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Gottschalk Live – war was?

23. Januar 2012 | 2 Kommentare | Veröffentlicht in MedienWelt

Vielleicht hätte man zur ersten Sendung von Thomas Gottschalk einen anderen Gast als Bully Herbig eingeladen, einem der wenigen Menschen mit der seltenen Begabung, sehr schnell sehr viel sehr wenig inhaltliches zu sagen. Vielleicht hätte man es mit etwas weniger jugendlich anmutendem Hipp probiert. Vielleicht hätte man Thomas Gottschalk vielleicht mal ein vernünftiges Einstiegsthema gegeben. Oder vielleicht die Studioeinführung etwas umfassender machen lassen. Keine Ahnung. Die “ARD-Standardkrawatte” ist jedenfalls kein echter Hammer, denn wenn es einen Sender gibt, bei dem man fest davon überzeugt sein könnte, dass es Standardkrawatten geben könnte, dann ist es genau die ARD.

So war die Premiere von “Gottschalk Live” eine Veranstaltung, die so durchgelaufen ist, wie normalerweise das normale ARD-Vorabendprogramm bisher durchgelaufen ist. Nach zehn Minuten hielt Thomas Gottschalk das hohe Tempo der Moderation nicht mehr durch und es ist seiner großen Moderationserfahrung zu verdanken, dass man sich dabei als Zuschauer nicht fremdschämen musste. Was war gleich noch? Wir haben “Social-Media-Frau” Caro kennengelernt. Und einen ganz hippen Menschen mit gegelten Haaren und einem Drang, etwas sagen zu wollen, aber nicht zu dürfen. Und dann haben wir gelernt, dass Gottschalk keinen Cousin in Polen hat, sondern in Leipzig. Bully Herbig und die erste Werbepause kamen dann genau zur richtigen Zeit. Und dann noch einen Blick auf die Bild-Zeitung und dem heutigen Aufmacher, dass Seal und Heidi oder Heidi und Seal nun nicht mehr zusammenbleiben wollen. Nachricht von gestern. Auch wenn Thomas angeblich mit Heidis Vater telefoniert hat – die so deutlich beworbenen Menschen mit Twitter- & Facebook-Account haut so ein Thema nicht vom Hocker

Apropos Werbung und Zielgruppe: Immerhin gab es hier Vorschusslorbeeren, am deutlichsten zu sehen mit der Werbung von BMW. Tatsächlich war für so ein Unternehmen wie BMW die Zeit vor der Tagesschau eher kein Zeitraum, um dort einen Spot für die übliche Zielgruppe der 3er-Fahrer zu platzieren. Und es störte noch nicht mal der obligatorische Spot für die samstägliche Tagesschau, obwohl man die ja nun nicht wirklich bewerben muss.

Die zwei Werbepausen und das eingebettete Wetter (auf so ein Ding muss man auch erst einmal kommen) zersägten dann Gottschalk Einstand gänzlich. Einen entgleitendenden Dialog mit einem Schnellsprecher nach drei Unterbrechungen aufzufangen und in den paar Minuten dann auch noch halbwegs sinnvoll die Produktwerbung für Herbigs Film einzufriemeln, gelingt noch nicht mal Thomas Gottschalk. Zumindest lernt der Zuschauer, dass er immer noch ein Mensch ist und kein Moderationsroboter.

Und so beschlich mich nach 20 Minuten die gleiche, fast schon vergessene Angst und Ratlosigkeit darüber, wie Thomas Gottschalk diese Sendung, die für ihn eigentlich völlig nichtig und albern ist, zu retten vermag, ähnlich wie vor gefühlten 20 Jahren bei Gottschalks Ausflug in die RTL-Latenight. Nichts passiert, nichts haften geblieben und wenn ich die Sendung nicht aufgezeichnet hätte, hätte ich einige Punkte in diesem Artikel kaum noch zusammenbekommen.

