Er wäre dann fertig, der Artikel über Remote Procedure Call (RPC). Am Ende hat er dann doch Spaß gemacht. Vielleicht sollte man regelmäßig bei richtig langweiligen Themen einfach den Sarkasmus von Hot Chocolate im Media Player laufen lassen, der Zufallsgenerator in der Playlist hatte den richtigen Riecher. 😉
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RPC-Artikel zum (vorerst) Letzten.
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Mit Gewalt geht alles.
Zumindest in der Notwendigkeit, Baustellen abzuschließen. Ich habe mal eben geschwind den RPC-Artikel auf einen Release-Candidate-Modus gehoben und in einer Gewaltaktion 30 % des Artikels geschrieben. Ich bin gerade etwas unter Zeitdruck und da scheint sowas ja besser zu funktionieren, als ich dachte.
„Release-Candidate-Modus“ deshalb, weil ich das jetzt sicherheitshalber noch nicht online setze, sondern erst mal zum SPD-SommerEndeFest hier in Pforzheim fahre (Bürgerhaus Arlinger) und mir später dann den Artikel nochmal durchlese und redigiere. Wir wollen mal nichts überstürzen. 🙂
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Firmenbloggen – Zwischenstand.
Nach rund einem Monat Firmenbloggen, bei dem ich hauptsächlich eine Art Logbuch über meine Tagesaktivitäten führe, bin ich eigentlich recht angetan davon. Es ist zwar eine nicht zu unterschätzende Angelegenheit, sich immer wieder ins Gedächtnis zu rufen, dass man zur gerade erledigten Aktion noch ein paar geschriebene Worte verlieren muss, die rein subjektiven Ergebnisse jedoch gefallen:
- Mein Technikkollege Alexej hat den Feed abonniert und findet es nach seiner Aussage gut, sich via RSS informieren zu lassen, was für Dinge so auf meiner Seite laufen. Das sehe ich inzwischen genauso, denn beim Bloggen ist mir doch immer wieder aufgefallen, dass viele Dinge in der Arbeit für mich kleine Dinge sind, für Kollegen aber unter Umständen große Dinge werden können, wenn sie diese Puzzleteile aus einem größeren Blickwinkel betrachten.
- Auch ich muss sagen, dass es gut ist, denn gerade die Möglichkeit, ein paar Tage zurückblättern zu können, ist nicht nur interessant, sondern gelegentlich auch eine 1a-Hinternrettung, wenn beispielsweise bei gemachten Arbeiten an DNS-Einträgen nachvollzogen werden soll, wann welcher Eintrag gemacht wurde. Mit einer extrem kurzen Dokumentation ist das eine kleine Lebensversicherung.
- Wir hatten den Fall, dass ich bei einem wegziehenden Kunden Dienste auf unserer Seite routinemäßig gelöscht habe. Ich erwähnte das in meinem Blog und Alexej kommentierte dann, doch die einzelnen Schritte der Löscharbeiten in einem FAQ-Artikel zu verfassen (ebenfalls im SharePoint Portal Server). Bemerkenswerte Geschichte, denn mir fällt partout keine andere Art der Kommunikation ein, die auf die Schnelle eine Reaktion ermöglichte, zumindest bei diesen routinemäßigen Arbeiten (die ansonsten selten erwähnt werden).
Generell erstaunt bin ich darüber, wie viel da schon in ein paar Wochen zusammenkommt. Viele Dinge, die man tagein-tagaus so im Büro macht, fallen gedanklich tatsächlich relativ schnell wieder von der anderen Seite des Schreibtisches wieder herunter.
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Apple, willkommen in der Realität!
Hatten wir es nicht vor einigen Wochen genau davon? In einschlägigen Blogs und Diskussionsforen, die über Apple- und Mac-Produkte schreiben, fühlt man sich seit gestern von Apple-Chef Steve Jobs teilweise richtiggehend betrogen, weil Apple beschlossen hat, das iPhone nach rund 2 Monaten nicht mehr für geschlagene 600, sondern „nur“ noch für schlappe 400 US-Dollar verkaufen wolle. So manch Apple-Jünger fühlt sich nun veräppelt und sogar als teuer zahlender Beta-Tester, man könnte fast glauben, dass einige doch tatsächlich anfangen, den Glauben zu verlieren, zumal bei dieser Aussage Jobs:
„Das ist eben Technologie. Wenn sie es heute morgen gekauft haben, solllten sie dorthin zurückgehen, wo sie es gekauft haben und mit den Leuten dort reden. Wenn sie es vor einem Monat gekauft haben, tja, das passiert eben mit Technologie.“
Technologie?
