Boot-Probleme unter Windows Vista wegen einer “crcdisk.sys”.

Ein mittelgroßes Windows-Problem und dessen Lösung. Und weil es vielleicht für den ein oder anderen interessant sein könnte, den Weg zur Lösung, wie wir ihn als Techniker im Kundensupport gehen.

Problemstellung

Windows Vista. Ich starte meinen Rechner grundsätzlich immer “from the bottom”, also kalt. Das funktioniert unter Windows Vista im Gegensatz zu den Vorgängern flott und zügig, in der Regel ist nach spätestens einer Minute der Anmeldebildschirm da. Das funktionierte jahrelang auch so, bis es irgendwann nicht mehr so funktionierte – der Boot-Vorgang hing beim Booten am Fortschrittsbalken fest, der nach dem BIOS-Bildschirm und vor dem Windows-Trara kommt. Und er hing massiv.

Analyse 1 – Wo klemmt es eigentlich?

Zunächst dachte ich, die Kiste hängt final, was mich anfänglich dazu brachte, den Resetknopf zu betätigen. Das führte beim Neustart dazu, dass es schon wieder an der gleichen Stelle hing. Der erste Schritt war deshalb der, beim Neustart unmittelbar nach dem BIOS-Startbildschirm die F8-Taste zu drücken, um den Windows-Start zu verfolgen. Es stellt sich heraus, dass das Problem beim Laden von fundamentalen Systemdateien entsteht, nämlich beim Laden einer Datei mit dem Namen “crcdisk.sys”.

Diese Datei beinhaltet Funktionen zum windows-eigenen “CRC Disk Filter System”, vermutlich eine Art Technik, mit der der Zustand einer Festplatte auf unerfindliche Weise festgestellt werden kann. I dunno. Was verwunderlich war, war der Umstand, dass beim Hängen offensichtlich nichts mehr passierte, auch kein Festplattenzugriff mehr.

Die erste Suche im Internet nach dem Fehlerschema führt zu abenteuerlichen Lösungsansätzen. Beispiel: Festplatte ausbauen, an einen anderen Rechner anschließen, auf der Festplatte die Datei crcdisk.sys suchen und – löschen. Windows findet die Datei beim Booten nicht und überspringt dann das Laden (glücklicherweise).

Diese Vorgehensweise ist inakzeptabel, denn wer sagt mir, dass Windows irgendwann nicht ins Eiern kommt, wenn diese Datei fehlt?

Analyse 2 – Es klemmt gar nicht final!

In der ersten Verzweiflung überlegte ich, Windows neu aufzusetzen. Also ließ ich den vor sich hinhängenden Rechner für einen Moment allein, um am Notebook irgendwas zu recherchieren. Was genau, ist unwichtig, denn als ich wieder zurückkam, sah ich, dass der vor sich hinhängende Rechner plötzlich am Anmeldebildschirm war. Der Rechner hing also nicht final am Laden dieser “crcdisk.sys”, sondern macht tatsächlich irgendwann weiter, schätzungsweise nach ca. 10 Minuten. Und nach dem Anmelden läuft Windows auch völlig problemlos.

Analyse 3 – Liegt es an der Festplatte?

Wenn ein Treiber, der in irgendeiner Form unmittelbar mit der Festplatte interagiert, werde ich hellhörig, denn Festplattenprobleme kündigen sich selten und in diesen seltenen Problemen gern mit nicht nachvollziehbaren Symptomen.

Also, Festplatte testen. Zunächst einmal schauen, ob die Platte “dirty” ist, also irgendwie das Filesystem beschädigt ist oder sonstige Unfälle Windows dazu gebracht haben, das Dirty-Bit für eine Partition zu setzen. Ist eine Festplatte nämlich “dirty”, hat man danach zu schauen.

Also Eingabeaufforderung als Administrator starten und eingeben:

fsutil dirty query <Laufwerksbuchstabe:>

Das Ergebnis aller Partitionen war eindeutig: Alle Volumes sind nicht fehlerhaft. Trotzdem lässt man die Partitionen besser nochmal generalprüfen, das geht mit dem Kommandozeilenwerkzeug “chkdsk” in folgender Syntax:

chkdsk /f /r <Laufwerksbuchstabe:>

Dieser Prüfvorgang geht nur, wenn “chkdsk” exklusiv auf die Festplatte zugreifen darf, geht also nicht im Betrieb von Windows. “chkdsk” bietet deshalb an, dies beim nächsten Neustart zu tun. Bestätigen, für alle Partitionen und den Rechner neu starten. Dieser Prüfvorgang beim nächsten Neustart dauert in der Regel sehr lange, man darf mit einigen Stunden rechnen. Immerhin gibt es Fortschrittsanzeigen.