Wird ein hartes Stück Arbeit, Thomas.

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HTML-Tabellen in WordPress.

23. Januar 2012 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in SoftwareWelt

WordPress kommt mit dem Editor namens TinyMCE daher. Das kann man als Nachteil sehen, denn jedes wirklich gute Content Management System kommt gern mit einem Editor daher, der WYSIWYG-Editieren ermöglicht, also das Template der eigentlichen Website dazu nutzt, im Editor eine Fast-wie-echt-Ansicht zu ermöglichen.

Nun gut, wir können darüber streiten, ob nun WordPress mit TinyMCE gut bedient ist oder nicht. Ich finde: Ja, es ist soweit ganz gut damit bedient. Und WordPress lebt vor allem davon, dass es in der Entwicklung selten mal gigantomanische Entwicklungszyklen hat, sondern alles nach und nach eingebaut wird.

Was wiederum viele Nutzer von WordPress am Editor stört, ist eigentlich gar keine echte TinyMCE-Schuld: Fehlende Features. Tatsächlich ist TinyMCE in WordPress in einer eher abgespeckten Variante am Start. Einer der Dinge, die am schmerzlichsten vermisst werden, sind zweifellos die Möglichkeiten, eine HTML-Tabelle in einem Artikel zu integrieren. Das kann man, wenn man den WordPress-eigenen TinyMCE-Verschnitt nutzt, nur dadurch, in dem man ein HTML-Tabellenkonstrukt über die HTML-Ansicht in den Editor hineinklatscht und den dann entsprechend editiert. So ätzend, dass man im Zweifelsfall tatsächlich eher darauf verzichtet, HTML-Tabellen in Artikel zu nutzen. Ich spreche aus Erfahrung und das nicht nur mit meinem Blog, sondern auch mit Kundenprojekten, in denen mitunter sehr schwer vermittelbar ist, dass derWordPress-Editor HTML-Tabellen aus nicht nachvollziehbaren Gründen von Hause aus nicht mag.

Eine elegante Lösung gibt es, wie immer (und die eigentliche Stärke von WordPress) per Plugin. Und da gibt es gleich eine ganze Reihe von Plugins, die sich dem Thema HTML-Tabellen widmen. Der tatsächlich eleganteste Weg ist aber, WordPress per Plugin eine “richtige” Version von TinyMCE zu spendieren. Willkommen bei TinyMCE Advanced!

TinyMCE Advanced ermöglicht nicht nur eine vollständig selbstdefinierbare Anordnung und Zusammenstellung der üblichen Buttons im Editor (mal ganz ehrlich… wer braucht schon das Symbol für die Rechtschreibprüfung?), sondern liefert auch eine Reihe von TinyMCE-Erweiterungen mit. Unter anderem eine für das Einfügen von HTML-Tabellen. Das folgende Bild spricht Bände:

Ich habe mir tatsächlich meine Symbolleiste gleich so zusammengeklickt, dass die zweite Reihe nur noch die HTML-Tabellenerweiterungen enthält und die Auswahl für die Überschriften in die erste Reihe gewandert ist. Dafür sind dann in der ersten Reihe so sinnarme Dinge wie die Rechtschreibprüfung oder die Suchfunktion weggefallen. Braucht kein Schwein bzw. das Schwein Besim nicht. (Anmerkung: Rechtschreibprüfung deshalb nicht, weil das Firefox für mich übernimmt).

Installation? Sehr einfach. Im WordPress-Dashboard in die Plugins-Rubrik wechseln (links in der Navigation der Stecker) und dort “Installieren” wählen. Dann in der Plugin-Suche “TinyMCE Advanced” eingeben, auswählen und automatisch installieren lassen. Die individuellen Einstellungen kann man dann, wenn das Plugin installiert ist, bequem in den WordPress-Einstellungen vornehmen, dort gibt es dann nämlich eine eigene Einstellungsseite für TinyMCE Advanced. Und diese Einstellungsseite ist auch wunderbar klickibunti, so dass auch Automatikfahrer zu schnellen Erfolgen kommen. Und wer absolut nicht klarkommt, kann auf dieser Einstellungsseite die gemachten Einstellungen auch wieder mit einem Klick zurücksetzen. Und wer dann doch lieber wieder kuppeln mag, kann auch einfach das Plugin wieder deinstallieren und lebt einfach so weiter, wie vorher.

