• enz.info

    Also jetzt muss ich doch mal eine Lanze für Genosse Oliver brechen und sein Projekt enz.info etwas pushen helfen. Was die Familie Sigrist da nämlich seit gut 8 Monaten als „Regioportal“ auf die Beine gestellt hat, übertrifft an Content locker alles, was unsere beiden Regionalzeitungen in Jahren online publiziert haben. Und dabei werkeln bei enz.info lediglich zwei Erwachsene und zwei „Kurze“.

    Was da grafisch etwas unansehnlich (ja, es wird am Redesign gearbeitet…) daherkommt, ist das, was ein regionales Webportal ausmachen soll: Eine gut gepflegte Termindatenbank über Veranstaltungen in der Region, Veranstaltungsberichte, ein Newsbereich, ein Guide über Kulturorte, Erholungsgebiete und Museen und eine Menge Fotos. Der Clou dahinter – Oliver ist ja bekanntlicherweise ein gestandener Web-2.0-Jünger – ist die extrem starke Verlinkung: Nach eigener Aussage existieren innerhalb von enz.info schlappe 30.000 interne Links.

    Nun bin ich mal gespannt, wie enz.info beim nächsten Google PageRank-Update einsteigt. Mein anspruchsvoller Tip ist PR 5, was extrem gut wäre. Aber ich denke, der notwendige Content, die starke interne Verlinkung und genügend externe Links sind vorhanden, also kann man so einen Tipp schon mal wagen.

  • Rezept für ein soziales Netzwerk – eine These.

    Achtung, jetzt kommt was absolut geheimes: Nämlich ein Rezept zur Bildung eines sozialen Netzwerkes in einem Kontaktenetzwerk. Ich bilde da seit 2004 „mein“ Netzwerk und tagge meine Kontakte auch nach einigen, selbstauferlegten Regeln, mit denen ich im Nachhinein recht gut feststellen kann, woher ich die Kontakte kenne.

    Ich habe so mal einige Gruppen gebildet und innerhalb einer Gruppe einzelne Gruppenfaktoren interpretiert, die meiner Meinung nach auf einer Skala von 0 bis 10 die Gewichtung ändern könnten, allerdings ganz nach meinem Eindruck. Das ist alles schrecklich unprofessionell für Statistiker, allerdings ganz interessant für mich und vielleicht auch für andere, die da gern selbst darüber philosophieren wollen:

    Schulkarriere: 8 %

    • Besuch einer höheren Schule: +8
      Wichtig, da je höher der Bildungsgrad, desto tiefer das Networking. Auf den ersten Blick. Auf den zweiten Blick auch deshalb wichtig, weil der Besuch höherer Schulen in der Regel auch mit neuen Kontakten daherkommt. Es ist für sowas also niemals schlecht, alte Adress- oder Namenslisten aufzuheben.
    • Bekanntheitsgrad („Klassenkasperfaktor“): +8
      Erinnerung – weitgehend egal, ob gut oder schlecht – ist ein Grundrezept. Auf diesem Grundpfeiler baut jeder halbwegs intelligente Jungpolitiker (Achtung, ich bin ausdrücklich keiner!) seine Karriere auf. Soziales Engagement in der Schulzeit lässt Namen besser im Gedächtnis zurück.
    • Studium an FH/Uni: +3 bis +10
      Kann ich nicht so recht beurteilen, ich gehe aber davon aus, dass hier der „Klassenkasperfaktor“ in weit geringerem Maße zählt und eher die „Meilensteine“, die man dort baut. Das kann das besonders hohe Engagement in Studentenschaften sein, aber auch das Anzetteln der studentischen Revolution.
    • Sitzenbleiben, pro Jahr: +5
      Sicherlich unangenehm als Schüler, später durchaus kontaktefördernd, denn Sitzenbleiben ist fast der Ideale Weg, auf einen Schlag gleich eine ganze Gruppe von Menschen neu kennenzulernen. (Auch wenn ich absolut kein Befürworter des Sitzenbleibens bin.)
    • Mitarbeit in Schülerzeitung („BILD-Faktor“): +1 bis +5
      Wenn man sich engagiert, kann man viel in diesem Bereich machen. Entzündliches Engagement bringt einem zwar im Idealfall die halbe Lehrerschaft als Gegner ein, aber was zählen schon diese Kleinkriege aus dem Blickwinkel des „Big Picture“? 😉

