• Verkaufsförderung bei Facebook.

    Facebook zeigt inzwischen recht hübsch, wie man die Benutzerprofile der eigenen Kunden monetarisiert bekommt. Bekundet man in Facebook für ein Produkt ein Fan-Sein, beispielsweise auf der Produktseite „O2 Surf Stick“, dann bekommen die eigenen Freunde in Facebook möglicherweise folgende Werbeanzeigen eingeblendet (Name und Foto des Kontaktes von mir verfremdet):

    Profilsensitive Werbung in Facebook

    Das hat gleich zwei hübsche G’schmäckle. Zum einen bekommt man logischerweise mit seinem eigenen Profil nie selbst diese Art von Werbung mit eigenem Namen eingeblendet und zum anderen weist weder Facebook noch der Werbepartner darauf hin, dass eine Fan-Bekundung möglicherweise nicht nur im eigenen Profil steht, sondern auch noch werblich zweitverwertet wird. Und spätestens hier wird es grauzönlich, denn wenn ich etwas grundsätzlich gut finde, heißt das noch lange nicht, dass ich damit auch automatisch und ungefragt eine Zustimmung zur Nutzung dieses Statements für werbliche Zwecke des Herstellers gebe.

    Es geht dann aber noch weiter mit den Fragezeichen: Denn die obige Anzeige läßt ja durchaus den Rückschluß darauf ziehen, dass die beworbene Fanseite ja nicht wirklich eine Fanseite ist, sondern eher eine Produktseite des Herstellers. Und wenn das dann so ist, fehlt ein eindeutiger Hinweis darauf, dass es sich um Werbung handelt.

    Da man sich also nicht sicher sein kann, mit einer Fan-Bekundung wirklich einer Gruppe von Fans beizutreten oder schlicht einer schnöden Werbeseite auf den Leim zu treten, kann man derzeit nur den Rat geben, diese Grauzone dadurch trockenzulegen, in dem man sich vorläufig in Facebook von allen Fan-Bekundungen zu Produkten aller Art verabschiedet und damit Facebook einen Strich durch den Rechnungsblock macht.

  • Blogs aus der Region (11).

    Noch ein kleines Update: Steffen Siegrist hat um die Aufnahme seines normalen Blogs STE7130 gebeten, das bisherige ist offensichtlich das Fotoblog. Ebenfalls neu hinzugekommen ist GoldstadtTV von Igor Myroshnichenko. Der Trend geht deutlich zum Zweitblog. Über das STE7130 habe ich dann noch Drulok gefunden.

    Eine Reihe von weiteren Blogs wollte ich eigentlich aufnehmen, die sind aber erst mal in meinem Feedreader unter Supervision, weil sich in diesen Blogs entweder sehr lange nichts tat oder ich nicht ganz sicher bin, ob das eher Spam-Blogs sind. Sorry, gepflegt ist gepflegt.

    Aktueller Stand in den Blogs aus der Region Pforzheim & Enzkreis ist nun 51.

  • Schreiber oder Fotograf?

    Das kann man in der Zwischenzeit recht gut am mitgebrachten Computer festmachen. War es früher die große Tüte in Form des Teleobjektives, so ist es heute entweder das schicke, kleine Netbook für den Schreiber oder das dicke, große Notebook mit großer Mattscheibe für den Fotograf.

    Und an ganz anderer Front hat sich in den letzten Jahren richtig etwas getan: Journalisten haben alle inzwischen ausnahmslos eine GSM/UMTS-Karte dabei und friemeln offenbar nicht mehr ihre Handys mit obskuren Kabeln an Notebooks an. Und die ganz professionellen Journalisten können sogar schon mit WLAN umgehen und nehmen (tja, der Kostendruck ist wohl auch ganz vorne schon angekommen) eher WLAN, als ihre Mobilkarte.

    Zugegeben, in der praktisch nagelneuen Stadthalle Singen funktioniert WLAN völlig problemlos. Und das, obwohl mindestens zwei Dutzend Notebooks am Netz hängen, mindestens zwei Fotografen pausenlos Fotos in ihre Agenturen ballern und eine ganze Phalanx von iPhones ins Netz senden. Solche Netzkonnektivität fällt auf.

  • Die Zerrer am System.

