WordPress 2.8.2.

Leider darf der WordPress-Admin nach so kurzer Zeit wieder ran und updaten. Keine zwei Wochen nach der Veröffentlichung von WordPress 2.8.1 ist nun 2.8.2 mit einem wichtigen Sicherheitsupdate am Start, das einen Fehler in der XSS-Implementierung behebt. Dass die WordPress-Entwickler so flott ein Update einschieben, darf ruhig als Warnung und als dringenden Hinweis verstanden werden, dieses Update so schnell wie möglich einzuspielen.

Siehe WordPress 2.8.2 DE-Edition und Upgradepaket von WordPress Deutschland.

Das dort angebotene Upgradepaket ist übrigens eine sehr hübsche Angelegenheit für genau solche kleinen Updates, denn in diesen Upgradepaketen sind nur die Dateien beinhaltet, die auch tatsächlich ausgetauscht werden müssen. Mit einem halbwegs vernünftigen FTP-Client und etwas Scriptgebastel kann man sich da auch für eine größere Liste an zu aktualisierenden Webservern mit etwas sorgfältiger Vorarbeit das Leben deutlich erleichtern.

WordPress 2.8.1.

Einigermaßen überraschend kommt die Meldung gerade eben, dass WordPress 2.8.1 veröffentlicht wurde. Offenbar hat man auf das heute bekannt gewordene Sicherheitsproblem, mit dem weniger privilegierte Benutzer unter Umständen Zugriff auf Plugin-Einstellungen bekommen könnten, reagiert. Witzigerweise scheinen selbst die Jungs bei WordPress selbst noch ziemlich am Werk zu sein, denn während WordPress-Installationen bereits ein Update anbieten und auf dem WordPress-Server schon die 2.8.1 Final steht, steht rechts unten noch ein Artikel zum Release Candidate 1 der Version 2.8.1. Bei den Kollegen von WordPress Deutschland ist bis zum jetzigen Zeitpunkt noch gar nichts von 2.8.1 zu sehen (wohl wurde aber schon angekündigt, dass in den nächsten Tagen etwas kommt.

Generell: Update empfiehlt sich dringend.

PS3-Update 2.80.

Sony Computer Entertainment liefert nun nach der Version 2.76, die Mitte Mai veröffentlicht wurde, ab heute oder morgen die Version 2.80 aus. Und obwohl das nach einem Major Release riecht, ist es weitgehend nur ein Wartungsupdate. In den immer spärlicher werdenden Infos zum Update gibt es nur die Meldung, dass das Abspielen von bestimmten PS3-Spielen verbessert wurde.

Immerhin gibt es aus anderer Quelle noch die Information, dass die XMB, die Benutzeroberfläche der PS3, beschleunigt wurde und nun auch die Trophäensynchronisation schneller vonstatten gehen soll.

Telefonbuch-Export aus der Fritzbox, sehr leicht gemacht.

AVM hat zugehört, verstanden, gehandelt und das etwas leidige Problem mit dem Export des Telefonbuches aus der Fritzbox deutlich vereinfach und meines erachtens final gelöst – es gibt nämlich in den aktuellen Labor-Firmwares zur zukünftigen Version 54.04.74 (Fritzbox 7270) eine Funktion direkt unterhalb des Fritzbox-Telefonbuches in Form von mehreren Buttons, mit denen ein Telefonbuch gesichert und wiederhergestellt werden kann.

Desweiteren gibt es in den Labor-Firmwares auch die Möglichkeit zur Anlage von mehreren Telefonbüchern, die dann auch auf den Mobilteilen gesondert ausgewählt werden können.

Wie immer gilt bei Hinweisen auf Beta-Versionen von Soft- und Firmware: Nicht auf Produktivsystemen einsetzen, wenn man nicht das Basteln gewohnt ist und nicht riskieren möchte, evt. auch wieder eine frühere Firmware-Version einzuspielen. Und vor dem Einspielen einer Labor-Firmware auf jeden Fall erst einmal die Fritzbox auf die aktuelle, freigegebene Firmware-Version aktualisieren, die Konfiguration abspeichern und dann erst die Labor-Firmware einspielen. Wenn nämlich alles schiefgeht, kann man wieder die letzte, freigegebene Firmware-Version einspielen und hat dann auch gleich die Konfiguration parat. Ja, ich sage das hier aus eigener Erfahrung.