Das Durchnudeln von „chkdsk“ ergab, dass die Partitionen in Ordnung waren.

Analyse 4 – Huch, es geht wieder.

Tatsächlich schien das Problem behoben zu sein, Neustarts nach der chkdsk-Behandlung schienen wieder so schnell zu sein, wie vorher. Gut, aber wir halten mal ein Auge drauf.

Analyse 5 – Problem wieder da.

Genau das gleiche, Rechner hängt beim Boot-Vorgang, im abgesicherten Modus hängt der Startvorgang wieder beim Laden der “crcdisk.sys”. Noch einmal die Punkte von Analyseschritt 3 durchgezogen, nach ein paar Neustarts trat wieder der hängende Boot-Vorgang auf. Also, Nahkontrolle ist angesagt, letzter Schritt vor der Windows-Neuinstallation.

Analyse 6 – Um die Ecke schauen.

Schauen wir mal in den Gerätemanager, was denn die Hardware im Rechner macht. Und siehe da, hier klemmt etwas, nämlich die Firewire-Karte, ein No-Name-Produkt, das aber zumindest einmal funktionierte. Ein gelbes Warnsymbol meldete, dass der Treiber zu der Karte nicht geladen und die Hardware deshalb nicht gestartet werden konnte. Der angegebene Treiber ist ein “OHCI-kompatibler Treiber”, die Hardware wird also mit einem allgemeinen Windows-Treiber zu starten versucht. Interessanterweise hat diese Firewire-Karte so gar nichts mit der Festplatte zu tun, die ist per SATA an den PC angeschlossen, die Firewire-Karte über den PCI-Express-Anschluss und an dieser Firewire-Karte hängt auch nichts, außer ab und an mein Camcorder zum Einspielen von Filmmaterial.

Muss allerdings alles nichts bedeuten, Treiber haben oftmals Abhängigkeiten. Prinzipiell lässt sich per Firewire nämlich auch eine Festplatte anschließen und wenn ggf. die Firewire-Karte muckt, könnte das letztendlich auch Windows auf den Plan bringen, sich darüber zu wundern.

Das windows-eigene Ereignisprotokoll (in der Systemverwaltung zu finden) meldete zu diesem Vorgang, der unmittelbar beim Systemstart protokolliert wird, nichts detailiertes, die Hardware lässt sich nicht starten. Also, Hardware checken.

Das bedeutet: Rechner auf, Karte ausbauen, schauen, was da so montiert ist. Die Karte ist, wie geschrieben, No-Name, aber der dickste Chip auf der Karte trägt Informationen, nämlich dass er vom Chiphersteller VIA stammt und die Kennung “VT6306L” hat. Das ist ein recht weit verbreiteter Firewire-Chip, der allerdings, so die Information auf der Produkt-Website von VIA, keinen eigenen Treiber benötigt, sondern dieser von Windows-eigenen Treibern gestartet wird. Es macht also Sinn, nach Chip-Kennungen oder Nummern, die auf so No-Name-Karten aufgedruckt sind, in einer Suchmaschine zu suchen.

Okay, also mal schauen, was Windows für weitere Treiber zu dieser Karte anbietet. Also Karte wieder einbauen, Windows starten, Gerätemanager, Gerät auswählen, Treiber auswählen und zwar manuell. Und tatsächlich führt Windows noch einen weiteren Treiber für das Gerät auf, nämlich einen Treiber für VIA-Chipsätze. Aha, das sieht doch schon mal rein vom Namen her besser aus. Also dieser Treiber ausgewählt, ausprobieren.

Lösung – Karte beerdigen.

Kurzum: Auch dieser andere Treiber führte nicht zum Erfolg, die Karte ist auch mit dem anderen Treiber nicht ansprechbar. Also verlässt die Karte den Rechner und wird ausgebaut. Treiber müssen keine deinstalliert werden, Windows führt nach einem Neustart das ausgebaute Gerät schlicht nicht mehr auf. Dauertesten.

