Nun ist aber wirklich gut, Kinder!

Ich war ja früher auch einer, der sich am liebsten gleich auf eine Straßenkreuzung gestellt hat, um wirklich von allen Seiten lückenlos den Faschingszoll zu kassieren. Was aber von Jahr zu Jahr an Halloween hier los ist, wird immer unangenehmer. Die Kids geben sich in der Zwischenzeit regelrecht die Klinke in die Hand und sind an Penetranz richtiggehend professionell. Geschlagene fünf Horden haben seit 20 Uhr hier geklingelt und die letzten zwei Gruppen, die aussahen, wie der Kastratenchor von Hogwarts, wurden auch noch frech, als ich ihnen leicht genervt sagte, dass es hier heute nichts mehr zu holen gibt.

Ich warte noch auf den Tag, bis einer der Kids zur bequemen Abrechnung ein PoS-Gerät mitbringt und Amex akzeptiert. Bis dahin erlaube ich mir, die Kids dadurch zu erschrecken, dass ich nach dem Klingeln das Licht im Flur nicht einschalte, sondern schlagartig im Dunkeln die Haustüre aufreiße. So von wegen Halloween. 😉

Ein Gedanke zu „Nun ist aber wirklich gut, Kinder!

  1. Finde ich ja eigentlich lustig, wenn die Kinder sammeln gehen.
    Aber wenn die Blagen gelangweilt und ohne Schminke vor der Tür stehen und runterleiern „Süßes, sonst gibts Saures!“, dann sehe ich keinen Bedrf darin, was zu geben.

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