• Nächster Artikel: TCP/IP.

    Damit wird nun wirklich ein klaffendes Loch geschlossen und das kann man sich im zehnten netplanet-Jahr ja nun mal wirklich gönnen. Es entsetzt mich fast, dass sich in der langen Zeit niemand beschwert hat, dass ich zwar viel über das Internet schreibe, aber nirgendwo, wie eigentlich TCP/IP funktioniert und wie es entstanden ist. Gerade bei letzterem habe ich doch heute bei der Recherche tatsächlich selbst dazugelernt.

    Also, die Peinlichkeit hat demnächst ein Ende, der nächste netplanet-Artikel wird ein Artikel über das Internet-Hausprotokoll und ich frage mich irgendwie schon, wie das so lange ohne so einen Artikel eigentlich gut gehen konnte …

  • Nun ist aber wirklich gut, Kinder!

    Ich war ja früher auch einer, der sich am liebsten gleich auf eine Straßenkreuzung gestellt hat, um wirklich von allen Seiten lückenlos den Faschingszoll zu kassieren. Was aber von Jahr zu Jahr an Halloween hier los ist, wird immer unangenehmer. Die Kids geben sich in der Zwischenzeit regelrecht die Klinke in die Hand und sind an Penetranz richtiggehend professionell. Geschlagene fünf Horden haben seit 20 Uhr hier geklingelt und die letzten zwei Gruppen, die aussahen, wie der Kastratenchor von Hogwarts, wurden auch noch frech, als ich ihnen leicht genervt sagte, dass es hier heute nichts mehr zu holen gibt.

    Ich warte noch auf den Tag, bis einer der Kids zur bequemen Abrechnung ein PoS-Gerät mitbringt und Amex akzeptiert. Bis dahin erlaube ich mir, die Kids dadurch zu erschrecken, dass ich nach dem Klingeln das Licht im Flur nicht einschalte, sondern schlagartig im Dunkeln die Haustüre aufreiße. So von wegen Halloween. 😉

  • Standardisierung im Internet.

    Einige Tage zu spät, aber immer noch im selbstgesteckten Zeitramen: Der Artikel über die Standardisierung im Internet ist online. Im großen und ganzen geht es hierbei um die Entwicklungsarbeit der so genannten Netheads, deren Entwicklungsarbeit um einiges hemdsärmeliger vonstatten geht, als in anderen Entwicklerfraktionen.

    Vor allem ist an dieser Stelle nun mal ein Exkurs über die RFC-Dokumente eingebaut, der hat bisher in netplanet beschämenderweise gefehlt. Aber egal, ich werde nun ins Bett gehen. Urlaub macht mich einfach nur müde. 🙂

  • Pagerank-Update.

    Ende letzter Woche hat Google nach langer Zeit wieder ein Pagerank-Update durchgezogen, das für viele ziemlich unangenehme Überraschungen brachte, da einige Websites teilweise dramatisch im Pagerank nach unten korrigiert wurden. Ein Beispiel ist die Website der Zeit, die von Pagerank 8 auf 5 herabgestuft wurde. Bei vielen anderen Websites ging es nicht ganz so schlimm den Berg herunter, aber durchaus spürbar. netplanet hat auf fast allen Seiten ebenfalls einen Pagerank-Zähler weniger.

    Nun geht da natürlich die Problemanalyse auf Hochtouren. Ein Gerücht ist, dass Google Websites abstraft, die Textlinks verkaufen, um damit Geld zu verdienen. Das Verkaufsargument für Textlinks auf Pagerank-starken Seiten ist, dass sich dieser Wert auf die verlinkten Seiten vererben könnten, wenn sie thematisch einigermaßen ähnlich sind. Google ist das angeblich ein Dorn im Auge, weil es die Verlinkungsbasis verzerrt.

    Ich gebe zu: Auch ich verkaufe Textlinks auf netplanet. Allerdings auf einer, meiner Meinung nach, vernünftigen und eher konservativen Basis. Es gibt keinesfalls ein „Linkfarming“, also Seiten mit massiv vielen Textlinks, und zudem ist bei vielen Links eine thematische Grundrichtung zu erkennen. Nicht auf allen, aber rein internet-affine Textlinks zu finden, ist nicht sonderlich einfach und schlicht utopisch. Allerdings auch nicht reeller Natur, denn ich muss mir als Special-Interest-Site mit Schwerpunkt Internet auch durchaus leisten können, auf Dinge zu verweisen, die nicht auf den ersten Blick mit dem Thema Internet zu tun haben, aber beispielsweise einen Ablauf schematisieren.

