• Mittelohr.. 🙁

    Da hat man seit der Kindheit ein perforiertes Trommelfell im linken Ohr und dann ist das natürlich ausgerechnet dann dicht, wenn man es eigentlich gar nicht braucht: Genau dann, als sich langsam aber sicher ordentlicher Druck im Mittelohr aufbaut und nicht weg kann. Das hat mich die Nacht von Dienstag auf Mittwoch beschäftigt.

    Gestern hat es dann von morgens bis abends gezischt wie wenn ich neben einem Dampfdrucktopf stehen würde und heute lässt es langsam aber sicher nach Intervention des Docs nach. Ich höre jetzt im Ohr nur noch meinen Puls mit einem Echo wie bei einem Galeerentrommler unter Deck.

    Aber schön, wenn ich meinem Hausarzt nur sagen muss, dass ich Ohrenschmerzen hatte und wir dann beide gemeinsam leidvoll das Gesicht im Duett verziehen. Ich glaube, es gibt nur wenig unangenehmeres.

  • Die Posting-Frequenz heute.

    Rein gesundheitstechnisch bedingt. Mein Rachen fühlt sich an, als ob ich meine Rasierklingen (ja, sowas habe ich tatsächlich) gestern nachmittag verschluckt hätte und ich muss mich beim Trinken von literweise Kamillentee unbedingt dabei ablenken, weil mein Verstand Kamillentee gleichsetzt mit gesundheitlichem Elend und alles noch viel schlimmer wird. So böse, diese Welt..

  • Entschuldigung.

    Sowas gibt es auch noch: Der Verkäufer, der über Amazon.de Marketplace mir die 1. Box der 3. Staffel von Star Trek Voyager verkauft hat, schreibt mir eine Mail, dass sich der Versand bis Samstag verzögert, entschuldigt sich um bittet um Verständnis.

    Mit den paar Tagen Zeitverzögerung ist er dabei sowas im grünen Bereich, dass der frivolste Frühlingsbaum dagegen schwarze Blätter hat. Ich warte gelegentlich auch schon mal drei Wochen, bis überhaupt mal der Verkäufer aufsteht und seine E-Mails liest.

  • Flight Simulator X und NVIDIA 8600GTS.

    Nachdem ich jetzt mal einige Zeit im Flight Simulator X mit den Reglern für grafischen Schnickschnack herumgespielt habe, bin ich recht angetan davon. Wenn ich jetzt mal die grafischen Möglichkeiten des Flight Simulator auf einer Skala von 0 bis 10 definieren würde, wäre ich mit meiner jetzigen Grafikkarte (MSI NX8600GTS mit 256 MB RAM) nun bei 8. Das ist für eine 160-Euro-Grafikkarte ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Der Schwachpunkt dieser Karte ist aber ganz klar die 256 Megabyte RAM. Ich bin mir sicher, ich würde in meiner wirklich absolut subjektiven Skala auf 9 kommen, wenn der Grafikspeicher 512 Megabyte groß wäre, was sich vor allem in Szenerien mit vielen 3D-Objekten bemerkbar machen würde, beispielsweise Städten mit Hochhäusern oder aufwendig modellierten Flughäfen.

    Allerdings ist das mit diesem PC nicht drin, da die meisten besseren Grafikkarten mit einem gewaltigen Lüfteraufbau daherkommen und deswegen zwei PCIExpress-Slots brauchen. Die MSI-Karte, die ich jetzt aktuell habe, braucht nur einen Slot und hat dafür Heatpipes, temperaturmäßig bewegt sich die Karte aber nach wie vor im absoluten Rahmen des Erträglichen. Und ansonsten gibt es auch nichts zu meckern, ich sehe es derzeit einfach nicht ein, eine Grafikkarte zu kaufen, die praktisch genau das gleiche kostet, wie der restliche PC. Die Grafikkarte ist deshalb ein sehr guter Kompromiss, die so Dinge wie Google Earth absolut nebenbei darstellt.

  • Zukünftiges Verfahren bei Kommentar-Spam.

    Ich habe jetzt lange überlegt, wie ich mit Kommentar-Spam verfahren soll. Damit meine ich nicht den Blödsinn, der tagtäglich Pillen anpreist oder längere Schniedel und der automatisch von Akismet zum Ausgang geleitet wird, sondern den einigermaßen On-Topic-Spam, der vornehmlich von „Search Engine Optimizers“ für die eigene Kundschaft platziert wird.