    Den Direktor des Bundeskriminalamtes Jürgen Maurer nenne ich ab sofort einfach nur noch „den Trickser“. Denn nichts andere ist sein Vorschlag, den ich aus dem Heise-Artikel, der über eine Anhörung im Unterausschus Neue Medien des Bundestags berichtet, einmal zitieren möchte:

    „Konkret schlug Maurer eine Änderung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) der Zugangsanbieter vor. Einbauen sollten diese eine Klausel, wonach sie keine Verpflichtung zur Verfügungsstellung von Kinderpornographie eingehen würden.“

    Der Herr Direktor schlägt uns Internet Service Providern also leibhaftig vor, dass wir so eine Klausel in unsere AGB einbauen, damit sein verdammter Schnüffelladen und Madame von der Leyen in Ruhe ihr auf DNS-Filtering basierendes Filtersystem aufbauen dürfen, das wir Internet Service Provider dann in einer Freiwilligenvereinbarung in unsere DNS-Server einbauen.

    Glauben die wirklich, das wir so doof sind? Denn das ist das erste, was mich bei solchen Dingern entsetzt. Wir reißen uns tagtäglich den Hintern auf, damit das Internet funktioniert und wir unseren Kunden die bestmögliche Dienstegüte und eine gute Dienstleistung bieten können und dann sollen ausgerechnet wir dem Kunden Scheuklappen aufsetzen, die der Staat zur kostenlosen Verteilung bereithält?

    Welchen Halbkriminellen, Pädophilen, Panzerknacker, Terroristen, Politiker oder Trickser hält so eine AGB-Klausel und/oder ein Filtering auf Basis des Domain Name Systems davon ab, einfach einen anderen DNS-Server zu nutzen, von denen es im Internet Millionen gibt und die meisten davon höchstwahrscheinlich nicht in Deutschland? Und man müsste noch konsequenter sein und die unangemeldete Nutzung von DNS-Serversoftware wie BIND verbieten, denn damit ist prinzipiell jeder in der Lage, sich einfach einen eigenen DNS-Server zu Hause aufzusetzen, der dann ebenso funktioniert, wie der große Kollege beim ISP. Nur dann eben ohne Reglementierung.

    Das Domain Name System ist eine hübsche Geschichte, wenn man anstatt einer IP-Adresse einen eingängigeren Namen haben möchte und damit vorwiegend Rechner adressieren möchte, die statisch daherkommen. Schon beim Thema Spam lernen wir, dass DNS-Blacklisting einmal wunderbar funktioniert hatte, als Spam vorwiegend von „richtigen“ aber fehlkonfigurierten oder gehackten Mailservern kam. Im Zeitalter von P2P-Netzwerken und Botnetzen sind DNS-Blacklists hoffnungslos überfordert oder die Betreiber solcher Listen müssen gigantischen Aufwand treiben, um einigermaßen zügig mit gültigen Filterlisten daherzukommen.

    Auch wenn sich die so genannten Experten (bei denen ich übrigens schon länger auch nicht automatisch denen mehr traue, die in Providerverbänden etc. sitzen) noch so winden und reiben: Filtering, egal ob auf IP-Ebene (was im Zeitalter von HTTP 1.1 und der Idee, auf einer IP-Adresse gleich eine Vielzahl von virtuellen Webservern betreiben zu können, zum Tode verurteilt ist), auf TCP-Ebene (mit Sperren von Ports), auf Applikationsebene (beispielsweise mit einem Zwangsproxy, der gegen eine Filterliste abprüft) oder auf der schlechtesten Ebene, der DNS-Ebene – nichts wird je einen kriminellen Nutzer davon zuverlässig abhalten können, per Peer-to-Peer seinen Straftaten zu frönen.

    Ja, das Internet enthält in einigen Ecken dunkle und überaus schmutzige Inhalte. Damit spiegelt es jedoch die Gesellschaft selbst wieder. Es gibt keine einfachen, technischen und voll funktionsfähigen Tricks, die Gesellschaft umzuprogrammieren. Das geht nur auf die harte Tour, in dem man gezielt die Produzenten und Konsumenten jagt, nicht im Blindgang die Zugangsanbieter oder gleich die ganze Gesellschaft.

    Ich komme immer wieder zum gleichen Schluß: Konservativen Politikern bekommen so Sachen wie das Internet, Graswurzelinitiativen, kollaborierte Informationssammlungen, Internationalität ohne staatliche Kontrolle etc. gar nicht gut. Ich halte diesen Umstand für die größte Gefahr für die moderne Gesellschaft.