Wer sicher gehen möchte, wartet auf die finale Version 54.04.74, die dürfte in den nächsten Tagen veröffentlicht werden.

OpenLimit CC Sign 2.5.

Benutzer der Signatursoftware CC Sign des schweizerischen Herstellers OpenLimit sind etwas geplagt: Die an sich gar nicht so schlechte Software besitzt nämlich keinerlei Möglichkeit, nachzuprüfen, ob es ein Softwareupdate gibt. Und dabei ist gerade bei einer Signatursoftware, die offiziell für die Elektronische Signatur zugelassen ist, extrem wichtig, die jeweils aktuellste Softwareversion einzusetzen, da der Algorithmenkatalog der Bundesnetzagentur jährlich an die Anforderungen angepasst wird und Empfehlungen, bestimmte Algorithmen ab einem bestimmten Datum nicht mehr einzusetzen, dazu führt, dass Signaturen, die nach diesem Datum noch mit ausrangierten Algorithmen erstellt werden, potentiell eine geringere Beweisfähigkeit haben.

Den Versionssprung von CC Sign von der Version 2.1.6.3 auf nun 2.5 (2.5.0.1), der Anfang Juni vollzogen wurde, werden deshalb wohl wieder nur die wenigsten mitbekommen. Vom Funktionsumfang her ändert sich wenig. Der Algorithmenkatalog wird angepaßt, außerdem gibt es leichte Anpassungen am Aussehen und der Bedienung.

Für Besitzer eines Lizenzschlüssels einer 2.x-Version ist das Upgrade erfreulicherweise kostenlos.

WordPress 2.8 RC1.

Das war wieder klar, dass ich mir unbedingt den Release Candidate 1 von WordPress 2.8 installieren muss. Aber Testen muss eben sein, bevor ich eine neue Version auf die Horde der WordPress-Installationen loslasse. Deshalb muss mein Blog mal wieder daran glauben. Allerdings passiert inzwischen selten etwas, die wirklich grundlegende Rettungsmaßnahmen erfordern würden.

Wer warten möchte (und im Zweifelsfall das auch sollte), wartet auf die Final Version, die dürfte erfahrungsgemäß diese Woche noch erscheinen, angepeilt ist der morgige Mittwoch.

Installation

Ist so wie immer, es passiert atemberaubend wenig. Ich muss zugeben, ich bin weiterhin ein Fan der traditionellen FTP-Upgrade-Linie, ziehe also das Zip-File mit der WordPress-Installation, packe es auf meinem Rechner aus, entferne all den Salat, den ich nicht brauche (Themes, Plugins etc.) und ballere das dann per FTP auf den Server. Das deshalb, weil ich zu Hause eine Grundinstallation von WordPress mit allen von mir bevorzugten Plugins pflege, sozusagen also mein kleiner Universalwerkzeugkoffer.

Nach dem Herüberschieben wünscht WordPress beim nächsten Zugriff in den Admin-Bereich ein Update der Datenbank, was wie immer problemlos passiert. Danach sieht eigentlich alles erst einmal aus, wie immer. Mit einer 2.7.1-Sprachdatei sollte man weitgehend klarkommen, bis die Folks von WordPress Deutschland die 2.8-Sprachdatei veröffentlichen.

Die Benutzeroberfläche und das Dashboard

Dankenswerterweise haben die Folks von WordPress nicht schon wieder alles auf den Kopf gestellt, sondern behalten die GUI-Linie weiter. Nach dem Update sieht also alles wie vorher aus, selbst die Position der Boxen. In den Optionen lässt sich nun aber die Spaltenzahl auf 1 bis 4 ändern. Mehr als die bisherigen 2 lohnen sich aber erst bei einem Breitbildschirm, dann aber wird es sehr effektvoll. Im Editor kann man übrigens nun auch die Spaltenzahl für die Boxen einstellen, hier aber nur zwischen 1 und 2. Ersteres bringt dann wieder einen ähnlichen Aufbau wie zu Frühzeiten von WordPress.

Die Benutzeroberfläche hat auch noch ein paar andere Faceliftings erhalten. Etwas umgewöhnen darf man sich in der Plugins-Übersichtsseite, denn dort gibt es keine eigenständigen Blöcke für deaktivierte und kürzlich deaktivierte Plugins mehr – alles ist in einem Block und deaktivierte Plugins sind grau unterlegt.

