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Red Bull Air Race in PlayStation Home.

24. Januar 2009 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in GamingWelt

Eine Sache lernt man in virtuellen Multi-User-Welten sehr schnell: Glaube nichts, was andere dort sagen. Das ist allerdings doppelt blöd, denn viele Dinge sind in PlayStation Home einfach nicht dokumentiert. Wie kommt man beispielsweise zu einem Bowling-Spiel? (Herumstehen und warten, bis ein neues Spiel beginnt und dazu eingeladen wird.)

Quasi in bester Tradition kommt da auch die Red-Bull-Air-Race-Welt daher. Nichts dokumentiert, es gibt einen Getränkestand, auf der nicht mal eine virtuelle Dose steht oder irgendwelches Werbe-Blabla. Nichts. Rechts vom virtuellen Eingang stehen drei Flugzeuge hinter einem Zaun und das war es dann vermeintlich auch schon. Auf den ersten Blick gibt es nichts zum Fliegen. Allerdings auf den zweiten Blick und da muss man dann schon etwas schauen.

Steht man nämlich vor dem Zaun der Flugzeuge und schaut in deren Richtung erscheint irgendwann nach kurzer Zeit unten in einer blauen Box eine Meldung “RED BULL AIR RACE”, den man mit der X-Taste bestätigen kann. Und dann ist man urplötzlich im Rennmodus, darf sich eines der drei Flugzeuge aussuchen und ist schon in der Luft. Gelenkt wird mit dem linken Steuerstick und muss an den Pylonen vorbeifliegen, die jeweils markiert sind – eine grüne Markierung für das jeweils nächste Tor, die restlichen sind rot. Auf der Wasseroberfläche ist während des Fluges eine Markierung, die zum jeweils nächsten Tor verweist.

Spezialitäten sind Tore, die links und rechts mit Pylonen markiert sind und die hochkant durchflogen werden müssen. Hierzu dienen die Schultertasten R1 bzw. L1. Wichtig dabei ist, dass man “richtig” hochkant durchfliegt, also links oder rechts. Aber das sieht der Pilot dann schon, im übrigen ist mit einer Markierung angegeben, wie das Flugzeug durchzufliegen hat. Verpasste Tore kosten übrigens Zeit.

Freilich hat der Red Bull Air Race praktisch gar nichts mit der echten Flugserie zu tun, die beispielsweise im Microsoft Flight Simulator X simuliert werden kann. Im Gegensatz dazu ist die PS3-Version ein Sonntagsausflug. Was es auch nicht gibt, ist ein Highscore zum Messen mit anderen, aber dass es an solchen profanen Dingen in PlayStation Home fehlt, hat man spätestens beim Bowling oder Billard gelernt.

[Update: Weil ich mich wunderte, wie man Rundenzeiten von unter einer Minute schaffen kann: Der rechte Steuerstick ist für die Geschwindigkeit zuständig - wird dieser nach vorne geschoben, nimmt die Kiste an Geschwindigkeit zu.]

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Durchgespielt: Resistance 2.

15. Januar 2009 | 4 Kommentare | Veröffentlicht in GamingWelt

Heute Mittag habe ich mir dann nach insgesamt 12 Spielstunden die letzte Etappe im Einzelspielermodus des Ego-Shooters Resistance 2 auf meiner PS3 gegeben. Das Ende ist wieder einmal mehr als fulminant und in der letzten Etappe gibt es dann tatsächlich so etwas wie einen Countdown, den der inzwischen schwer transformierte Sgt. Nathan Hale mit einem Run zum rettenden Schiff durchstehen muss, um dann spektakulär zu enden. Und wieder ist in der Schlussszene ein Cliffhanger untergebracht, der auch nach wiederholtem Anschauen nicht aufgelöst werden kann, so dass hier also ein möglicher Dreh- und Angelpunkt für eine weitere Folge sein könnte.

Tja, wie war es nun? Hätte ich eine Notenskala von Eins bis Sechs, wäre eine Zwei fällig. Resistance 2 ist deutlich komplexer geworden, an zwei Stellen musste ich externe Hilfe suchen, weil ich sonst nicht weitergekommen wäre. Erschwerend hinzu kommt der realistischere Einsatz von Waffen, denn Hale kann immer nur zwei Waffen (exklusive Granaten etc.) mit sich herumtragen, so dass man nicht munter drauf losballern kann, als ob man immer einen LKW-Anhänger mit Waffen und Munition parat hätte.