    Ein Update: Andre Meister hat soeben auf netzpolitik.org eine lesenswerte eigene Zusammenfassung des Gespräches gepostet. Durchaus mit einem negativen Resümee.

  • „Tomorrow“ war gestern.

    Als ich heute gelesen habe, dass das so genannte „Digital-Lifestyle-Magazin“ Tomorrow vom Burda-Verlag eingestampft wird, empfand ich nur wenig Mitleid. Ich ertappte mich gar mit dem verstörenden Gedanken, dass es den Verantwortlichen Recht geschieht. Und das es eigentlich viel zu lange gedauert hat. Niemand braucht die „Tomorrow“. Niemand hat sie je gebraucht.

    Mein erster Kontakt mit der Tomorrow entstand durch das, wegen was ich die Tomorrow von Anfang hasste: Sie setzte von Anfang an vor allem auf den „Titten-Faktor“ und montierte weitgehend hübsche Frauen auf den Titel, um damit die vornehmlich männliche Leserschaft auf sich aufmerksam zu machen. Schon damals schrieb ich einen Satz im Usenet, der immerhin näherer Anwärter auf ein offizielles Law war: Traue nie einer Computerzeitschrift mit schönen Frauen auf dem Cover.

    Ich bin wirklich weit davon entfernt, prüde zu sein. Mir missfiel allerdings eine Aktion gewaltig: Die Redaktion der Tomorrow schickte mir 1998 oder 1999 unaufgefordert ein Belegexemplar, weil sie in dieser Ausgabe über netplanet geschrieben haben. Und natürlich haben sie diese Ausgabe nicht einfach in einen Umschlag verpackt, sondern in einer Klarsichthülle als Einzelsendung, so dass ein klassisches Tittenheftchen auf der Treppe lag, dick mit meiner Adresse drauf. Jedes billige Pornoheftchen kommt diskreter daher, aber Diskretion und leise Töne waren schon immer Dinge, die Tomorrow ausdrücklich nicht lebte.

    Überraschenderweise war die Tomorrow eine Zeitschrift, die gut zu lesen war, ob ihrer völligen Belanglosigkeit. Die Mischung auf Gadget-Huldigung, Promi-News, technischen Anleitungen der SuperDAU-Klasse, Berichte aus Modesportarten, Linktipps,gekauften Produktvorstellungen und einer Prise schlechter Erotik war so gehaltvoll wie ein Dünnschiss und ordnete die Zeitschrift in die Preisklasse von BILD und Super-Illu. Wo Tomorrow auf dem Tisch lag, da war der Intellekt weit weg oder das Denken eher zweitrangig. Nicht ohne Grund war die Tomorrow auch ein Heft, das in besten Dot-Com-Zeiten einfach zu einem gutsortierten Zeitschriftenregal in einem Startup gehörte und sei es nur, um zu zeigen, wie geekig man doch war.

    Danke, Burda. Es wurde Zeit.

  • Empfangsprobleme.

    Der gestrige Sturm, der über halb Deutschland gezogen ist, ließ mich schon wieder Dunkles erahnen. Wir haben auf dem Dach zwei Satellitenschlüsseln stehen, eine 80-cm-Schüssel auf Astra und gar eine 100-cm-Schüssel auf 42° Ost, um damit den West-Beam des Türksat-Satelliten zu empfangen. Genau diese Schüssel steht natürlich buchstäblich gut im Westwind. Beim letzten Sturm im Januar haben wir danach einen Techniker kommen lassen, der die Dinger da oben wieder richtig ausgerichtet hat. Heute Abend war mir das dann schlicht zu blöd und ich habe mir das Elend da mal selbst angeschaut.

    Was der Herr Techniker offensichtlich genau gewußt hat, dennoch aber ordentlich Zeit auf dem Dach vertrödelt hat, ist der problematische Umstand, dass zwar die Schüsseln gut am Mast verschraubt sind, dafür jedoch der Mast mit ordentlich Gewalt gedreht werden kann. Bei lauen Lüftchen ist das eher kein Problem, beim Sturm dann aber offensichtlich schon. Denn die erste Hilfsmaßnahme – den Mast innen mit einem ordentlichen Ruck durch einen Schraubenschlüssel in Richtung Uhrzeigersinn zu bewegen, führte auf einen Schlag zum Ergebnis, dass der Satelliten-Receiver wieder Empfang hatte – und zwar von beiden Satellitenpositionen. Das spricht dafür, dass nicht die Schüsseln einzeln gewandert sind, sondern der gesamte Mast.