Ebenfalls runderneuert ist die Übersichtsseite für Widgets in der Design-Rubrik, hier sieht es auf den ersten Blick etwas unübersichtlich aus, was sich aber schnell ändert. Links stehen die verfügbaren Widgets, rechts die Sidebars, in die Widgets eingefügt werden. Es kann wie üblich verschoben werden. Neu ist unten die Box in deaktivierte Widgets, in die Widgets “zwischengeparkt” werden können, wenn man sie vorläufig nicht mehr braucht, man aber die Einstellungen nicht verlieren möchte. Leider gibt es von Hause aus immer noch keine vernünftige Widget-Steuerung, mit der man beispielsweise Widgets für bestimmte Seiten deaktivieren kann.

Eine nette Neuerung gibt es im Editor der Design-Rubrik, denn der zeigt nun den Quellcode “highlighted” an, also mit markiertem HTML-Code. Dazu gibt es nun endlich auch eine Zeilennummernansicht.

Pingback-Bug-Problem

Wer sich erhoffte, dass die Problematik mit dem Pingback-Timeout nun behoben wurde, wird sich vermutlich etwas enttäuscht zeigen. Wir erinnern: Vor einigen Monaten hat jemand herausgefunden, dass die Timeout-Zeit für die Rückmeldung von Pingbacks in der Datei cron.php (im Ordner “wp-includes”) auf 0,01 sec (bzw. in der amerikanischen Schreibweise: 0.01) steht und das bei einer größeren Zahl von anzupingenden Websites möglicherweise nicht ausreicht. Der Workaround war der, die betreffende Zeile namens:

wp_remote_post( $cron_url, array('timeout' => 0.01, 'blocking' => false, 'sslverify' => apply_filters('https_local_ssl_verify', true)) );

zu suchen und dort den Wert von “0.01” auf “1” umzustellen. Leider steht im RC1 (und vermutlich dann auch in der Final) der Wert immer noch auf 0.01, so dass man hier wohl oder übel wieder per Hand ran muss, wenn beim Schreiben von Artikeln Pingbacks vermisst werden. Offenbar will das WordPress-Team dieses Verhalten derzeit auch nicht ändern, wenn man sich das entsprechende Ticket anschaut.

Grobes Fazit zu WordPress 2.8 in einem Satz

Moderater Feature-Ausbau, durchaus installationswert.

PS3-Update 2.76.

Verstehe einer mal das Versioning von Sony Computer Entertainment an dieser Stelle, denn die Version 2.76 der PS3-Firmware, die nun ausgeliefert wird, folgt direkt auf die Version 2.70, die Anfang April veröffentlicht wurde. Was mit 2.71, 2.72, 2.73, 2.74, 2.75 passiert ist… niemand weiß es.

Und auch mit der Version 2.76 passiert, laut dem US-Playstation-Blog, nicht sonderlich herzlich viel, denn es wird nur die “Abspielqualität von einigen PS3-Titeln verbessert”. Na denn, lassen wir die Firmware halt eben verbessern.

TrueCrypt 6.2.

Die wunderbare Open-Source-Verschlüsselungssoftware TrueCrypt ist gestern in einer neuen Version veröffentlicht worden und hört nun auf die Versionsnummer 6.2. Das Update ist weitgehend ein Wartungsupdate, das nur ein paar kleinere Neuerungen mitbringt:

  • Der Bootloader unterstützt nun Motherboards mit BIOS-Versionen, die größere Speicherbereiche für Systemfunktionen reservieren, in der Regel für integrierte RAID-Controller. Unter Windows Vista ist es an dieser Stelle notwendig, dort das Service Pack 1 zu installieren (was grundsätzlich nicht falsch ist).
  • Das automatische Mounten soll nun erheblich schneller ablaufen, da nun Partitionen mit unverschlüsselten File-Systemen übersprungen werden.
  • Wenn Volumes schreibgeschützt oder als auswerfbar gemountet und als bevorzugte Volumes gespeichert werden, werden sie als schreibgeschützt und als auswerfbar gemountet, wenn die Funktion zum Mounten von bevorzugten Volumes benutzt wird.
  • Es gibt zudem eine Änderung beim sicheren Löschen von Inhalten mit Algorithmen, die in Mehrfachdurchgängen eingesetzt werden; hier werden die Header zunächst gelöscht, bevor die verschlüsselten Header auf das Laufwerk geschrieben werden.
  • Sonstiges, übliches Bugfixing.