Unter den Bösewichtern gibt es in Resistance eine Reihe von noch böseren Gebrüdern, bei denen wirklich blitzschnelle Reaktion gefragt ist, wenn man nicht armselig mit einem Stoßseufzer enden will. Und hier ist auch ein kleines Ärgernis verpackt, denn wenn man während dem Einsatz bedauerlicherweise verstirbt, dauert es einen kleinen Moment, bis man wieder am letzten Speicherpunkt einsteigen darf. Wenn man da an einem neuralgischen Punkt herumarbeitet und andauernd diese Gedenksekunden ertragen muss, ist das wirklich nicht schmerzlindernd. Hingegen ist Resistance 1 fast schon ein Sonntagsspaziergang gewesen.

Was mir nicht gefällt, ist die stark prellende Story. Gab es im ersten Resistance-Teil noch deutlich mehr Dialoge im Spielgeschehen und mehr Background-Informationen in den Einspielfilmen, so ist das in Resistance 2 auf ein Minimum zurückgefahren worden. Das ist schade, denn das Ding lebt in erster Linie von der Geschichte weiter, nicht nur von der Ballerei. Auch nicht wirklich spektakulär ist die amerikanische Szenerie, denn davon sieht man an sich relativ wenig. Sicherlich ist da schnell gemeckert, obwohl in den Szenerien sicherlich einige Dutzend Mannjahre Arbeit stecken, aber das Marketing hat ja durchaus nicht gespart mit Ankündigungen. Dafür ist das dann doch etwas mau.

Es gibt allerdings durchaus ein paar Schlüsselszenen, beispielsweise in der San-Francisco-Bay, an der man plötzlich steht, wenn man ziemlich zu Beginn des Spieles aus einem Gebäude herausläuft. Abendstimmung, schöner Sonnenuntergang und der Himmel ist voll mit vorbeiflitzenden Raumschiffen der Chimera. Ach ja: Blöd, dass es keine Screenshot-Funktion gibt.

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Auf der PS3: Resistance 2.

17. Dezember 2008 | 2 Kommentare | Veröffentlicht in GamingWelt

Der erste Teil der Resistance-Serie auf der PS3, Resistance Fall of Man, gehörte neben MotorStorm zu den ersten beiden Spielen, die ich hatte und die ich auch bis zum Ende durchgespielt hatte. Und Resistance war dabei das phantasievollere Spiel, weil es zum düsteren Spielethema auch die passende, düstere Szenerie hatte. Und mich hat es durchaus mehrfach regelrecht gegraust, weil einzelne Spielabschnitte wirklich mehr als gruselig waren. Ich kann mich halt wirklich hundertprozentig in solche Spielgeschehen hineinpflanzen und dann auch panische Angst vor Abgründen bekommen. :-)

Resistance 2 (übrigens sehr empfehlenswerte Homepage), das ich mir als nicht ganz so übel geschnittete UK-Version gekauft habe, führt das offenbar nahtlos weiter. Sergeant Nathan Hale, der am Ende des ersten Teiles in London das Kraftwerk der Chimera in einen Haufen Staub zerlegt hat, wird von einer amerikanischen Spezialeinheit namens SRPA aufgesammelt und über Island (wo die erste Szene spielt) in die USA gebracht, wo er wiederum gegen die Chimera und allerlei anderes Gesindel kämpfen muss, das nun die USA unsicher macht.

Die düster gemalten Szenerien sind wieder erstklassig, es gibt eine Reihe von neuen Waffen, aber selbst die altbekannten Ballermänner sind gründlich renoviert worden und deren Steuerung ist deutlich differenzierter. Es genügt nun nicht mehr, einfach draufzuhalten, sondern man hat durchaus dabei auch etwas genauer zu zielen. Was wirklich deutlich auffällt, ist ein deutlich dichterer Spielefluss. Schon in der ersten Szene hat man sofort und ohne großen Bonus loszukämpfen und darf auch gleich mit der Panzerfaust loslegen und richtig Großes umnieten.

