• AVM FritzBox als vollwertiges Faxgerät.

    Es hat eine ganze Weile gedauert, bis AVM den aktuellen FritzBoxen 7170 und 7270 auch offiziell eine Faxfunktion spendiert, nicht nur als öffentliche Beta. Mit der Anfang Mai veröffentlichten Firmware-Versionen 29.04.57 (FritzBox 7170) bzw. 54.04.57 (FritzBox 7270) ist das aber nun endlich live. Und es ist wirklich eine sehr lässige Sache.

    Neben der Möglichkeit, ein herkömmliches Faxgerät an die Fritzbox anzuschließen, kann die FritzBox nämlich auch als Faxgerät agieren. Eingehende Faxe (die über ISDN – dann muss natürlich die FritzBox eine Verbindung zum NTBA haben – oder auch über VoIP kommen dürfen) werden dann entweder auf einen eventuell an die FritzBox angeschlossenen USB-Stick gelegt oder per E-Mail an eine E-Mail-Adresse gesendet. Das Fax selbst liegt als PDF-Datei vor. Und man hat auch an ein paar Feinheiten gedacht, denn der Faxempfang an der FritzBox kann entweder auf eine bestimmte MSN gelegt werden oder auf alle eingehende Faxe, unabhängig von der MSN, an die das Fax gesendet wird. Universeller geht es kaum noch und so ist das gute alte Telefax nahezu perfekt in das Heimnetzwerk integriert.

    [unter anderem via Golem.de]

  • Elektronische Signatur mit Erklärungen.

    Da ich meine Rechnungen, die ich per E-Mail versende, unbedingt elektronisch signieren möchte, ich aber nicht andauernd gegenüber den Rechnungsempfängern erklären will, was eigentlich das „komische Ding da auf der Rechnung“ ist, habe ich mir etwas so logisches einfallen lassen, dass ich staune, nicht früher darauf gekommen zu sein:

    Ich schreiben nach wie vor meine Rechnung als PDF-Datei, die nun aber nicht mehr aus nur einer, sondern aus zwei Seiten besteht. Die zweite Seite enthält die elektronische Signatur und einen erläuternden Text hierzu, was die elektronische Signatur ist, wie man sie geprüft bekommt und auf was man nach dem Ausdrucken – falls man denn die Rechnung ausdrucken will – achten muss:

    Da die Signatur ja weiterhin (unübersehbar) in der PDF-Datei eingebettet ist, ist das ein gangbarer Weg für mich und auch für die Kundschaft.

    Und ja: Der Text ist absolut auf das notwendigste gekürzt. Wollte ich es wirklich perfekt machen, hätten die Rechnungen einen Umfang von einem halben Dutzend Seiten – mindestens.

  • TiddlyWiki im Unternehmenseinsatz.

    Da sich unser SharePoint-Server weiterhin noch in einem „demilitarisierten“ Zustand befindet und nicht produktiv eingesetzt wird, musste ich vor einigen Wochen für mein persönliches Logbuch, also meinem Notizbuch über meine tägliche Arbeit, ein vorübergehend anderes Zuhause finden. Da ich schon vor der SharePoint-Zeit ein so genanntes Arbeitsbuch in einem TiddlyWiki angelegt hatte, in dem ich mir Tipps und Tricks der täglichen Arbeit notierte, habe ich kurzerhand mein Arbeitsbuch auch als vorübergehendes Zuhause für meine Logbücher umdeklariert. Ich blogge also quasi meinen Arbeitstag in mein TiddlyWiki-Arbeitsbuch.

    Und das ist in der Zwischenzeit richtig viel geworden. Aktuell finden sich in meinem Arbeitsbuch die Logbücher von Ende Dezember an und das sind bis heute rund 120 Kilobyte Text, also über 120.000 Zeichen. Und das ist, ohne Übertreibung, eine Datenbasis, die es ohne die Idee dahinter nicht geben würde. Mit einer einfachen Stichwortsuche finde ich problemlos Dinge über Vorfälle und Anrufe wieder, die ich ohne so eine Aufzeichnung niemals wiederfinden würde. Vorgänge lassen sich zumindest rudimentär nachvollziehen und ich sehe die Logbücher immer mehr als größeren Index, die vortrefflich als Basis für Nacharbeiten dienen. Kunden, die in ihrer Not gern auf Verwirrung setzen und Dinge am Telefon behaupten, die ich mühselig nachprüfen müsste, finden sich per Knopfdruck. Ich bin sehr froh, die Idee mit den Logbüchern angefangen zu haben.