    Nach diesem Notfalleingriff (man glaubt ja gar nicht, wie einem ein Vater vorwurfsvoll und hilflos zugleich mit solchen Dingen auf den Ohren liegen kann) habe ich nun mit meinem unglaublichen™ Netzwerk telefoniert und jemand Kundigen gefragt, wie man denn das am besten befestigt. Ich staune: Mit einer Metallwanne, in der ein Metallkreuz einbetoniert ist (!) und auf dieses Metallkreuz wird dann für gewöhnlich der Mast montiert. Am Sonntag kommt nun jemand und schaut sich das mal an. Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen, was das wird.

  • WordPress 2.7.1 veröffentlicht.

    Das erste Wartungs-Release zu WordPress-2.7-Schiene ist heute mit der Versionsnummer 2.7.1 veröffentlicht worden. Und da die Jungs bei WordPress Deutschland zur flinken Truppe gehören, gibt es auch schon die fix und fertige DE-Version von WordPress 2.7.1.

    Es macht grundsätzlich Sinn, Wartungs-Releases zu installieren, da hier Fehler der „großen“ Version behoben werden. Zwar sind diese im Falle von 2.7.1 allesamt nicht ultrakritisch, eine x.x.1-Version macht sich jedoch immer gut, zumal die x.+1-Updates bei WordPress immer einen ganzen Schwall von größeren Änderungen mit sich bringen, die nicht unbedingt auch alle fehlerfrei sind. Das erste Wartungs-Release macht deshalb umso mehr Sinn.

    Updaten kann man (vermutlich in den nächsten Stunden) über den eingebauten Update-Mechanismus von WordPress, man kann das Paket aber auch über die herkömmliche Weise unter dem obigen Link herunterladen und dann manuell per FTP aktualisieren, was sich besonders dann empfiehlt, wenn man das Update-Paket gleich für mehrere WordPress-Installationen braucht und vorbereiten möchte.

    Und für diejenigen, die meine Update-Geschwindigkeit als Maßstab für ihre eigene Dringlichkeit nehmen: Ich aktualisiere heute auch nur mein Blog. 🙂

  • wolfgang-schaeuble.de gehackt.

    Die eh auch schon so katastrophale Website von Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (man beachte mal das grässliche Favicon.. uhh) hat einen weiteren Tiefpunkt erreicht: Sie wurde heute Abend erfolgreich gehackt:

    Screenshot der gehackten Website von Wolfgang Schäuble (http://wolfgang-schaeuble.de)

    Muss man gar nicht wirklich groß kommentieren, der Grund ist augenscheinlich – laut Kommentar der Defacer – eine veraltete Typo3-Version. Dumm gelaufen, wenn man sein Haus nicht sauber hält. Der Link im Defacement geht übrigens auf www.vorratsdatenspeicherung.de.

    Update um 1:04 Uhr: Selig schlummert das politische Berlin und das Defacement ist immer noch munter online. Fast schon erfreulich, dass sich offenbar heute Nacht erst einmal kein Schwein um das Problem kümmern wird. Diese gelebte Lässigkeit macht den Bundesinnenminister ja fast schon wieder sympathisch. 😉

    Update um 11.52 Uhr: Die Admins der Website haben es dann tatsächlich erst heute Morgen entdeckt und gegen 9 Uhr die Website abgeschaltet. Richard von tutsi.de hat offenbar die halbe Nacht das Ding beobachtet. Von den klassischen Medien war übrigens Golem.de der Schnellste beim Berichten – Punkt 0:08 Uhr ging das Ding bei ihnen über den Ticker.

  • Warum selbst moderne Blitzgeräte bei Digitalkameras versagen.

    Ich hielt es ja lange Zeit für einen Marketinggag, dass selbst modernste Blitzgeräte, die ursprünglich für analoge Spiegelreflexkameras gebaut wurden, nicht gut mit Digitalkameras zusammenarbeiten und deshalb alle gängigen Hersteller für digitale Spiegelreflexkameras gleich eine eigene Kollektion an Blitzgeräten auf den Markt gebracht haben und nach wie vor pflegen. Inzwischen bin ich weiser und das Problem ist sogar herzlich einfach zu definieren.

