Das wird unser Jahr!

Ja, ich nerve heute wirklich jeden damit, dass dieses Jahr unser Jahr wird. Und offenbar verstehen noch nicht mal alle, dass ich mit „unser“ nicht die Leute meine, mit denen ich herumhänge, sondern genau denjenigen, dem ich das sage, egal ob Arbeitskollege, Freund, Verwandter, Parteifreund, Gegner, Idiot: Das wird unser Jahr, meines und deines! Ich habe wirklich vor, dass dieses Jahr im Gedächtnis bleibt, denn das letzte Quartal bestand quasi nur daraus, das Jahr 2009 dunkel zu reden. Es wird aber nicht dunkel, es wird so hell wie die Sonne – wenn wir wollen, dass es unser Jahr wird.

Also ran an die Buletten und nicht erst auf das erste, warme Märzwochenende warten, das im Normalfall immer als Startsignal gedeutet wird. Wir starten einfach jetzt schon den Motor, nehmen die Vorzeichen der Graswurzelbewegungen des letzten Jahres als Kühlerfigur und lassen diese dorthin zeigen, wo es weitergeht, ohne wirklich zu wissen, wohin uns das führt. Völlig egal. Wir haben keine Businesspläne zu erfüllen und müssen nicht Lobbyisten und Politiker pflegen, von deren Anzeigen und Vitaminen wir abhängig sind.

Unsere Musik ist nicht die, die fest eingebrannt auf der CD daherkommt, sondern wir machen unsere eigenen Playlists, so wie es uns gefällt. Das Leben da draußen, weitab von den Betriebsbremsern, Madigrednern, Weltuntergangsherbeiphilosophierern und Dummschwätzern ist so riesig und hell, dass es alle dunklen Flecken wegleuchten kann, wenn uns das ein festes Motto für dieses Jahr wird.

Es wird. Alles wird gut. Wir können das. Und wir können auch vieles mehr, was andere uns gar nicht zutrauen würden. Denn genau das ist der Ansporn. Also packt eure Träume aus, schreibt sie auf, hängt sie euch an die Pinnwand oder über den Bildschirm und staunt über diesen ersten Schritt, der vermutlich der kühnste und derjenige ist, von dem ihr am meisten Angst hattet. Und lasst danach die Turbinen an. Sie haben uns lange Zeit belächelt und karikiert, sie haben über uns gelacht und uns für die Deppen des Jahrzehnts gehalten, aber die von Gestern leiden und kämpfen ums Überleben.

Wir, das sind diejenigen mit Träumen, Ideen und Idealen und wir holen den Pott vor dem Wettbewerber mit seinen alten Konzepten und wir werden erstaunt sein, dass wir uns gar nicht so anstrengen mussten, wie zunächst befürchtet.

Es wird unser Jahr!

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