Linkifying.

Bei so einem „wichtigen“ Artikel wie der TCP/IP-Artikel liegt der Augenmerk nach dem Veröffentlichen beim internen Verlinken. Darum habe ich mich lange Jahr mehr oder weniger gar nicht gekümmert, in Zeiten von modernen Suchmaschinen, die Linkbeziehungen auswerten, ist das aber umso wichtiger geworden.

Nun könnte man sagen, kein Problem, lassen wir das doch die Maschine machen und automatisch verlinken. Das ginge zwar und würde bei verhältnismäßig kurzen Texten vermutlich auch gar nicht so übel aussehen. In längeren Texten wird das schon schwieriger und fast unmöglich wird es bei Artikeln, die ein eng umgrenztes aber doch untereinander unterschiedliches Thema haben und ein hartes Verlinken nach Stichworten nicht sonderlich gut aussieht.

(Fiktives) Beispiel: Im Artikel zu Smileys taucht der Begriff „TCP/IP“ auf. Verlinken oder nicht? Zwar gehören beide zweifellos zum Thema Internet, allerdings würde ein Link vermutlich nicht sehr sinnvoll erscheinen, weil es „mikrothematisch“ nicht passt. Deshalb würde ich hier eher nicht verlinken und so eine Entscheidungsentität kann ich keiner automatisch linksetzenden Maschine überlassen, wenn das interne Verlinken nicht zu einem Selbstzweck werden soll.

Der neue Artikel und andere Altlasten.

Der netplanet-Artikel zu TCP/IP ist seit einer Dreiviertelstunde online und eigentlich wollte ich nach dem Hochladen geruhsam ins Bett steigen, als mir bei routinemäßigen Check der hochgeladenen Seite mit Entsetzen aufgefallen ist, dass offenbar die Includes nicht geladen werden. Eine etwas weitergehende Analyse zeigte, dass nirgendwo mehr die Includes richtig geladen werden, weil einige Dateien zwar von der Größe her noch stimmten, allerdings nur noch Leerzeichen enthielten. Ich nehme an, dass ich eine Nachwirkung des merkwürdigen USB-Problems vor einigen Tagen gewesen.

So brach dann doch noch ziemliche Hektik aus, denn vor allem waren die Includes mit den Textlinks betroffen und das geht nun wirklich gar nicht. Allerdings waren auch ein paar Artikelseiten beschädigt, die ich dann noch aus dem Backup holen musste.

Warum das alles auf dem USB-Stick passiert ist, weiß ich immer noch nicht. Der USB-Stick selbst scheint jedoch in Ordnung zu sein. Sehr, sehr merkwürdig, das alles.

TCP/IP-Artikel kommt am Wochenende.

So, ich denke, nun könnten wir die Kanone mal scharf laden. Am Artikel feile ich jetzt nur noch an Details und werde noch heute oder morgen eine visualisierende Grafik hinzufügen, dann ist es aber soweit und das dürfte am Wochenende sein.

Weil wirklich viele Referenzen von anderen netplanet-Artikeln gesetzt werden müssen, werde ich das jetzt so regeln, dass ich den Artikel zuerst einmal veröffentliche und dann im zweiten Schritt Referenzen in anderen Artikeln nach und nach setze. Das läuft dann weitgehend im Hintergrund ab und tut niemandem wirklich weh – wenn es denn überhaupt jemandem auffällt.

Der TCP/IP-Artikel in den letzten Zügen.

Ich mag es ja kaum noch erwähnen, aber es ist tatsächlich so: Der geplante Artikel zu TCP/IP in netplanet ist bei schätzungsweise 75 %. Ich habe jetzt endlich den „Drive“ und den passenden Schraubenschlüssel gefunden, mit dem ich das Thema abhandle. Ich bin immer wieder erstaunt, wie komplex doch das Thema Schichtenmodell und schichtenmodellbasierte Protokolle zu erklären sind.

Was bin ich auch froh, dass ich einige Bestandteile von IP schon länger im Repertoire habe, nämlich in den Artikeln zur IP-Adressierung, das komplexe Thema Subnetting und Routing. Bei diesen bestehenden Artikeln muss ich später noch etwas „patchen“ und sinnvollen Text für einen internen Link auf den TCP/IP-Artikel setzen, damit das alles „rund“ wird.

Was mir allerdings auch klar wurde: Der Artikel zu TCP/IP fehlt zwar seit nun fast zehn Jahren – ich glaube aber nicht, dass ich den beispielsweise vor fünf Jahren hätte sinnvoll fundiert schreiben können. Das zum Thema: „Man lernt nie aus“.

Google "rankt" sich wieder etwas ein.

Offenkundig dreht Google wieder am Pagerank-Rad, allerdings wohl immer häufiger permanent im Laufe des Geschehens. Letzten Freitag hat nun wieder das Impressum Pagerank 4 und seit gestern auch wieder die Sitemap.

Das war mir auch ganz recht, denn diese beiden Seiten gehören zu den am stärksten intern verlinkten Seiten in netplanet und sind auch nicht ganz projektunwichtig. Dass die Sitemap halt auch sehr viele interne Links hat, lässt die Natur der Sitemap-Ideologie nicht anders zu.

