• Grundregel des Computings.

    Gerade als Profiltext eines meiner Kontakte in Skype gelesen:

    Nach Bereichern immer speichern
    und nach Schaden wieder laden.

    Wahre Worte, gehört eigentlich in jedes Computer-für-Dummies-Buch und in jede erste EDV-Unterrichtsstunde. 😉

  • E-Mail-Netiquette zu unkontrollierbaren Weiterleitungen.

    Nicht erschrecken – der netplanet-Newsfeed trägt einen neuen Eintrag, so nach drei Monaten. 🙂

    Ich habe zur Netiquette für E-Mails einen weiteren Punkt hinzugefügt, der sich mit dem Umstand befasst, dass der Inhalt einer E-Mail sehr schnell eben mal so weitergeleitet ist. Beschwert sich also Anna bei Berta über Cäsar, sieht Anna relativ alt aus, wenn Berta zufälligerweise gut mit Cäsar kann und ihm die E-Mail von Anna weiterleitet. So als Beispiel für eine 1-A-Intrige und dafür sind E-Mail-Weiterleitungen nahezu perfekt geeignet.

    Glauben wir nicht? Warum wohl gibt es immer wieder Meldungen in der Presse, in der aus E-Mails von Geschäftsführern zitiert wird, die (angeblich) eigentlich für die Mitarbeiterschaft gedacht war? Bingo.

  • Warum ältere Menschen moderne Geräte nicht verstehen.

    Vor gut zwei Jahren habe ich meinen Eltern eine wirklich schnicke ISDN-Telefonanlage von Siemens spendiert. Ein Basisgerät mit Tastatur und Hörer (da legte mein Vater Wert darauf) und drei Mobilteilen, für jedes Stockwerk im Haus eines. Ergebnis ist, dass das Telefonieren natürlich viel bequemer geworden ist. Was nach wie vor nicht funktioniert, ist das Verständnis über so grundlegende Funktionen wie zum Beispiel das Weiterleiten von Gesprächen. Es ist ja mehr oder weniger sinnlos, wenn man diese Funktion nicht versteht und zum Vermitteln von Gesprächen das Mobilteil durchs halbe Haus trägt. Das tut mein Vater derzeit ständig, weshalb er lieber einmal länger klingeln lässt, damit doch jemand anders rangeht.

    Dabei ist das Vermitteln eigentlich kindereinfach. Während einem Gespräch die Taste drücken, die unter dem Schriftzug „INT“ auf dem Display steht und die Nummer des internen Endgerätes wählen. Die 11 ist ganz oben, die 12 in der Mitte und die 13 im Untergeschoss. Alternativ kann man auch „INT“ und dann „LISTE“ drücken, dort werden alle Geräte angezeigt. Zur besseren Kennzeichnung habe ich die Mobilteilkennungen sogar angepasst, so dass die 11 nicht einfach nur „11“ heißt, sondern „Oben – 11“.

    Ergo: Funktioniert nicht. Der Grund ist so einfach, dass es fast kompliziert ist: Während unsereiner, der mit modernen Geräten interaktiv arbeitet, also auf dem Display durchaus liest, was als nächstes kommen könnte (beispielsweise eben mehrfach belegte Tasten), versuchen meine Eltern (und viele andere Menschen auch, die interaktive Dialoge nicht kennen) krampfhaft, sich alle Tastenbewegungen zu merken, was natürlich eine ganz andere, viel steilere Lernkurve mit sich bringt.

    Aus diesem Grund wird das nächste Handy für meine Eltern auch ein Klapphandy. Denn hier ist die Gesprächsannahme, das Auflegen und die Tastensperre haptisch geregelt und ähnelt am ehesten dem klassischen Telefonhörer, den man auflegt, wenn man nichts mehr mit ihm zu tun haben möchte. Sehr erstaunlich, das alles.

  • Sometimes Anytime …

    Schade, das mit dem Anytime-Upgrade hätte vermutlich wirklich geklappt, wenn das dumme Netzwerkproblem sich hätte beheben lassen. Da das unmittelbar nach dem Upgrade funktionierte, nehme ich an, dass das irgendwas mit den Update-Installationen und/oder der Avira-Neuinstallation danach zu tun hat. Anyway, hat sich erledigt, ich habe dann doch Vista neu installiert. Ich setze bei so Arbeiten das Verhältnis zwischen Zeit und Aufwand als Grundlage und wenn das Frickeln so lange dauert, wie das Neuinstallieren, ist letzteres die erste Wahl. Da ich dank meiner Paranoia auf Notebooks nur Programminstallationen habe und keine persönlichen Daten, ist das alles halb so schlimm, weil praktisch nichts vor der Neuinstallation evakuiert werden muss.

