Wer unverschlüsselt twittert, ist selbst schuld.

Ich könnte mich auf den Boden werfen und stundenlang lachen, bis der Parkettboden auseinanderfällt, wenn ich die Geschichte auf netzpolitik.org lese, dass offenbar ein Verantwortlicher des Twitter-Streams „cdu_news“ auf dem PolitCamp 09 getwittert hat, jemand offensichtlich im WLAN-Netzwerk herumgesnifft hat, durch den Tweet die Credentials von „cdu_news“ mitbekam und eine Fake-Nachricht twitterte.

Tja, dumm gelaufen. Traue niemals einem fremden Netzwerk. Und wenn du es schon benutzen willst, dann nutze entweder ein VPN für deine Netzkommunikation oder nutze für deine einzelnen Dienste möglichst verschlüsselte Zugangswege. Das geht bei E-Mail beispielsweise mit SSL-Zugangswegen (das können sogar die Discounthoster wie 1&1) und bei vielen webbasierten Diensten über HTTPS-Websites. Xing leitet Website-Anfragen standardmäßig auf HTTPS-Zugänge und Twitter geht auch per HTTPS. Und das sogar meistens performant, was höchstwahrscheinlich an dem bedauerlichen Umstand liegt, dass kaum jemand den HTTPS-gesicherten Zugang nutzt.

4 Gedanken zu „Wer unverschlüsselt twittert, ist selbst schuld.

  1. Ja dann werfe ich mich mal gleich mit auf dem Boden! 🙂

    Nee wirklich sehr hübsch! Meinte man doch durchweg, beim Politcamp seien Vollprofis am Werk und im Werk.Und dann diese Nummer! Klasse! Nun gut, was lerne wir Twiiter und Webjunkies daraus? SSL und sonst garnix!

  2. Das muss Schäuble mal Nachhilfe innerhalb der CDU geben 😉

    Aber so gesehen bin ich auch zu naiv. Ich nutze Kabel und kein https. Außer für wichtige Sachen natürlich und da gehört Twitter eigentlich nicht dazu 😉

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *