Alpha-Einblick in das neue netplanet-Design.

Und Alpha ist wirklich Alpha, also noch im tiefen Bastelstatus:

Die Farbgebung wird nicht das Endergebnis, das alles zeigt aber schon mal schön, um was es gehen wird, denn alles, was ihr da seht, wird per CSS gesteuert. Die Boxen kommen als DIV-Layer, die bisherige Hilfsstruktur mit den umständlichen HTML-Tabellen wird also komplett eingestampft.

Die Content-Box (also die Box, in der der Content-Text ist) wird rechts einen ca. 230 Pixel breiten Rand belassen, im dem dann Werbebanner, weiterführende Links etc. eingefügt werden. Die Navigation links ist ebenfalls noch Rohzustand, hier werden die Rubriken mit kleinerer Schriftgröße abgebildet und zugeklappt aufgeführt, das lässt sich dann alles einzeln vom Benutzer aufklappen.

Das mit den abgerundeten Ecken ist noch gewöhnungsbedürftig, denn das ist eigentlich auch alles CSS, aber das können derzeit noch nicht alle Browser. Der IE erst ab Version 9, Google Chrome gar nicht, Opera inzwischen ganz gut und der Firefox nur mit proprietären CSS-Einstellungen. Das wird dann halt erst zukünftig wirklich überall nett aussehen, denn mit Grafiken notgefrickelt wird nicht.

Spendenbutton reloaded.

Der Spendenbutton ist wieder da. Beziehungsweise die Spendenkachel. Das letzte Mal war das Ungetüm an Weihnachten 2004 im Rahmen des Tsunami in Fernost im Einsatz und nun muss er aufgrund des verheerenden Erdbebens in Haiti wieder ran. Nur gut, dass ich grundsätzlich keine Grafikdateien vernichte, sondern alles auf den Großen Haufen werfe, wo man es dann wiederfinden kann, früher oder später.

Hinter dem Button bzw. eben der Kachel steckt auch eine kleine Anekdote, denn das Ding ist schamlos geklaut und zwar von Amazon.com. Die haben 2004 nämlich eben mit dieser Grafik (und natürlich anderem Text und Logo) eine eigene Spendenaktion für die Tsunami-Opfer beworben, in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz der USA. Für die Erdbebenopfer in Haiti wirbt Amazon.com auch wieder, allerdings mit einer kleinen Textbox. Falls sie ihre Grafik nicht mehr finden, können sie sie ja gern zurückklauen.

Verlinkt ist mein Spendendingens wie immer mit der Spenden-Website von Ärzte ohne Grenzen Deutschland. Der Logo-Vertrag, den ich mit Ärzte ohne Grenzen einmal unterzeichnet hatte, ist zwar, wie ich gerade sehe, auch schon wieder abgelaufen, aber darum kümmere ich mich mal in Zeiten außerhalb von Erdbeben und Tsunamis.

Der Spendenbutton darf übrigens rege genutzt werden. Geht online und auch schmerzlos per Kreditkarte.

Zwischenbericht zu “netplanet_4G”

Sechs Wochen nach den ersten Arbeiten dürfte es sich lohnen, einen kleinen Zwischenbericht in Sachen “netplanet_4G” zu schreiben. Die Umstellung von netplanet auf WordPress läuft nämlich besser und zügiger, als ich ursprünglich befürchtete.

Anfänglich nochmal kurz zur Planung: Ich habe die Arbeiten in mehrere Stadien aufgeteilt, die nacheinander abgearbeitet werden:

  1. Aufsetzen einer nichtöffentlichen WordPress-Arbeitsumgebung (erledigt)
  2. Anlage der Seitenstruktur analog zur jetzigen Sitestruktur (erledigt)
  3. Übernahme der HTML-Seiten in einzelne WordPress-Seiten (aktuell)
  4. Erstellen eines Themes
  5. Überarbeitung spezieller CSS-Klassen
  6. Launch

Wie zu sehen ist, bin ich gerade im Stadium 3, also der Übernahme der HTML-Seiten in WordPress-Seiten. Während die Stadien 1 und 2 eine Angelegenheit war, die an einem Wochenende über die Bühne ging, ist Stadium 3 nun in der fünften Woche, was ich aber befürchtete, da immerhin 110 HTML-Artikel zu importieren sind und ich leider nicht immer überall HTML richtig ausgezeichnet habe. Importiert sind jetzt ziemlich genau die Hälfte aller etwa 110 Artikel.

