(Mal wieder) Facebook-Privacy-Napping.

Wer sich heute in Facebook einloggt, wird freundlich aber bestimmt aufgefordert, die neuen Privacy-Features von Facebook zu begutachten und für seinen Account einzustellen. Und wer, wie es bei Facebook absolut nicht angeraten ist, einfach mal durchklickt und die Standardeinstellungen, die Facebook vorgibt, übernimmt, tut nicht wirklich gut, sondern veröffentlicht sein Profil für die gesamte Facebook-Außenwelt – nicht mehr nur seinen Freunden, wie das bei den meisten Facebook-Benutzern der Fall ist. Einfach mal so.

So nett und schwer verzichtbar Facebook auch ist: Ich bin inzwischen der festen Überzeugung, dass Facebook Privacy-Neuerungen eigentlich nur noch deshalb unters Volk bringt, um die Nutzer durch unbedachtes Bestätigen dazu zu bringen, noch mehr von sich zu veröffentlichen und freizugeben. Diese Freifahrtscheine sind letztendlich für Facebook das Überlebenselixier, denn zielgruppenspezifische Werbung beginnt bei Facebook vor allem erst einmal damit, dass Facebook-Benutzer Dinge von sich preisgeben und mit diesem Wissen dann passgenaue Werbung verkauft werden kann.

Deshalb also Vorsicht beim heutigen Facebook-Besuch. Und wer sich nicht mehr so sicher ist, was er da eigentlich zusammengeklickt hat, dem ist unbedingt ein Besuch in den Privatsphäre-Einstellungen (findet sich oben in Facebook unter “Einstellungen”) angeraten.

Ein Gedanke zu „(Mal wieder) Facebook-Privacy-Napping.

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