    Bessere Blitzgeräte arbeiten mit modernen Kameras im so genannten TTL-Modus. Die Abkürzung „TTL“ steht hierbei für „Through the lens“ und beschreibt damit weitgehend, wie es funktioniert: Dieser Blitzmodus ist relativ einfach: Kamera wird ausgelöst, Verschluss wird geöffnet, Blitz erzeugt Licht, strahlt das zu fotografierende Objekt an, dieses wirft Licht zurück, Licht fällt durch das Objektiv auf die Filmoberfläche und belichtet ihn, teilweise wird das Licht jedoch auch vom Film zurückgeworfen. Im Boden der Kamera sitzt nun ein Sensor, der dieses zurückgeworfene Licht misst und unter anderem damit das Blitzlicht steuert. Rein faktisch gesehen hört der Blitz einfach auf, weiter Licht zu machen, so bald der Sensor meldet, dass es nun genug ist.

    Dieser TTL-Modus eines Blitzgerätes, das ursprünglich einmal für die analoge Fotografie entwickelt wurde, funktioniert nun deshalb nicht bei digitalen Spiegelreflexkameras – weil es keine Filmoberfläche mehr gibt, deren zurückwerfendes Licht man messen könnte. Digitale Kameras können zwar mit Blitzgeräten, die für digitale Kameras entwickelt sind, ebenfalls per TTL-Modus kommunizieren, allerdings aber eben nur mit diesen. Hat man ein Blitzgerät, das einen TTL-Modus für analoge Fotografie besitzt, fotografiert man mit diesem Blitzgerät im TTL-Modus gefährlich (weil daneben) oder auch gar nicht, wenn beispielsweise ein Systemblitzgerät, auf dem der TTL-Modus eingestellt ist, schlicht den Auslöser der Kamera sperrt. So macht es mein gutes, altes Systemblitzgerät Nikon SB-28 mit der D700.

    Dann bleiben faktisch nur noch der manueller Modus, was einem modernen Blitzgerät nun gar nicht gerecht wird, oder der automatische Modus, bei dem das Blitzgerät mit einem eigenen Sensor die zurückgeworfene Lichtmenge ermittelt und den Blitz steuert. Auch das ist an sich einer Spiegelreflexkamera nicht wirklich würdig. Immerhin hat die D700 einen eingebauten Blitz, der zwar im Vergleich zu einem richtigen Blitzgerät mehr oder weniger ein Taschenlämpchen ist, aber lieber ein Taschenlämpchen, wenn gar kein Licht.

  • Wer schleichwirbt, stirbt.

    Nicht sofort und auch nur in seiner Existenz in meinem Feedreader, dafür jedoch nachhaltig. Und damit meine ich vor allem so Blogger, die sich dafür hergeben, für vergleichsweise harmlose Kinkerlitzchen von Euro knallharte Werbung a la Trigami & Co. in den Content zu schmuggeln.

    Damit wir uns nicht falsch verstehen: Ich habe absolut nichts gegen Leute, die ihr Blog monetarisieren. Die wenigsten können davon wirklich leben, aber selbst wenn es nur dazu reicht, die Hosting-Kosten zu decken, ist es schon sinnvoll. Wer sein Hobby finanziert bekommt, macht es zumindest nicht falsch. Wer sein Hobby allerdings damit finanziert, in dem er neben seinem Hobby noch Meinungen anderer für Geld platziert, dann loost er.

    So aktuell die an sich bisher recht kompetent wirkenden Jungs vom GoogleWatchBlog, die es doch heute tatsächlich geschafft haben, eine eh schon peinliche Mitarbeiterwerbeaktion der Bausparkasse Schwäbisch Hall als Trigami-Werbeaktion in den eigenen Content und damit in mindestens 23.630 Feedreader (laut dem Feedburner-Counter) zu blasen.

    Und das muss man sich erst einmal im Nachlauf auf der Zunge zergehen lassen: Trigami-Werbung, die von der Idee her darauf basiert, wertvolle Textlinks in den Content von Blogs einzukaufen, um von deren Google-Linkjuice zu profitieren und das ausgerechnet auf einer Website, die fast ausschließlich über Google schreibt. Besser kann man sich vermutlich auf keine andere Weise Feinde schaffen.

    Teuer verdiente Euro. Und nun zumindest bei mir auf der Abschußliste im Feedreader.

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