Welcome back, Firefox.

Erstaunlich lange habe ich es mit Google Chrome ausgehalten, nachdem ich letztes (oder vorletztes) Jahr Mozilla Firefox aufgegeben habe. Richtig warm geworden bin ich mit Chrome allerdings noch nie und auch nicht, als ich dann täglich auf mehreren Geräten damit arbeitete. Zu nervig sind Dinge in Chrome, beispielsweise die ständig nervig unten erscheinende Download-Leiste. Dass ich einen Download beendet habe, kann man auch dezenter melden, ohne den Benutzer so zu ärgern.

Ärgerlich ist auch, dass Google Chrome in Sachen Erweiterungen nur sehr bescheiden praktische Erweiterungen bereitstellt. Offenkundig ist die Community zur Entwicklung von Erweiterungen unter Chrome nur sehr bescheiden. Das konnte Mozilla mit Firefox schon immer besser (und anfangs leider „viel zu gut“, weil praktisch Wildwest).

Den letzten Ausschlag gab dann tatsächlich etwas ganz anderes, nämlich eine virtuelle Maschine, auf der ich eine wirklich extrem alte Windows-95-Installation pflege und dort unter anderem Netscape 4.11 installiert habe. Warum, weiß ich nicht mehr, denn Netscape 4 kann nichts, was heute im Web Standard ist. Aber Netscape war spätestens seit dem nicht gut für Netscape verlaufenden Browserkrieg einfach Rebellentum. Wer im Web etwas auf sich hielt, surfte mit Netscape und die echten Geeks hatten sogar eine richtig gekaufte Lizenz.

Es ist nun auf allen Geräten, die ich so nutze, wieder Mozilla Firefox. Ich bin wieder zu Hause.

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