    Ich sehe deshalb auch den Pagerank-Update eher gelassen. Die vielen Links auf netplanet sind weiterhin im World Wide Web vorhanden und in der überwältigenden Mehrzahl authentisch, weil nicht ein einziger von mir bezahlt ist. Der netplanet-Content ist weiterhin vorhanden und wird auch weiterhin ausgebaut und der Textlink- bzw. Werbeanzeigenhandel ist auch weiterhin eine Nebentätigkeit, die zum Projektunterhalt dient. Wenn Google damit ein grundsätzliches Problem hat und alle Websites konsequent (also wirklich auch im „echten“ Pageranking) bestraft, trifft das natürlich auch so Websites wie netplanet hart, allerdings wird damit auch der Google-Index unglaubwürdig, der noch ein Stück mehr von eher monetären Werten beeinflusst würde und sich noch weiter von der Realität entfernt. In dem Sinne wird das ganze einfach mal ausgesessen. Punkt.

  • Back To Keyboard.

    Ich gebe ja zu: Vom SPD-Bundesparteitag zu bloggen, war am dem Zeitpunkt zum Scheitern verurteilt, als ich die Halle betrat, in dem unser Projekt seinen Stand hatte und am Freitag die Türen offiziell öffneten. In manchen Momenten kam ich mir wie zu besten CeBIT-Zeiten vor, so viel war los. Das war aber auch eng mit unseren Give-Aways verbunden, knallrote, süßen Äpfeln, die wir vor Ort von einem lokalen Obsthändler mit dem Projektlogo „belasert“ haben lassen. Der Preis war zwar katastrophal, die Wirkung jedoch klasse. Seltsamerweise machten mir die rund 35 Stunden Standdienst weniger aus, als den meisten anderen, dabei bin ich selbst Schreibtischtäter.

    Ein internet-affines Projekt, dass auf dem Bundesparteitag gestartet wurde, ist meineSPD.net, eine Art XING-Verschnitt mit sozialdemokratischem Anstrich. Ich will jetzt nicht sonderlich unfair sein und das Projekt gleich von Anfang an kleinschnitzeln – man hat ja so seine Erfahrungen gemacht mit Internet-Projekten – sondern abwarten. Immerhin sind die Ansätze nicht schlecht und viele Netzwerkkontakte zu bilden, fällt mir zumindest nicht sonderlich schwer. Da bin ich auf Großmeister-Niveau, um mal bescheiden zu bleiben. 😉

    Anmelden, netzwerken und diskutieren können sich auf meineSPD.net kostenlos übrigens auch Nichtmitglieder. Ich verspreche, dass ich niemandem, der sich in mein Netzwerk einklinkt, nicht sofort einen Mitgliedsantrag anschnörkle!

  • SPD-Bundesparteitag.

    Kurzum: Es ist völlig verrückt, was auf einem Bundesparteitag für ein Gewusel ist. Wir müssen in baden-württembergischen Kategorien mindestens fünf Landesparteitage zusammenlegen, um so einen Haufen Menschen in ein Kongresszentrum zu packen.

    Ich gehöre zur Delegation von SPDvebiz, einer Truppe, die ein Migrationsprojekt in Baden-Württemberg gestartet hat und dieses Jahr für den Wilhelm-Dröscher-Preis vorgeschlagen ist. Das ist ein Preis, der für die besten Mitgliederwerbeprojekte alle zwei Jahre vergeben wird. Wir sind recht guter Stimmung, allerdings ist die Konkurrenz gut am Start. Dafür geht es bei uns am Stand zu, wie auf einem Taubenschlag. Heute Mittag stolperte eine gewisse Brigitte Zypries auf den Stand, die ich nicht erkannte, dann hatten wir unsere MdB Katja Mast da, die fast schon knuffige MdB Lale Akgün, eine Menge ausländischer, sozialdemokratischer Politiker, den halben baden-württembergischen Landesvorstand und was ich noch wer.  Nach neun Stunden Standmiezentum weiß man sowieso nicht mehr, was einem vor schmerzenden Füssen so am Auge vorbeiläuft.

    Eigentlich will ich noch vom Parteitag bloggen und noch einen Pressebericht schreiben, allerdings haben wir uns heute ziemlich umständlich ein Patchkabel teilen müssen. Ich versuche morgen, das Problem damit zu beheben, in dem ich ein Patchkabel aus dem Telekom-Tagungshotel „ausleihe“. Dann gibts auch ein paar Fotos.

  • Out of Office.

    So, ich muss dann mal meine sieben Sachen packen und mich geistig darauf vorbereiten, dass ich heute ab 18.30 Uhr auf der Mitgliederversammlung eines befreundeten Vereines als Kassenprüfer nicht einschlafe und morgen um 5 (!) Uhr aufstehe und um spätestens 7 Uhr bei einem Genossen in Ditzingen auf der Matte zu stehen, damit wir um 9 Uhr am Flughafen Stuttgart in ein Flugzeug steigen können, das uns dann um 10 Uhr in Hamburg abwirft. Dort wartet dann hoffentlich der bestellte Mietwagen, mit dem wir zunächst unseren Krempel quasi aus dem fahrenden Auto ins Hotel einwerfen und dann im Congress Center Hamburg aufschlagen, wo das da stattfinden wird und wir morgen einiges vorbereiten müssen.