    Aber um nochmal auf TiddlyWiki zurückzukommen: Es macht sich als Basis für meine Logbücher gar nicht so schlecht, denn auch wenn Collaboration mit TiddlyWiki nicht ganz optimal ist (ist ja immerhin keine servergestützte Lösung, sondern eine Lösung in einer einzigen HTML-Datei mit JavaScript) – es erzeugt einen gültigen RSS-Feed. Und diesen RSS-Feed kann ich über unseren lokalen Webserver hier im LAN per HTTP bereitstellen und Kollegen können sich diesen Feed beispielsweise in ihren Outlook (2007) abonnieren. Und schon sind sie im Bilde, was bei mir läuft. Zwar fehlt in dieser Lösung die Möglichkeit des Kommentierens, so wie das im SharePoint-Server möglich ist, allerdings kostet TiddlyWiki eben auch keinen Cent. Und kommentieren kann man im Ernstfall eben auch mit einer E-Mail an den Logbuchschreiber.

  • Wieder ein deppertes DNS-Patent.

    Im September 2003 hat Verisign, nicht erst seit dem der absolute Lieblingsladen aller Domain-Administratoren, eine Technik namens „SiteFinder“ aktiviert, die innerhalb kürzester Zeit das halbe Internet aufschreien ließ, bis hin zur ICANN. Der harmlos klingende Dienst war nämlich nichts anderes wie eine Gelddruckmaschine, bei der man aus nicht registrierten Domains Geld scheffeln konnte. Wie ging das?

    Nun, da Verisign damals (und auch heute noch) der Verwalter der Top-Level-Domain-Zonen „.com“ und „.net“ war und ist, hat man die Nameserver dieser beiden Zonen so umkonfiguriert, dass alle Abfragen für nichtexistente Domains innerhalb von „.com“ und „.net“ mit einer bestimmten IP-Adresse beantwortet wurden. Gab also irgendjemand in seinem Webbrowser beispielsweise ivnoewgurweqf.ewfpwetghwtjofgvwqr.com an, wurde diese DNS-Anfrage nicht mit einer Fehlermeldung beantwortet, sondern mit einer IP-Adresse, zu der der Webbrowser dann auch Kontakt aufnahm. Und unter dieser IP-Adresse lief dann ein Webserver, auf dem ein dezenter Hinweis stand, dass diese Adresse offenkundig nicht funktionieren würde, umrahmt von Werbung, mit der diese Website vermutlich sehr ordentlich finanziert wurde.

    Denn mit diesem Wildcarding wurde plötzlich der gesamte, eigentlich nicht vergebene Adressraum von „.com“ und „.net“ zum Dukatenesel für Verisign. Vertippte sich jemand, landete er (wenn dieser Vertipper selbst nicht als Domain-Name registriert war) beim SiteFinder. Damit gab es de facto keine Fehlermeldungen mehr, wenn jemand einen nichtexistenten Domain-Namen aufrief, war gegen jegliche Vereinbarung im Internet verstieß.

    Verisign schaltete den Dienst Anfang Oktober 2003 dann auch wieder ab, nachdem die ICANN mit einem strengen Brief an Verisign die Existenz des Sitefinders anprangerte und darauf verwies, dass der Registrarvertrag zwischen der ICANN und Verisign den Einsatz eines solchen Dienstes nicht vorsehen würde (allerdings hatte auch niemand bis dato mit so etwas gerechnet). Aktuell nutzt beispielsweise der Registrar der Top-Level-Domain vom Kamerun einen ähnlichen Dienst, so dass beispielsweise viweqtpwhgqiopwegt.cm auf einen Dienst namens „Agoga“ zeigt, der, so schreibt er zumindest selbst, sich darauf spezialisiert hat, den Betreibern von nationalen Top-Level-Domains eine Einnahmequelle zu bescheren.

