• Firefox-AddOn: Flagfox.

    Wieder so ein kleines, niedliches Firefox-AddOn, das eigentlich nicht wirklich weltbewegend ist, aber seinem Ansatz, ein kleines Werkzeug zu sein, einfach perfekt nachkommt: Flagfox.

    Wer Flagfox zu seinem Firefox installiert hat, sieht vielleicht erst mal gar nichts, wenn er nicht rechts unten in der Statusleiste nachschaut. Dort ist nämlich ab dato eine Flagge positioniert, die angibt, in welchem Land der Webserver liegt, von welchem man gerade eine Webseite abgerufen hat. Mit einem Rechtsklick auf die Flagge gibt es dann noch eine Reihe von weiteren Werkzeugen:

    Sehr interessant ist das „Geotool“, das rein technisch eine Whois-Abfrage der IP-Adresse des Webservers vornimmt und die Adresse des Besitzers der IP-Adresse dazu nutzt, um diese in einem Kartendienst anzuzeigen. Simpel ohne Ende, aber irgendwie ein tolles, kleines Stück Software, um sich etwas zu orientieren, wo im Internet denn eigentlich die Inhalte wirklich liegen.

  • Microsoft und Yahoo und so.

    Und vorgestern habe ich noch überlegt, ob ich das neu eröffnete Depot und die Schwäche von Yahoo mal dazu nutzen sollte, gleich von Anfang an mein Risikopotential richtig auszunutzen – schlappe 53 Prozent ist das Ding nach der Bekanntmachung Microsofts hochgegangen, Yahoo für den lächerlichen Betrag von 44 Milliarden US-Dollar zu kaufen.

    Unter uns: Das Ding ist mit Sicherheit schon in trockenen Tüchern. Dazu ist die gebotene Geldsumme intrigantisch hoch, Yahoo zu krank und der Konkurrenz zu oll. Und unterm Strich dürften sowohl Yahoo, als auch Microsoft kräftig von diesem Deal profitieren. Höchstwahrscheinlich zunächst auch ordentlich die Yahoo-Aktionäre, die ihre Papiere vermutlich zu goldenen Tarifen an Microsoft verkaufen und zu denen ich ja bekanntlicherweise nun nicht gehöre.. *grummel*

  • Test vom Windows Writer.

    Ist nur ein kleiner, unbedeutender Schreibtest vom Windows Writer. Das ist ein Tool, das mir mit dem Windows Live Messenger auf die Festaplatte gebeamt wurde und einen externen Editor zum Schreiben von Blog-Artikeln darstellen soll.

    Scheint zu funktionieren. Wobei potentiell schlecht ist, dass der Windows Writer in Englisch daherkommt und sich die Rechtschreibprüfung nicht auf eine andere Sprache einstellen lässt. Damit ist das Ding mehr oder weniger witzlos für den offenbar völlig vernachlässigbaren Teil der Blogosphäre, der nicht in Englisch schreibt.

    Update: Deutsch geht doch, wenn man die deutsche Version installiert. Wenn man auf live.com mit dem Firefox surft, dort die Sprache dann auf Deutsch ändern und von dort aus auf den Windows-Live-Link klickt, kommt man erst dann auf die deutsche Seite, wenn der Browser einmal neu gestartet wird. Jahahaha…

  • Der Wind bei Google wird “rauh”.

    Zumindest so kann man es deuten, wenn man berücksichtigt, dass Google Geld verdient wie blöde und die Analysten von „verfehlten Erwartungen“ sprechen. 4,83 Milliarden US-Dollar Umsatz im vierten Quartal (!) und einen Nettogewinn von 1,12 Milliarden US-Dollar. Der Umsatz ist um 51 % gegenüber dem Vorjahresquartal gestiegen, der Gewinn aber „nur“ um 17 Prozent, was Analysten entsprechend wohl in Panik versetzt.

