• Hat nicht jemand eine PS3-OnlineID?

    Falls sich hier (neben Frank) noch weitere regelmäßigen Leser und PS3-Besitzer finden, die ebenfalls eine OnlineID haben, dann würde ich mich freuen, wenn ihr mich mal mit „besimk“ ankontaktiert. So richtig viel bringt das zwar zur Zeit nicht, ausser das wir das Thema Networking auf einer ganz anderen Weise betreiben, allerdings sind OnlineID-Netzwerke beim kommenden Second-Life-Verschnitt für die PS3 vermutlich die grundlegende Basis.

    Wie auch immer, mich interessiert es überhaupt erst einmal, ob es hier PS3-Leser gibt. 🙂

  • Tastatur für die PS3.

    Eine Tastatur (also eine richtige Schreibtastatur) macht bei der PS3 richtig Sinn, auch wenn ich zugeben muss, dass mich die rund 60 Euro für eine Logitech-Tastatur zunächst abgeschreckt haben. Das Surfen auf der PS3 ist aber gar nicht so unangenehm und ich überlege wirklich, ob ich diese Art des Surfens nicht vielleicht mal eltern-kompatibel erklären sollte. Zumindest ist die Chance, dass mir meine Mutter einen Trojaner auf die PS3 installiert, kalkulierbar gering…. Was es aber auf jeden Fall bedarf, ist eines vernünftigen Bildschirmes dafür. Auf einer normalen Glotze ist Surfen eine mittlere Katastrophe und erinnert mich an die alten Amiga-Zeiten, als der Bildschirm ebenfalls eine 50-Hertz-Flimmerkiste war.

    Diesen Artikel kommt übrigens von der PS3. Und die Verwandschaft steht so ungläubig neben dem Fernseher und glaubt, ich würde den Fernseher umprogrammieren. 😉

  • Kameras, Laufwerkbuchstaben und Netzlaufwerke = *grmpf*

    Unser Kunden-Commitment, Dienstleistung an vorderste Front zu stellen und gelegentlich auch mit Rat & Tat für Dinge zur Verfügung zu stehen, die mit Internet herzlich wenig zu tun haben, bringt es mit sich, dass wir immer wieder mal auch mal reine Betriebssystemnüsse knacken dürfen.

    Ein guter Kunde ruft an und beklagt sein Leid, dass er seine Digitalkamera überall im Büro anschließen und auch nutzen kann, nur an seinem Rechner nicht. Zwar würde die Kamera erkannt werden und wäre auch im Gerätemanager zu sehen, allerdings gäbe es kein Symbol im Arbeitsplatz und auch die installierte Kamerasoftware könne nicht auf die Kamera zugreifen. Mir fiel partout nicht ein, was das sein könnte, also schlug ich vor, nach meiner Mittagspause kurz vorbeizuschauen. Etwas Bewegung nach der Mittagspause tut eh gut, dieser Kunde ist auch recht angenehm.

    Da stand ich vor dem Rechner und tatsächlich: Kamera per USB angeschlossen, das Ding wird erkannt, aber kein Laufwerksbuchstabe und auch kein Zugriff über den Arbeitsplatz. Okay, beim Blick auf den Arbeitsplatz fiel es mir dann ein: Netzlaufwerk. Der nächste freie Buchstabe fiel nämlich auf den standardmäßig vergebenen Laufwerksbuchstaben für das Netzlaufwerk und leider ist Windows in der Hinsicht etwas doof, weil es diesen vergebenen Laufwerksbuchstaben trotzdem für neu angeschlossene Hardware vergibt. Da das Netzlaufwerk in so einem Fall dank Gruppenrichtlinie Vorrang hat, muss manuell in der Computerverwaltung und dort in der Datenträgerverwaltung der Laufwerksbuchstabe für das neu angeschlossene Gerät geändert werden. Und dann klappt es auch mit den Fotos.

    Ärgerlich: Das Problem habe ich immer wieder einmal und jedes Mal brauche ich fünf Minuten, um auf den richtigen Trichter zu kommen. Es macht Sinn, diesen Task mal endlich in unsere firmeneigene Wissensdatenbank aufzunehmen.

  • Kategorisches Kategorienausmisten.

    So, das war jetzt wirklich einmal fällig. Die Kategorien hier im Blog haben so langsam Überhand genommen und ich kann sehr hässlich werden, wenn die Kategorienauswahl unübersichtlich ist. Das wollte ich vermeiden, deshalb ist nun Ruhe im Karton. Außerdem habe ich bei der Gelegenheit Leerschritte aus Kategoriennamen herausgenommen, offensichtlich wird da Technorati ziemlich hässlich.