    Genau diese Idee des Resolvings von nichtexistenten Domains lässt sich nun Verisign unter der Patentnummer 7.337.910 b2 in den USA patentieren. Und nun wäre es denkbar, dass Verisign diese Idee clever vermarktet und beispielsweise Internet Service Provider zur Kasse bittet, aus deren Netzen beispielsweise 1.000 Fehlaufrufe kamen. Oder, oder, oder. Ihre Kreativität haben die Jungs von Verisign bzw. Network Solutions in der Vergangenheit jedenfalls regelmäßig unter Beweis gestellt.

  • Die Vergesslichkeit…

    Hüstel, das ist mir ja auch lang nicht mehr passiert. Schleppe ich vorhin einen Kasten Bier nach Hause in den Keller und wundere mich, wieso da eine Flasche fehlt. Bis mir einfällt, dass ich an der Kasse des Supermarktes ja eine Flasche aus dem Kasten herausnehmen musste, damit die Kassiererin abrechnen kann.

    Tja, an der dort vergessenen Flasche wird sich jetzt vermutlich jemand anderes laben. Zum Wohle. 😉

  • Dampf im Laden.

    Und keiner weiß, warum eigentlich. Die ganze Woche ist schon relativ telefonintensiv, mein Logbuch dieser Woche hat schon einen Umfang wie an anderen Wochen komplett in fünf Tagen. Sind aber auch keine wirklich katastrophalen Themen, das meiste ist Kleinmist, den man aber eben auch nicht einfach beiseite schieben kann.

    Naja, Augen zu und durch.

  • Werbeanruf.

    Der arme Mann, der gerade auf meinem Handy angerufen hat. Offenkundig ein Callcenter-Mitarbeiter, der mir einen Online-Shop schmackhaft machen wollte, bei dem ich vor vier Jahren (!) einmal eingekauft hatte. Man habe nun von Grund auf renoviert und verkaufe für vier Wochen an ausgesuchte Kunden alles zum Einkaufspreis. Mit meiner Einwilligung würde ich eine E-Mail bekommen und dann könne ich da sofort drauf und auch gleich bestellen.

    Mit meinem „Vielen Dank, kein Interesse“ hat er wohl überhaupt nicht gerechnet. Jedenfalls legte er eine gedankliche Pause ein, begann zu stammeln und auf die Erkenntnis zu kommen, dass ich dann wohl gerade nichts bräuchte. Richtig, ich brauche gerade nichts. Vor allem keine Werbemails. Tut mir leid. Und um fünfzehn Uhr und einundreißig Minuten wünschte er mir dann, offenbar gänzlich verwirrt, noch einen schönen Abend.

    Gern geschehen.

  • Aufzeichnungen mit dem Homecast HS5101 CIUSB.

    Nun habe ich endlich mit meinem Satellitenreiceiver das Aufzeichnen probiert. Der Homecast HS5101 CIUSB besitzt nämlich zwar keine eingebaute Festplatte, dafür jedoch zwei USB-Anschlüsse, an die USB-Sticks oder externe Festplatten angeschlossen werden können. Und das ist eine ziemlich feine Sache, denn so kann ich einen Film gleich auf das richtige Medium aufzeichnen, dann später auf den PC kopieren und dort beispielsweise auf DVD brennen. Und da der Receiver ja ein digitales Signal empfängt und das logischerweise dann auch auf den Datenträger schreibt, gibt es null Qualitätsverlust.

    Kleines Manko ist, dass der Receiver nicht direkt MPEG schreibt, sondern den gesamten Programmstream in einen eigenen Datencontainer verfrachtet. Dieser Container mit der Endung „.tpx“ (wobei das „x“ für eine Ziffer steht, mit 0 beginnt und eventuell mehrere Teile einer Aufzeichnung durchnummeriert) enthält neben dem reinen MPEG-Videostream auch die Audiostreams, den Videotext, eventuelle Untertitel und andere Metainformationen. Logischerweise wird davon jedoch, wenn man eben nur eine Aufzeichnung machen möchte, nur Video und Audio benötigt.