Wobei ich sagen muss, dass TinyMCE, der Editor in WordPress, mir eine Menge Arbeit abnimmt: Ich habe in den originalen HTML-Dateien leider ursprünglich etwas zu viel Arbeit in den Aufbau des HTML-Codes gesteckt und sehr viel mit “harten” Umbrüchen und Tabulatoren gearbeitet. Das hat den Code nicht nur unnötig aufgebläht, sondern die Entfernung dieser unnötigen Inhalte ist, wenn man es manuell machen wollte, eine Drecksarbeit. Hübsch ist bei TinyMCE da die folgende Vorgehensweise: Man schalte den Editor auf HTML-Ansicht, füge da den gesamten, kopierten HTML-Code der Seite ein, klicke im TinyMCE-Editor auf die visuelle Ansicht und wieder zurück. Siehe da – Der HTML-Code ist neu formatiert, lediglich die Zeilenumbrüche sind noch da. Die Tabulatorschritte sind jedoch alle eliminiert, ebenso eine Menge an unnützen HTML-Auszeichnungen. Die restlichen Umbrüche sind dann nur noch eine kleine Arbeit, die ich gern mache, weil ich so nochmal die Texte grob überfliegen kann.

Ein weiterer Punkt, der sich sehr schön mit WordPress-Bordmitteln regeln ließ, waren Links, die ich in netplanet-Artikel auf weiterführende Artikel habe. Die habe ich nämlich kurzerhand in WordPress auch als Links angelegt. Damit die dann später auf den richtigen Seiten erscheinen, werden die Links in Kategorien einsortiert, die genauso heißen, wie die Seiten – in das Seitentemplate wird dann nur noch eine Abfrage hineinkommen, die nach Links einer Kategorie suchen soll, die genauso heißt, wie die Seite selbst.

Der Zeitrahmen bis Ende des Jahres scheint jedenfalls immer noch ganz passabel zu sein.

“netplanet 4G.”

Ein alter Projektname für ein neues Ding. Der letzte netplanet-Relaunch aus dem Jahr 2003 lief unter dem Projektnamen “netplanet 3G” und irgendwie hören sich solche Projektkennzeichnungen so richtig professionell an, weshalb ein EDV-Projekt immer zuerst mit der Auswahl des Projektnamens zu beginnen hat.

Ich habe mich jetzt endgültig für WordPress als CMS entschieden. WordPress ist hinreichend flott, enthält alle notwendigen Dinge, die ich brauche, bietet auch genügend Raum für ein paar Spezialitäten und ich kenne mich damit dank Blog schon recht gut aus. Das ist dann allerdings auch der einfachste Schritt gewesen.

Im Gegensatz zum letzten Relaunch wird das Pferd diesmal von der beschwerlichen Seite aufgezäumt, denn ich werde nach dem Aufsetzen der Baustellen-Installation erst einmal den Content importieren und bei der Gelegenheit eine Rechtschreibkontrolle ansetzen. Denn schon beim ersten testweisen Importieren eines Artikels haben mir die dollsten Fehler entgegengelächelt. Das bedeutet also, dass der HTML-Code bereinigt werden muss, danach eine Rechtschreibkontrolle fällig ist, ggf. Bilder gesondert in die WordPress-Mediathek importieren werden und eventuell ausgehende Links als WordPress-Links in die Linkdatenbank aufgenommen werden. Der Content, der also bisher flach in einer HTML-Datei lag, muss nun aufgesplittet und in verschiedene Mechanismen aufgeteilt werden. Eigentlich ein idealer Praktikantenjob. 😉

Wie geht es also jetzt weiter? Vor allem erst einmal weitgehend unsichtbar.

netplanet goes CMS.

Am vergangenen Sonntag, an dem netplanet übrigens mal eben 11 Jahre alt geworden ist, habe ich nach einigen kleinen Tests in meinem kleinen CMS-Labor einen wegweisenden Entschluss gefasst: netplanet wird auf ein Redaktionssystem umgestellt. Ich gebe zu, dass netplanet damit vermutlich zu den allerletzten Websites im Internet gehört, die das nun endlich mal tun. Ich will das aber mal kurz begründen, warum das erst jetzt passiert.

