Der Lack ist ab. Aber sowas von.

Und ich habe es gemacht. Das Auto verkratzt. Mein Auto!

Vor einigen Tagen habe ich heimlich etwas darüber gelächelt, wie eine gute Freundin von mir, frisch nach dem Umzug, ihre Haustüre hat zuknallen lassen, allerdings mit dem Umstand, dass sie außerhalb der Wohnung die kurzfristig entflohene Katze suchen gehen wollte und zur Safari den falschen Schlüssel gegriffen hat. 130 Euro kostet eine Türöffnung außerhalb der Geschäftszeiten inzwischen. Tja, 130 Euro fort. Ich habe zwar nicht wirklich laut gelacht – man ist ja Gentlemen und lacht nur, wenn man dazu aufgerufen wird – aber wer den Schaden hat, braucht sich bekanntlicherweise um den dazugehörigen Spott nicht zu scheren, der kommt dann von allein.

So, und was mache ich am letzten Donnerstag, um den gewaltigen Schnee von meinem Auto wegzuräumen? Vermeintlich clever sein und die Schneeschaufel holen. Das Ergebnis sieht man dann wenigstens (eine echte Win-Win-Situation im absoluten Loose-Dilemma) im Kundenblog des Autohauses Heinrich Gerstel, das ich betreue: Schneeräumen auf die Brachialtour.

Das werden jetzt sicherlich mehr als 130 Euro und ich werde jetzt nicht mehr über Menschen lachen, die ihren Hausschlüssel zu Hause vergessen. BAH!

Ein Gedanke zu „Der Lack ist ab. Aber sowas von.

  1. Ärgerlich mit dem Auto. Könnte mir aber auch passieren im Eifer des Gefechtes.

    Habe neulich den Tipp gelesen, dass man sich das Geld für die nächtliche Öffnung sparen und es in einem Hotel verprassen soll, um an anderen Tag den Dienst zu beauftragen.

    Geht aber nur, wenn keine Bügeleisen in der Wohnung laufen…

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