• "Games.dot.com", "Games Com", wer bietet mehr?

    Die Frankfurter Allgemeine Zeitung hat sich korrigiert. Sie meldete gestern, dass der Nachfolger der Games Convention nach ihren Informationen „Games Con“ heißen solle, nun heiße sie doch „Games Com“. Und was soll das für ein Scherz? „Games Computer“? „Games Comference“? „Games Comsole?“

    Am Montag wollen die Kölnmesse und der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware das Geheimnis lüften. Vielleicht heißt das Ding am Ende einfach „Computerspielemesse“? Oder einfach „Comspieme“.

  • "games.dot.com" als Nachfolger des Games Convention?

    Das kann doch eigentlich alles nur eine Fehlinformation sein, oder? Die Leipziger Volkszeitung meldet, dass der Umzug der Games Convention, die bisher in Leipzig stattfand, nun nach Köln umziehen soll (so weit nachvollziehbar) und nun nach Aussage eines Vorstandsmitgliedes des Bundesverbandes Interaktive Unterhaltungssoftware zukünftig „games.dot.com“ heißen soll.

    Weder „games.com“ noch „games.dot.com“ gehört irgendeinem Bundesverband und zudem ist es nach wie vor (und vielleicht bald schon wieder) einfach nur Bäh-bäh, ein Unternehmen oder ein Event „Dotcom“ zu schimpfen.

    Nene, kann ich mir nicht vorstellen, dass da einem Marketingler so die Gäule durchgegangen sind.

  • Microsoft verteilt Service Pack 1 für Windows Vista per Windows Update.

    Ich wunderte mich gerade, warum das Windows-Update-Symbol wieder auftaucht. Eine Übeprüfung ergab, dass dieses Update nichts anderes, als das Windows Update darstellen soll.

    Die Jungs fangen tatsächlich schon an, Tage vor dem breit getrommelten Veröffentlichungstermin das Service Pack 1 öffentlich zu verteilen. Ich bin mal gespannt, was das für Diskussionen gibt.

  • El Forno bei eldono.de?

    Was ist denn eigentlich mit Eldono passiert? Seit Tagen gibt es auf der Startseite nur noch weiß und keine Login-Möglichkeit mehr. Projekt tot?

    Wir erinnern uns: Eldono ist ein Projekt aus dem Hause Axel Springer und ist/war von Anfang an ein Online-Feedreader, eine Art iGoogle light. Kann man brauchen, muss man vielleicht nicht unbedingt, das Original ist allerdings eben das Original und selbst genügend Kopien sind brauchbarer.

    So richtig viel öffentliches gab es um Eldono nie. Es gab wohl diverse Closed-Beta-Phasen, bei denen ich dann auch mal einen Login ergattern und zumindest mal meine Feeds per OPML hochgeladen hatte. Das war immerhin insofern praktisch, weil es mir mal meine FeedReader-Datenbank zerhäckselt hatte und ich so wenigstens nicht ganz von vorn anfangen musste.

    Nun ist eben seit Tagen nur noch weiß auf eldono.de. Immerhin sterben die meisten Web-2.0-Projekte und -Projektchen nicht mehr ganz so laut, wie nach dem ersten Dot-Com-Boom.

  • Weiter gehts!

    Ja, ich weiß, ich habe es wieder mal viel zu lange schleifen lassen, das Schreiben für netplanet. Ich bin mit meinem Artikel zu TCP/IP Mitte November schlicht steckengeblieben. Dann kam im Dezember ein neuer PC, mein Adobe-Softwarepark musste neu gekauft werden, dann bin ich mal ordentlich krank geworden, danach irgendwie auch erst mal wieder keine so rechte Lust und nun muss es aber endlich wieder vorwärts gehen. Immerhin habe ich mich heute mal aufgerafft, im Illustrator eine Skizze zu zeichnen, die ich zur Visualisierung geplant habe.

    Und ich merke, was mir die ganze Zeit über gefehlt habe: Denn ich mag die Entspannung, am PC mit schöner Café-del-Mar-Untermalung am Illustrator das zu zeichnen, was bis dato nur in meinem Kopf schwirrt. Manche puzzeln gern, andere machen gern Handarbeiten, bei mir ist es der Adobe Illustrator, bei dem ich herrlich schön die Birne abschalten kann. Und im Gegensatz zur Handarbeit kann ich mir dank Vektorgrafik und Undo-Funktion problemlos den ein oder anderen Schnitzer erlauben. 😉

  • Luxusprobleme.

    Ein nicht so kleiner, schweizerischer Uhrenhersteller, der bei uns im Bürogebäude die zentrale Reparaturabwicklung für Deutschland beheimatet, erfüllt wirklich alle Klischees, die man hinter arroganten Unternehmen vermuten würde.

