• Die sagenhaften Komprimierqualitäten von JPEG.

    Ein Kunde ruft an und merkt verwundert an, dass er jetzt seine PowerPoint-Präsentation, die wohl mehrere Dutzend Megabyte groß wäre und schon vor einigen Wochen Probleme dahingehend machte, dass sie aufgrund der Größe schlicht unversendbar per E-Mail war, als JPEG-Grafiken exportiert habe und diese nur noch 38 Kilobyte groß seien.

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  • Vorratsdatenspeicherung, nächste Hürde. 🙁

    Kaum überraschend ist, dass die Vorratsdatenspeicherung relativ problemlos die nächste Hürde genommen hat und vom Bundespräsidenten abgezeichnet wurde. Er sehe keine sonderlichen Verfassungshürden, was bedauerlich ist.

    Nun hängt das Ding tatsächlich nur noch an der Verfassungsbeschwerde. Bis Ende des Jahres ist es weiterhin möglich, dass sich jeder an dieser Verfassungsbeschwerde beteiligt. Ich bitte im Namen der vielen tausend Beteiligten ebenfalls herzlich darum!

  • Nintendo Wii.

    Nein, um es gleich vorwegzuschicken: Ich habe mir keine gekauft! Sondern die Gelegenheit beim Schopfe ergriffen und meiner Schwester ein etwas größeres Weihnachtsgeschenk gemacht, weil ich ihren letzten Geburtstag vergessen hatte. Da sie zu den etwas hyperaktiveren Typen gehört, war das Wii-Bundle mit dem Sportspiel Wii Sports genau das Richtige. Wobei man, sozusagen als erste Manöverkritik, ruhig das Bundle auch gleich mit einer zweiten Fernbedienung ausstatten könne.

    Die Konsole: Klein und schnuckelig. Im Prinzip ein Tick größer als drei nebeneinander gelegte DVD-Hüllen. Das funktioniert aber offensichtlich nur deshalb, weil das Netzteil als großer, grauer Klopfer ausgelagert ist. Das ist etwas unschön. Ebenfalls unschön ist das ein Millimeter dicke Kabel zwischen Konsole und Infrarotstab. Das kommt schon verheddert daher und bleibt dies in seiner Lebenszeit wohl auch. In Sachen Aufbau kommt aber auch die Wii einfach daher, denn im Prinzip muss die Konsole nur an das Netzteil und an den Fernseher angeschlossen werden und der Infrarotstab kommt auf (oder unter) den Fernseher mit Sicht nach vorn.

    Features: Die Wii hat WLAN und einen SD-Kartenschacht an Bord. Und damit hat es sich dann auch. Keine Festplatte, keine DVD-Abspielmöglichkeit, kein Media Player. Man kann (und muss) deshalb die Wii eindeutig als reine Spielekonsole positionieren, so wie das Nintento-typisch ist. Kann man wollen, wäre mir aber einfach zu wenig.

    First Use: Die Fernbedienungen sind recht einfach angemeldet. Gerät einschalten, auf der Fernbedienung auf die A-Taste gedrückt und schon wird mit der Basis kommuniziert. Das geht mit bis zu vier Fernbedienungen. Im Bundle mit eingepackt ist neben der Fernbedienung auch der so genannte Nunchuck, der im Prinzip die Funktion hat, in Spielen auf die Bewegungen der anderen Hand abzubilden. Bei Wii Sports ist das beispielsweise beim Boxen erforderlich. Auch hier: Kauft man eine zweite Fernbedienung, kauft man eben auch schnell noch einen zweiten Nunchuck, der ist nämlich bei einer zusätzlichen Fernbedienung nicht dabei. Die Peripherie ist zwar auch dann immer noch günstiger, als eine voll ausgestattete PS3, aber das summiert sich alles auch bei der Wii.

    Gameplay: Darüber muss man nicht streiten, die haptische Bedienung von Fernbedienung und Nunchuck in Verbindung mit Wii Sports ist eine Klasse für sich und funktioniert erstaunlich präzise. Sind die Computergegner am Anfang noch verlockend einfach zu besiegen, wird das im Laufe des Spielens und dem Profilaufbau durchaus anspruchsvoller. Das Tennis-Doppel hat meine Schwester und mich nach fünf, sechs kompletten Spielen dann durchaus einiges an Energie entlockt, denn die Gegner spielen dann plötzlich sauschnelle Bälle. Ruhiger geht es beim Bowling und Golfen zu, rasanter beim Baseball (dessen Faszination wir Europäer aber vermutlich nie verstehen werden).

