Was für ein Geschäft…

Ich hatte ja fast schon wieder vergessen, was für ein Geschäft das Wechseln einer Girokontoverbindung ist. In Zeiten von herstellerübergreifenden API und einheitlichen XML-Definitionen ist das händische Heraussuchen von Lastschriften über Kontoauszüge und dann das mühsame Ermitteln, wie ich denn dem Empfänger mitteilen kann, dass ich jetzt unter einer anderen Kontonummer residiere, eigentlich eine steinzeitliche Angelegenheit.

Dass die Politik sonst ja nun wirklich keine Scham aufbringt, auch die dämlichsten Vorgänge zu regulieren, aber gerade hier, wo es wirklich genügend Leuten wehtut, keine Daumenschraubenwerkzeuge anlegt, ist irgendwie schade. Die Banken hätten es für ihre unermüdlichen Maßnahmen zur Konkurrenzabwehr verdient.

3 Gedanken zu „Was für ein Geschäft…

  1. Ich hab im Kopf, daß Banken damit werben, diesen ganzen Krams für einen zu erledigen, wenn man mit seinem Konto zu ihnen umzieht.

    Keine Ahnung, wie und woher die neue Bank dann mitbekommt, wer alles vom alten Konto abbuchen darf und das mehr oder weniger regelmäßig auch tut, aber das ist dann ja auch deren Sache, oder?

  2. Das ist so eine zweischneidige Sache. Richtiger Umzugsservice ist letztendlich nichts anderes, wie Bankauszüge dem Banker in die Hand zu drücken und er wühlt sich dann entsprechend durch und schreibt die Firmen alle an. Schrecklicher Job, finde ich.

  3. Ich hätte vermutet, daß die Altbank auf Antrag der Neubank alle Kontobewegungen nach einem Flag „Abbuchung“ durchGREPt und das Ergebnis dann aufbereitet der Neubank zur Verfügung stellt.

    Aber händisch? Weia…

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