    Das blog@netplanet-Technorati-Profil ist übrigens auch mal zum Anschauen da. Und natürlich zum Setzen eines Favorites. Und überhaupt dürfte ich bei den geneigten Lesern, die selbst ein Blog betreiben, mal um einen Blogroll-Eintrag bitten. Vorschläge für Einträge in meiner Blogroll werden dankend angenommen. 🙂

  • Blog-Auftrag.

    Kollege/Genosse/Kunde Oliver gab mir den Auftrag, zu bloggen, dass heute in der VHS Calw das Internet nur deshalb ausgefallen ist, weil jemand auf den Serverschrank, auf dem der Router zwecks integrierter WLAN-Funktion stationiert ist, einen Karton gestellt hatte und dieser Karton erstaunlicherweise auf die rückwärtige Seite des Routers stieß, auf dem der recht einfach bewegliche Ausschaltknopf sitzt. Der Effekt dieser mechanischen Verkettung ist vermutlich selbst für den einfachst gestrickten Leser nachvollziehbar. 😉

    Zugegeben, gestern Nacht ist wieder das äußerst seltene Phänomen aufgetreten, dass Oliver in einem meiner Träume erschienen ist. Das lag jedoch primär daran, dass dieser Herr in dieser Stadt im Auftrag dieser Institution am Donnerstag einen Vortrag hielt und dieser Vortrag einfach atemberaubend ist.

    Laut Oliver hat die halbe Belegschaft der VHS gestern Nacht ähnliche Träume im Hochgebirge durchlebt. Da soll mal einer sagen, die gemeinsamen Denkwolken von Tick, Trick und Track Duck gäbe es nicht.

  • Die betörenden Düfte einer Zentralheizung.

    Okay, es war ein Fehler, die Zentralheizung im Haus zu entlüften, während ich das Fenster geschlossen hielt. Ein großer Fehler.

    Einführung: Eine Zentralheizung funktioniert mit einem eigenen, kleinen Kreislauf mit Wasser. Ein Heizgerät erwärmt dieses Wasser und eine kleine Pumpe jagt es durchs Rohrnetz. Hat man nun innerhalb dieses Netzes einen Heizkörper, der Luft enthält, wird diese Luft natürlich eine Weile mitgeführt und sammelt sich in den Heizkörpern, die in diesem Rohrnetz oben liegen. Und da muss man die Heizkörper entlüften, wenn der Heizkörper an einer Seite warm ist und an der anderen kalt.

    Was technisch ein einfacher Vorgang ist – an der Seite eine Schraube lockern, darunter einen Becher halten und so lange die Luft ablassen, bis Wasser kommt – ist eigentlich eine ziemlich unleckere Sache, wenn man seinen Zinken in die Nähe der Flüssigkeit und der Dämpfe hält, die da herauskommen. Das riecht nämlich phantastisch nach Fäulnis und Toilette. Ich habe eine halbe Stunde gebraucht, die Wolke aus dem Zimmer zu bekommen und nochmal eine halbe Stunde, das Zimmer wieder auf bewohnbare Temperaturen zu bekommen. 🙁

  • IDN-Test in der DNS Root-Zone.

    Nun kann das DNS ja nur vereinfachtes ASCII, d.h. es gibt gar keinen Raum dafür, direkt Sonderzeichen in das DNS zu bauen. Solche Dinge wie Unicode gab es bei der Entwicklung von DNS nicht und nachträglich lässt sich das ohne eine wirklich ganz große Umstellung im Internet nicht.

    Also bedient man sich einem Verfahren namens IDN. IDN ist eine einheitliche Möglichkeit, eine Domain mit Sonderzeichen in eine normale Domain mit dem vereinfachten ASCII-Zeichensatz zu übersetzen. Aus einer Domain namens grünkohländerungsvöllerei.de würde hinter den Kulissen xn--grnkohlnderungsvllerei-64b55boe.de übersetzt werden. Die Kennung „xn--“ gibt dabei an, dass es sich bei diesem Domainnamen um einen in IDN übersetzten Namen handelt. Das IDN-Verfahren funktioniert soweit recht passabel und bildet Sonderzeichen und Schriftzeichen vieler Sprachen problemlos im DNS ab. Und das eben so, dass jeder DNS-Server damit auch klar kommt.