    Beruf: 32 %

    • Entscheider: +5 bis +10
      Klarer Fall: Wer entscheidet, der bestimmt – jeder in seiner Welt, egal ob groß oder klein. Entscheider kennen in der Regel mehr Leute als die Leute, über die entschieden wird. Kann man ausbauen, wenn man möchte, denn hier liegt das Potential.
    • EDV-Beruf: +2 bis +7
      EDV-Berufe sind für Kontaktenetzwerke sicherlich förderlich, allerdings auch keine feste Garantie. Ich kenne genügend EDVler, die ein herzlich kleines Kontaktenetzwerk haben.
    • Beruf mit direkter Kundenbeziehung: +8
      Ein Mitarbeiter im First Level Support kennt mehr Leute, als der Programmierer mit nur wenig Kundenkontakt. Lässt sich kaum vermeiden. Deswegen sind Mitarbeiter mit direktem Kundenkontakt eigentlich mitunter die wertvollsten Personen in einem Unternehmen, weil sie – wenn sie es richtig anstellen – durchaus tief in die Kundenbeziehung hineinschauen können.
    • Jobwechsel: +2 bis +8
      Auch hier gilt das Sitzenbleiben-Prinzip: Neuer Job, neue Kontakte.
    • Klassischer Netzwerker (Vermögensberater, Versicherungsvertreter): +1 bis +9
      Kann man gut machen, wenn man internet-affin ist. Kann man aber auch total versemmeln, wenn man glaubt, die alten Konzepte gelten auch so in der „Neuen Welt“. Wer sich anpasst und ein soziales Netzwerk im Internet als neuartige Kommunikationsplattform sieht, kann dermaßen gewinnen, dass er nicht mehr weiß, wie das vorher einmal war.

    Online-Aktivitäten: 29 %

    • Halbwegs vernünftige Online-Veröffentlichung: +7
      Halte ich auch eigener Erfahrung für eine wichtige Basis, nachhaltig im Internet zu wurzeln. Das Wurzeln dauert mitunter zwar Jahre, ist aber eben nachhaltig.
    • Führen eines Blogs: +1 bis +4
      Kommt stark darauf an, wie das Blog ankommt. Die wenigsten Blogs werden zu so genannten „A-Blogs“, deshalb wird man sich da am Anfang durchaus stark überschätzen, wenn man nicht gerade Spitzenpolitiker oder Konzernchef ist.
    • Mitschreiben in diversen Foren: +2
      Ähnlicher Effekt wie bei der höheren Schulbildung: Man lernt einschlägig interessierte Menschen kennen, darunter gelegentlich auch Netzwerker, die einen einbinden.
    • dort sinnvolle Beiträge: +2
      Auch klar: Wer schreibt und nicht „lurkt“, wird potentiell bekannter. Wer sinnvoll schreibt, erzeugt Aufmerksamkeit, wird ggf. zitiert etc.
    • dort gelegentlich vorlautes Mundwerk: +2
      Ich habe lange überlegt, ob das vorlaute Mundwerk langfristig nicht vielleicht mehr bringt, als sinnvolle Arbeit, denn an dumme Ideen erinnern sich später weniger Leute als an die Äußerung selbst. Ich will aber das Dumme nicht unnötig fördern, deshalb auch hier nur +2.

    Parteizugehörigkeit: 12 %

    • Vorstandstätigkeit auf Kreisebene: +1 bis +3
      Darf man mittelfristig nicht unterschätzen, jedoch keinesfalls überschätzen, die Kreisebene ist global gesehen sehr klein.
    • Vorstandstätigkeit auf höherer Ebene: +2 bis +8
      Normale Karriereleiter: Je höher man kommt, desto höher auch das Potential, bekannt zu werden. Es gibt aber auch durchaus genügend Leute in Bundesvorständen von Parteien, die niemand kennt und umgekehrt. Sehr variabel.
    • Gliederungslose Mitarbeit in landesweiten Projekten: +1 bis +6
      Hier gilt: Wer sich zunächst „selbstlos“ (also ohne besonderes Mandat) engagiert, schlägt mehr Punkte, als wenn jemand ein Mandat hat und ihm dann einfällt, vielleicht auch mal etwas dafür zu tun.
    • Mandatsträgerfaktor: +2 bis +4
      Hängt damit zusammen, ob man mit seinem Mandat etwas bewegt bzw. die richtigen Leute beeindruckt oder nicht. Auffallen fällt natürlich leichter, wenn man auch etwas Substanzfähiges vorweisen kann.