Was nun aber auch geht – und darauf war ich seit langem sehr scharf – sind Sitelinks mit netplanet. Mit der Eingabe des Begriffes „netplanet“ in Google kommt nicht einfach nur der Link auf netplanet, sondern gleich eine Auswahl von Links:

Leider kommt das alles nur dann, wenn netplanet auch tatsächlich für den jeweiligen Suchbegriff auf Platz 1 daherkommt und da gibt es noch nicht so sehr viele Keywords.

Textübernahme in Unterrichtsmaterialien des Stark-Verlages.

Mitte Januar erhielt ich über das Kontaktformular von netplanet eine Nachricht einer Mitarbeiterin des Stark Verlages. Das war mir nicht sofort ein Begriff, allerdings musste ich mich sofort an meine Schulzeit erinnern, die gegen Ende dann doch sehr von Übungsheften des Verlages geprägt waren. Man wolle einen Text, nämlich den ersten Textblock zur Datenübertragung zu Beginn des Computerzeitalters aus dem Text zu lokalen, kabelgebundenen Netzwerken übernehmen und bat um eine Abdruckgenehmigung. Eingebettet solle dieser Text in eine Ergänzungslieferung für die Unterrichtsmaterialen Geschichte, die in Loseblattform erscheinen. Schwerpunkt dieser Ergänzungslieferung ist die Bundesrepublik in den sechziger Jahren. Habe ich gern erteilt, für einen sehr symbolischen Betrag, aber immerhin ist das der erste Rechnungsposten für Lizenzierungen und meine erste Rechnung mit nur 7 % Mehrwertsteuer. 😉

Okay, nenne es albern, aber mich freut sowas sehr. Das sind so denkwürdige Aktionen, in denen ein Werk, das praktisch nur virtuell im Internet existiert, seine Spuren in richtiger „harter Ware“ hinterlässt. Das flösst mir nach wie vor wirklich Ehrfurcht ein, wenn ich in einem Stück gedrucktem Papier irgendetwas von netplanet lese, mehr als das Medienecho, das vornehmlich in anderen Internet-Medien stattfindet. Aber auch das reicht in motivationsarmen Zeiten immer noch für einen Schub.

By the way: In einem halben Jahr feiert netplanet sein Zehnjähriges. Ich sollte mir vermutlich so langsam mal etwas einfallen lassen.

Weiter gehts!

Ja, ich weiß, ich habe es wieder mal viel zu lange schleifen lassen, das Schreiben für netplanet. Ich bin mit meinem Artikel zu TCP/IP Mitte November schlicht steckengeblieben. Dann kam im Dezember ein neuer PC, mein Adobe-Softwarepark musste neu gekauft werden, dann bin ich mal ordentlich krank geworden, danach irgendwie auch erst mal wieder keine so rechte Lust und nun muss es aber endlich wieder vorwärts gehen. Immerhin habe ich mich heute mal aufgerafft, im Illustrator eine Skizze zu zeichnen, die ich zur Visualisierung geplant habe.

Und ich merke, was mir die ganze Zeit über gefehlt habe: Denn ich mag die Entspannung, am PC mit schöner Café-del-Mar-Untermalung am Illustrator das zu zeichnen, was bis dato nur in meinem Kopf schwirrt. Manche puzzeln gern, andere machen gern Handarbeiten, bei mir ist es der Adobe Illustrator, bei dem ich herrlich schön die Birne abschalten kann. Und im Gegensatz zur Handarbeit kann ich mir dank Vektorgrafik und Undo-Funktion problemlos den ein oder anderen Schnitzer erlauben. 😉

Sternenhimmel.

Irgendwie kommt mir in der HP-Prämienwelt der Stern im symbolisierten Kopf sehr bekannt vor. 😉

Ist aber nur auf den ersten Blick ähnlich. Zum einen haben meine netplanet-Sterne nur sieben Beinchen (weiß der Geier, warum) und zum anderen symbolisieren meine Sterne einzelne Netzwerke, während mir der Sinn der HP-Sterne im Kopf unerfindlich bleibt. Naja, nicht jede gut aussehende Idee muss auch etwas symbolisieren.

E-Mail-Netiquette zu unkontrollierbaren Weiterleitungen.

Nicht erschrecken – der netplanet-Newsfeed trägt einen neuen Eintrag, so nach drei Monaten. 🙂

Ich habe zur Netiquette für E-Mails einen weiteren Punkt hinzugefügt, der sich mit dem Umstand befasst, dass der Inhalt einer E-Mail sehr schnell eben mal so weitergeleitet ist. Beschwert sich also Anna bei Berta über Cäsar, sieht Anna relativ alt aus, wenn Berta zufälligerweise gut mit Cäsar kann und ihm die E-Mail von Anna weiterleitet. So als Beispiel für eine 1-A-Intrige und dafür sind E-Mail-Weiterleitungen nahezu perfekt geeignet.

Glauben wir nicht? Warum wohl gibt es immer wieder Meldungen in der Presse, in der aus E-Mails von Geschäftsführern zitiert wird, die (angeblich) eigentlich für die Mitarbeiterschaft gedacht war? Bingo.