    An was man sich bisher nicht herangetraut hat, ist das IDN auch für Top-Level-Domains einzusetzen. Top-Level-Domains kennen wir nur in Klartext, aber man denkt bei der ICANN – natürlich absolut ohne monetäre Hintergedanken – daran, weitere Namensräume zu erschließen und dazu könnten eben auch Top-Level-Domains mit Sonderzeichen gehören. Beispielsweise schleppen ja schon unsere österreichischen Freunde ein Sonderzeichen in ihrem Landesnamen mit, da könnte man in einem zukünftigen Adressplan durchaus auch auf die Idee kommen, eine Top-Level-Domain namens „.österreich“ einzuführen. (Disclaimer: Ich will das persönlich NICHT und zwar NICHT deshalb, weil ich Österreicher nicht als Menschen respektiere, sondern weil ich solche DNS-Spielereien für sinnlos halte.)

    Probieren geht, gerade im Internet, gern über studieren und deshalb hat sich die ICANN dazu entschieden, eine Reihe von Top-Level-Domains ab Mitte Oktober vorübergehend in die Root-Zone zu nehmen, die den Begriff „test“ in verschiedenen Sprache und Zeichensätzen enthalten. Jede dieser testweisen Top-Level-Domains enthält eine Second-Level-Domain namens „example“, mit der entsprechend getestet werden kann.

    Da jetzt vermutlich die meisten das Problem haben werden, mit ihren Betriebssystemen überhaupt eines dieser Sonderzeichen zu erzeugen und einen Übersetzer dafür haben, der das übersetzt, kann jeder natürlich eben auch mit dem IDN-Code und mit dem DNS-Werkzeug nslookup entsprechende Abfragen machen. Und wenn man http://xn--e1afmkfd.xn--80akhbyknj4f/ in den Browser eingibt (oder der Einfachheit halber auf den Link klickt), funktioniert das sogar.

  • .lat – Und noch eine Top-Level-Domain auf dem Weg.

    Das NIC México und die Latin American and Caribbean Federation for Internet and E-commerce (eCOM-LAC), eine gemeinsame Organisation südamerikanischer NICs (also Verwalter der jeweiligen, nationalen Top-Level-Domain), einiger großer Internet Service Provider, der Internet Society und der ICANN, haben am 14. November 2007 eine fast schon überschwängliche Pressemeldung veröffentlicht, in der sie euphorisch „offiziell“ die neue Top-Level-Domain „.lat“ für die Latino-Community angekündigt haben. Die „Entscheidung“ wurde mit dem Hintergedanken herbeigeführt, um „Internet Ressourcen, die mit Latinos verbunden sind, zu identifizieren, differenzieren und um Wert zu steigern, da ihre geographischen Grenzen immer stärker nach hinten treten und sie auf diese Weise ihre kulturellen, sozialen und wirtschaftlichen Identifikationen zu äußern“.

    Also das übliche Blabla, weshalb wir im Internet unbedingt eine weitere Top-Level-Domains für eine Community brauchen, wie beispielsweise .cat für die katalanische Community und .asia für die asiatische. Vielleicht ja irgendwann auch ein .bav für die bajuwarische Community oder ein .preu für die preußische.

    Der wichtigste und eigentlich wirklich interessanteste Punkt findet sich am Ende, denn da steht, dass nun diese „offizielle Entscheidung“ dazu führt, einen offiziellen Antrag an die ICANN zu stellen, der dann voraussichtlich im „vierten Quartal 2008“ (!) beraten wird. Demnach werden bis zu einer endgültigen Entscheidung für ein „.lat“ vermutlich noch einige IP-Pakete durch die Backbones rauschen.

  • “Spiegel”-Chef Aust wird freundlich gegangen.

    Eine nette, kleine Personalie ist gestern entschieden worden, die so manch Gutinformierten trotzdem nicht gelesen haben dürften, weil sie möglicherweise ausschließlich das Organ als Hauptnachrichtenquelle lesen, das es betrifft und das darüber natürlich nicht schreibt: „Spiegel“-Chefredakteur Stefan Aust bekommt seinen Vertrag, der zum 31. Dezember 2010 ausläuft, nicht verlängert und steht ab 1. Januar 2009 vor für ihn verschlossenen Türen beim Spiegel-Verlag. Punkt eins.

    Punkt zwei ist umso pikanter, denn die Nichtverlängerung kam auf Initiative der Mitarbeiter-KG, also dem 50,5-prozentigen Teil des Hauses Spiegel, der den Mitarbeitern gehört. Grund sei die „mangelnde Innovationkraft Austs und ein „schlechter Führungsstil“. Und Punkt drei ist, dass diese Entscheidung just gefällt wurde, als Aust im Urlaub auf Bali war. Klassisch kaltgestellt.