    Sollte uns alle interessieren. Denn wenn Google tatsächlich im Anzeigengeschäft irgendwann auf die Nase fällt, bekommen nicht nur die wackeren Jungs, die sich von sinkenden Pageranks blenden lassen, Probleme, sondern die halbe Web-2.0-Szene, die an AdSense hängt wie eine riesige Gebährmutter, deren Kinder zwar lachen und giggeln, aber außerhalb der warmen Zone kaum überlebensfähig sind. Sorry für den etwas unappetittlichen Vergleich, ist aber so.

    [Input via Golem.de]

  • Das Nokia-Problem.

    Ich schaue mir das ja nun schon eine Weile an und habe bekanntlicherweise auch den Einblick, was die SPD-Genossen so zu diesem Thema denken und meinen.

    Man muss anfangen und sagen: Nokia ist keine karitative oder gemeinnützige Veranstaltung, sondern ein privatwirtschaftliches Unternehmen. Damit stehen und fallen sie damit, dass sie sinnvollerweise billiger produzieren, als sie dann am Ende den Krempel verkaufen, um kurz- oder mittelfristig nicht pleite zu gehen. Und es ist ihnen per se erst einmal nicht übel zu nehmen, dass sie so günstig wie möglich produzieren möchten, um auf diese Weise Geld zu verdienen, das ihnen zweifellos auch zusteht, da ihre Gerätschaften ja gekauft werden.

    Die Nokia-Produktion in Bochum ist subventioniert. Hoch subventioniert. Man kann also auch problemlos sagen, der Staat hat Nokia dazu gekauft, in Bochum mit der Produktion zu bleiben. Das ist erst einmal schlecht, denn der Staat soll nicht Arbeitsplätze von an sich profitablen Unternehmen bezahlen, sondern er soll sich um seine primären Aufgaben kümmern und das Steuergeld dafür einsetzen. Deshalb sind staatliche Subventionen grundsätzlich auch verboten und nur in Ausnahmefällen erlaubt.

    Wenn nun der Staat subventioniert, muss man sich im klaren darüber sein, dass damit etwas gefördert wird, was eigentlich keine Zukunft hat. Also muss man bei so einer Rechnung ganz klar auch berücksichtigen, dass die Subvention vielleicht nicht Arbeitsplätze auf Dauer sichert, aber zumindest für eine Weile und damit unter Umständen das eigentlich subventionierte Geld wieder über die eingenommenen Steuern wieder dem Staat zurückfließt. Zugegeben, das ist ein unangenehmer Gedanke, weil es unmoralisch sein mag, so über Arbeitsplätze und Arbeitnehmer zu reden, die ja eigentlich dauerhaft arbeiten wollen.

    Dennoch, in Rumänien machen es die dortigen Politiker nicht anders, denn auch sie setzen Steuergelder mit dem klaren Gedanken ein, dass sie das Geld wieder locker einnehmen werden, wenn sie optimale Umfelder für Unternehmen aufbauen. Das kann man ihnen unmöglich verübeln, wenn wir tatsächlich eine europäische Union spielen möchten.

    Was man als einzigstes wirklich ausspielen könnte, wäre eine moralische Karte, in dem man argumentiert, Nokia hätte ja auch ruhig schon mal früher sagen können, was Sache ist und vielleicht mal einen Dialog angestoßen, wie man das Ding für alle Seiten möglichst annehmbar lösen könnte. Und man hätte natürlich auch eine internationale PR-Agentur fragen können, wie man schlechte Nachrichten, die man in Finnland gewohnt klipp und klar in den Ring wirft und sofort ausfechtet, in Deutschland besser verkauft, weil es hier nämlich auch darauf ankommt, wie man als Unternehmen in der Gesellschaft auftritt. Zweifellos, damit tut sich Nokia keinen Gefallen und damit werden sie in Deutschland vermutlich deutliche Verkaufseinbrüche erleiden.

