Spam für’s Blog-Schreiben.

Fast schon clever, die Dreistigkeit. Aus meiner (E-Mail-)Mailbox:

Would you write for my Arts Weblog?
I’m searching for people that would be happy to write a small
800 words article for my Music and Arts Weblog.
I’ll include also 5 lines about you with links and email.
Could be a nice experience! My Weblog is very successful!
Let me know! Thank you! 🙂

Manuel Marino Music Composer, Producer
Visionary Sound Guru, Technologist, Terrific Networker

Okay, dachte ich im zweiten Moment, dürfte wohl ein Joe Job sein, also eine Spam, die vorgibt, von jemandem zu sein, der das in Wirklichkeit nicht ist. Mit dem Ziel, diesen jemanden einfach mal zu schädigen. Eine erste Analyse bestärkte diesen Verdacht auch, da dieser Manuel Marino unter der Adresse „manuelmarino.com“ haust, während die Mailadresse als Absender die Domain „manuel-marino-composer.com“ trägt. Allerdings sind beide Domains beim gleichen Registrar und mit den gleichen Daten registriert. Sie scheinen also beide diesem Manuel zu gehören. Der Freak scheint das tatsächlich ernst zu meinen, mit guter, alter E-Mail-Spam Kundschaft fürs kostenlose Content-Liefern zu aquirieren.

Ich bin mal so frei, das erste Mal seit ungefähr 200 Jahren auf eine Spam zu antworten und ihn mal zu fragen, warum ich das sollte. Abwarten und Tee trinken.

5 Gedanken zu „Spam für’s Blog-Schreiben.

  1. Got this one too. Twice.

    Assuming that it can be taken at face value, the „pay“ is having your links and info on a „very successful blog“. Many bloggers are very anxious to get more inbound links and readers, you know 🙂

    (I do read German, but find it much easier to write in English).

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