    Der Ultimate-Lizenzschlüssel soll morgen kommen, ich habe die Kiste aber schon mal installiert. Heute Abend werde ich mal das Türkisch-MUI, das Multi-Language User Interface in türkischer Sprache, nachinstallieren und mal ausprobieren, ob meine Eltern mit sowas theoretisch klarkommen und sich von einem türkischsprachigen Rechenknecht das Grundhandwerk des Computerns erklären lassen. 🙂

  • Bring’ Time fürs Anytime-Upgrade mit…

    Und zwar mindestens so viel, wie für eine herkömmliche Vista-Installation. Knapp zwei Stunden hat mein Notebook herumgegurkt, um das installierte Vista Home Premium auf Ultimate hochzustufen. Ich habe zwar den Lizenzschlüssel für Ultimate noch nicht, aber es gibt da die eingebaute 30-Tage-Testphase, die einfach ohne die Eingabe eines Lizenzschlüssels beginnt (und damit endet, dass nach 30 Tagen ein Ultimate-Lizenzschlüssel nachgetragen wird oder das Windows nicht mehr sinnvoll genutzt werden kann.

    Nach dem Upgrade zeigte sich aber auch sehr schnell, dass das Upgrade nur die halbe Miete ist und nicht sofort alles an installierter Software automatisch laufen mag. Das fing schon bei der Windows-Anmeldung an, die auf meinem Notebook mit einem Fingerabdrucksensor vorgenommen werden kann. Das funktionierte schon mal nicht. Also habe ich das alternative Windows-Passwort eingegeben. Große Überraschung: Auch das funktionierte nicht, weil die Passwortprüfung über die Software geschieht, die auch den Fingerabdruck überprüft. Ergo: Das Tor ist zu. Der Versuch, die betreffende Fingerabdrucksoftware im Abgesicherten Modus zu deinstallieren, schlug dort fehl, weil dazu der Windows Installer benötigt wird und der Dienst im Abgesicherten Modus nicht gestartet werden darf. Also musste ich da mit dem Holzhammer ran und kurzerhand das Programmverzeichnis der Software umbenennen, so dass der Dienstemanager schlicht den zu startenden Dienst nicht findet. Ähnliches Maleur gab es mit AntiVir, dass auch neu installiert werden musste. Gut zu wissen: Sicherheitssoftware vor einem Anytime-Upgrade besser deinstallieren und danach neu aufspielen.

    Ansonsten ist aber tatsächlich alles an bereits installierter Software weiterhin da und an der richtigen Stelle: Treiber funktionieren alle, Firefox und Mozilla haben weiterhin ihre Profile, meine Office-Einstellungen sind alle da, wo ich sie gelassen hatte und selbst der Inhalt des Papierkorbes ist unversehrt. Was fällig war, war ein Windows Update, das erst einmal 47 Updates nachinstallieren wollte. Hier gibt es übrigens ganz zu beginn des Anytime-Upgrades die Möglichkeit, alle erforderlichen Updates schon mal vorher herunterzuladen und unmittelbar im Setup des Anytime-Upgrades einzuspielen. Macht Sinn, bitte tun!

    Ich kämpfe allerdings noch auf einem Nebenkriegsschauplatz, dass der Internet-Zugriff nur noch teilweise funktioniert. Ping nach außen funktioniert, allerdings kein Web-Zugriff mehr. Interessanterweise funktionierte das aber unmittelbar nach dem Upgrade noch. *grübel*

  • Sonntags auf YouTube.

    Sollte man sich eigentlich sparen, sonntags ab 18 Uhr YouTube-Filme anzuschauen. Die Performance ist derart unter aller Sau, dass das wirklich keinen Spaß macht. Die Amerikaner sollten sonntags einfach mal früher raus gehen und nicht das Internet verstopfen. 🙂

  • Windows Vista Anytime Upgrades.

    Dass es von Windows XP offizielle Upgrade-Pfade zu Windows Vista gibt, dürfte hinlänglich bekannt sein. Dass es aber von einzelnen Vista-Editionen ebenfalls Upgrade-Pfade zu den höheren Vista-Versionen gibt, ist erstaunlicherweise den wenigsten geläufig. Und das, obwohl es da wirkliche Schnäppchen gibt.