    Kulturelles und Gemeinnütziges: 9 %

    • Vorstandstätigkeit in einem Verein: +1 bis +3
      Kommt stark auf den Verein und auch auf das Engagement an. Bei großen Vereinen mit hohem Mitgliederpotential kann der Bekanntheitsgrad sehr hoch sein, ansonsten auch bei Quasi-Null herumfaulen.
    • auf regionaler Ebene: +1
      Auch hier gilt, je kleiner die Region, desto geringer der Mitgliederkreis.
    • auf überregionaler Ebene: +3
      siehe oben.

    Außergewöhnliches Profil: 10 %

    • Auffälliger Name: +2 bis +4
      Danke, Vater! Hättest du mich „Ali“ genannt, wäre das sicherlich weniger auffällig. 😉
    • Nettes bzw. auffälliges Foto: +2
      Da spielt die Emotion eine große Rolle, vor allem wenn man etwas gelangweilt in einem Kontaktenetzwerk herumsurft. Meist ergibt sich daraus kein direkter Kontakt, aber das funktioniert nach dem Thomas-Gottschalk-Prinzip, dem man irgendwann eben so kennt, wie den Stammtischkollegen, je länger er auf dem Fernsehschirm aufkreuzt.
    • Mann/Frau-Faktor (stark abhängig vom Foto): +1
      Muss ich nicht viel dazu sagen. 😉
    • Besonderheiten bei „Ich suche“ oder im Lebenslauf: +1
      Kann funktionieren, lutscht sich aber bei härteren Networkern schnell ab. Wer in einem Kontaktenetzwerk nach dem Sinn des Lebens sucht, der hat meist ganz andere Probleme, die mich noch weniger interessieren.

    Wie geschrieben, das ist meine These, absolut wissenschaftlich unfundiert und freistehend für jegliche Diskussion. Wer darüber in seinem Blog nachdenken möchte, darf gern einen Trackback setzen oder hier hineinkommentieren.

  • Die PS3 wird billiger. [Update]

    Naja, stimmt nicht ganz. Genauer gesagt: Neben der bisher in Europa erhältlichen 60-GB-Version wird es eine PS3-Version mit 40-GB-Festplatte geben, die aber noch etwas weiter beschnitten ist:

    • Nur zwei USB-Ports (anstatt vier)
    • Keine Memory-Card-Slots
    • Nicht abwärtskompatibel zu PS2-Spielen
    • Nicht gebundelt in Starter Kit, also keine Spiele im Paket und auch nur ein Controller

    Dafür kostet die Sparversion gut 200 Euro weniger, genau 399,95 Euro. Das ist durchaus etwas für Rechenvögel, katapultiert Sony die PS3 damit immerhin in sehr weihnachtstaugliche Regionen.

    [Via Golem & CHIP]

    Update: Auch die 60-GB-Version wird billiger, um genau 100 Euro. Allerdings hat diese an sich gute Nachricht einen vorläufig bitteren Nachgeschmack, denn die 60-GB-Variante soll nach Angaben von Sony nur noch abverkauft und nicht mehr produziert werden. Ob es einen Nachfolger geben wird, ist nicht bekannt. Unterm Strich eine schlechte Nachricht, denn das könnte bedeuten, dass Sony die Aktivitäten um den PS2-Emulator, der dann nur noch auf den „alten“ Modellen vorhanden wäre, einstellt.

  • “Wie viele Spam-Filter dürfens sein, gnä’ Frau?”

    Inzwischen hat es sich ja schon bis in die tiefste Provinz herumgesprochen, dass Lamentieren gegen Spam nicht hilft und ein funktionsfähiger Spam-Filter das einzige ist, was einem die Pest weitgehend vom Leibe hält. Was ich in letzter Zeit verstärkt beobachte, sind Umfelder mit gleich einer ganzen Batterie von Spam-Filtern. Jede halbwegs gute Antivirenlösung schleppt einen Spam-Filter mit sich, jedes bessere Mail-Programm auf lokaler Basis auch, genügend Mailserver haben einen Filter onboard und eine dedizierte Anti-Spam-Lösung kann man sich auch noch kaufen. Auf den ersten Blick nicht schlecht, aber schon auf dem zweiten eine unheilvolle und brisante Mischung.

    Das fängt schon damit an, dass man sich die Frage stellt, ob man einen guten Spam-Filter braucht oder nicht. Wenn ja, dann stellt sich doch automatisch die Frage, wieso dann noch ein zweiter, dritter, vierter etc. dahintergeschaltet werden muss. Die Gefahr, dass ein weiterer Spam-Filter aus den E-Mails, die der erste schon gefiltert durchgelassen hat, etwas herausfiltert, mag zwar gering sein, dafür ist aber jeder weitere Filtereinsatz fast mit Sicherheit eine Niete und es erwischt eine „gute“ E-Mail.