    Während Oliver sich noch die Freundlichkeit erlaubt, den offensichtlichen „SEO“-Kunden über den Mist zu informieren, hake ich das ab sofort nach einer Einzelfallprüfung kommentarlos als Spam ab und lasse diese Info per Akismet entsorgen – mit dem möglichen Ergebnis, dass die beworbene URL im Akismet-Filter landet.

    Sorry, entweder es kommentiert jemand oder es spammt jemand. Für letzteres gibt es null Toleranz.

  • netplanet-Rückblick auf 2007.

    Für netplanet ist das Jahr 2007 untertitelt mit „Jahr der Konsolidierung“. Die 700.000er-Marke bei den Pageimpressions habe ich noch haarscharf an Silvester um etwa 20 Uhr gerissen und liege damit mit rund 12 % unter dem Wert von 2006. (Ja, Frau E. aus H., ist mir klar, dass das eine Sache ist, die dein Imperium an einem halben Tag in Internet verursacht. :-))

    Well, ist egal. Ein Lexikon über das Internet ist weiterhin eine exotische Special-Interest-Angelegenheit. Dafür ist die Platzierung bestimmter Keywords in einschlägigen Suchmaschinen stabil geblieben und hat sich bei allgemeineren Begrifflichkeiten (beispielsweise zum Thema Internet-Geschichte) stark verbessert. Auch die Basis der Links auf netplanet ist tendenziell besser geworden, auch wenn Tante Google immer das Gegenteil behaupten will. Wer mit Google heutzutage Backlinks überprüft, ist eh ein Noob.

    Geschäftlich betrachtet habe ich mit netplanet meine Erwartungen gut getoppt. Ob ich das in 2008 nochmal wiederholt bekomme, steht noch etwas in den Sternen, aber ich tue bisweilen einfach mal so, als ob.

  • Spam für’s Blog-Schreiben.

    Fast schon clever, die Dreistigkeit. Aus meiner (E-Mail-)Mailbox:

    Would you write for my Arts Weblog?
    I’m searching for people that would be happy to write a small
    800 words article for my Music and Arts Weblog.
    I’ll include also 5 lines about you with links and email.
    Could be a nice experience! My Weblog is very successful!
    Let me know! Thank you! 🙂

    Manuel Marino Music Composer, Producer
    Visionary Sound Guru, Technologist, Terrific Networker

    Okay, dachte ich im zweiten Moment, dürfte wohl ein Joe Job sein, also eine Spam, die vorgibt, von jemandem zu sein, der das in Wirklichkeit nicht ist. Mit dem Ziel, diesen jemanden einfach mal zu schädigen. Eine erste Analyse bestärkte diesen Verdacht auch, da dieser Manuel Marino unter der Adresse „manuelmarino.com“ haust, während die Mailadresse als Absender die Domain „manuel-marino-composer.com“ trägt. Allerdings sind beide Domains beim gleichen Registrar und mit den gleichen Daten registriert. Sie scheinen also beide diesem Manuel zu gehören. Der Freak scheint das tatsächlich ernst zu meinen, mit guter, alter E-Mail-Spam Kundschaft fürs kostenlose Content-Liefern zu aquirieren.

    Ich bin mal so frei, das erste Mal seit ungefähr 200 Jahren auf eine Spam zu antworten und ihn mal zu fragen, warum ich das sollte. Abwarten und Tee trinken.

  • Xing: Man scheint verstanden zu haben.

    Na also. Hat ein paar Stunden/Tage gedauert, aber wie nun gestern kurzfristig und mit roter Schrift verkündet wird, gibt es seit vorgestern nun für Premium-Mitglieder zum einen keine Werbung zu sehen (das hatten wir ja schon) und zum anderen wird auf den Profilseiten von Premium-Mitgliedern per default auch keine Werbung mehr eingeblendet.

    Hätte man, und das ist damit auch meine letzte Kritik an Xing zu diesem Thema, alles auch einfacher haben können, wenn man mit seiner Kundschaft vorher den Dialog sucht und nicht nur so tut.