Mit netplanet habe ich ursprünglich zu einer Zeit gestartet, in der ich noch unter Windows 95 arbeitete, mit einem 56k-Modem ins Internet kam und der telekomsche Gebührenticker noch einer meiner größten Sorgen als Netizen war. An Redaktionssystem war zu der Zeit gar nicht zu denken, zumindest finanziell nicht. Und so Sachen wie Wikis, Blogs schon gar nicht, es gab noch nicht einmal Google. 🙂

Die erste Fassung von netplanet (die Harten von euch erinnern sich noch an den schwarzen Hintergrund) war deshalb sehr krass in einzelnen HTML-Dateien und mit Frames aufgebaut. Die zweite Fassung kam dann ein halbes Jahr später und hatte dann immerhin schon einen weißen Hintergrund und erst vier Jahre später wurden die Frames ausgemustert und zugunsten von Server Side Includes ausgetauscht. Das ermöglichte dann immerhin eine gewisse Dynamik mit einbindbaren HTML-Fragmenten, ich konnte aber immer noch lokal damit auf meinem PC arbeiten, ohne ständig online sein zu müssen. Der Abgleich erfolgte dann per FTP und einem relativ schmutzigen Synchronisierungsscript.

In der Zwischenzeit leben wir in einer Welt, in der es von freien Redaktionssystemen nur so wimmelt. Da ich inzwischen auch nicht wenig online lebe und auch dieses Blog ja letztendlich auch komplett online gepflegt wird, ist der Schritt einfach fällig geworden.

Und ja, ich hatte für eine Weile auch das Gedankenexperiments eines “netplanet-Wiki”. So sehr ich die Wiki-Idee gut finde – hier passt es nicht. netplanet mache nur ich und das bleibt aller Voraussicht nach auch weiterhin so. Im übrigen haben Wikis für mich immer einen permanenten “Baustellencharakter” (was ich ja gar nicht unbedingt schlecht finde), das möchte ich so nicht.

Die nächste Frage ist die, welches CMS eingesetzt werden soll. Da gehöre ich zur mutigen Fraktion und tendiere hier zu WordPress. WordPress ist so unglaublich flexibel und die Auswahl an Plugins bei keinem anderen System so vielfältig. Außerdem kenne ich mich damit aus, die Entscheidung muss ein paar Jahre halten und wir wollen bei alldem nicht vergessen, dass netplanet ein vergleichsweise kleines Projekt ist – wir reden hier immer noch von rund 2,6 Megabyte (!) Content inklusive Bilder, alles verteilt auf etwa 400 Dateien und bequemen 5 Gigabyte Datenverkehr im Monat.

Zugriffsstatistiken.

Gestern habe ich mich endlich wieder einmal um die Webstatistiken von netplanet (also sowohl von den Lexikonseiten, als auch von diesem Blog) gekümmert und das aktuelle Release des Webalizer-Forks von Stone Steps heruntergeladen und installiert. Stone Steps ist eine kleine, kanadische Firma, die sich vor Jahren erbarmt hat, den damals brachliegenden Code des originalen Webalizers aufzuräumen und weiter zu entwickeln. Und das ist ihnen auch gelungen, denn dieser Fork ist der beste und gepflegteste von allen und übertrifft den originalen Webalizer, der nun seit letztem Dezember auch wieder gelegentlich gepflegt wird, um Universen.

Nachdem das getan war, habe ich der frischen Installation mal meinen Bestand an alten netplanet-Logfiles zum Fressen daherdrapiert und nach rund zwei Stunden waren fünf Jahre netplanet-Zugriffe von Lexikon und knapp zwei Jahre Zugriffe dieses Blogs verwurstet. Der alte Käse ist dabei gar nicht so interessant, eher erschüttert haben mich die aktuellen Werte der letzten Monate. In der Zwischenzeit ist es nämlich so, dass das Blog in praktisch allen Vitalwerten das Lexikon schon längst hinter sich gelassen hat. Hier mal die Werte vom März 2009 im direkten Vergleich:

Lexikon Blog
Hits 1.017.000 680.000
Pageimpressions 72.300 176.000
Übertr. Dateien 933.000 630.000
Datenverkehr 2,7 GB 6,5 GB

Die höhere Zahl von Hits und übertragenen Dateien vom Webserver des Lexikons ergeben sich durch den Umstand, dass eine Lexikonseite deutlich mehr Grafikelemente lädt, als im Blog. Das könnte man sicherlich optimieren, wenn ich mich endlich mal dazu aufraffen würde, das Lexikon auf ein CMS umzustellen.

netplanet-Artikel zu Home Networking.

Nach der Ankündigung eines netplanet-Artikels zum Thema Home Networking, der gleichzeitig den erste Artikel zur neuen Rubrik Digital Living darstellen soll, ist erst einmal lange nichts sichtbares passiert. Wie immer, das übliche: Zu viel andere Dinge zu tun, Ideen im Kopf, keine Zeit zum Einlesen in die Thematik.