    Nur über eines müssen wir uns alle klar sein: Als reines Industrieland sind wir nicht mehr konkurrenzlos zu gebrauchen. Aber ich frage mich seit Jahren, warum dies immer noch nicht als Chance und Forderung angesehen wird, sondern immer noch als Damoklesschwert?

  • Landung mit einem Learjet.

    So, nun ist mir endlich auch mal eine Bilderbuchlandung mit einem Learjet im Flight Simulator geglückt. Zwar verlasse ich mich beim generellen Einflug auf den Flughafen noch viel zu sehr auf das GPS, was man im reelen Flugbetrieb nicht unbedingt ausschließlich tun sollte, allerdings habe ich mit einem einzigen Bildschirm eben auch ein blickwinkeliges Handicap.

    Es war eine gute Idee, im Flight Simulator X die eingebaute Flugschule durchzunehmen. Es hat mir schon sehr geholfen, unter der Anleitung des virtuellen Fluglehrers eine gute Landung mit einer Cessna durchzuziehen, denn diese Erfahrungen sind sehr nützlich, um später dann einen Jet wie den Learjet erfolgreich zu landen. Denn beide Flugzeuge sind bedeutend schneller als eine Piper und da braucht es schon eine gewisse Planung, so einen Vogel auf einer Landebahn korrekt zu laden.

    Mit den richtigen Kennzahlen beim Anflug, also die Anfluggeschwindigkeit, Stellung der Landeklappen und die Erfahrung, wann man den Vogel auf die Zielgerade einschwenkt, ist es praktisch unmöglich, das Ding zu versenken. Zumindest nicht bei schönem Wetter und absoluter Windstille. Da lobe ich mir den Militärflugplatz von Diego Garcia im Indischen Ozean. Wenn man da Mist baut, fällt es wenigstens nicht sofort auf. 😉

  • Warum ICANN über das Domain-Tasting jammert.

    Ah, und ich wundere mich noch, warum der ICANN das Phänomen des Domain-Tasting mal eben so nach Jahren aufgefallen ist: Google hat nämlich angekündigt, die Monetarisierung von Websites auf neu registrierten Domains die ersten fünf Tage zu unterbinden, um auf diese Weise den Schaden durch bezahlte Werbeeinblendungen (damit ist vermutlich AdSense gemeint) durch Domain-Registrierungen innerhalb der Add Grace Period einzugrenzen bzw. auszuschalten.

    Das ist äußerst sinnvoll, aber auch hier frage ich mich: Fällt das den Google-Folks erst jetzt auf? Domain-Tasting ist sowas von oll, das hat einen Bart, der im Schreibtischstuhl verheddert.

  • Oliver Gassner liest heute vor.

    Ich darf nochmal recht herzlich auf die Lesung von Oliver Gassner und Olivia Adler verweisen, die heute Abend im Leseladen Pforzheim stattfinden wird. Laut gelesen wird aus ihrem Buch Second Life – Das Buch zum 2. Leben.

    Über das ganz nette Buch habe ich vor einer Weile auch herumrezensiert und es für gut befunden, jedenfalls bekleidet es meine inzwischen doch ganz ansehnliche Internet-Bibliothek.

    Ich werde heute Abend voraussichtlich nicht teilnehmen, weil ich mich dringend nachhaltig um meine Erkältung kümmern muss, bevor sie sich nachhaltig um mich kümmert. Falls jemand hingeht: Kümmert euch doch bitte darum, den beiden danach ein adäquates Restaurant zu empfehlen, wenn sie nicht ins Café Art wollen, was ja eigentlich wirklich um die Ecke wäre.

  • ICANN empört sich mal wieder.

    Nun ist doch glatt auch das ICANN Board in einer gestrigen Pressemeldung darauf gekommen, dass das so genannte „Domain Tasting“ inzwischen eigentlich nichts mehr wirklich gutes ist, sondern ein Hort für Ärger.