    Dazu kommt, dass eine eher lieblos zusammengeschlampte Anti-Spam-Lösung das schlechteste ist, was man haben kann. Dazu gehören leider oft die Spam-Filter, die in Antivirenlösungen daherkommen. Von einem Spam-Filter erwarte ich, dass er aus mehreren, klar definierbaren, einzeln konfigurierbaren, priorisierbaren und log-schreibenden Modulen besteht. Denn wenn etwas bei einem Anti-Spam-Filter wichtig ist, ist das Nachvollziehen von Filterungen. Es reicht in vielen Fällen nicht, einfach einen Absender aufzufordern, eine weggefilterte E-Mail nochmal zu schicken (was schon peinlich genug ist), denn wen wollen Sie informieren, wenn Sie eine E-Mail von einem bisher unbekannten Absender bekommen sollten und diese im Orkus landet?

    Richtig ätzend sind Analysen, wenn tatsächlich irgendwo eine E-Mail verloren geht und man nicht weiß, welcher Spam-Filter nun der Kandidat ist. Wenn unter den Verdächtigen Spam-Filter dabei sind, die keine Logs führen, funktioniert eine Analyse nur nach dem Ausschlussverfahren. Das mag man seinem ärgsten Feind nicht antun.

  • Schneller!

    Okay, zuerst braucht der Player bei Musicbox.de 1,5 Minuten, bis er als Flash-Anwendung heruntergeladen und gestartet ist. Dann nochmal gut 20 Sekunden, bis dann die Meldung kommt, dass die Verbindung zu langsam sei und eine schnellere Anbindung nötig sei.

    Klar Freunde… 34 Megabit/Sekunde symmetrisch und ihr braucht noch mehr, damit es geschmeidig kommen soll. *kopfschüttel*

  • Software-Update für den MDA Pro.

    Nach über einem Jahr hat es T-Mobile endlich einmal geschafft, ein Software-Update für den MDA Pro bereitzustellen. Ende August war es dann soweit, ich habe das Update dann vor zehn Tagen eingespielt und nun endlich wird die Kiste ein fähiger Funk-PDA.

    Zwar ist das Betriebssystem weiterhin Windows Mobile 5 – den Sprung auf die Version 6 wird wohl zumindest offiziell nicht angeboten – das aber nun deutlich stabiler und vor allem schneller läuft. Der Systemstart dauert nun nicht mehr eine halbe Ewigkeit und die Zahl der manuellen Resets, die man im Laufe des Betriebes so durchführen muss, hat sich nun auf Quasi-Null eingepegelt.

    Nun gibt es auch endlich eine Lösung für das typische Windows-Mobile-Problem, dass Programme nach dem Beenden nicht unbedingt auch aus dem Hauptspeicher gelöscht werden. Ein kleines Programm namens „X-Button“ (zu finden in den Systemeinstellungen) kann dies nun voreinstellen, so dass auch tatsächlich beim Beenden einer Anwendung diese auch aus dem Hauptspeicher gelöscht wird. Da der MDA Pro von Hause aus etwas mit dem Arbeitsspeicher geizt, ist das eine sehr sinnvolle Angelegenheit.

    In Sachen Funk muss sich der MDA Pro weiterhin nicht verstecken. Zwar wurde die Software für die Mobilfunkanwendungen auch aktualisiert, diese funktionierte aber auch vorher problemlos. Endlich aber ist das Gerätchen nun rund, so dass der Spassfaktor deutlich größer geworden ist. Der MDA Pro ist für mich immer noch nicht das „absolute“ Gerät – das habe ich immer noch nicht gefunden (der nun kommende MDA Vario III hat jedoch die Anzeichen) – er läuft jetzt aber flott und hat zumindest wieder einen akzeptablen Wiederverkaufswert, wenn der Nachfolger kommt. 😉

  • CD-WOW ist (anscheinend) wieder da.

    Ehrlich gesagt: Ich wusste gar nicht, dass CD-WOW in der letzten Zeit nicht da war, aber jedenfalls kam Anfang der Woche nach langer Zeit wieder ein Newsletter, in dem CD-WOW verkündete, dass sie „wieder da“ seien. Man habe nun eine neue Geschäftsführung und nun würden auch die Probleme der letzten Zeit der Vergangenheit angehören.

