• DSL Extra-Light.

    Ich wunderte mich heute morgen beim Kundenbesuch noch darüber, dass sein T-DSL light ja nun wirklich granatenmäßig schlecht ist – die mitgebrachte Fritzbox trainierte und trainierte das DSL minutenlang und es wurde nichts, keine Synchronisation.

    Ich meine, das hätte so auch stundenlang weitergehen können. Es macht schon Sinn, das DSL-Kabel auch einzustecken, wenn man das DSL testen möchte… so stabil stand ich ja bisher nur selten auf dem Schlauch.

  • Quality Street XXL.

    Was hat sie mir mit dem Thema nicht jahrelang, ach was, jahrzehntelang auf den Ohren gelegen. Ich weiß auch gar nicht, wie eigentlich die Geschichte in unserer Familie entstanden ist, dass das höchste aller Schokoladengefühle nur mit einer Packung Quality Street empfangen werden könne. Als vermeintlich gut erzogener Sohn müsse es deshalb quasi zum Standard gehören, dass ich regelmäßig eine Packung zu kaufen und meiner Mutter zu reichen habe. Dabei ist Schokolade schenken nun wirklich nicht mein Ding, ebenso wie Bargeld. Die letzte verschenkte Schachtel Konfekt hat eine Bildmischerin beim ZDF von mir anno 1995 empfangen, als ich mich für einen Schwall warmer Worte bedanken wollte, die sie mir schenkte, als ich meinen damaligen Fiat Uno Stunden zuvor zu Schrott gefahren hatte. (Dabei hätte ich eher einige Dutzend Schachteln kaufen sollen, denn an jenem herbstlichen Tag sind neben mir einige Hundert ZDF-Mitarbeiter zu spät zur Arbeit gekommen, weil ich meinen Fiat praktischerweise vor der ZDF-Zufahrt zerlegt hatte.)

    Nun denn, Mutters Geburtstag kam dieses Jahr recht und deshalb fiel die Packung Quality Street etwas größer als geplant aus:

    Genau 3,0 Kilogramm wiegt der Kaventsmann – 2,9 Kilogramm Quality Street, direkt aus England, die fatalerweise erheblich besser schmecken, als die deutsche Version. Es sind auch ein paar ganz andere Sorten dabei.

  • "GAMESCom" und seine Domain-Namen.

    Okay, also „GAMESCom“ soll das Baby heißen, der Nachfolger bzw. die Kölner Ausgabe der altehrwürdigen Games Convention. Sehr originell Der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware e.V. und die Koelnmesse haben dabei den Kardinalfehler gemacht, den man mit einer Marke machen kann: Sie haben zu früh gequatscht und zu spät gedacht.

    Immerhin hat man mal für den Begriff „GAMESCom“ einen Markenschutz und den immerhin schon seit Mai 2004. Besitzer der Marke ist die Koelnmesse, das ist also schon mal gut geplant gewesen. Allerdings hätte man da ruhig auch einmal weiterdenken und passende Domainnamen reservieren können.

    So ist „gamescom.com“ schon seit 2000 im Besitz einer koreanischen Firma, „gamescom.info“ seit 2007 im Besitz einer britischen, „gamescom.biz“ seit Mai 2007 für einen rumänischen Menschen registriert, „gamescom.net“ gehört einem Unternehmen in Nassau. Die deutsche und europäische Variante des Namens sind zwar auch belegt, die könnte man in Zweifelsfall einklagen, wenn einem gar nichts anderes mehr einfällt.

    Grundsätzlich aber macht es Sinn, eine Markenanmeldung nicht als Bank zu verstehen, sondern als Ansporn, damit möglichst frühzeitig zu arbeiten.

  • ".travel" zu verkaufen.

    Dass die so genannten „sponsored Top-Level-Domains“ – also Top-Level-Domains, in denen nur bestimmte Personengruppen, Unternehmen oder Institutionen Domains registrieren dürfen – alles andere als sprudelnde Geldquellen sind, ist nichts weltbewegend neues in der Domain-Szene. So Top-Level-Domains wie „.coop“, „.aero“ oder „.museum“ kennen, obgleich sie eigentlich von der Idee her nicht schlecht sind, nur die wenigstens Internet-Nutzer.

    Nun steht Tralliance, die Registrierungsstelle für Domains unter „.travel“ zum Verkauf, wenngleich der alte und neue Besitzer sich nicht ganz unfremd sein dürften: Das Unternehmen The Globe will seine Anteile an ein Unternehmen namens The Registry Management Company LLC verkaufen. Besitzer von letzterem: Michael S. Egan, der CEO von The Globe. Allerdings ist der neue Laden aus seinem Privatvergnügen bezahlt.

