Wahlkampfendspurt(e).

Wir sind mittendrin – T minus 11 Tage bis zum Wahlsonntag und dann haken wir Europawahl, Kommunalwahl in Baden-Württemberg und Oberbürgermeisterwahl in Pforzheim ab. Tendenzen? Keine Ahnung. Und das ist eigentlich sehr schade.

Gerade bei Kommunal- und OB-Wahlen wäre es an sich sehr hübsch, wüsste man etwas Repräsentatives um die Tendenzen und Stimmungen in der Stadt. Dass man dafür nicht unbedingt ein national agierendes Meinungsforschungsinstitut nehmen (bzw. bezahlen) kann, ist klar, aber eigentlich müsste man da auch etwas in einer deutlich kleineren Nummer stemmen können. Eigentlich wäre das ja eine Hausaufgabe für eine Lokalzeitung, aber lassen wir das leidige Thema.

Irgendwie ist hier irgendwo Potential drin, Potential für krasses Politik 2.0. Ich muss darüber noch einige Zeit brüten und schlafen, aber da schwelt Potential. Es geistert vor meinem inneren Auge, ist erst noch ansatzweise greifbar, aber doch irgendwie „da“. Das einzige, was mir da klar ist: Für bedrucktes Papier ist kein Platz mehr. Und daran haben noch nicht mal wir Web-Zwei-Nuller Schuld, das verhageln sich die Printleute komplett selbst. Da muss man sich nur den Heidelberger Appell antun, um zu sehen, dass man offenbar im kollektiven Geheule immer noch mehr Potential sieht, als in der kreativen Frage, wie es denn nun wirklich weitergehen soll.

Das erste Mal, dass ich es bedaure, dass meine Eltern nicht, wie es sich für eine türkischstämmige Familie gehören würde, eine Horde Gebrüder produziert hat, die ich jetzt exquisit mit Arbeitsaufträgen und Gedankenexperimenten versorgen könnte. Diese Konzept der familiären Zusammenarbeit/Fronarbeit haben uns die Chinesen einfach voraus. 😉

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