    Das begann damit, dass schon weit vor deren Einzug der Hausverwalter mehr oder weniger ausflippte und sich daran erinnerte, dass man Objekte, die man vermietet, ja auch gelegentlich mal aufwerten könnte. So störte man sich plötzlich an der Farbgestaltung in unserem Stockwerk, an unseren blau gestrichenen Türen (die wir mit Genehmigung selbst blau streichen ließen), am Abwasserrohr für unsere Klimaanlage.

    So ließ man unsere Türen grau streichen, mauerte das Abwasserrohr ein, demolierte in der Umbauphase eine Menge Kacheln im Gang, weil Bauarbeiter den Unterschied zwischen Lasten- und Personenaufzug nicht kannten

    Nun sitzen die Herrschaften im luxuriös eingebauten Büro und tun alles, um sie nicht zu mögen. Sie parken wie die Wilden, sagen weder „Guten Morgen“, noch „Guten Abend“, sondern wünschen mittags lediglich „Mahlzeit“. Damit könnte man ja noch leben. Vorgestern jedoch machte sich eine hiesige Schilderfirma an unserem Firmenschild vor dem Hauseingang zu schaffen und schraubte einfach alle nach unten, um die Uhrenfirma mit ihren zwei Deckfirmen ganz nach oben zu verfrachten.

    Jeder, der meinen Chef kennt, weiß, dass sowas mal gar nicht geht und er bei solchen ungefragten Manipulationen an seinem Eigentum, die vom Großkapitalismus gegenüber dem hart arbeitenden Mittelstand ausgeübt werden, durchaus hässlich werden kann. Verbale Scharmützel und spontane Verbrüderungen mehrerer Geschäftsführer im Haus ist nun die Folge.

    Die lustigen und hässlichen Namensschilder im Personenaufzug, die am Montag auch gleich noch montiert wurden, sind heute nacht übrigens den Vandalismus zum Opfer gefallen. Wir waren es ausdrücklich nicht, aber wenn sie vorher mal gefragt hätten, hätten wir es ihnen auch gesagt, dass man bei uns im Aufzug in einem Haus, in dem noch zusätzlich ein Callcenter mit mehreren hundert Mitarbeitern residiert, sowas nicht sehr lange hält.

    Hach ja..

  • Guten Morgen, Sony Computer Entertainment.

    Heute kam ein PS3-Newsletter von Sony Computer Entertainment Europe. So beginnt er:

    „Im Zuge der Weihnachtsvorbereitungen solltest du unbedingt im PLAYSTATION Store (PS3) vorbeisehen und dir ein paar geniale Spiele besorgen, an denen die gesamte Familie Spaß hat.“

    Und tatsächlich, der Newsletter bewirbt Weihnachtsangebote im Playstation-Store, die da auch um die Zeit herum letztes Jahr vorhanden waren. Der Newsletter wurde aber definitiv heute morgen gesendet.

    Ob die eine Qualitätskontrolle haben?

  • Comdirect Bank: Die ersten vier Wochen.

    Irgendwie ist es schon ein seltsames Gefühl, Kunde bei einer Bank zu werden und nicht gleich zu einer großen Na-was-können-wir-dir-denn-noch-andrehen-Sitzung eingeladen bzw. gedrängt zu werden. Keine Angebote für Bausparverträge, Lebensversicherungen, Sparbriefchen, Krediten (nachdem diskret der Schufa-Score abgerufen wurde) oder liechtensteiner Stiftungen, sondern eine dezente Beilage im Begrüßungspaket (Betonung auf „Paket“), in der ein Beratungsservice angeboten wird. Ansonsten.. nicht ein einziger Anruf, bisher noch kein Werbeschreiben, dafür jedoch – und das lässt sich wohl auch bei einer Direktbank nicht vermeiden – viel Post. Ich denke, das wird sich dann aber mal legen, nachdem die alte Bank und das alte Wertpapierdepot abgewickelt ist. An was man sich auch erst einmal gewöhnen muss, ist, dass es ein Forum gibt, die Berater dort „Community-Team“ heißen und die Kundschaft duzen. 😉

    Girokonto

    Nun, in Sachen Girokonto kann man als Bank vermutlich kaum noch etwas richtig falsch machen. Wobei… man kann. Die Comdirect Bank hat die etwas unangenehme Angewohnheit, im Verwendungszweck von ausgehenden Überweisungen eine laufende Nummer hinzuzufügen. Offenkundig beschweren sich schon seit fast zwei Jahren Kunden darüber, geschehen ist da bisher noch nichts. Das zumindest ist ein deutlicher Minuspunkt, denn eine von der Bank hinzugefügte Information zum Verwendungszweck ist technisch ein Ärgernis und rechtlich durchaus ein diskutabler Punkt, beispielsweise bei platzenden Zahlungszielen. Das werde ich mir mal intensiv auf dem Leuchttisch behalten.

    Was sofort funktionierte, war die Einräumung eines Dispokredites. Gewünschte Summe angeben und nach einigen Stunden ist das bewilligt. Natürlich ist mir klar, dass das natürlich abhängig ist von der Bonität, wenn ich mir aber anschaue, dass es die GE Money Bank nach über zwei Jahren immer noch nicht fertig gebracht hat, einen Dispo auf den Kontoauszug da zu drucken, wohin die Summe hingehört, ist das ein anderer Blickwinkel.