  • Filme "drehen".

    Ich finde es amüsant, wie die Phrase „Filme drehen“ selbst in der modernen Welt noch gilt. Wie dreht man Filme auf Handys? Mit oder gegen den Uhrzeigersinn?

    „Gedreht“ werden Filme da, wo sich auch wirklich etwas dreht, beispielsweise eine Filmrolle oder ein Cassettenband. Das ist bei klassischen Filmkameras so, bei Bandkameras, aber auch bei Kameras, in denen sich neumodisch eine Mini-DVD dreht. Mit Kameras, die auf Speicherchips oder eingebautem Speicher speichern, kann man nicht mehr wirklich etwas „drehen“.

    Vielleicht eher etwas „schreiben“. Aber einen Film zu „schreiben“, hört sich längst nicht so cool an. 😉

  • Call of Duty 4 Modern Warfare.

    Ich muss zugeben, ich habe Call of Duty 4 schon eine Weile länger als Robert Basic und auch „nur“ für die PS3. Allerdings bin ich vermutlich ähnlich baff, wie er. Ich bin ja nun nicht der unbedingte Shoot’Em’Up-Experte vorm Herrn, allerdings ist Call of Duty Modern Warfare schon eine Klasse für sich.

    Zum einen beginnt das mit dem Umfeld. Endlich mal ein Shooter, der nicht mit dem völlig ausgelutschten Zweiter-Weltkrieg-Paradigma herumeiert. Inzwischen sind vermutlich alle Frontbewegungen aller damals beteiligten Länder und Einheiten in Computerspielen verwurstet und auch so Geschichten wie Chimären, die am Ende des Zweiten Weltkrieges noch mal eben geschwind (natürlich) aus Russland heraus den Weltkrieg entscheiden wollen, hauen nicht wirklich mehr vom Hocker. Call of Duty 4 siedelt sich deshalb in der Gegenwart beziehungsweise zehn Jahre davor an und bringt teilweise genau das herüber, was die moderne Kriegsführung so erschreckend macht – sie ist in vielen Teilen so steril wie eine Blinddarmoperation, beispielsweise bei nächtlichen Scharfschützenaktionen aus dem Flugzeug heraus, um einer Gruppe von Alliierten die Flucht zu ermöglichen. Das lässt einen doch nicht wenig grübeln und es ist gut, dass Call of Duty 4 da nicht sonderlich heldenbeschwert an das Thema herangeht. Deshalb ist es mit sicherheit einer der wenigen Spiele, die ihren Zynismus nicht durch das Spiel, sondern durch die Simulation des Echten beziehen.

    Technisch ist Call of Duty 4 sicherlich eine Referenz für die PS3. Die Bildwiederholraten sind ungekannt stabil und es ruckelt nur in besonders hektischen Szenen mit Lichtblitzen. Grafik, Animation und Sound lassen kaum etwas zu wünschen übrig. Der Einspielermodus ist jedoch relativ kurz. Ich spare mir jedoch die Wünsche auf längere Missionen. Wer es härter braucht, soll halt zur Fremdenlegion gehen.

    Zumindest krasser Wechsel in Sachen Genre: Gran-Turismo-Fans dürfen sich mal den 26. März in Sachen GT 5 Prologue im Kalender dick anstreichen.

  • Schwedische Frauenquote.

    Okay, ich habe den Nachweis, dass die schwedische Registrierungsstelle für Domains mit der Endung „.se“ statistisch unterfordert ist. Tatsächlich habe man nun herausgefunden, dass schwedische Frauen dreimal mehr Domainnamen für Blogs registrieren, als schwedische Männer.

    Die Begründung ist mir leider trotz viel Phantasie und eine gewisse Zuneigung zu schwedischen… äh… Produkten nicht ergründlich, da die Pressemeldung derzeit nur auf schwedisch erhältlich ist. Wer dem Schwedischen mächtig ist, darf sich ja mal daran üben und hier eine Zusammenfassung hineinkommentieren.

    [via DomainNews.com]

  • Textübernahme in Unterrichtsmaterialien des Stark-Verlages.