    Nun gut, haben wir zur Kenntnis genommen. Eigentlich hatte ich nie wirkliche Probleme mit CD-WOW, der seine CD-Preise deshalb so niedrig halten kann, in dem er die bestellten Waren aus dem fernen Singapur anliefern lässt und deshalb die deutsche/europäische Mehrwertsteuer umgangen wird. Das funktioniert bis Bestellungen von etwa 15 bis 17 Euro relativ problemlos, weil bis da hin der heimische Zoll nur im Ausnahmefall das Messer zum Öffnen des Briefumschlages zückt. Bei größeren Bestellungen ist jedoch die Chance hoch, dass die bestelle Ware erst einmal im heimischen Zollamt landet, dann auch noch eine Rechnung präsentiert werden und Einfuhrumsatzsteuer entrichtet werden darf. Die wackeren Jungs beim Zoll werden dann auch nicht müde, noch hinterherzuschicken, dass Musik-CDs nur für bestimmte Regionen der Welt lizenziert sein könnte.

    Prall finde ich CD-WOW vor allem, weil meine staatliche Sammlung von Rabattcodes offenbar seltsamerweise immer wieder einmal wiederholt genutzt werden können. Merkwürdige Welt.

  • Lesen!

    Seit dem wir in unserem Gebäude einen weiteren Mieter haben, ein schweizerischer Uhrenhersteller, der der Legende nach für besonders laute Uhrwerke bekannt ist, geht es hier drunter und drüber. Das Gebäude wurde plötzlich renoviert, unser seit Jahren marodes West-Fenster wurde endlich repariert, vor unserem Rechenzentrum stehen nun jeden Tag zig Fahrräder und alle möglichen Leute, die diesem Hersteller Uhren zur Reparatur vorbeibringen, klingeln nun bei uns und fragen, ob wir der Hersteller wären beziehungsweise ob wir Uhren dafür annehmen würden.

    Nein, nehmen wir nicht. Wir sind die Firma Netmanufacture, die schon vom Namen her relativ wenig mit Uhren zu tun hat. Wir sind auch nicht der Hersteller der besagten Uhren, geschweige denn, dass wir solche Uhren schon aus lokalpatriotischen Gründen nicht anziehen würden. Wir sind eigentlich auch nicht die Pförtnerei des Hauses.

    Das Logo auf unserer vorderen Bürotüre ist immerhin 2 Meter hoch. Ich weiß nicht, wie groß wir das Firmenlogo eigentlich noch aufziehen sollten. Vielleicht mit einem blinkenden Las-Vegas-Lichterkranz um ein Hinweisschild, dass wir nichts mit Uhren zu tun haben?

  • Wo bleibt der Kommentar-Spam?

    Seltsam ist das schon: Normalerweise empfange ich täglich zehn bis fünfzehn Kommentar-Spams (die netterweise von Akismet vor der Veröffentlichung abgefangen werden), aber seit Freitagabend ist damit Schluss und ich weiß nicht so recht, weshalb. Am WordPress-Update liegt es potentiell nicht, das geschah schon ein paar Tage früher. Sind die Spammer krank?

    BTW: Es ist doch etwas unangenehm, ein Theme-Update hochzuladen und erst danach zu merken, dass man ja ursprünglich einmal das Titelbild abgeändert hatte. So fehlen nun vorübergehend die Sterne oben. Falls jemand die obige Titelgrafik meines Blogs noch zufällig im Cache hat und mir kurz auf besim ät karadeniz punkt de zumailen könnte, würde ich mich spontan herablassen, dankbar dafür zu sein.

    Selbst gefunden! Warum bei anderen um Cache-Inhalte betteln, wenn man selbst einen hat? 😉

  • Molukkenrazzia.

    Beim gestrigen Bloggertreff in Stuttgart bei Jan „Chefkoch“ Theofel gab es unter anderem die interessante Frage nach Wörtern mit Doppel-K und Doppel-Z, von denen es nicht viele gibt und sie alle Fremdworte seien.

    Frank: „Nenne mir ein Wort mit zwei „k“ und zwei „z“.

    Oliver: „Molukkenrazzia?“

    Das Wort wurde dann das geflügelte Wort des Abends. 😉

    Update: Oliver sucht inzwischen nach weiteren Wörtern, die sowohl Doppel-K, als auch Doppel-Z enthalten. Es soll also keiner sagen, auf Bloggertreffs könne man nicht äußerst abstrakt denken.

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