U- und E-Musik einmal andersherum.

Ein Indiz gefällig, dass es so etwas wie „Musik 2.0“ gibt? Vorhin ist mir im öffentlich-rechtlichen Haftcremewerbefernsehen ein 10-Sekunden-Spot in die Hände gefallen, in dem ein Album von Luciano Pavarotti mit den Worten „Das Original“ beworben wird, im Hintergrund das von ihm gesungene „Nessun Dorma“. Wenn das mal nicht einen kläglichen Versuch darstellen soll, aus der eh schon erstaunlichen Nummer der Deutschen Telekom noch schnell einen rollenden Rubel zu erwirtschaften.

So weit ist es schon: Die elitäre, fest eingeschworene E-Musik-Bruderschaft geht bei den U-Musik-Konsumenten hausieren. Das kann jetzt eigentlich nur noch durch ein weiteres Revival von Modern Talking getoppt werden und einer Neuinterpretation von Nessun Dorma mit mindestens zwei Bohlenschen Oktavenwechsel in drei Minuten.

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