O2 has done.

Die lange erwartete O2-Rechnung habe ich heute online anschauen können und sie hat sich gewaschen. Die zwei Tage Online-Nutzung in Frankreich haben sich erwartungsgemäß mit je 15 Euro niedergeschlagen und damit meine monatliche Rechnung quasi verdoppelt. Dazu kommt aber noch ein ärgerlicher Rechnungsposten von fast 10 Euro für nach Minuten (!) abgerechnete Datennutzung an einem Tag im Juli.

Und warum das? Ich habe da den bisher gebuchten Online-Tarif “Internet-Pack-M” neu gebucht, da eine Buchung von “Internet-Pack-M” vor dem 5. Mai 2009 nicht automatisch auch die Flatrate beinhaltet. Behauptet die O2-Homepage. Wusste der Mensch, den ich an der Hotline darum bat, den “Internet-Pack-M” neu zu buchen, nicht wirklich. Dennoch nahm er das, was ich wollte, auf, kündigte meinen alten “Internet-Pack-M”. Das wurde dann auch brav per SMS bestätigt.

Was nicht bestätigt wurde, war die Buchung des neuen “Internet-Pack-M”. Am nächsten Tag ahnte ich schon (alte Supportler-Krankheit), was da vergessen wurde und buchte das eben online ein, was dann ebenfalls per SMS bestätigt wurde. Zwischen Kündigung und Neubuchung sind aber dann eben 120 Online-Minuten angefallen und dafür möchte man nun eben fast 10 Euro zusätzlich haben.

Darüber wird nochmal mit dem O2-Support zu sprechen sein.

Update am 20. August: Es wurde gesprochen und auch sofort verstanden, der Vorfall wird mit einer Gutschrift geklärt. Brav.

2 Gedanken zu „O2 has done.

  1. kann ich nur bestätigen das sind kriminelle Machenschaften und ich habe von einer Klage wegen Betrugs nur abgesehen, weil der support sich kulant zeigte.
    Eine nette Dame hatte mich angerufen und bot mir zum gleichen Preis einen neuen Tarif an (von Genion M nach irgendwas mobile), mit deutschlandweiter flatrate (Festnetz und o2 Netz) sowie Internet flat.
    Hab ich natürlich ja gesagt.
    Und nicht kontrolliert.
    Bis ich den Vertrag verlängern wollte und sich herausstellte, dasss ich 15€ mehr monatlich zahlte!

  2. Anderer Tarif, das gleiche Problem:

    Originalzitat TV-Clip:
    „Testen Sie uns! … Und wenn Sie sich innerhalb des ersten Monats anders entscheiden, geben Sie Ihn(den O2-Stick) einfach zurück“

    Denkste!
    Eigentlich wäre der Stick für unser neues Netbook im Urlaub im Wochenendhaus ideal gewesen, sagte doch der O2-Verkäufer bei Saturn „Bei dieser Adresse haben Sie mit HSDPA die schnellste Datenverbindung.“
    Was ja irgendwie manchmal auch stimmte, nur musste man, um überhaupt nach einigen Einwahlversuchen ins O2-Netz zu kommen, vors Haus oder auch mal auf den Parkplatz gegenüber gehen. Nicht witzig, wenn man sich zum Mailabruf mit dem Regenschirm auf die Straße setzen muß.

    Egal, es hieß ja – flöt flöt: „…geben Sie ihn einfach zurück.“

    Nur hatten Sie wohl vergessen, die Mitarbeiter bei Saturn darüber zu informieren. Die erste weigerte sich zunächst einfach, den Stick zurückzunehmen, holte dann, nachdem sich meine Frau nicht abwimmeln ließ, eine Kollegin, mit der sie gemeinsam versuchte, den Auftrag online zu stornieren und zur Sicherheit noch mal extra per Fax kündigte.

    Die Ratlosigkeit der O2-Saturnmitarbeiter erwies sich als berechtigt, den O2 ließ natürlich erst mal wochenlang nichts hören und schickte dann kommentarlos noch eine Rechnung.

    Dann, wieder ein paar Tage später, kam doch ein Schreiben, mit dem unser „Anliegen“ (ist O2 denn eine Behörde, daß sie sich so eine zynische Sprache leisten können?) registriert wurde und die Kündigung bestätigt. Freilich nicht zum Ende Juli (Kündigung war fristgerecht am 30.7. raus). Offensichtlich gibt es eine interne Regelung, daß man bei Kündigung noch einen Strafmonat zahlen muß.

    Sehr gut geht das Geschäft bei O2 wohl nicht, wenn man mit solchen Methoden Umstz machen muß!

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