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Und am Ende will es, wie immer, keiner gewesen sein.

16. Januar 2012 | 1 Kommentar | Veröffentlicht in PolitikWelt

Die CSU steckt im Wahlkampf. Nicht im Bund, sondern in Bayern. Nächstes Jahr wird der Landtag neu gewählt und es steht zu befürchten, dass die CSU verlieren wird. Nicht einfach nur Stimmen, sondern die Regierungsmehrheit, wenn ganz so nebenbei der jetzige Koalitionspartner FDP gänzlich den Laden zumachen muss.

Der Herr Uhl, Bundestagsabgeordneter aus München und innenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, der ist ja ein ganz Erzkonservativer. Quasi jede Straftat in unserem Land führt bei ihm in der Schnellanalyse zur Forderung, dass dringend und sofort die Vorratsdatenspeicherung wieder eingeführt werden müsse, denn dann wird alles besser. Diese uhlschen Reflexe ist man ja schon so gewohnt, dass diese ständigen Angriffe gegenüber dem Grundsatz, dass jeder Bürger ja erst einmal unschuldig ist, gar nicht mehr auffallen.

Viel interessanter bei so Personen ist, was sie im kleineren Kreise so von sich geben. Zum Beispiel, wie das MiMagazin berichtet, bei einer Podiumsdiskussion an der Jesuiten-Hochschule in München zum Thema der Bedeutung der Ausländerpolitik. Da heißt es dann:

“‘Eine gute und vernünftige Einwanderungspolitik muss zum Ziel haben, dass keine Kampfgruppen am rechten Rand entstehen’, sagte der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion [Hans-Peter Uhl] einer Meldung KNA zufolge. Der soziale Frieden dürfe nicht gefährdet werden, habe Uhl gewarnt. Es nütze nichts, wenn man die ganze Welt umarme, dabei aber die eigenen Bürger aus den Augen verliere.”

Das ist eine gewagte Feststellung, die einen sehr wenig anderen Interpretationsraum lässt als die Aussage, dass eine falsche Einwanderungspolitik zumindest teilweise schuld daran ist, dass es in Deutschland rechte Kampfgruppen gibt. Oder, deutlicher gesagt: Der Ausländer hat halt im Zweifelsfall eben Pech gehabt, wenn er von einem Nazi hinterrücks erschossen wird. So erschreckend einfach ist die Welt des Herrn Uhl. Und wir wollen es nochmal durchaus herausstreichen: Er ist kein Hinterbänkler, was ja dennoch schlimm genug wäre, sondern innenpolitischer Sprecher der größten Fraktion im Deutschen Bundestag.

So ein bisschen Sarrazin geht immer. Das kommende Superwahljahr 2013, das für die CSU in Sachen Landtags- und Bundestagswahlkampf ein Schicksalsjahr werden dürfte, lässt vermutlich schon sehr anschaulich grüßen.

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Obama 2012 – Grassroots-Volunteering per Telefon.

15. Januar 2012 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in Allgemein, PolitikWelt
Kampagnenlogo Barack Obama 2012

Zum Partybuilder als zentrales Werkzeug zur Mobilisierung und Verwaltung von Mitstreitern habe ich schon im letzten Artikel meines kleinen Obama-2012-Dossiers etwas geschrieben. Es war also an der Zeit, das Thema Grassroots-Volunteering auch selbst auszuprobieren, also an der nach dem Schneeballsystem organisierten Art und Weise der Rekrutierung von Mitstreitern teilzunehmen. Und das geht bestechend einfach.

