TrueCrypt 6.2.

Die wunderbare Open-Source-Verschlüsselungssoftware TrueCrypt ist gestern in einer neuen Version veröffentlicht worden und hört nun auf die Versionsnummer 6.2. Das Update ist weitgehend ein Wartungsupdate, das nur ein paar kleinere Neuerungen mitbringt:

  • Der Bootloader unterstützt nun Motherboards mit BIOS-Versionen, die größere Speicherbereiche für Systemfunktionen reservieren, in der Regel für integrierte RAID-Controller. Unter Windows Vista ist es an dieser Stelle notwendig, dort das Service Pack 1 zu installieren (was grundsätzlich nicht falsch ist).
  • Das automatische Mounten soll nun erheblich schneller ablaufen, da nun Partitionen mit unverschlüsselten File-Systemen übersprungen werden.
  • Wenn Volumes schreibgeschützt oder als auswerfbar gemountet und als bevorzugte Volumes gespeichert werden, werden sie als schreibgeschützt und als auswerfbar gemountet, wenn die Funktion zum Mounten von bevorzugten Volumes benutzt wird.
  • Es gibt zudem eine Änderung beim sicheren Löschen von Inhalten mit Algorithmen, die in Mehrfachdurchgängen eingesetzt werden; hier werden die Header zunächst gelöscht, bevor die verschlüsselten Header auf das Laufwerk geschrieben werden.
  • Sonstiges, übliches Bugfixing.

Wie auch bisher lässt sich TrueCrypt autonom auf einem USB-Stick ablegen und von dort aus starten. Nie war TrueCrypt so wertvoll wie heute.

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