That’s it: Die Firewire-Karte war es. Hinüber. Und darauf wäre man nicht gekommen. Interessanterweise hätte hier vermutlich noch nicht mal die Windows-Neuinstallation geholfen, denn das offensichtliche Hardware-Problem wäre höchstwahrscheinlich auch in der neuen Windows-Umgebung aufgetreten. Vor dem Dampfhammer hilft es also durchaus, wenn man vorher etwas nachdenkt.

16 Gedanken zu „Boot-Probleme unter Windows Vista wegen einer “crcdisk.sys”.

  1. Hey,
    habe den Artikel zunächst sehr interressiert gelesen, musste aber feststellen, dass er nicht wirklich einen Lösungsansatz bietet. Zumal finde ich die Schreibweise, zumindestens wenn ich es im nachinein noch einmal lese, sehr überzogen.

    Habe dasselbe Problem aber bis jetzt nur recherchiert und noch nichts auspropierbt.

    – 10 minuten warten…wenn er nichts läd und nur den Fehler anzeigt, dann hilft auch 5 Tage warten nichts.

    – die Eingabeaufforderung kann gar nicht genutzt werden, da Windows soweit ja gar nicht geladen wird.

    – eine Firewirekarte besitze ich nicht. Somit fällt auch das weg.

    Anfangs wird davon abgeraten, eine bestimmte Datei zu löschen. bei genauerer Recherche müsste auffallen, dass die bestimmte datei nicht gelöscht, sondern ersetzt werden muss. Aus dem Ordner „Windows/…../DriverStore

    Genau das werde ich auch machen und das scheint mir am plausibelsten.

    1. Ich bin mir nicht ganz sicher, was du als Lösungsansatz ansiehst, aber zumindest in meiner Problemstellung war es die Lösung. Die „überzogene Schreibweise“ ist der Weg gewesen, wie ich zur Lösung gekommen bin, aber das steht ja nun wirklich deutlich lesbar im Artikel.

      Die anderen Vorschläge im Internet mit Löschen bzw. Ersetzen von Dateien (wobei „Ersetzen“ ja logischerweise das Löschen mindestens der zu ersetzenden Datei bedingt) habe ich auch angesprochen, aber ich habe auch sehr deutlich geschrieben, dass ich von solchen Lösungswegen gar nichts halte. Im übrigen wäre das gleiche Problem spätestens nach der nächsten Windows-Neuinstallation wieder da.

  2. Hallo zusammen,

    bei mir ist das gleiche Problem aufgetreten: Plötzlich „hing“ der Win Vista-Start (64 Bit) an der „crcdisk.sys-Datei“. Allerdings sei angemerkt, dass sich der Start „nur“ um ca. 10 – 15 Minuten verzögert hat, d.h. er hängte sich nicht, wie häufig beschrieben, komplett auf. Der Windows-Start dauerte halt nur bedeutend länger als normalerweise.

    Im Intenet gibt es zahlreiche Lösungsvorschläge zu diesem Problem: Windows neu installieren, Datei(-en) umbenennen/löschen, Card Reader entfernen, BIOS-Einstellungen ändern etc. Bei mir war die Problemlösung hingegen ganz anders.

    Ich habe nach dem Kauf des Computers die Festplatte mit ihrer einen Partition in insg. drei Partitionen aufgeteilt (Systemsteuerung -> Datenträgerverwaltung). Danach funktionierte auch alles einwandfrei, bis dann allerdings nach einigen Monaten das oben beschrieben Problem auftauchte.

    Die Lösung war, die beiden Partitionen auf denen Windows nicht liegt, neu zu formatieren (Windows Explorer -> rechte Maustaste). Nach den Formatierungen funktionierte der Windows-Start wieder normal.

    Nun ist, nachdem das System einige Monate wieder einwandfrei funktionierte, das Problem vor ein paar Tagen leider erneut aufgetaucht. Nach einer neuerlichen Formatierung der besagen beiden Partitionen funktioniert der Start nun erneut wieder einwandfrei.

    Ich hoffe, dass ich mit diesem weiteren Lösungsvorschlag zum „crcdisk.sys-Problem“ einigen Betroffenen helfen konnte. Wenngleich dieser Vorschlag offensichtlich auch nicht das problem komplett behebt (der Fehler ist schließlich noch einmal aufgetreten), konnte er zumindest bei mir erst mal für Abhilfe schaffen. Allerdings vermute ich, dass es viele Lösungsmöglichkeiten gibt, von denen die beschriebene nur eine sein wird. 🙂

    Viele Grüße

    Nils

  3. Hallo Leute…

    also wir haben das gleiche crcdisk.sys-Problem jetzt auch mit einen unser Vista-PC in der Firma.