Volunteering im Liveexperiment

Ich habe mich dazu einfach einmal eingeloggt in die Obama-2012-Website und bin in das Volunteering-Tools gewechselt. Single-Sign-On, der Einstieg ist also so arm an Hürden, wie nur möglich. Und man ist dann auch mittendrin, denn passend zur Uhrzeit wird dort angezeigt, in welchen US-Bundesstaaten ein Anruf gerade am sinnvollsten ist und mit einem Klick auf einen Bundesstaat ist man auch sofort mittendrin im Anruf-Tool. Für deutsche Datenschutzverhältnisse ein absoluter Horror, in den USA aber zumindest in der politischen Arbeit ein unverzichtbares und sogar akzeptiertes Mittel zur Information:

Links erscheint die Rufnummer und der Name der anzurufenden Person (Rufnummer und Nachname von mir geschwärzt) und rechts ist ein Textvorschlag als Leitfaden (die volle Ansicht der Seite gibt es ganz unten im Artikel als Anhang). Das ist so perplex einfach, dass ich tatsächlich zum Hörer gegriffen habe und die Telefonnummer des beschriebenen Anthony in Conneticut gewählt habe, rein aus Neugier. Vermutlich ist es aber genau diese extrem niedrige Einstiegshürde, die dafür sorgt, einfach in die Kampagne einzusteigen, ohne es sich beim Ausfüllen von ellenlangen Mitgliedsformularen vielleicht noch einmal anders zu überlegen.

Anthony, 64 Jahre alt, angenehme und kultiviert klingende Stimme, war dann auch tatsächlich zu Hause. Glücklicherweise jemand, der den Demokraten freundlich zugeneigt ist. Ich habe mit dann tatsächlich in den ersten Sätzen an die Textvorlage gehalten und das mit meinem unüberhörbar europäischen Englisch, aber der Anrufer war dabei und ließ sich geduldig auf meinen Monolog zum Beschäftigungspakt, den Obama gerade forcierte und in der Obama-Kampagne “gefahren” wird, ein.

Auf die Zielfrage hin, ob Anthony interessiert wäre, von einem lokalen Kampagnenleiter zwecks einer Mitarbeit in den nächsten Tagen angerufen zu werden (ganz unten in der Textwüste), antwortete er mit einem Ja und damit war auch genau das erreicht, was mit diesem Volunteering-Call bezweckt war – abgrasen einer riesigen Telefonliste nach dem Schneeballprinzip und mit einem standardisierten Text Interessenten herauskämmen, die dann vom heißen Kern der Kampagnenleitung nochmals direkt angegangen werden.

Anthony hat natürlich gemerkt, dass ich als Anrufer nun nicht unbedingt sehr us-amerikanisch klinge und fragte vorsichtig nach, woher ich komme. Auf die Antwort, dass ich in Deutschland wohne und ich im Team von Obama 2012 mitarbeite (was ja so gar nicht mal gelogen ist), war er nun überhaupt nicht vorbereitet:

“Are you kidding? You’re calling from Germany? What the hell is driving you to fight for Barack Obama out of Germany? Let me think: Is it not dark night in Germany at this time? How old are you?”

Sehr spannend. Immerhin war er so perplex darüber, dass ihn ausgerechnet jemand aus Deutschland anrief und ihn fragte, ob er nicht für Obama 2012 mitarbeiten möchte, dass er daraufhin abschließend erwiderte, dass er sehr gespannt auf den Rückruf ist und sich eine Mitarbeit sehr gut vorstellen könne. “God bless you in Germany.” Ich werde es mir bei dieser Gelegenheit merken.