    Um die aus dem Container zu extrahieren, gibt es eine ganze Batterie von Software, die teilweise richtig happig Geld kostet. Sehr einfach geht das jedoch mit einem sehr simplen, sehr kleinen und sehr kostenlosen Programm namens MPEG Streamclip. Das benötigt lediglich ein installiertes Quicktime Pro oder die berühmte Quicktime Alternative (hier aber bitte unbedingt die ältere Version 1.81 nehmen). Und dann einfach MPEG Streamclip starten, die betreffende TPx-Datei öffnen, im Menü „File“ die gewünschte Konvertierung auswählen, rattern lassen und fertig: Das Ergebnis lässt sich problemlos (beispielsweise wenn als MPEG ausgegeben) im Media Player öffnen und das in fulminanter Broadcast-Qualität. Da dies auch mit HD-Programmen so funktioniert, habe ich mal eine Viertelstunde aus dem Astra-HD-Demokanal aufgezeichnet und staune geplättet am PC ob der gewaltigen Bildqualität.

  • Umgang mit nicht bezahlten Domains.

    Es kann jedem passieren, selbst einem Verwalter von Domains: Da hat man eine Domain aus den so genannten „CNOBI“-Top-Level-Domains („.com“, „.net“, „.org“, „.biz“, „.info“ und hat sie vergessen, rechtzeitig zu bezahlen. Das ist halb so schlimm, wenn es denn noch einigermaßen rechtzeitig nach auffällt, denn läuft eine CNOBI-Domain aus, ist sie nicht sofort der Löschung preisgegeben.

    Ist beispielsweise im whois einer CNOBI-Domain angegeben, dass diese zum 30. Juni eines Jahres ausläuft, so ist sie, wenn sie nicht rechtzeitig davor verlängert wird, bis einschließlich zum 30. Juni voll funktionsfähig. Danach beginnt die so genannte „Redemption Period“, die 30 Tage dauert. In dieser Redemption Periode ist die Domain weiterhin auf den bisherigen Besitzer registriert, allerdings nicht mehr funktionsfähig, da die Nameserver-Einträge der betreffenden Domain deaktiviert werden. Das zeigt sich in der Regel dadurch, dass mit dieser Domain nichts mehr geht.. kein Web, keine E-Mail, nichts.

    Domains, die in der Redemption Period sind, können vom jeweiligen Registrar wieder „zurückgeholt“ werden, meist gegen eine recht happige Gebühr, meist kommen da auch noch die normal fälligen Verlängerungskosten hinzu. Mehr geht in dieser Zeit nicht – die Domain kann während der Redemption Period nicht zu einem anderen Registrar umgezogen und es können auch keine Kontaktinformation geändert werden.

    Verstreicht die Redemption Period ohne Rückholung, geht die Domain in die „Pending Delete Period“ über, die normalerweise 5 Tage dauert. Ist die Domain erst einmal hier, ist alles zu spät und die Löschung normalerweise unabwendbar. Der Zweck der „Pending Delete Period“ ist der, dass damit das genaue Löschdatum einigermaßen genau ersichtlich wird.

    Es ist übrigens eine sehr dumme Idee, eine Domain in die Redemption, danach in die Pending Delete Period laufen und löschen zu lassen, um die Domain auf diesem Weg danach bei einem neuen Registrar wieder zu registrieren. Denn tatsächlich müsste man den genauen Löschzeitpunkt derart genau abpassen, um die betreffende Domain gleich danach wieder zu registrieren. Da es genügend Registrare gibt, die sich auf die Neuregistrierung von gelöschten Domains spezialisiert haben, ist das nämlich ein Lotteriespiel, dass der normale Internet-Nutzer in der Regel verliert.

  • Jetzt muss der Sommer kommen!

    Ich habe nämlich soeben unsere Gastherme auf Sommerbetrieb umgestellt, was bedeutet, dass jetzt die Zentralheizung aus ist und nur noch Warmwasser bereitet wird. Die Therme ist aber gar nicht so dumm, denn damit das Wasser in der Zentralheizung nicht steht, wird jeden Tag für 20 Sekunden die Wasserumlaufpumpe angeworfen, damit das Wasser zirkulieren kann. Was damit bedeutet, dass die Thermostate an den Heizkörpern geöffnet werden sollten.

Letzte Beiträge
Schlagwortwolke

Android Barack Obama Bloggen Blogroll Bundesregierung CDU Facebook Fatal Error Google iPhone Online-Sperre Pforzheim Politik 2.0 PS3 Social Networking SPD Testbericht Twitter Update Video Wahlkampf Web 2.0 Werbung WordPress ZDF

Archiv
Seiten