Nun ist aber wieder gut, jetzt muss wieder geklotzt werden. Allein schon deshalb, damit Google und die rund 600 Abonnenten des netplanet-Feeds mich nicht vergessen. Der Artikel ist weitgehend fertig, wird jetzt noch „veredelt“ (der Programmierer würde jetzt sagen: „stabilisiert“), bekommt eventuell noch eine erläuternde Grafik an einer Stelle und dann geht das Ding hoch ins Netz.

Danach gibt es noch eine längere Liste mit Aktualisierungen und Fehlerkorrekturen, die ich auch endlich mal einarbeiten sollte. Es gibt tatsächlich noch höchst aufmerksame Zeitgenossen, die sich ein Packen Zeit nehmen und korrekturlesen und dann sogar noch beim Zuschicken der Fehlerliste Sorgen äußern, dass ich nicht genervt sein soll und dass ich sie beschimpfen könnte. Fast schon bitter, sich für diese Arbeit noch entschuldigen zu müssen.

Frag‘ doch Onkel Besim!

Immer wieder einmal gibt es seltsames Feedback in Sachen netplanet. Dazu gehört die fast schon legendäre Frage eines Urlaubers, der sich vor seinem Deutschlandbesuch schon mal erkundigen wollte, wo man denn meine „Ausstellung“ besuchen könne. Dachte der gute Mann doch tatsächlich, ich würde sowas wie ein Museum betreiben. Wie er auf diese kühne Idee gekommen ist, wollte er mir jedoch nie schreiben. *hüstel*

Letzte Woche kam eine Mail von einer polnischen Studentin, die wissen wollte, welche Websites in Deutschland die beliebtesten seien. Nun, dazu kann man eigentlich relativ übersichtlich Alexa.com einsetzen. Das genügte ihr nicht, sie wollte deshalb wissen, welche Websites unter Jugendlichen in Deutschland beliebt seien. Bedaure, ich bin nicht Google, so in schematischen Grundzügen meine Wort. Gut, schreibt sie, dann solle ich ihr doch bitte eben mal so kurz die Reichweite des Internets in der deutschen Bevölkerung schreiben, bitte aufgeschlüsselt nach Altersstufen.

Okay, muss ich sie erst beschimpfen, oder wie bringe ich ihr das bei, dass ich nicht Google bin?

Kleine Überarbeitung im Webbrowser-Artikel.

Der netplanet-Artikel über die Geschichte des Webbrowsers hat eine Überarbeitung und Aktualisierung erfahren. Dringend notwendig war mal die Bereinigung der Rechtschreibfehler, da waren schon ein paar Dinger drin, die nicht sonderlich gut aussahen.

Und bei der Gelegenheit habe ich die Browser-Geschichte auch wieder etwas fortgeführt, weil gerade dieses Kapitel in der Geschichte des World Wide Webs ja nicht gerade am Ende ist und auch in Zukunft noch viele spannende Stunden versprechen dürfte, wenn ich mir mal die Erwartungshaltung Googles in seinen hauseigenen Browser anschaue. 😉

Erster Artikel in der Pipeline zum „Digital Living“.

Das Thema Digital Living hängt ja nun schon seit über einem Jahr in den Seilen der Ideen für neue netplanet-Inhalte und es existiert auch schon ein gut abgehangenes Mindmap zu dem Thema – also höchste Eisenbahn, nun endlich auch einmal zu beginnen!

Den Beginn macht jetzt erst mal ein Artikel zum Home Networking, also die Vernetzung von Computern im Privathaushalt. Dazu gehören inzwischen oft nicht mehr nur ein Computer, der hinter einem DSL-Router hängt, sondern eine ganze Reihe von PC, Mac, Notebooks, Spielekonsolen, mobilen Rechnern und auch Haushalts-, Unterhaltungs- und Überwachungsgeräten. Also unterm Strich durchaus mindestens so anspruchsvoll, wie in einem kleinen Unternehmensnetzwerk.

Noch interessanter wird das alles, wenn man berücksichtigt, dass die wenigsten Haushalte eine perfekte Ethernet-Verkabelung im Haus haben und deshalb andere Vernetzungstechniken gefragt sind, wenn man nicht nachträglich Netzwerkkabel verlegen oder unter dem Teppich ziehen will.

Also alles ein durchaus spannendes Thema mit ganz anderen Schwerpunkten, als man sie in der Vernetzung in Unternehmen setzt.