    Mitte Januar erhielt ich über das Kontaktformular von netplanet eine Nachricht einer Mitarbeiterin des Stark Verlages. Das war mir nicht sofort ein Begriff, allerdings musste ich mich sofort an meine Schulzeit erinnern, die gegen Ende dann doch sehr von Übungsheften des Verlages geprägt waren. Man wolle einen Text, nämlich den ersten Textblock zur Datenübertragung zu Beginn des Computerzeitalters aus dem Text zu lokalen, kabelgebundenen Netzwerken übernehmen und bat um eine Abdruckgenehmigung. Eingebettet solle dieser Text in eine Ergänzungslieferung für die Unterrichtsmaterialen Geschichte, die in Loseblattform erscheinen. Schwerpunkt dieser Ergänzungslieferung ist die Bundesrepublik in den sechziger Jahren. Habe ich gern erteilt, für einen sehr symbolischen Betrag, aber immerhin ist das der erste Rechnungsposten für Lizenzierungen und meine erste Rechnung mit nur 7 % Mehrwertsteuer. 😉

    Okay, nenne es albern, aber mich freut sowas sehr. Das sind so denkwürdige Aktionen, in denen ein Werk, das praktisch nur virtuell im Internet existiert, seine Spuren in richtiger „harter Ware“ hinterlässt. Das flösst mir nach wie vor wirklich Ehrfurcht ein, wenn ich in einem Stück gedrucktem Papier irgendetwas von netplanet lese, mehr als das Medienecho, das vornehmlich in anderen Internet-Medien stattfindet. Aber auch das reicht in motivationsarmen Zeiten immer noch für einen Schub.

    By the way: In einem halben Jahr feiert netplanet sein Zehnjähriges. Ich sollte mir vermutlich so langsam mal etwas einfallen lassen.

  • Wie man einen etwas großmäuligen Großvater zu Bette bekommt?

    Das ist sehr einfach. Man nehme Google Earth und zeige ihm die Städte und Straßenzüge, die einen bedeutenden Teil seines Lebens seine Lebensmittelpunkte waren. Schafft es sonst mein extrem rüstiger und geistig voll aktivierter Großvater locker, uns abends mit Belanglosigkeiten komplett in die Schläfrigkeit zu reden, war nach einem kurzen Google-Earth-Besuch schon um halb neun Schluss und er musste mit glasigen Augen dringend ins Bett.

    Okay, das sei gewährt. Er hätte wissen müssen, dass bei mit Internetindustriellen es nicht einfach nur bei der Suche nach Telefonnummern im Internet bleiben kann, sondern dass es bei solchen Dingen gleich die volle Packung gibt.

    Sehr interessant auch, wie meine Verwandtschaft in der Türkei mit dem Internet umgeht. Betrachtete ich das Haus einer meiner Großonkels seit Anfang an von der Luft, so sah ich es heute zufällig mit einem Panoramio-Fotosymbol. Ein Klick darauf und ich stand relativ verblüfft vor dem Foto des Hauses meines Großonkels, das offenkundig laut Bildunterschrift sein Neffe Ogün eingestellt hat:

    Ob sein Opa weiß, dass seine Hütte nun nicht nur in der Einöde von Haracci bei Istanbul einsam prangt, sondern auch in Google Earth?

    Mann, mann, mann. Als Zehnjähriger fühlte ich mich von meinen Eltern ziemlich abgestellt, als ich für eine Woche bei meinem Großonkel in eben diesem Haus, ungefähr 50 Kilometer von Istanbul leben musste. War zwar tolle Luft und viel Himmel über dem Haus, allerdings war das Fernsehbild verrauscht, es gab nur ein einziges Programm und von deutschen Zeitungen war ich ungefähr eben auch 50 Kilometer entfernt. Und heute haben die dort 1.500 Fernsehprogramme und surfen per DSL.

  • Mysterium des Vista SP1 per Windows Update.

    Nach etwas Recherchieren, weshalb einige Windows Vista-Installationen per Windows Update bereits jetzt das Service Pack 1 angeboten bekommen, scheint sich das soweit einzugrenzen, dass das wohl mit Vista-Installationen passiert, die mit einem Lizenzschlüssel aus einem MSDN-Paket versorgt sind. Das gilt für meinen Bürorechner und meinen Rechner hier zu Hause, der zu unserem Büro-Rechnerpool gehört. Mein Notebook, auf dem ebenfalls ein Vista Ultimate x64 läuft, hat einen normalen OEM-Lizenzschlüssel und da gibt es im Windows Update das Service Pack 1 noch nicht.

    Dass das Service Pack 1 im MSDN bereits heruntergeladen werden kann, ist mir bekannt, aber dass die Jungs das offenkundig auch per Windows Update an MSDN-Kunden senden, das ist neu. Und dass die Folks bei Heise, die ja sonst das Gras wachsen hören, das noch nicht mitbekommen haben, wundert mich noch mehr.

Letzte Beiträge
Schlagwortwolke

Android Barack Obama Bloggen Blogroll Bundesregierung CDU Facebook Fatal Error Google iPhone Online-Sperre Pforzheim Politik 2.0 PS3 Social Networking SPD Testbericht Twitter Update Video Wahlkampf Web 2.0 Werbung WordPress ZDF

Archiv
Seiten