe, ist nun wirklich nicht die billigste gewesen, die Bedienung ist jedoch für Ungeübte nicht intuitiv. Und das ist vor allem dann ärgerlich, wenn meine Eltern telefonieren oder innerhalb der Anlage vermitteln sollen. Der Sinn einer Telefonanlage kann ja nicht sein, dass man am Ende trotzdem die Gespräche per pedes herumtragen muss, weil die Bedienung der Telefone kryptisch ist.

Deshalb, es läuft darauf hinaus, dass zusammengehören soll, was eigentlich zusammengehört. Und wenn die Bellheads das mit dem vernünftigen Telefonbauen nicht hinbekommen, müssen das eben die Netheads machen.

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