Archiv der Kategorie ‘ComputerWelt‘

Dateien synchronisieren unter Windows.

Dienstag, den 19. Februar 2008

Problemstellung: Es gibt auf einem Laufwerk in einem Verzeichnis Daten, die regelmäßig und möglichst ohne viel Aufwand auf ein anderes Laufwerk und/oder ein anderes Verzeichnis kopiert werden müssen. Das kann man nun per Hand machen oder sich ein Script basteln, man kann es aber auch ein kleines, kostenloses Werkzeug von Microsoft machen lassen: SyncToy

Eigentlich ist SyncToy ursprünglich dazu gedacht gewesen, von einer Digitalkamera Bilder auf einen angeschlossenen Computer zu verschieben (deshalb auch die Einsortierung des Programm in “Professional Photography”). Es macht seine Konfiguration und seine Verschiebeaktionen so einfach, dass es auch für andere Synchronisierungszwecke eingesetzt werden kann.

Also das Ding herunterladen und installieren. Nach dem Start kann eine neue Synchronisierung eingerichtet werden. Es gibt eine “linke” und eine “rechte” Seite, die jeweils einen Ordnerstandort definiert. Ich gebe links immer das Netz- bzw. mobile Laufwerk an, rechts den lokalen PC. Nachdem diese Standorte definiert sind, wird nur noch die Synchronisierungsweise definiert. Die einzelnen Optionen sind erklärt. Dann den Assistenten fertigstellen und fertig.

Mit einem Klick auf “Preview” kann eine Synchronisierung zunächst als Vorschau überprüft werden, was gar nicht so dumm ist. Bei falschen Ordnerangaben kann man sich nämlich durchaus Dateien weglöschen (wenn man entsprechende Synchronisierungsweisen einsetzt, die auch Dateien auf der “anderen” Seite löschen dürfen), was in der Preview noch nachvollziehbar wäre. Mit einem Klick auf “Run” läuft das ganze dann.

Einen eingebauten Scheduler für automatische Synchronisierungen bringt SyncToy zwar nicht mit, dafür kann man aber SyncToy mit der Option “-R” aufrufen und das im eingebauten Windows Scheduler (in Vista nennt sich das “Aufgabenplanung” und findet sich unter Programme/Zubehör/Systemprogramme) so starten; die konfigurierten Synchronisierungsvorgänge werden dann automatisch durchgeführt.

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Was will eigentlich die CeBIT von mir?

Donnerstag, den 14. Februar 2008

Wie jedes Jahr um diese Zeit geht das Geschacher nach einer Freikarte für die CeBIT los. Das war 2001 noch richtig einfach - wer da weniger als drei Freikarten geschenkt bekommen hat, war nicht wirklich in der EDV tätig - hat sich aber in den letzten Jahren deutlich verkompliziert. Immerhin will man da 33 Euro für eine Tageskarte und das ist dann schon Geld, das man sich gern sparen würde.

Ende Januar flatterte ein Brief (also richtig auf Papier.. “Brief”) auf meinen Schreibtisch von der Deutschen Messe. Ich habe, weil rechts oben das CeBIT-Logo prangte, eigentlich drei Wochen lang geglaubt, das Ding sei einfach Werbung, bis ich mir das mal näher anschaute: Tatsächlich gibt es aber eine Freikarte direkt von der Deutschen Messe, wenn ich mich im Online-Bereich der CeBIT registrieren lasse. Und da ich das schon vor Jahren getan hatte, um meine bisher bekommenen Freikarten zu aktivieren, fiel das äußerst einfach, wenngleich das CRM der Deutschen Messe an der Stelle eigentlich prellt. Wieso laden die mich ein, mich unbedingt zu registrieren und mir dafür dann eine Freikarte zu schenken, obwohl ich doch schon registriert bin?

Offenkundig brennt es der CeBIT auch an anderer Stelle: Blogger sind nun erstmalig nicht einfach nur Dahergelaufene, wie das in den meisten einschlägigen Messen üblich ist, sondern bekommen, wenn sich “fachbloggen”, sogar eine Blogger-Presseakkreditierung für die CeBIT. Das hebe ich mir mal fürs nächste Jahr auf. Wollen wir mal abwarten, ob das ein Erfolg ist oder eine Knechterei.

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Probleme mit dem Windows Update KB937287.

Mittwoch, den 13. Februar 2008

Falls jemand bei der Installation der Windows-Vista-Patches für diesen Monat hat, dann sollte er/sie mal schauen, um welches Patch es sich genau handelt, das Probleme verursacht.

Bei meinen Kisten (Windows Vista Ultimate x64) lassen sich zwar alle Patches einspielen, das Update KB937287 will jedoch nach jedem Neustart wieder installiert werden, weil Windows Update es nicht installiert findet. Offenbar tritt das bei x64-Bit-Versionen nur auf, wie ich in einem groben Überblick über diverse Foren mitbekommen habe.