    Ergo: Nintendo Wii ist keine „Spielekonsole light“, sondern eben nur eine reine Spielekonsole auf hohem Niveau und mit witzigen Konzepten. Wer mehr sucht, ist hier falsch, aber immerhin lebt man diesen Umstand bei Nintendo wirklich bis ins Detail aus.

  • Softwareumstellungen.

    Mit dem PC-Upgrade wechsle ich neben der Hardware auch ein paar Softwaretitel aus, bei denen ein dringendes Update erforderlich war. Dazu gehört der gesamte Adobe-Geraffel, den ich mir im Laufe der Zeit zusammengekauft habe, vordringlich der Illustrator und Photoshop. Beide Versionen, die ich habe (Illustrator 10 und Photoshop 6), sind nämlich nicht Vista-fähig. Wenn man berücksichtigt, dass wir bei Illustrator schon bei Version 13 (drei übersprungene Versionen) sind und bei Photoshop gar bei 10 (vier übersprungene Versionen), konnte es auch featuretechnisch durchaus einmal vorangehen.

    In Sachen HTML-Editor gibt es auch einen Wandel. Und Vorsicht, es wird nun eklig: Ich habe mich nämlich nun nach fünf Jahren von Frontpage XP trennen müssen. Man kann über Frontpage XP wirklich alles sagen, dennoch hat es bei mir für meine netplanet-Bauarbeiten hervorragende Dienste geleistet, weil ich eigentlich nichts anderes als den WYSIWYG-Editor gebraucht habe und die HTML-Codeformatierung ab dieser Version eigentlich nicht mehr von ganz so schlechten Eltern war. Nun versuche ich mich gerade an Adobe Dreamweaver. Eben auch deshalb, weil ich weiterhin weitgehend nur einen WYSIWYG-Editor ohne viel Firlefanzen brauche. Allerdings könnte ich mich mal so langsam an das Thema XHTML wagen und mich überhaupt mal langsam um einen grafischen Relaunch kümmern. Lust habe ich dazu sehr wenig, obwohl ich 2008 das Zehnjährige von netplanet damit feiern könnte.

  • Weihnachtsgeschenk der Firma Netmanufacture.

    Wir sind heute gut zu unseren Mitmenschen. Jeder, der heute damit geschlagen ist, beim Rewe in der Pforzheimer Nordstadt (Hohenzollernstraße 16) einkaufen zu müssen, darf auf unseren vier reservierten Parkplätzen parken, ohne dass wir ihn anzeigen. Das auch deshalb, weil wir vermutlich heute jemanden exklusiv ans Fenster stellen müssten, um alle aufzuschreiben.

    Voraussetzung fürs Parken: Sie schlagen sich nicht mit anderen und parken nicht auf die Parkflächen, auf denen schon ein Auto steht.

    Hint: Der Weihnachtsbaumverkäufer beim Rewe ist schon in den Weihnachtsferien, hier gibt es keine mehr. Laut unbestätigten Aussagen geht der große Weihnachtsbaumgig noch beim Famila in der Wilferdinger Höhe (falls sich da jemand mit Auto noch hintraut).

    Ansonsten: Vorsicht mit dem Fahren. Es sind heute offenkundig eine Menge Leute mit Auto unterwegs, die das ansonsten relativ selten sind. 😉

  • PC-Upgrade.

    Okay, Folks, so hat mal ein vernünftiger Windows-Leistungsindex auszuschauen. Dann klappt es auch mit Frau Nachbarin:

    Endlich mal wieder ein PC, bei dem nur die CPU das (sehr hoch gesetzte) Nadelöhr ist. Die Grafikkarte (NVIDIA 8600GTS-Chipsatz) ist sowas von Klingeling, mir flattern die Augen. Das Preis-Leistungsverhältnis ist enorm. Allerdings hat mein Etat mit 150 Euro zur Zeit auch nicht mehr hergegeben, außerdem ist es so ziemlich die einzige Grafikkarte, die mit einem Slot PCIExpress x16 klarkommt.

  • Postgeschichten.

    Ich gebe ja zu, es ist eine sehr doofe Idee, die letzten Tage vor Weihnachten ein Paket zu versenden, was nicht unbedingt Weihnachtspost enthält. Man sollte sich Weihnachtsstress einfach schenken, wenn es absolut nicht notwendig ist. Aber dennoch musste ein Paket Uhren unbedingt nach Wiesbaden, also habe ich mich in die lange Schlange der Kunden bei unserer hiesigen Postfiliale eingereiht.

