T-Online mag uns dann doch.

Ich hatte vor zehn Tagen geschrieben, dass der Mailserver bzw. die Mailserverphalanx von T-Online plötzlich der Meinung war, dass wir zu den „bösen Jungs“ im Internet gehören und Nachrichten von unserem Kundenmailserver nicht annahm. Nach etwas Recherche stellte sich heraus, dass die Jungs offenkundig ein dynamisches Ratingsystem nutzen und Mailserver nach nicht nachvollziehbaren Kriterien vorübergehend für schätzungsweise 24 Stunden in eine eigene Blacklist stecken. Und genau dies schlug wohl bei unserem Mailserver nun ständig an, denn unsere Kundschaft bekam Mails zu T-Online-Adresse nicht mehr los.

Auf meine zweite Mail kam von der Julia bei T-Online leider nichts mehr, so dass ich eine weitere Nachricht von mir auf Termin setzte. Währenddessen versuchte mein Chef den Weg des Telefons, der jedoch äußerst unehrenhaft endete, denn bei T-Online wusste man auf die Problematik nur die Antwort, dass man doch bitte eine Mail an die Abuse-Stelle von T-Online schreiben und um Rückruf bitten solle. Auf die Idee bin ich auch schon gekommen gewesen.

Auf meine dritte Mail hin, inzwischen schon in einem eher erkälteten Ton, kam dann nach zwei Tagen eine Rückantwort, dass man es dann doch wohl verantworten könne, die IP-Adresse unseres Mailservers freizuschalten, man wolle das nun an die T-Online-Technik geben. Ähem, was bilden sich die Jungs und Julias da eigentlich ein, mit welchem Löffel sie da die Weißheit gefressen haben?

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