    Ich schau mal zu, von dort ein paar fotografische Eindrücke zu schicken, wenn ich mir dort irgendwo etwas Internet ausleihen kann. Da ich diesmal vollständig auf eine Digicam verzichte und mit dem Camcorder fotografiere, kommen die Bilder in 16:9. Ggf. werden Inhalte auch noch an anderen Stellen im Web bestückt, bei denen ich Informationsbeschicker bin.

  • Das Admin-Gebet.

    Ist zwar schon ein wahrer Klassiker, aber dennoch immer wieder gern gelesen:

    Admin unser im Netzwerk, geheiligt werden deine IP´s.
    Dein Connect komme, dein Login geschehe, wie am Server so im Web.
    Unser tägliches Backup gib uns heute.
    Und vergib unserem Mail Server, wie auch wir vergeben unserem Switch;
    und führe uns nicht in IP Konflikte, sondern erlöse uns von dem SubNet.
    Denn dein ist das LAN und das WAN und der DNS im Netz.

    Das hätte ich gern jeden Morgen von unseren Kunden in einer Telefonkonferenz ins Ohr gemurmelt. 🙂

  • Erschreckendes an der Stromverbrauchsfront.

    Ich hatte mir vor einigen Monaten einen Stromverbrauchszähler gekauft, mit dem ich schon allerlei Bedenkliches in Sachen häuslichem Stromverbrauch gemessen habe. Das war alles soweit ganz gut, allerdings störte es mich, dass das vergleichsweise günstige Gerät eine Auflösung von 4 Watt hatte, also erst ab ungefähr 4 Watt anfing, überhaupt zu erkennen, dass ein Stromverbrauch vorliegt. Das ist bei Kleinverbrauchern und den wirklich interessanten Stromfressern natürlich etwas ungünstig.

    Also habe ich etwas mehr Geld in ein besseres Gerät investiert und mich für die Conrad-Hausmarke Voltcraft mit dem Energy Monitor 3000 entschieden. Dessen Auflösung beginnt bei 1,5 Watt, seltsamerweise misst mein Gerät aber noch geringere Ströme.

    So habe ich das Ladegerät unserer DECT-Mobilteile (Siemens S45) dabei ertappt, wie sie 0,7 Watt aus der Leitung ziehen. Wohlgemerkt – ohne dass ein Mobilteil darin steckt. Allein nur das eingesteckte Netzteil lässt sich also, wenn es das ganze Jahr über eingesteckt bleibt, mal schön schlappe 6 Kilowattstunden schmecken. Das sind zwar bei meinem Stromtarif nur etwas über 1,20 Euro, allerdings haben wir drei Ladeschalen und für insgesamt 18 Kilowattstunden bzw. 3,60 Euro kann ich mal eben 180 Mal Wasser für eine Tasse Kaffee aufkochen.

    Nicht dass mir die 3,60 Euro pro Jahr wirklich ernsthaft weh tun.. mich stört es lediglich gewaltig, dass da völlig unnütz Strom gefressen wird, weil man keine richtigen Ausschalter mehr verbauen will. Der Kunde zahlt es ja. 🙁

  • Der unmittelbar bevorstehende Steuerbescheid.

    Wenn das Finanzamt mal loslegt, dann in einem beängstigenden Tempo. Vor zwei Wochen habe ich meine Steuererklärung für 2006 online eingeworfen (selbstverständlich mit einer Fristverlängerung), letzten Dienstag dann die Belege und meine Gewinnermittlung. Gestern lagen die Belege schon wieder in meinem Briefkasten. Extrem freundlicher Ton, meine (übrigens doch sehr freundliche) Sachbearbeiterin bittet darum, die Unterlagen, die ich eventuell noch nächstes Jahr bräuchte, aufzuheben und wünscht mir alles Gute.

    Machen die das immer so, wenn eine wirklich dicke Steuernachzahlung fällig und eine Verdonnerung auf Einkommensteuervorauszahlung unmittelbar bevorsteht? Vielleicht wäre das ja dann mal die Gelegenheit, das Finanzamt wiederum darum zu bitten, dass ich meine Umsatzsteuer nun endlich mal nur vierteljährlich vorausmelden darf?

    Liest man heraus, dass ich das Finanzamt als eine Institution ansehe, vor der ich wirklich sehr viel Respekt habe? Ja? Vielen Dank.

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