Die Einfachheit des Anrufes und die Qualität der Datensammlung

Die bestechende Effizienz des Anruf-Tools ist der genau definierte Rahmen, in dem sich Anrufer und Anzurufende bewegen. Der Text ist vorgegeben, ebenso die Auswahlmöglichkeiten und auch “Havarietexte”, also Texte, die dann gesprochen werden sollen, wenn der Anruf abzugleiten droht. Zudem hat der Anrufer vorgegebene Möglichkeiten zur Anrufbewertung, so dass er, selbst wenn er nicht geübt ist, sehr schnell und effizient so einen “Cold Call” ausführen kann.

Es ist aber nicht nur die Art der Dialogführung, sondern die Idee dahinter, die den Charme der Mitstreitersuche ausmacht. Es sitzen (nicht nur) professionell bezahlte Kräfte in Callcentern im System, sondern so Leute wie du und ich, die sich in irgendeiner Form mit der Idee, der Partei oder des Protagonisten identifizieren können. Leuten “von unten” hat man grundsätzlich weniger entgegenzusetzen, als wenn die Kontaktaufnahme “von oben” erfolgt.

Das bestechenste Argument ist aber dann tatsächlich das, was am Ende dabei herauskommt, nämlich die Datenbasis und Datenqualität. Darüber weiß man natürlich als Anrufer herzlich wenig und wird auch kaum etwas dazu erfahren, dennoch kann man getrost davon ausgehen, dass mit keinem anderen Ansatz eine so schnelle “Anrufwelle” erzeugt werden kann, wie mit dieser Graswurzelmethode. Und durch die Möglichkeiten des Feedbacks lässt sich eine Qualität der Datenbasis halten, die mit anderen Methoden unerreichbar ist.

Kompletter Screenshot einer Anrufseite im Anruf-Tool des Partybuilders:

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Quellenangaben in netplanet.

15. Januar 2012 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in netplanetares

Unlängst hatte ich eine interessante Diskussion in meiner Mailbox. Begonnen hatte alles mit einer E-Mail, in der der Absender nach den Quellen fragte, aus denen ich meine netplanet-Artikel – also die Artikel im Lexikon – aufbaute. Eine sehr gute Frage, denn ich verstand die Frage nicht. Also fragte ich nach, welche Quellen er denn meinte beziehungsweise wie er auf die Idee gekommen sei, dass ich Artikel mit unbenannten Quellen schreiben würde.

Es entwickelte sich ein Mailverkehr, der sich weitgehend weiterhin um diese Fragestellung herum drehte. Tatsächlich verstand der Absender nicht, dass zwar durchaus Wissen durch andere Websites und Bücher aneigne, aber ein neuer Text nicht unbedingt nur aus einfachen, zu belegenden Quellen besteht.

Genau genommen bestehen die wenigsten Inhalte in netplanet aus solchen Quellen. Was vor allem am Umstand liegt, dass die allermeisten Texte, die ich einst zum Aufbau meines Wissens genutzt habe, in einer so miserablen inhaltlichen Qualität waren, dass sie 1.) nicht ansatzweise eine vollständige Beschreibung darstellten, 2.) sprachlich kaum zu gebrauchen waren und 3.) mein Anspruch niemals war, einfach nur eine zusammengeklebte Quellensammlung hinzustellen.

Dass die meisten netplanet-Artikel ziemlich anders in die Thematik hineinführen, zeigt vor allem der Artikel über Schichtenmodelle. Schichtenmodelle zu erklären, ist eine ziemlich trockene Geschichte, die man nur mit technischem Background korrekt erklären kann. Will man es für Laien zumindest so erklären, dass man TCP/IP verstehen kann, kann man entweder voraussetzen, dass der Leser gehöriges Vorwissen mitbringt oder man erklärt es ihm mit Analogien oder auf andere Weisen. Und hier fängt sehr wohl eine “erklärerische” Eigenleistung an, die sich kaum so kopieren lässt, wenn man weiß, wie RFC aussehen und wenn man sich vorstellt, was für ein Krampf einst so im Internet stand und das Internet erklärte.

 

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