Ich bin noch bei weitem nicht durch, allerdings ist das “Resistance-Feeling” wieder voll da. Abgesehen davon, dass ich die lauen Sommerabende vermisse und den Geruch des brennenden Holzes, das durch das offene Fenster vom Nachbargrill herüberwehte, während Hale durch die Straßen von York metzgerte…

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Gran Turismo 4 auf der PS3.

7. Dezember 2008 | 2 Kommentare | Veröffentlicht in GamingWelt

Die Gran-Turismo-Freunde und PS3-Käufer der ersten und zweiten Stunde hatten nach dem Einwerfen von Gran Turismo 4 zunächst einmal mehr als genug die Gelegenheit, ein langes Gesicht zu machen. Denn obwohl Sony Computer Entertainment sich redlich Mühe damit gab, viele PS2-Spiele auf der europäischen PS3-60GB-Version lauffähig zu bekommen – wir erinnern uns daran, dass die frühen europäischen PS3-Versionen keine PS2-Hardware mitbringen, wie die japanischen Versionen, sondern eine PS2 im Bedarfsfall emulieren – liefen einige PS2-Blockbuster erst einmal nur miserabel auf der PS3. Dazu gehörte unter anderem Gran Turismo 3 und 4.

Gestern habe ich spaßeshalber mal Gran Turismo 4 wieder eingeworfen und musste staunen: Es läuft deutlich besser, offenbar wurde mit irgendeinem Update der letzten Monate im Hintergrund auch an der Baustelle gewerkelt. Zwar gibt es links oben noch leichte Bildfehler und es ruckelt an manchen Stellen und in Zwischenvideos gran-turismo-untypisch, an der Fahrzeugsteuerung ist jedoch deutlich nachgearbeitet worden, so dass der Fahrzeugpark wieder vernünftig gelenkt werden kann. Ein wirklicher Genuss ist GT4 auf der PS3 dank der hochgerechneten Auflösung immer noch nicht wirklich und wird es vermutlich auch niemals werden, aber so kann man wenigstens da weitermachen, wo man im riesigen Gran-Turismo-Modus abrupt aufgehört hat.

Nur ein kleines Problem habe ich noch: Hat zufällig jemand einen Adapter zu Hause, mit dem man die Spielstände von Speicherkarten auf die PS3 importieren kann? Gegen einen kleinen Unkostenbeitrag und frankierten Rückumschlag wäre ich da für ein Auslesen der Daten dankbar, weil ich wirklich keine Lust habe, so einen Adapter für ein einmaliges Auslesen zu kaufen.

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Update in WipeOut HD.

4. Dezember 2008 | 2 Kommentare | Veröffentlicht in GamingWelt

Da ich am Montag durch Unachtsamkeit blöderweise meine Spielstände für WipeOut HD gelöscht habe, stand ich ziemlich belämmert da. Im Kampagnenmodus war ich immerhin schon in der sechsten von acht Rennklassen und bis dorthin habe ich teilweise schon gut herumschaukeln müssen.

Allerdings hatte es der Schutzpatron aller PlayStation-3-Besitzer gut mit mir gemeint und mir beim nächsten Start von WipeOut HD das Update 1.2 aufgedrückt. In diesem Update hat Studio Liverpool, die Entwickler von WipeOut HD in den Kampagnenmodus nun jeweils drei Schwierigkeitsgrade, die überraschenderweise “Einfach”, “Mittel” und “Schwer” heißen, eingebaut, in denen man jedes Rennen fahren kann. Da ich eher jemand bin, der schnell und effizient das Glückserlebnis (an der Spielekonsole) haben möchte, kommt mir das natürlich sehr entgegen und prompt bin ich jetzt sogar schon in der vorletzten Rennklasse im Kampagnenmodus.

Und endlich gibt es auch eine neue Regelung für das Problem der schlafenden Hosts in Netzwerksitzungen, die eine Rennsitzung auch nach Minuten nicht starten – Rennsitzungen werden spätestens nach einer Minute automatisch gestartet. Damit ist das Online-Gaming nun perfekt.

Meine Strecke ist übrigens definitiv Moa Therma, geflogen mit dem Assegai. Solche Antworten kommen bestimmt krass-gut, wenn am Montag jemand im Büro fragt, was man denn am Wochenende so getrieben hat: “Och, ich war mit meinem Assegai auf Moa Therma und habe endlich die Trophäe für den Überschlag abgeholt”.

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