Schleppende Zahlungen.

Der Januar ist in Sachen Zahlungspünktlichkeit schlicht zum Vergessen. Das liegt nicht unbedingt daran, dass der Januar in vielen Branchen schlicht die Saure-Gurken-Zeit ist, sondern vor allem am ziemlich unglücklichen Aufbau dieses Monats. Neujahr fiel dieses Jahr auf einen Donnerstag. Klassischer Fall, um mit einem Urlaubstag schon mal vier freie Tage am Stück zu produzieren. Mit weiteren fünf Tagen der nächsten Woche lassen sich dann gleich mal 11 freie Tage bilden.

Macht man die ganz große Rechnung mit Weihnachten, so konnte man rechnerisch die gesamten Kalenderwochen 51, 1 und 2 mit schlappen 12 zu nehmenden Urlaubstagen zu einem 21 Tage langen Urlaub ausbauen. In Deutschland in Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen-Anhalt sogar nur mit 11 zu nehmenden Urlaubstagen, weil in der Kalenderwoche 2 noch der Dreikönigstag als Feiertag auftaucht.

Sprich: Für viele hat das berufliche Engagement erst letzte Woche Montag begonnen und das hängt jetzt ordentlich in den Zahlungsläufen mit.

Übrigens geht der Trick mit den 12 bzw. 11 einzureichenden Urlaubtagen für den Jahreswechsel 2008/2009 nicht mehr, da der Zweite Weihnachtsfeiertag auf einen Samstag fällt und deshalb ein Urlaubstag mehr notwendig wird, wenn man drei Wochen die Beine hochlegen will. Aber mit 13 bzw. 12 zu nehmenden Urlaubstagen ist das auch ein reifes Ergebnis für diese hitverdächtige Ballung von Feiertagen.

Ein Gedanke zu „Schleppende Zahlungen.

  1. Es ist halt deutlich Januar und die Menschen und Firmen müssen auch noch die Heizkostennachzahlungen begleichen. Und die Versicherungen. Und so weiter und so fort. Da bleibt vermeintlich Unnötiges auf der Strecke.
    Merken wir gerade in unserer Kneipe sehr deutlich: Gähnende Leere.

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