    Das „Domain Tasting“ ist eine Geschichte, die die so genannte Add Grace Period (AGP) nutzt. Diese AGP ist ein Zeitraum von fünf Tagen nach Registrierung einer „.com“-, „.net“-, „.org“-, „.info“-, „.name“-, „.pro“-, and „.biz“-Domain, in der die betreffende Domain kostenlos wieder an den Registrar zurückgegeben werden bzw. gelöscht werden kann. Gedacht war die AGP für Situationen, in denen ein Kunde, der eine Domain beispielsweise falsch buchstabiert hatte, das Ding wieder kostenlos zurückgeben konnte.

    Schon bei der Einführung im Jahr 2004 gab es genug Stimmen, die diese Funktion für mehr oder weniger sinnlos hielten. Unter praktisch allen anderen Top-Level-Domains sind solche Grace-Periods unüblich und man kann schon durchaus erwarten, dass jemand, der eine Domain registrieren möchte, sich bei der Eingabe des Domain-Namens auch etwas anstrengt dabei. Immerhin gibt es genügend andere Situationen im alltäglichen Leben, in denen auch das genaue Schreiben erwartet wird. Tut man das nicht, wird man eben ein paar Euro los.

    Was die Grace-Period nämlich von Anfang an wirklich unterstützt, ist die Szene der Spammer und Online-Gauner. Die können sich nämlich ziemlich praktisch und vor allem kostenlos mal eben eine Batterie von Domain-Namen registrieren, die fünf Tage lang ordentlich bespammen und danach kostenlos wieder ins Regal stellen.

    Sehr beliebt (und das ist auch der offizielle Grund, weswegen das ICANN Board nun aufgewacht ist) ist auch das Domain-Tasting von kürzlich gelöschten Domains. Tatsächlich sei es inzwischen, laut ICANN, so, dass die 10 eifrigsten Domain-Taster im Januar 2007 für schlappe 97 % aller gelöschten „.com“- und „.net“-Domains verantwortlich waren, um offenkundig auszutesten, ob relevanter Datenverkehr auf kürzlich gelöschten Domains abzufangen ist. Oder um es drastischer zu formulieren: Jeder, der heute eine „.com“ oder „.net“-Domain löscht, muss sich der Gefahr bewusst sein, dass sie Minuten später von jemandem registriert wird, der im Prinzip nichts anderes im Sinn hat, als Früchte zu ernten und zu nutzen, die er nicht gesät hat. Das sind im einfachen Fall Web-Anfragen, aber eben auch E-Mails.

    Wer jetzt glaubt, jetzt käme dann bald die Lösung, beispielsweise einfach im Einstampfen der Grace-Period, der kennt die Lust der ICANN auf Zettelwirtschaft nicht: Man überlegt nun, erst einmal ein Draft zu schreiben, das dann in die Budgetverhandlungen im Juli eingebracht wird. Im elegantesten Fall hören wir dann erst wieder im Herbst etwas von der Empörung der ICANN über das Domain Tasting. Im elegantesten Fall.

  • Gran Turismo 5 Prologue ist im Anflug.

    Sone Computer Entertainment America macht den Anfang und hat für Gran Turismo 5 Prologue auf der PS3 einen Veröffentlichungstermin angesetzt: Den 17. April 2008. Das ist, wie für Veröffentlichungen von Konsolenspiele üblich, ein Donnerstag.

    Erscheinen wird GT5 gleichzeitig über den Playstation Store und auf Bluray-Disc, auf letzterer soll sich wohl noch Bonusmaterial befinden, wobei Sony derzeit nur angibt, dass es sich um einen „Hinter-den-Kulissen HD Video“ handelt, der Einblick in die Entwicklung von GT5 bieten soll. Von sowas kann man halten, was man möchte.

    Ansonsten ist sehr das „Prologue“ im Namen zu beachten: Es gibt im Prolog „nur“ 50 Fahrzeuge und 5 Rennstrecken, das Ding ist also noch weit von dem entfernt, was später mal das „erwachsene“ GT5 wird. Dafür ist der US-Preis von 39,99 US-Dollar schon ziemlich erwachsen.

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