  • 13 DNS-Root-Server? Viele DNS-Root-Server!

    Kim Davies von der ICANN hat im ICANN Blog eine interessante Feststellung und wohl auch etwas seinem Ärger Luft gemacht. Alle Welt spricht von 13 Root-Servern im DNS. Warum eigentlich, wo wir gerade bei diesem Punkt, ausgerechnet 13 Root-Server?

    Das hat seine Ursache in technischen Grenzen von UDP, das für Übertragungen von DNS-Informationen genutzt wird. UDP hat bekanntlicherweise im Gegensatz zu TCP die Einschränkung, dass es verbindungslos arbeitet, also muss die Antwort auf eine Anfrage komplett in das UDP-Paket hineinpassen, wenn nicht aufwendig ein Mechanismus benötigt werden soll, der mehrere UDP-Pakete wieder zusammenbringt. Bei DNS nicht der Fall, deshalb passen nur 13 Adressen in ein Paket und dito.

    Nun darf man sich natürlich nicht vorstellen, dass hinter jeder der 13 IP-Adressen ein einzelner Rechner steht, denn der würde die Anzahl der Anfragen sicherlich nicht bewältigen können. Denn jeder DNS-Server auf dieser weiten Welt muss mindestens alle 42,33 Tage alle diese Root-Server einmal abklappern. Da genügend DNS-Server jedoch erheblich öfter gestartet werden, genügend Administratoren ihre DNS-Server nicht im Griff haben und auch noch genügend technisch Versierte Schabernack mit den DNS-Root-Servern treiben, ist also mächtig was los bei diesen Servern. Mit Loadbalancern ist es technisch kein Thema, an einem Standort unter einer IP-Adresse eine ganze Rechnerfarm zu betreiben. Alles kein Problem.

    Naja, doch noch ein kleines Problem, zumindest ein Designproblem. Wir haben jetzt zwar vielleicht ein paar Dutzend DNS-Root-Server, die an 13 Standorten stehen. Sind aber 13 Standorte nicht zu wenig? Wäre es nicht praktischer, wenn man Instanzen der DNS-Root-Server auch an weniger frequentierten Stellen im Internet positionieren könnte, um den interkontinentalen Datenverkehr zu verringern?

    Kann man, und zwar mit einer Technik namens Anycast!

    Mit Anycast kann man auf kontrollierte Weise etwas machen, was eigentlich in jedem größeren Netzwerk unweigerlich zu einer grande catastrophe führt, wenn man nicht hundertprozentig weiß, was man da genau tut: Rechner in einem verteilten Netzwerk mit identischen IP-Adressen ausstatten. Vereinfacht betrachtet besteht also eine DNS-Root-Server-Instanz, nehmen wir mal den Root-Server „K“, der vom RIPE betrieben wird, nicht an einer Stelle im Internet, sondern an vielen, nämlich in London, Amsterdam, Frankfurt, Athen, Doha (Katar), Mailand, Reykjavik, Helsinki, Genf, Poznan (Polen), Budapest, Abu Dhabi, Tokio, Brisbane, Miami, Delhi und Nowosibirsk. Und überall haben diese Instanzen zum einen genau die gleiche IP-Adresse und auch den genau gleichen Inhalt auf ihrem DNS-Server. Und da diese Instanzen an größeren Knotenpunkten liegen, ist in den Routingtabellen der Anbieter, die an diesen Knotenpunkten eine Verbindung haben, mit Routing-Einträgen geregelt, dass die Zugriffe an diese bestimmte IP-Adresse eben zu der Instanz gehen, die lokal oder in unmittelbarer Netznähe steht.

    Ergebnis dieses Konfigurationsaufwandes – und das ist es wirklich – ist, dass diese ganze Phalanx an einzelnen Instanzen im Idealfall erheblich schwerer verwundbar ist, als wenn alles an einem Standort und über einige wenige Anbindungen erreichbar wäre. Wollte also beispielsweise ein böser Mensch die Instanz lahmlegen, müsste er alle einzelnen Instanzen gleichzeitig angreifen. Das ist pauschal nicht ganz unmöglich, jedoch extrem schwer.

    Und schon haben wir mit Anycast und nur 13 offiziellen DNS-Root-Servern, die jedoch an über 130 Standorten laufen (immer gut für eine Fangfrage..) eine ziemlich stabile DNS-Oberkante.

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