Postgeschichten.

Ich gebe ja zu, es ist eine sehr doofe Idee, die letzten Tage vor Weihnachten ein Paket zu versenden, was nicht unbedingt Weihnachtspost enthält. Man sollte sich Weihnachtsstress einfach schenken, wenn es absolut nicht notwendig ist. Aber dennoch musste ein Paket Uhren unbedingt nach Wiesbaden, also habe ich mich in die lange Schlange der Kunden bei unserer hiesigen Postfiliale eingereiht.

Ich muss sagen, es gibt wirklich dumme Menschen auf unserem Planeten. Da reicht eine Kundin eine rote Paketabholkarte der Schaltertante. Die geht damit ins Lager auf die Pirsch. Findet das Paket nicht. Sucht nochmal. Und nochmal. Kommt wieder zurück und fragt die Kundin, ob sie denn von dem Paket anderweilig schon etwas gehört habe. Sie verneint, meint aber ziemlich maulig, dass sie jetzt schon das dritte Mal wegen diesem Paket hier antanzen würde. Oha, klingelte es bei der Schaltertante, habe denn einer der Kolleginen einen Zettel zur Paketrecherche ausgefüllt? Ja, hätte sie. Toll, meine die Schaltertante, ob die Kundin ihr das denn nicht hätte sofort sagen können?

Sie schaute in den Paketrecherchezetteln nach und fand sogar das Schreiben auf Anhieb, auf dem stand: „Abgegeben bei Aksoy, die Kundin soll doch endlich mal das Paket abholen!“ Ob die Kundin denn das schon mal gemacht hätte, also bei Aksoy im Haus zu klingeln und nachzufragen. Nö, meinte die Kundin richtig ranzig, das würde ja nicht auf der Paketabholkarte stehen… WAAAAHHHHH!

Ich habe vorhin schon zu meinem Kollegen Alexej gesagt: Eigentlich sollten wir uns mal darum bewerben, zwei Tage lang eine Postfiliale zu schmeißen. Ich bin mir sicher, wir hätten einen Heidenspass.

Ein Gedanke zu „Postgeschichten.

  1. Sagt bitte, wann das losgeht. Ich möchte mitmachen. Das wird ein Spaß, ein echt böser Spaß. Aber manche Menschen haben’s nicht anders verdient…

    Rohes Fest!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.