Abhilfe (bevor Microsoft das regelt) wäre, das Update manuell herunterzuladen und manuell zu installieren. Bekommen kann man das KB937287-Patch direkt bei Microsoft. Die Zielsprache des installierten Betriebssystem beachten, der Link zeigt auf das deutsche Update und auf die x64-Version.

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Magie der Defragmentierung.

Dienstag, den 12. Februar 2008

Ich war ja eigentlich kurz davor, mich bitterlich über die Remote-Desktop-Performance von Windows Vista zu beschweren, weil die essentiell für mich ist. Vermutlich bin ich länger per Remote Desktop auf meiner privaten Kiste, als direkt an der Konsole, deshalb ist das schon ein erheblicher Leidensdruck gewesen die letzten Wochen.

Ich hätte natürlich auch einfach mal den Kauf der aktuellen Version von Raxco PerfectDisk vorziehen können, sozusagen der Rolly-Royce unter den Windows-Defragmentierern. Und siehe da: Nach einem zweistündigen Durchlauf und vor allem einem Defragmentieren und Optimieren der Auslagerungsdatei sieht die Welt schon wieder runder aus. Mit 30 Euro war das an sich ein Schnäppchen, ich kann mich erinnern, dass die früheren Versionen teurer waren.

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Eine funktionale Passwortsoftware ist gut…

Montag, den 4. Februar 2008

… so lange die Passwortdatei auch intakt ist. Irgendwie war es meine heute nicht mehr, nachdem ich gestern Abend das letzte Mal darauf zugegriffen hatte. Etwas forensische Datenanalyse ergab, dass ungefähr 90 % der Passwortdatei nur noch aus Leerzeichen bestand, was offenkundig nicht so toll war.

Es half alles nichts, ich musste auf ein Backup zurückgreifen. Und da ich die Zugangsdaten für mein neues Girokonto noch nicht im letzten Backup hatte, war ich froh, dass ich noch die Papiere hatte und glücklicherweise noch nicht die dortigen Passwörter geändert hatte.

Schnell kann es kommen. Macht Backups! Am besten heute und sofort.

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Firefox-AddOn: Flagfox.

Freitag, den 1. Februar 2008

Wieder so ein kleines, niedliches Firefox-AddOn, das eigentlich nicht wirklich weltbewegend ist, aber seinem Ansatz, ein kleines Werkzeug zu sein, einfach perfekt nachkommt: Flagfox.

Wer Flagfox zu seinem Firefox installiert hat, sieht vielleicht erst mal gar nichts, wenn er nicht rechts unten in der Statusleiste nachschaut. Dort ist nämlich ab dato eine Flagge positioniert, die angibt, in welchem Land der Webserver liegt, von welchem man gerade eine Webseite abgerufen hat. Mit einem Rechtsklick auf die Flagge gibt es dann noch eine Reihe von weiteren Werkzeugen:

flagfox

Sehr interessant ist das "Geotool", das rein technisch eine Whois-Abfrage der IP-Adresse des Webservers vornimmt und die Adresse des Besitzers der IP-Adresse dazu nutzt, um diese in einem Kartendienst anzuzeigen. Simpel ohne Ende, aber irgendwie ein tolles, kleines Stück Software, um sich etwas zu orientieren, wo im Internet denn eigentlich die Inhalte wirklich liegen.

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Application Starter für USB-Sticks.

Montag, den 28. Januar 2008

Da ich ja eine Reihe von Programmen auf meinem USB-Stick haben und entsprechend auf (vertrauenswürdigen) Rechnern direkt vom Stick aus starte, habe ich mich mal umgeschaut, was die Szene der installationsunabhängigen Application Starter so an Spielzeug für mich zur Verfügung stellt. Ein Application Starter ist in etwa so etwas wie das Startmenü eines Betriebssystems, nur dass dieses Startmenü nicht Inhalte vom PC, sondern nur die startbaren Programme auf dem USB-Stick anzeigt.

Für Windows habe ich drei Werkzeuge getestet, nämlich PortableApps, PStart und Portable Start Menu. Eine vierte Software nennt sich Ceedo, fällt bei mir allerdings gleich von der Rampe, weil es Geld kostet.

Zuerst habe ich mit PStart herumgespielt. Im Grunde genommen funktioniert PStart so, dass man es aufruft und es aus zwei Bereichen besteht. Links wird das zu startende Programm auf dem USB-Stick gesucht und rechts können Startparameter hinzugefügt werden. Das kann man dann auf dem USB-Stick in einer Konfigurationsdatei abspeichern. Funktioniert zwar zuverlässig, sieht aber altbacken aus. Ich will nicht aus einer Liste suchen, sondern das Icon meiner gewünschten Anwendung sehen und das dann starten.

PortableApps ist da schon bunter und vielleicht etwas zu bunt. Auch hier ist die Installation einfach, man verschiebe einfach das Programm und seine Verzeichnisse auf den USB-Stick und ordne die Ordner mit den eigenen Programmen innerhalb des PortableApps-Ordner an.