Den Glauben eigentlich an was genau? An technisch innovative Produkte? Wohl kaum. An ein Lebensgefühl? Schon eher. An eine vor allem marketingbefeuerte Illusion mit modernem, grünem und umweltbewusstem Touch, aber aus den gleichen, miserablen Löchern aus Fernost? Wohl ziemlich genau. Ich glaube, mit dem iPhone hat Apple sehr treffend gemerkt, dass nicht jeder Markt nach der i-Strategie abzuernten ist und es nicht überall reicht, einfach nur ein schickes Gehäuse um eher mittelmäßige Technik herumzuwickeln. Sei es nun der iPhone-Akku, der nicht ohne weiteres austauschbar und offenbar unterdimensioniert ist, die zwanghafte Verheiratung eines Produktes mit einem Mobilfunkanbieter, die wohl gelegentlich nicht so richtig funktionierenden Displays, der bei Apple übliche, gigantisch lange Reparaturzyklus oder der hanebüchene Witz mit den teilweise viele Dutzend Seiten langen AT&T-Rechnungen, die als Pakete ausgeliefert werden und in denen wirklich jeder laue Wind, der mit dem iPhone über den Äther übertragen wird, verzeichnet ist, selbst wenn die meisten Rechnungsposten 0,00 US-Dollar mit Flatrates kosten. Das sind alles ziemlich peinliche Geschichten, bei denen man für gewöhnlich als Konsument nicht mehr überlegt, ob da mitgedacht wird, sondern ob man da nach Strich und Faden versenkelt wird.
Ausnahmslos jeder religiöse Fundamentalismus hat irgendwann eine Aufwachphase, in der man es leid ist, dass jeder offensichtliche Faux-Pax mit einer angeblich „noch großartigeren“ Lösung fad entschuldigt wird und die Huldigungen des selbsternannten Großmeisters für eher mäßig ausgestattete, aber innovativ teure Produkte satt hat. Auch Apple scheint nun so langsam an diesen Punkt zu kommen, bei dem seine Kunden langsam anfangen, sich zu fragen, was das eigentlich alles noch soll. Wäre gut. Angebliche Monokulturen nämlich mit dem Anspruch der Diversifikation aufrollen zu wollen und dann nichts anderes als Monokultur im Sinn haben, das kommt nicht auf Dauer und nicht überall gut.
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Perfekter Schmuggel von Speicherkarten für 2,45 Euro.
Ich will gar nicht wissen, was die Bedienung in der Kneipe in dem Moment von mir dachte, als ich nach Klebeband fragte, um meinen kleinen konspirativen Geistesblitz für Terrorzellen, Bastelgruppen von Terroristenorganisationen etc. gleich zu prototypen. Mein Trinknachbar fand es cool, wenngleich ihm der Sinn eines Schmuggels einer Speicherkarte nicht deutlich wurde. Der Mann schaut einfach zu wenig James Bond.
Man nehme eine Reihe von normalen Geldmünzen, klebe an die erste große Münze die Speicherkarte, ein paar Münzen drumherum und fertig. Was dann am Ende aussieht, wie ein unordentlicher Stapel von Geldmünzen, entpuppt sich beim Umdrehen des seltsam zusammengeklebten Haufens zu einem kleinen Versteck für eine Speicherkarte. Den kleinen Haufen in eine Geldbörse hineinlegen und jedes Röntgengerät wird mit ziemlicher Sicherheit die Speicherkarte nicht erkennen, da die „Münzenmauer“ eine weitgehend undurchdringbare Barriere für Röntgenstrahlen ist.
Wichtig beim Zusammenkleben ist, dass sich die Münzen bei der Draufsicht so überlappen müssen, dass die Speicherkarte vollständig abgedeckt ist. Zusätzlich sollten einige Münzen seitlich die Karte umschließen, um damit auch Röntgengeräte, die möglicherweise eine 3-D-Sicht erzeugen, kein vollständiges Bild der Karte zu ermöglichen.
Problematisch wird es allerdings, wenn ein Sicherheitsbeamter zufälligerweise in die Geldbörse schaut und das Gebastel findet. Man könnte die Konstruktion als Ersatz für eine Hülle erklären, da man mit der Fixierung der Karte verhindern wolle, dass die Kontakte zufällig mit Münzen in Kontakt kommen könnten oder die Karte beschädigt wird. Schließlich glauben genügend Leute auch noch an den Weihnachtsmann.
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Totgefahren.
Heute Vormittag wurde eine 86jährige Frau praktisch vor unserem Firmengebäude von einem LKW überrollt, als sie bei Rot über die Straße spazierte. Rund vier Stunden war die Christophallee einseitig gesperrt, bis um halb drei nach einem gewaltigen Polizei-/Notarzt-/Feuerwehreinsatz eine Kehrmaschine die feuchten Überreste von der Straße bürstete.