    Beispiel: Mein Notebook ist mit einem Vista Home Premium ausgeliefert. Relativ schick, weil es im Gegensatz zu Vista Home Basic die grafischen Aero-Erweiterungen mitbringt. Auf meinem Heimatrechner zu Hause habe ich Vista Ultimate am Start, das unterm Strich alles kann, also auch die Business-Erweiterungen mitbringt, beispielsweise die Anmeldefähigkeiten an der Domäne und aber auch die Media-Fähigkeiten der Home-Editionen.

    Wer einfachere Versionen als Vista Ultimate hat, sieht in den „Basisinformationen über den Computer“ („Start“ –> Rechte Maustaste auf „Computer“ und dort auf „Eigenschaften“) die installierte Vista-Edition und einen Link, der zum Anytime Upgrade-Center von Microsoft. Hier kann man ein Anytime-Upgrade bestellen. Für Home Premium auf Ultimate kostet der Spaß mal schlappe 170 bis 200 Euro online. Das wäre happig und vor allem kein wirklicher Grund, ein Anytime-Upgrade zu kaufen, wenn es die Vollversion im Discounter um die Ecke für fast 20 % weniger gibt.

    Also habe ich bei Amazon.de recherchiert und siehe da: Anytime-Upgrades sind gerade im Angebot und so kostet das Upgrade von Home Premium auf Ultimate 78 Euro inkl. MwSt. Netto sind das 66 Euro und ein paar Zerlegte und das ist absolut im grünen Bereich.

    Die Installation von Anytime-Upgrades läuft übrigens nahtlos ab. Ein Vista-Datenträger, der alle Editionen enthält, installiert entsprechend nach der Benutzerauswahl die Inhalte der höheren Edition nach und fordert danach die Eingabe des entsprechenden Lizenzschlüssels – Fertig.

  • Google wird albern. Sehr albern.

    Tante Google hat in den letzten Tagen wieder den Pagerank aktualisiert und weiter gut gebrüllt. Nun hat in netplanet die Sitemap, das Impressum und die Index-Seite des Editorials den Pagerank 0. Das ist insofern albern, weil Impressum und Sitemap natürlich gut intern verlinkt sind und die Impressumsseite nocht nicht mal einen externen Link besitzt.

    Okay, Google, du fängst an, mir gehörig auf den Sack zu gehen. Erste Antwort von mir wird sein, dass die Google-Suchbox, die auf jeder netplanet-Seite links unter der Navigation angeordnet ist, in den nächsten Tagen gegen eine Suchbox eines Konkurrenten ausgetauscht wird. Nächste Eskalationsstufe wird, wenn es notwendig wird, der Abflug von AdSense sein.

    Wenn ihr Krieg haben wollt – den könnt ihr haben.

  • Nicht lustig.

    Dass Joscha Sauer die dahinvegetierende Netzcommunity erhört hat und sein tägliches Zynismus-Fachmagazin nichtlustig.de wieder gestartet hat, dürfte hinlänglich bekannt sein. Dass es für den gutinformierten Netizen das Ding auch als RSS-Feed gibt, ist auch nicht ganz unbekannt, dafür umso wichtiger.

    Das wirklich allerwichtigste Projekt, das Joscha angefasst und erfolgreich zu einem Ergebnis gebracht ist, ist aber zweifellos das Nichtlustig-PS3-Theme (auf „Computer“ klicken, da dann auf „Themes“) für die Playstation 3. Eigentlich nur für seine, wie er schreibt, aber unterm Strich ist sein Theme einfach genau das, was meiner PS3 seit Monaten gefehlt hat. Nun ist die Menüführung standesgemäß. Joscha, you made my day!

  • Linux ist …

    Blog- und ehemaliger Berufskollege Mathias von Kylaloo, der inzwischen offenbar nur noch in Halbjahresschritten bloggt (*mitdemzeigefingerwedel*), hat im Oktober ja einen gewaltigen Satz geschrieben:

    Linux ist das Betriebssystem für diejenigen unter uns, die bereits als Kinder von ihren Eltern Schnitzel an die Ohren gebunden bekamen, damit wenigstens die Hunde mit ihnen spielen.

    Heieiei, da kenne ich aber durchaus Newsgruppen, aus denen man mit so einem Satz nur noch geteert und gefedert herauskriecht. 😉

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