    Was mir allerdings in der gesamten Diskussion übel missfallen ist, sind einige Äußerungen von so genannten „alten Hasen“, die zum Beispiel das kritische Volk pauschal als „paranoide Wichtigtuer mit zu viel Langerweile [sic!] und einer übersteigerten Vorstellung von ihrer eigenen Wichtigkeit und der Relevanz ihres XING-Profils“ abstempeln.

    Das, lieber Herr Lumma, ist ein tief einblickendes Eigentor. Wenn du anfängst, deine Kundschaft als reine Kassage anzusehen, die man einfach nur beschimpfen muss, wenn sie keine Lust hat, mit ihren Profilen Schaufensterpuppen für Werbung zu spielen, dann scheint deine Ansicht über die Kunde-Anbieter-Distanz zu schwinden. Nicht jeder, der dir ein paar persönliche Angaben für deinen Geschäftsbetrieb leiht, gibt dir damit auch automatisch das Recht, diese Angaben in die große Maschine zu stecken und Geld zu drucken. Wenn es da Irritationen gibt, arbeite daran.

  • Warner gibt HD-DVD den Laufpass.

    Pünktlich zur Consumer Electronics Show in Las Vegas hat heute Warner eine regelrechte Bombe gezündet und angekündigt, dass Warner im Laufe des Jahres die Produktion von Filmen auf HD-DVD einstellen und sich nur noch der Blu-Ray Disc widmen wird. Warner war bis zuletzt das einzige Filmstudio, das beide HD-Formate unterstützte, das aber, ähnlich wie alle anderen Filmstudios, recht zaghaft tat. Keiner der Filmstudios wollte sich die Finger wirklich schmutzig machen.

    Und das, obwohl die Verkäufe schon seit Wochen eine klare Sprache hatten, da potentiell mehr Blu-Ray Discs über den Ladentisch gingen, als HD-DVD. Das ist allerdings immer mit gewisser Vorsicht zu genießen, da das natürlich auch stark von der Filmauswahl abhängt.

    Nun sieht die HD-Welt folgendermaßen aus:

    HD-DVD

    • Dreamworks
    • Paramount
    • Universal

    Blu-Ray

    • 20th Century Fox
    • Disney
    • Metro-Goldwyn-Mayer
    • Sony Pictures
    • Warner
  • ICANN-Vertrag zum DNS-Root-Server “F”.

    Der Laie kann eigentlich nur den Kopf schütteln, wenn er in einschlägigen Nachrichtentickern liest, dass die ICANN nun den ersten Vertrag mit einem Betreiber eines DNS-Root-Servers unterzeichnet hat. Immerhin sind die 13 DNS-Root-Server das Kernstück im Domain Name System. Läuft das alles etwa bis jetzt ohne wirklichen Vertrag, einfach so? Ja, das tut es.

    Dazu muss man wissen, dass im Internet von Anfang an jede Bereitstellung eines netzwichtigen Dienstes nach der Devise lief: „Sorry, kann mal bitte jemand den Dienst X betreiben, das wäre wichtig für uns alle.“ – Bedächtige Ruhe – „Keiner da? Es winkt Ruhm von der Netzcommunity.“ *gähn* – „Na gut, rück rüber, wir machen das.“ Die DNS-Root-Server sind das beste Beispiel dazu, was auch stark daran liegt, dass sie zwar gigantisch viel Datenverkehr erzeugen, aber keine direkte Finanzierung besitzen. Kein Endkunde bezahlt schließlich den Betreiber eines DNS-Root-Servers dafür, dass er DNS-Namen auflösen kann.

    Den „F“-DNS-Root-Server betreibt von Anfang an das Internet Software Consortium unter Paul Vixie. Vixie gehört zum engeren Kreis der Internet-Veteranen und hat unter anderem die Nameserver-Software BIND forciert. Da lag es also nahe, dass das ISC 1994 eine Instanz der Root-Server-Kette übernahm.

    Was in diesem Vertrag genau drin steht, ist übrigens gar nicht so publik. Die offizielle Verlautbarung ist, dass darin „Beschreibungen von Diensten und Erwartungen, Lösungen in Fällen von Streitigkeiten und Austausch von Informationen“ notiert sind. Inoffiziell wird es vermutlich unter anderem auch um die Frage gehen, wer den Spaß von über 100.000 DNS-Anfragen pro Sekunde zukünftig bezahlt.

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