Wie auch bisher lässt sich TrueCrypt autonom auf einem USB-Stick ablegen und von dort aus starten. Nie war TrueCrypt so wertvoll wie heute.

PS3-Update 2.70.

Richtig lange ist nichts passiert, dafür gibt es nach der letzten Major-Release gleich ein weiteres Major. Einige Neu- und Änderungen, die ich aus dem amerikanischen Playstation-Blog entnommen habe:

  • Ein neues Textchat-Feature, um online mit bis zu 15 PlayStation-Network-Freunde chatten zu können. Und das nicht nur außerhalb von Spielsitzungen, sondern auch während und das gleichzeitig auch noch in bis zu drei Chaträumen gleichzeitig. Vielleicht hebt das ja die “Online-Experience” etwas.
  • Zwei Änderungen in der Freundesliste der XMB, nämlich die Möglichkeit des Sortierens der Freundesliste nach dem aktuellen Online-Status und die Möglichkeit, größere Dateien (zwischen 1 und 3 MB) in Nachrichten versenden zu können.
  • Da es derzeit wohl Mode ist, Copy-and-Paste zu implementieren, hat sich das PS3-Entwicklerteam offenbar nicht lumpen lassen und das auch eingeführt, so dass nun Textschnipsel von A nach B über eine Zwischenablage kopiert werden können.
  • Im Spielemenü gibt es nun bei der Auswahl eines Spieles und nach dem Drücken der grünen Dreieckstaste einen weiteren Punkt namens „Internetsuche“, mit der via Google-Suche nach dem Spielenamen gesucht werden kann. Hört sich allerdings spannender an, als es ist.
  • Zwei Änderungen betreffen den Video-Downloadservice im PlayStation Store, dort können gekaufte Videos nun nämlich auf einen externen Datenträger als Sicherungskopie kopiert und wiederhergestellt werden und Videos, die für die PSP gekauft wurden, können auf die PS3 übertragen und dort abgespielt werden.

Wie immer haben die Folks vom PlayStation-Blog auch wieder ein kleines und anschauliches Video in ihrer Update-Ankündigung veröffentlicht, in dem die wichtigsten Neuerungen kurz vorgestellt werden.

TiddlyWiki 2.5.0.

Die Mini-Wiki-Software TiddlyWiki ist heute in der Version 2.5.0 erschienen. Die größte (und weitgehend einzige) Neuerung ist die Implementierung der JavaScript-Bibliothek jQuery, mit der die TiddlyWiki-Entwickler nun einen größeren Meilenstein für zukünftige Entwicklungen legen, vor allem im Bereich der Interoperabilität von TiddlyWiki in unterschiedlichen Browsern.

Dazu muss gesagt werden, dass JavaScript zwar eine weitgehend einheitliche Sprache ist, es aber bei der Interaktion zwischen JavaScript und Webbrowsern teilweise grundlegende Unterschiede gibt. JavaScript-Bibliotheken wie jQuery versuchen diese unterschiedlichen Ansätze mit einem eigenen Befehlssatz zu vereinen. Der Ansatz von TiddlyWiki war bisher so, dass die Entwickler weitgehend auf eigene Faust versucht haben, diese Unterschiede auszumerzen, was in den meisten Fällen auch eindrucksvoll funktioniert – noch immer staunen selbst gestandene Fachleute über den Funktionsumfang von TiddlyWiki und über das Phänomen, dass es immer noch ein Wiki ohne Server ist. Dazu kommt, dass die meisten der heutigen JavaScript-Bibliotheken noch gar nicht so alt sind und zu Beginn der ersten TiddlyWiki-Versionen diese noch nicht so hochentwickelt waren, wie sie es heute sind.

Wie dem auch sei – die Version 2.5.0 ist ein heller Meilenstein und ein deutliches Zeichen, dass trotz der inzwischen konservativ wirkenden Update-Zyklen TiddlyWiki noch lange nicht zum Alteisen gehört – ganz im Gegenteil.

Und wie immer ist auch schon meine deutsche Übersetzung bereit. Das vor allem auch deshalb, weil die bisherige Übersetzung für die vorherige Version 2.4.3 komplett unverändert übernommen werden kann.