    Allerdings geht hier nix mehr mit warten bis er sich endlich aufrafft und weitermacht.

    Wenn man wartet bis es mal weitergeht kommt irgendwann eine blauer Bildschirm (kein üblich bekannter Bluescreen) der ein paar Daten an der linken oberen Hälte kurz anzeigt, dabei irgendwas rasend schnell zählt und einen Neustart erzwing. Das geht so schnell, das man das auf den blauen Bildschirm nicht mehr mitbekomnmt, vor Schnelligkeit.

    Und das passiert dauernt (Booten warten Bluescreen Neustart). Keine Change hier einen normales Anmeldebild zu erhalten.

    Bin dann mit Vista PE (einen Rettungssystem für Windows) rangegangen und habe mir dort drin mal den Device Manager (Geräte Manager) angeschaut… da drin hats übel ausgesehen. Viele Devices mit gelbe Ausrufungszeichen – u.a. auch das VGA Gerät (also Grafikkarte)… was ich ganz und gar nicht begreifen kann, da ich zuvor noch eine OpenSUSE 11,3er mit 4.5er KDE starten konnte. Die Oberfläche KDE hätte wohl Mucken gemacht, wenn was mit den VGA Gerät gewesen wäre.

    Allerdings zeigte mir das Linux System beim hochfahren an, das was mit den PCI-Controller nicht in Ordnung sein kann, sowie ein paar einzelne kleinere rote Stellen die beim Linux Start nicht gestartet wurden.

    Viele der kaputten Stellen im Device Manager des Rettungssystem Windows waren Unknow Device, was mir gar nix sagte und immer waren irgendwelche Treiber dran Schuld.

    Fazit: besser gleich den ganzen PC beerdigen 🙁

    L.G. Jörn

  4. @ Jörn und andere Interessierte: Dass ein Windows PE im Gerätemanager nicht funktionierende Geräte anzeigt, ist absolut normal. Das Livesystem hat natürlich nur die Treiber dabei, die beim Erstellen des selbigen dazugepackt wurde. Insbesondere bei neueren Grafikkarten ist dem natürlich nicht so.

  5. Hallo zusammen, habe das gleiche Problem seit 3 Wochen. Der Rechner fährt nicht hoch, bleibt bei crcdisk.sys hängen. Habe ihn mind. schon 500x angemacht. Passiert nix. Gerade war ich bei MediaMarkt um mir zeigen zu lassen wo diese FireWire Karte ist. Wollte ich als Laie selber ausbauen. Techniker meinte das sei Quatsch, sowas hätte er noch nie gehört. Er denkt die Festplatte sei kaputt und meine Daten weg. (da schwarzer Bildschirm und weißer Mauszeiger) Ich Sitz gerade im Auto und hab nen Heulkrampf. Alle meine Daten weg??? Wieso können andere das reparieren und ich nicht??? Diese Vista Reperatur-Cd hab ich auch nicht ( aber MediaMarkt -Man meint ja auch das bringt nix??? )Gibt’s da draußen jemanden der mir helfen kann?????

    1. Also wenn dein Rechner den Versuch macht, die crcdisk.sys zu laden, dann muss die Festplatte ja schon funktionieren, denn der Bootvorgang ist ja schon am Laufen. Leuten bei Discountermärkten würde ich bei solchen Sachen auch einfach mal gar nicht trauen. Wenn du von Rechner und Co. keine Ahnung hast, solltest du in den Gelben Seiten einen EDV-Dienstleister suchen, einmal anrufen und nachfragen, ob du mal den Rechner vorbeibringen kannst. Ganz wichtig: Bei eventuellen Reparaturen einen Kostenvoranschlag geben lassen und den Dienstleister bitten, dass er von der Festplatte bitte vorher eine Sicherheitskopie als Clone macht. Kostet zwar alles etwas Geld, aber Sicherheit geht vor.

