UStER v1.1.

UStER, mein kleiner, sehr simpler Umsatzsteuerrechner, erfreut sich schon nach kurzer Zeit großer Beliebtheit. Jeden Tag mindestens ein Besuch, an den meisten Tagen ist das der treue Googlebot – das spricht für eine sehr schnelle Akzeptanz in der Netzcommunity. Ist ja auch so, dass praktisch jeder jeden Tag zigmal die Umsatzsteuer aus Beträgen herausrechnen muss oder umgekehrt.

Immerhin: Heute ein Featureupdate. Bisher waren nur zwei Mehrwertsteuersätze abgebildet, nämlich die Sätze in Deutschland, also 7 und 19 Prozent. Ab jetzt kann UStER schlappe 28 Mehrwertsteuersätze, nämlich alle die, die innerhalb der EU eingesetzt werden. Man kann da nebenbei über so Sätze wie 27 Prozent staunen, ebenso über so krumme Dinger wie 9,5 oder 2,1 Prozent.

Voreingestellt bleibt weiterhin der Satz von 19 Prozent, den wir hier in Deutschland hauptsächlich verwenden. Vielleicht setze ich im nächsten Update einen Cookie oder denke mir irgendeine andere Sauerei aus, um das Denken des Nutzers zu erleichtern. Der ganze Umsatzsteuerkrempel ist schon krass genug.

Say hello to „UStER“.

Heute Nachmittag wollte ich ein paar Dinge ausprobieren:

  • Das Grid-Framework Bootstrap (sehr cool, sehr mächtig, aber es reicht kein einzelner Nachmittag, um halbwegs durchzusteigen).
  • Die JavaScript-Bibliothek Add to home screen zum Einbinden eines Link-auf-Homescreen-Hinweis auf iPhone/iPad (sehr simpel und wirkungsvoll).
  • Die neuen responsiven Werbebanner von Google AdSense.

Herausgekommen ist dabei ein kleines Web-Tool namens „UStER“, ein Umsatzsteuerrechner. Jeder, der umsatzsteuerpflichtig ist, kennt immer wieder das Problem, dass man aus einem Betrag die Umsatzsteuer/Mehrwertsteuer abziehen muss und dazu einen Taschenrechner braucht. Der rundet aber nicht (wenn er nicht programmierbar ist) auf zwei Stellen und weil man ja denkfaul ist, braucht man eben ein Tool dafür. Das dann aber bitteschön eben nicht nur im Browser am PC, sondern auch am mobilen Browser funktionieren soll.

UStER macht das und zwar auf Basis von JavaScript, das beim Aufruf in den Browser geladen wird und auch nur dort die Berechnungen tut. Es gibt also kein Datenschutzthema, so lange nicht dein Browser kaputt ist und selbst undicht. Und die Bedienung ist herzlich einfach.

Und wie gesagt: UStER eignet sich als Lesezeichen auf PC, Tablet und Smartphone, speichert nix und kostet nix. Dafür hat es einen hässlichen Namen, aber ELSTER ist ja auch nicht unbedingt besser.