Allerdings hat PortableApps ein ganz anderes Problem: Es schert sich nicht um Dateinamen, sondern liest den Namen aus der Programmdatei selbst heraus. Da beispielsweise bei GnuPG alle Programme die gleichnamige Programm-ID “GnuPG” haben, sehe ich in PortableApps fünf mal “GnuPG” für verschiedene Anwendungen. Super…

Also gut, habe ich mir gedacht, drehst du das Ding einfach herum und legst anstatt der Programme nur Programmverlinkungen in den PortableApps-Ordner hinein. Überraschung: PortableApps findet nichts, weil es nur EXE-Dateien kennt. Dateinamen mit der Endung “.lnk” kennt das Ding nicht. Na, spitze.

Gut, ran an Portable Start Menu. Auch hier ist die Installation sehr einfach, das Programm kann an eine beliebige Stelle eines USB-Sticks installiert werden. Beim ersten Aufruf fragt das Programm dann auch freundlicherweise noch, ob es auf dem Laufwerk eine Autostart-Datei setzen soll. Nach dem Starten lassen sich sogleich Applikationen in das Startmenü einbinden und netterweise auch in eigenen Unterverzeichnissen gruppieren:

psm1.jpg

Hat man seine auszuwählenden Programme hinzugefügt, wird auf OK geklickt und schon findet sich Portable Start Menu unter den Symbolen von Windows. Mit einem Klick darauf öffnet sich dort dann das Auswahlmenü:

psm2.jpg

Das wirklich Geniale an Portable Start Menu ist jedoch, dass die zu startenden Programme gar keine Programme sein müssen, sondern beispielsweise auch auf dem USB-Stick abgelegte HTML-Dateien sein können, die dann beim Aufruf mit dem Standard-Webbrowser des Systems geöffnet werden. Damit lassen sich herrlich einfach TiddlyWiki-Dateien öffnen, ohne in die jeweiligen Verzeichnisse springen zu müssen.

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Upgraded.

Sonntag, den 27. Januar 2008

Jetzt ausnahmsweise wieder richtig klassisch, mit einer echten Vista-Ultimate-Lizenz, die auch für eine komplette Neuinstallation eingesetzt werden kann. Und jetzt läuft das Ding endlich auch so, wie ich mir das vorgestellt habe.

Schon wirklich sehr lange her, dass ich innerhalb einer Woche Windows mindestens fünfmal auf dem gleichen Rechner neuinstalliert habe. ;-)

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Vista-Anytime-Upgrade zum Dritten: Nix für Bastler.

Donnerstag, den 24. Januar 2008

So, das Vista-Anytime-Upgrade hat sich erledigt, es ist definitiv nicht dazu geplant, frisch installiert zu werden. Wir erinnern uns, die Stand-Alone-Installation wird nicht gemocht, der Ultimate-Lizenzschlüssel lässt dies nicht zu. Sprich: Das upzugradende Betriebssystem muss zwingend installiert sein und da heraus muss das Anytime-Upgrade auch gestartet werden.

Nun bietet zwar das Setup nach Eingabe des Anytime-Lizenzschlüssels die komplette Neuinstallation an, das geht aber schon mal nicht, wenn man nur eine Partition auf der Festplatte hat. Also sind zwei erforderlich. Hat man zwei Partitionen (was natürlich wieder eine vollständige Installation des upzugradenden Betriebssystem erfordert), geht das aber auch nicht wirklich gut, denn wenn man dann Vista Ultimate endlich auf der zweiten Partition hat, wird man mit Entsetzen feststellen, dass dessen Systemlaufwerk nicht C: heißt, sondern D:. Das, mit Verlaub, ist eine derart verdummte Verkettung von Installationshürden, bei der man die Befürchtung haben könnte, dass Microsoft zum ersten Mal ein Betriebssystem ausliefert.

Ergo: Eine Neuinstallation einer Anytime-Installation ist offensichtlich nicht erwünscht und wird mit Händen und Füssen abgewehrt. Es taugt tatsächlich nur dazu, ein bestehendes Vista zu aktualisieren. Schade drum, mit dem Krampf macht sich Microsoft wirklich keine Freunde.

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Der Haken am Vista Anytime Upgrade.

Mittwoch, den 23. Januar 2008

Eigentlich kein wirklich großer, allerdings dumm für meine Ungeduld - es muss nämlich das zu aktualisierende Betriebssystem installiert sein, in meinem Fall also Vista Home Premium. Da ich in nun unweiser Voraussicht Ultimate vorinstalliert hatte, ist das für die Katz’ gewesen, denn der im Anytime-Upgrade mitgelieferte Lizenzschlüssel verweigert die Anerkennung. Immerhin muss man danach nicht zwingend upgraden, sondern kann nach der Prüfung frisch installieren, was ich dann auch machen werde.

Gut, dass ich noch die Recovery-DVD vom Notebook habe, so dass das Zurückspielen von Home Premium relativ schnell über die Bühne geht. Tja, nicht immer nur der Letzte wird von den Hunden gebissen, manchmal ist es auch umgekehrt.

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