Lösung zweier latenter WordPress-Probleme.

Ich kann es nur wiederholen – ich mag die Folks von WordPress Deutschland, sie machen ihren Job einfach klasse. Heute gibt es nämlich zwei Lösungsansätze für zwei WordPress-Problemchen, die zwar nicht wirklich schädlich, aber nervig sind.

Zum einen die Problematik mit dem Ping und der zu kurzen Timeout-Zeit, zu der es leider nach wie vor keine Lösung gibt, so dass man die Timeout-Zeit in der betreffenden Datei manuell hochsetzen sollte. Dass dieses Problem nach wie vor existiert, hatte ich vor einigen Tagen selbst bemängelt. Ich verstehe bei solchen Dingen die WordPress-Entwickler manchmal nicht – warum machen die für solche Dinge nicht einfach einen Schalter in den Optionen und gut ist? Soll doch bitte jeder selbst entscheiden, ob er Performance oder Zuverlässigkeit haben möchte. Mannometer…

Zum anderen die Problematik, dass heute morgen selbst bei frisch upgedateten WordPress-Installationen die Meldung erscheint, dass „WordPress 2.8 verfügbar“ sei. Das liegt leider schon wieder/immer noch daran, dass es neben wordpress-deutschland.org (den „Guten“) noch de.wordpress.org (die „weniger Guten“) gibt und eine WordPress-Installation per default letzteres abfragt. Leider stellen sich die WordPress-Entwickler auch hier noch auf taube Ohren. Dabei wäre es endlich mal Zeit, zu begreifen, dass die Folks, die sich unter de.wikipedia.org de.wordpress.org verstecken, die eigentlichen Protestler waren, die wirklichen Sprachdateienpfleger aber unter WordPress Deutschland hausen und auch die bessere Arbeit machen.

Empfangsprobleme.

Der gestrige Sturm, der über halb Deutschland gezogen ist, ließ mich schon wieder Dunkles erahnen. Wir haben auf dem Dach zwei Satellitenschlüsseln stehen, eine 80-cm-Schüssel auf Astra und gar eine 100-cm-Schüssel auf 42° Ost, um damit den West-Beam des Türksat-Satelliten zu empfangen. Genau diese Schüssel steht natürlich buchstäblich gut im Westwind. Beim letzten Sturm im Januar haben wir danach einen Techniker kommen lassen, der die Dinger da oben wieder richtig ausgerichtet hat. Heute Abend war mir das dann schlicht zu blöd und ich habe mir das Elend da mal selbst angeschaut.

Was der Herr Techniker offensichtlich genau gewußt hat, dennoch aber ordentlich Zeit auf dem Dach vertrödelt hat, ist der problematische Umstand, dass zwar die Schüsseln gut am Mast verschraubt sind, dafür jedoch der Mast mit ordentlich Gewalt gedreht werden kann. Bei lauen Lüftchen ist das eher kein Problem, beim Sturm dann aber offensichtlich schon. Denn die erste Hilfsmaßnahme – den Mast innen mit einem ordentlichen Ruck durch einen Schraubenschlüssel in Richtung Uhrzeigersinn zu bewegen, führte auf einen Schlag zum Ergebnis, dass der Satelliten-Receiver wieder Empfang hatte – und zwar von beiden Satellitenpositionen. Das spricht dafür, dass nicht die Schüsseln einzeln gewandert sind, sondern der gesamte Mast.

Nach diesem Notfalleingriff (man glaubt ja gar nicht, wie einem ein Vater vorwurfsvoll und hilflos zugleich mit solchen Dingen auf den Ohren liegen kann) habe ich nun mit meinem unglaublichen™ Netzwerk telefoniert und jemand Kundigen gefragt, wie man denn das am besten befestigt. Ich staune: Mit einer Metallwanne, in der ein Metallkreuz einbetoniert ist (!) und auf dieses Metallkreuz wird dann für gewöhnlich der Mast montiert. Am Sonntag kommt nun jemand und schaut sich das mal an. Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen, was das wird.

Netzprobleme bei O2.

Schon die letzten Tage gab es im Raum Pforzheim gehörige Netzstörungen im Mobilfunknetz von O2, wenn man den Lokalzeitungen glauben mag. Angeblich käme bei der Anwahl von Mobilfunknummern falsche Personen am anderen Ende heraus, in einer kursierenden Geschichte habe gar ein Sohn bei seinen Eltern angerufen und gesagt, dass er vor kurzem von seinen Eltern einen Anruf erhalten habe, sie aber mit ihm gar nicht gesprochen hätten und er im Hintergrund gehört habe, wie sich die Eltern über die Gartenarbeit unterhalten hätten. Ein Leser und Kunde habe dann auch bei O2 angerufen und die Rückmeldung bekommen, dass eben im Raum Pforzheim bis heute Störungen im Netz aufgetreten seien.

Nun muss man nichts wirklich glauben, vor allem nicht, wenn eine in technischen Dingen weitgehend inkompetente Zeitung über Mobilfunkthemen schreibt und möglicherweise auch Leser befragt, die nicht so recht unterscheiden können, ob sie nun auf die grüne oder die rote Taste auf dem Handy gedrückt haben. Da habe ich schon genügend mit der näheren Be- und Verwandschaft erlebt, um zu wissen, dass man mit einem Handy alles mögliche anstellen kann und natürlich immer der Mobilfunkhersteller, der Netzbetreiber, der Akkulieferant oder wahlweise alle zusammen Schuld daran haben.

Was ich jedoch heute beobachtet habe, war, wie der Akkustand meines Mobiltelefones heute im Sauseschritt dem Ende entgegenging. Heute morgen noch zu 75 % voll, war der bis um 18 Uhr leer. Das ist dann etwas zu auffällig dafür, dass offenbar O2 zumindest heute ganz gehörig an ihrem Netz herumgespielt hat und die eingebuchten Mobiltelefone immer wieder neu ans Netz gehen mussten. Vielleicht hat aber der kundige Beamte am IMSI-Catcher sein Gerät nicht unter Kontrolle, who knows. 😉