Werbeanruf.

Der arme Mann, der gerade auf meinem Handy angerufen hat. Offenkundig ein Callcenter-Mitarbeiter, der mir einen Online-Shop schmackhaft machen wollte, bei dem ich vor vier Jahren (!) einmal eingekauft hatte. Man habe nun von Grund auf renoviert und verkaufe für vier Wochen an ausgesuchte Kunden alles zum Einkaufspreis. Mit meiner Einwilligung würde ich eine E-Mail bekommen und dann könne ich da sofort drauf und auch gleich bestellen.

Mit meinem „Vielen Dank, kein Interesse“ hat er wohl überhaupt nicht gerechnet. Jedenfalls legte er eine gedankliche Pause ein, begann zu stammeln und auf die Erkenntnis zu kommen, dass ich dann wohl gerade nichts bräuchte. Richtig, ich brauche gerade nichts. Vor allem keine Werbemails. Tut mir leid. Und um fünfzehn Uhr und einundreißig Minuten wünschte er mir dann, offenbar gänzlich verwirrt, noch einen schönen Abend.

Gern geschehen.

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