    Ich muss sagen, es gibt wirklich dumme Menschen auf unserem Planeten. Da reicht eine Kundin eine rote Paketabholkarte der Schaltertante. Die geht damit ins Lager auf die Pirsch. Findet das Paket nicht. Sucht nochmal. Und nochmal. Kommt wieder zurück und fragt die Kundin, ob sie denn von dem Paket anderweilig schon etwas gehört habe. Sie verneint, meint aber ziemlich maulig, dass sie jetzt schon das dritte Mal wegen diesem Paket hier antanzen würde. Oha, klingelte es bei der Schaltertante, habe denn einer der Kolleginen einen Zettel zur Paketrecherche ausgefüllt? Ja, hätte sie. Toll, meine die Schaltertante, ob die Kundin ihr das denn nicht hätte sofort sagen können?

    Sie schaute in den Paketrecherchezetteln nach und fand sogar das Schreiben auf Anhieb, auf dem stand: „Abgegeben bei Aksoy, die Kundin soll doch endlich mal das Paket abholen!“ Ob die Kundin denn das schon mal gemacht hätte, also bei Aksoy im Haus zu klingeln und nachzufragen. Nö, meinte die Kundin richtig ranzig, das würde ja nicht auf der Paketabholkarte stehen… WAAAAHHHHH!

    Ich habe vorhin schon zu meinem Kollegen Alexej gesagt: Eigentlich sollten wir uns mal darum bewerben, zwei Tage lang eine Postfiliale zu schmeißen. Ich bin mir sicher, wir hätten einen Heidenspass.

  • Einfluss der Playstation 3 in Sachen Distributed Computing.

    Interessant, was die Playstation 3 so zum Distributed-Computing-Projekt Folding@home beiträgt. Wenn wir uns die aktuellen Rechenleistungen vom 19. Dezember 2007, 0 Uhr, anschauen, sieht das folgendermaßen aus:

    OS Aktuelle TFLOPS Aktive CPUs
    Windows 173 181948
    Mac OS X/PowerPC 7 9170
    Mac OS X/Intel 17 5588
    Linux 44 26023
    GPU 39 657
    PLAYSTATION®3 1096 44208
    Total 1376 267594

    Auf Deutsch: Fast 80 % der gesamten Rechenleistung, die dem Folding@home-Projekt beigetragen wird, stammt von 44.208 PS3-Kisten, die 16,5 % aller aktiven Rechner darstellen.

    Beeindruckend ist auch, wenn man sich mal die Durchschnittswerte an Rechenleistung anschaut, die rechnerisch pro aktiver CPU anfallen (GFLOPS(!) pro CPU):

    OS GFLOPS/CPU
    Windows 0,95
    Mac OS X/PowerPC 0,76
    Max OS X/Intel 3,04
    Linux 1,69
    GPU 59,36
    PLAYSTATION­®3 24,79

    Es fällt auf, dass die PS3 ziemlich gewaltig skaliert. Vor allem, wenn man sich vor Augen hält, dass beispielsweise ein gängiger AMD Athlon 64 X2 Dualcore 4200+ (hat zwei Prozessorkerne) mit 2,2 Gigahertz Prozessortakt etwa 4,5 GigaFLOPS Rechenleistung an den Tag legt – die PS3 kommt also mit seinem Prozessorkern und seinen sieben aktiven Coprozessoren mal eben auf eine mehr als fünffache Rechenleistung, als ein einfacher PC mit vernünftigem Dualcore-Prozessor.

    „Einfacher“ PC meine ich deshalb, weil in der obigen Liste ein Punkt etwas querschlägt, nämlich „GPU“. Das sind nämlich genau genommen keine Betriebssysteme oder eigenständige Rechner, sondern Grafikchips leistungsfähiger Grafikkarten, für die es ebenfalls einen Folding@home-Client gibt.

    Zuguter letzt wollen wir uns auch mal anschauen, wie die PS3-Phalanx, die in Folding@home mitrechnet, in der Liga der Supercomputer rechnerisch mitspielt. Der derzeit schnellste Großrechner ist der BlueGene/L am Lawrence Livermore National Laboratory in den USA, der mit 130.000 PowerPC-Prozessoren 280,6 TFLOPS Rechenleistung bereitstellt. Demnach weniger als ein Drittel, als die 44.200 PS3, die aktuell bei Folding@home mitrechnen.

    Und wenn man sich jetzt mal überlegt, in welchen Stückzahlen die PS3 verkauft wird, kann man sich zumindest sehr schemenhaft mal vorstellen, was da an potentieller Rechenleistung in unseren Haushalten vor sich hinschlummert.

  • PS3-Update 2.1

    Mit dem heutigen Update gibt es eine kleine Revolution: DivX auf der PS3. Nur eine „kleine“ Revolution deshalb, weil sensationellerweise Microsoft mit der XBox 360 diesen Schritt schon vor einigen Tagen gegangen ist. Damit dürfte DivX so ziemlich in den allerhöchsten Olymp aufgestiegen sein, den man als Codec erreichen kann. Nebenbei gibt es nun auch eine VC-1-Unterstützung bei Windows Media Video und das Blu-Ray-Profil 1.1.