  6. Hallo Besim, vielen Dank für deine Anwort. Werde morgen meinen Rechner wegbringen. Ich hoffe die bekommen das wieder hin. Das die Festplatte nicht kaputt sein kann beruhigt mich sehr:-))) viele Grüsse Anna

  7. Hallo. Die Festplatte sei kaputt. Man könnte Daten retten, aber nicht alle. Neue Platte ca. 70€ dann müsste Vista und irgendwelche Treiber installiert werden. Alles zusammen um die 200€. Da kann ich mir ja gleich einen neuen Rechner kaufen. Wozu die Daten retten, wenn ich nicht weiß welche. Dann hab ich am Ende das was wirklich wichtig ist, nicht. Kann man nicht an alle Daten dran, wenn man die Festplatte in ein Gehäuse einbaut ? Dachte die Platte kann es nicht sein, immerhin startet der Rechner und bleibt nur bei crcdisk.sys hängen.Was genau ist das?? Ich weiß echt nicht mehr was ich machen soll. Einen Tipp für mich?Danke

  8. Hatte dasselbe Problem,
    nach kurzer Zeit erscheint beim Bootversuch links oben eine Meldung (crashdump wird hochgezählt, was immer das auch ist).
    Der Rechner versuchte immer wieder, von neuem zu starten. Habe im BIOS diverses (z.B. Firewire) aktiviert und wieder deaktivert – ohne Ergebnis.
    Lösung: Vista-CD ins Laufwerk, von CD starten (zwischenzeitlich gab es bei mir ca. 5 Minuten einen leeren Bildschirm, bei dem nichts passierte (aber wenigstens mit Mauszeiger… 🙂 ). Dann Sprache auswählen, weiter, Reparatur durchführen. Bei mir hat die Option Wiederherstellung den Segen gebracht.

    Viel Glück!

  9. Bei.mir hat sich auch.der pc auf der crcdisk.sys aufgehaengt… Er hat sich einfach ueberhitzt der alte kerl xD
    einfach die seiten tuer rausmachen und durch was anderes ersetzen das luft durchdringen laesst.

  10. Hallo zusammen,

    hatt überraschend das gleiche Problem mit dem Aufhängen beim Laden der crcdisk.sys. Obiger Artikel hat mich darauf gebracht, im BIOS nach der Firewire-Einstellung zu sehen; eine Karte habe ich nicht. Und 1398-Firewire war abgeschaltet, muss ich irgendwann wohl zwischendurch gemacht haben. Nach dem Einschalten (enabled) startete Vista auf einmal wieder. Zwischendurch Speichererweiterung, BIOS-Update und Wechsel einer der beiden Festplatten sowie Installation von Ubuntu 12.04 LTS. All dieses war es nicht. Übrigens lief eine notfallmäßige Zweit-Installation von Vista auf einer extended partition problemlos trotz abgeschaltetem 1398-Firewire. Warum?? Vielleicht hängt es vom Zustand des 1398-Firewire-Schalters im BIOS bei der Installation ab.
    Mainboard: K8N-E-Deluxe von ASUS, scho älter, ca. 5 Jahre.

    Insgesamt: Vielen Dank für den Artikel und die Kommentare!

    Grüße

  11. Nachtrag: die Wiederherstellung und alle anderen Reparatur-Optionen von der Vista-DVD haben trotz stundenlanger Bemühugen nichts gebracht.

    Gruß Helmut

  12. Autsch, da kräuselt es einem die Zehnägel im Schuh wenn man liest was hier manch einer an Ratschlägen verteilt.
    Wenn ihr keinen im Bekanntenkreis habt der sich mit sowas auskennt (gelernt und nicht autodaktes Halbwisssen, Laien gibt es viele) bringt den Rechner zur nächsten Supportstelle. Damit mein ich nicht Mediamarkt und co, sondern jemanden der nicht sein Geld mit Neuware verdient.
    Wenn zuhause der Strom ausfällt fummelt ihr doch auch nicht tief im Sicherungskasten rum.
    Schuster bleib bei deinen Leisten. In diesem Sinne.

  13. Hallo Besim
    Mein Sohn hatte genau das gleiche Problem auf dem Rechner, Hochfahren dauerte immer 15 Minuten. Also folgte eine schier endlose Ursachensuche. Bis ich dann mal in den in den Gerätemanager gheschaut habe: via ohci-konformer ieee 1394-hostcontroller, Treiber nicht installiert. Alle Treiber – Insatllationsversuche waren erfolglos. Jetzt habe ich ihm den , in seinem Fall mit dem Mainboeard fest verbauten, Firwireanschluss deaktiviert, und alles läuft wieder wie ein geölter Blitz.

    Danke dafür.

    JFB

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