So bedauerlich das auch im Einzelfall dann ist: Warum glauben gerade viele ältere Menschen, dass Fahrzeuge für sie besser bremsen können, als für alle anderen Menschen? Mir ist es schon genügend oft selbst passiert, dass jemand Betagteres vor meinen Augen und meinem Auto über die Straße spazieren musste und sich offensichtlich blind darauf verließ, dass ich dann schon auf die Eisen steige. Herrschaften, Sie bringen sich nicht nur selbst in Gefahr, sondern riskieren, dass Kinder Ihre gefährlichen Erziehungsmängel abgucken und mögliche Fahrzeuglenker, die Sie dann möglicherweise ins Jenseits befördern, ihres Lebens nicht mehr froh werden.
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Einstieg in die Digital-Living-Rubrik.
Uh, ich sehe schon, in dem Thema steckt massiver Drive drin. Der Text für die mögliche Startseite kommt praktisch aus einem Stück aus dem Kopf und ist sowas von sendefertig, dass mich gerade buchstäblich nichts auf meinem Stuhl hält. Dass ich fachlich so viel Druck mit dem Thema im Kessel habe, wusste ich gar nicht. So ganz kurz kann ich das Gefühl rekapitulieren, das ich vor rund zehn Jahren mit den ersten netplanet-Artikeln hatte. Nicht schlecht!
Ich muss jetzt nur zuschauen, dass die 17 Millionen Ideen, die gerade auf eine stabile Umlaufbahn einschwenken, nicht verloren gehen. Diktiergerät, bei Fuß!
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Der leidige RPC-Artikel.
Tjaja, eigentlich könnte man, so denkt der geschätzte Leser, doch auch mal als netplanet-Autor über Dinge schreiben, die Spaß machen könnten. Das sage ich mir inzwischen auch. Der RPC-Artikel, den ich ja unbedingt als weiteren Artikel für die Remotedienste-Rubrik schreiben will, ist wieder so ein Brummer: Saukomplexe Thematik, trocken wie gefriergetrocknetes Knäckebrot und kein Plan, wo ich da irgendetwas schematisch darstellen soll. Dementsprechend dürfte der Mehrwert für den Anfänger eher gering bleiben.
Ich bin nun in den Eskalationsmodus zurückgefallen. Man könnte auch Ab-durch-die-Mitte-Modus dazu sagen. Ich schreibe jetzt einfach alles, was ich dazu weiß, in den Artikel hinein und schaue mal, was am Ende dabei herauskommt. Vielleicht wird das Ding ja dann doch dieses Jahr fertig.
Oder nein, ich überlege es mir gerade, 23 Uhr 12, anders: Ich beende jetzt mal die wenig motivierende Arbeit mit dem Artikel und fange mit Brainstorming für meine kleine, neue Kuschelrubrik an. Liegt unter anderem auch daran, dass in meiner James-Bond-Soundtrack-Rotation im Media Player gerade der Soundtrack zu A View To A Kill beginnt. Das ist ein Signal für Aufbruch in ferne Welten bzw. unentdeckte Niederungen!
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Nein, nein, alles in Ordnung!
Und ich sage immer wieder: „Spielen Sie nicht an Festplattenpartitionen herum!“ Beziehungsweise: „Spielen Sie überhaupt nicht an Dingern herum, die zum einen laufen und von denen Sie, zum anderen, keinen wirklichen Schimmer haben. Lassen Sie da mal lieber die Fachleute ran.“
*hüstel*
Ich fahre seit Samstag übrigens alle Rennen des ersten, zweiten und dritten Levels in MotorStorm nochmal durch. Weil es so verdammten Spaß macht und ich es eigentlich gar nicht nötig habe, weil ich mich beim Anschauen der Festplattenpartitionen meiner PS3-Festplatte absolut nicht vom Windowsschen Festplattenassistent habe fehlleiten lassen, der unbedingt die Partition sichtbar machen wollte. Das ging natürlich nicht schief, weil Windows ja perfekt PS3-Partitionen mounten kann. WAAAAHH! Ganz zu schweigen, dass ich praktisch 75 % von Resistance – Fall of Man durch hatte.
Vielleicht mal eine, ja, richtig… eine Backup-Lösung andenken? So weit sind wir schon, dass ich mir Gedanken darüber machen muss, eine Spielekonsole ins häusliche Backup-Konzept einzubinden.
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Wie meinen?
Eigentlich relativ schlecht, als Pizzaservice zum einen eine schlechte Telefonanlage zu besitzen und dann auch noch zu Alice zu wechseln. Nun muss man alles am Telefon dreimal buchstabieren und es steht doch die Hälfte falsch auf dem Begleitzettel. Ob die wackeren Jungs, die das Geschäft nun seit über 15 Jahren machen, sich diesem eklatanten Problem ihres Hauptbestellweges bewusst sind?