    Die Größe des Updates ist leider unverändert im dreistelligen Megabytebereich. Vielleicht bekommen das die Jungs auch mal hin, die Firmware-Updates etwas moderater zu gestalten.

  • Leichter Abgesang auf Google AdSense.

    Nach fast vier Jahren Google AdSense auf netplanet wird es mal Zeit, etwas Resümee zu führen.

    Eigentlich eine blöde Einleitung in den Artikel, denn wenn ich ehrlich bin, habe ich heute meine Jahreszahlen zwecks netplanet-Einnahmen angeschaut und mir mal die Effizienz der Einnahmeschienen angeschaut. Und ich muss sagen, Google AdSense ist da quasi abgeschmiert in den letzten Monaten. Aber gehen wir das mal faktenweise durch:

    Bei AdSense rollt der Zaster ja erst, wenn jemand auf eine Werbeanzeige klickt. Demnach ist die Click-Through-Rate interessant, also das Verhältnis zwischen den gesamten, angezeigten Bannern und den Klickzahlen. Ich gebe zu, an dieser Zahl habe ich mich lange Zeit schlicht kratzen können, weil sie so gut war. Dieses Jahr ist sie etwa 20 % höher, als letztes Jahr, also eigentlich gut. Eigentlich. Denn wirklich gut ist eine höhere Click-Through-Rate, wenn die Gesamtzahl der Werbeanzeigen gleich bleiben würde. Das tut sie aber vermutlich eher nicht. Also herrscht Gedrängel an der Front der Werbeanzeigen und damit überhaupt eine Werbeanzeige nach oben kommt, muss der Werbetreibende den Preis für einen Klick nach oben schrauben. Selbstregulierend, könnte man meinen.

    Das ganze System hat jedoch einen Kardinalfehler, denn es zählt für Werbeanzeigen nicht mehr unbedingt der Content. Wir erinnern uns, dass AdSense einmal die Revolution damit begonnen hat, dass ein Werbetreibender nicht mehr seine Zielseiten für seine Anzeigen selbst aussuchen muss, sondern Stichwörter definiert. Mit dieser Definition blendet Google dann die Anzeigen dort ein, wo die Stichwörter stimmen. Natürlich eierte so ein System auch, in dem ein Werbetreibender beispielsweise „netplanet“ als Stichwort verwenden konnte, der Markt konnte aber weitgehend fließen.

    Seit einigen Jahren können Werbetreibende jedoch ihre AdWords-Anzeigen fix an Website-Adressen heften. Und damit beginnt das Elend, denn dadurch, dass ich in netplanet ausschließlich statische Seiten habe, hängen immer mehr Jungs und Mädels, die der Subwelt des „Multi-Level-Marketings“ verfallen sind (also Werbeanzeigen a la „Verdiene 100 Milliarden Euro im Monat mit nur 5 Minuten Arbeit pro Tag!!!!“), ihre Werbeanzeigen in netplanet ein. Und auch wenn diese Werbeanzeigen vermutlich gute Klick-Quoten haben, also tatsächlich Geld einbringen würden, wenn jemand darauf klickt, bleibt das Problem, dass verhältnismäßig wenig Leute darauf klicken, weil die Masche dieser MLM-Industrie zu sehr mit dem Begriff „Verarschung“ behaftet ist. Ganz zu schweigen von der Plage der Websites, deren einziger Zweck es ist, dass sich ahnungslose Leute anmelden, die kleingedruckte AGB akzeptieren und Zweijahresverträge für obskure Inhalte zu überteuerten Preise abschließen. Das sind alles Werbeinhalte, mit denen ich meinen mühsam gepflegten Inhalt eigentlich nicht identifiziert sehen möchte, Zaster hin oder her.

    Der Dumme: Derjenige, der die Werbeflächen für Google AdSense anbietet und sich nicht die Mühen macht, regelmäßig die Werbeanzeigen anzuschauen und die Zielseiten in den AdSense-eigenen „Filter für Konkurrenzanzeigen“ reinklopft. Das ist übrigens auch die goggle-eigene Standardempfehlung, wenn man beim Support fragt, wo eigentlich die viel gerühmte (und nie selbst beobachtete) Qualitätssicherung bei der Anzeigenkontrolle bleibt.

    Das, liebe Freunde bei Google, ist etwas zu wenig. Einerseits Websites abstrafen, die Textlinks zur Einnahmensicherung verkaufen und andererseits den eigenen Werbemarkt verlottern lassen – das ist keine gute Partnerschaft auf Dauer.

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