    Wertpapierdepot

    Da kann man kaum meckern, denn das ist praktisch die Kernkompetenz der Comdirect Bank. Die Übersichtlichkeit der Depotübersicht ist vorbildlich, der An- und Verkauf von Wertpapieren einfach. Das Autorisierungssystem ist, wie im ganzen Onlinebanking, eine indizierte TAN-Liste. Es wird also bei der Notwendigkeit einer TAN-Eingabe eine bestimmte TAN angefordert, die entsprechend aus der TAN-Liste abgelesen und eingegeben werden muss. Schön finde ich die Analysemöglichkeiten des Wertpapierbestandes. Das ist zwar mit nicht wenig Lernaufwand verbunden, allerdings ist im Begrüßungspaket ein recht interessantes Börseneinsteigerhandbuch beigepackt, zudem ist die online verfügbare Hilfe recht brauchbar. Schön sind die Trainings zu den unterschiedlichsten Themen, auch zu so Dingen wie Hedgefonds und Termingeschäften. Diese Geschäfte, also mit denen man richtig sein Vermögen aufs Spiel setzen kann, sind auch möglich, allerdings will sich die Comdirect Bank durch gesonderte Anmeldungen diese Wünsche nochmal bestätigen lassen. Das ist in Ordnung.

    Ansonsten machen die Preise die Musik. Und weil alle ständig fragen: Die Visa-Karte ist eine Debit-Karte. Alle Posten werden also sofort bzw. zeitnah beglichen und nicht zentral zu einem Zeitpunkt im Monat. Also genau genommen keine richtige Kreditkarte, dafür ist mit der Karte aber der Geldbezug im Ausland an Geldautomaten kostenlos.

  • Dateien synchronisieren unter Windows.

    Problemstellung: Es gibt auf einem Laufwerk in einem Verzeichnis Daten, die regelmäßig und möglichst ohne viel Aufwand auf ein anderes Laufwerk und/oder ein anderes Verzeichnis kopiert werden müssen. Das kann man nun per Hand machen oder sich ein Script basteln, man kann es aber auch ein kleines, kostenloses Werkzeug von Microsoft machen lassen: SyncToy

    Eigentlich ist SyncToy ursprünglich dazu gedacht gewesen, von einer Digitalkamera Bilder auf einen angeschlossenen Computer zu verschieben (deshalb auch die Einsortierung des Programm in „Professional Photography“). Es macht seine Konfiguration und seine Verschiebeaktionen so einfach, dass es auch für andere Synchronisierungszwecke eingesetzt werden kann.

    Also das Ding herunterladen und installieren. Nach dem Start kann eine neue Synchronisierung eingerichtet werden. Es gibt eine „linke“ und eine „rechte“ Seite, die jeweils einen Ordnerstandort definiert. Ich gebe links immer das Netz- bzw. mobile Laufwerk an, rechts den lokalen PC. Nachdem diese Standorte definiert sind, wird nur noch die Synchronisierungsweise definiert. Die einzelnen Optionen sind erklärt. Dann den Assistenten fertigstellen und fertig.

    Mit einem Klick auf „Preview“ kann eine Synchronisierung zunächst als Vorschau überprüft werden, was gar nicht so dumm ist. Bei falschen Ordnerangaben kann man sich nämlich durchaus Dateien weglöschen (wenn man entsprechende Synchronisierungsweisen einsetzt, die auch Dateien auf der „anderen“ Seite löschen dürfen), was in der Preview noch nachvollziehbar wäre. Mit einem Klick auf „Run“ läuft das ganze dann.

    Einen eingebauten Scheduler für automatische Synchronisierungen bringt SyncToy zwar nicht mit, dafür kann man aber SyncToy mit der Option „-R“ aufrufen und das im eingebauten Windows Scheduler (in Vista nennt sich das „Aufgabenplanung“ und findet sich unter Programme/Zubehör/Systemprogramme) so starten; die konfigurierten Synchronisierungsvorgänge werden dann automatisch durchgeführt.

  • Der letzte macht den Laser aus.

    Also, Feierabend, HD-DVD ist tot. Wer es noch nicht glaubte, dem machte Toshiba, der Erfinder der HD-DVD heute morgen den Rolladen zu, denn sie verkündeten in einer kurzfristig anberaumten Pressekonferenz, dass das HD-DVD-Experiment gescheitert ist und die Produktion entsprechender Hardware sukzessive zurückgefahren wird.

    Damit ist der Formatekrieg beendet. Ich hätte ja noch darauf gewettet, dass beide Formate verlieren und man sich am Ende auf ein neues Format einigt, aber Verdrängungswettbewerb scheint ja nach wie vor zu funktionieren. Die Bluray-Folks haben ihr Produkt einfach sexier verkauft.

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