Wie komme ich ins Fernsehen?

„Sei fleißig, mach‘ Einsdreißig!“ Nach diesem Motto müssen jeden Tag viele tausend Programmminuten in den verschiedensten Fernsehsendern mit unterschiedlichster Programmqualität gefüllt werden. Dazu sind in erster Linie Redakteure und Journalisten gefordert, die den Zuschauern mehr oder weniger relevante Geschichten erzählen, aber praktisch kein non-fiktionales Programmformat kommt ohne Statements von externen Experten aus. Und hier setzen die Autoren Henriette Schäffner und Stefan Frädrich mit ihrem Buch namens So kommen Sie als Experte ins Fernsehen: Wie Sie den Bildschirm erobern und sich als TV-Experte etablieren (Affiliate-Link), das im GABAL Verlag erschienen ist, an.

Sie kennen sich in einer bestimmten Thematik gut aus? Sie sind möglicherweise in dieser Thematik beruflich unterwegs und haben die Nerven, ihrer Karriere einen richtigen Nachbrenner-Schub zu verpassen, der jedes Zeitungsinterview in den Schatten stellt? Dann müssen Sie ins Fernsehen. Was da im Buch stellenweise fast schon als Zynismus herüberkommt und durchaus bei dem ein oder anderen Leser die Frage aufwirft, ob Fernsehen tatsächlich so oberflächlich sein kann und ob praktisch jeder, der sich Experte schimpfen mag, auch ins Fernsehen kommen kann, wenn er sich nicht gerade wie der komplette Idiot anstellt, ist so nicht abwegig, sondern Realität. Das Fernsehen lebt von Geschichten, von Meinungen, von Stimmen, von Gesichtern. Fernsehredakteure sind tagtäglich damit beschäftigt, zu ihren Themen Experten zu finden und „zu bekommen“. Und wer da hin möchte, findet in diesem Buch Informationen und Ratschläge, wie man das am besten bewerkstelligt bekommt.

Gut, könnte man sich dann sagen, was ist von Ratschlägen zu halten, die von einem ebensolchen Experten und einer Fernsehjournalistin geschrieben werden? Durchaus genügend Respekt, denn es finden sich nicht einfach nur ein paar Web-Adressen von Redaktionen und deren Programmformaten im Buch, sondern viele Vorschläge und Empfehlungen, wie man sich beispielsweise erst einmal als Experte definiert, wie man sich als Fachmann zunächst eine gewisse Reputation verschafft und wie man dann in Richtung Fernsehen geht. Die beiden Autoren erklären unter anderem, wie eine Redaktion „tickt“, wie man sein Expertentum pflegt und wie man mit Fernsehleuten umgeht. Und auch richtig persönliche Dinge werden nicht ausgeklammert: Bin ich im Fernsehen richtig? Habe ich verstanden, dass ich als Experte – mit wenigen Ausnahmen – nicht wirklich reich werde und Fernsehauftritte eher als Karrierebooster verstehe? Stefan Frädrich wehrt als Experte potentielle Wettbewerber im Experten-Business keineswegs ab und Henriette Schäffner betreibt als „Gegenpart“ auch keinen plumpen Kundenfang.

Ich habe in diesem Buch tatsächlich so manch Arbeitsablauf gefunden, den auch ich in meiner Zeit als Kameraassistent erleben bzw. ertragen musste. Erst einmal eine aufreibende Suche nach passenden Experten, dann Experten, die zwar gut aussahen, aber nicht reden konnten, umgekehrte Fälle und auch einfach Leute, die die seltene Gabe hatten, ein komplettes Fernsehteam innerhalb von zehn Minuten komplett zu vergrätzen. Muss alles nicht sein, denn Expertentum lebt im Fernsehen von beiden Seiten.

Für wen ist das Buch? Nun, für Menschen, die sich als Experte zu einer bestimmten Thematik sehen und gern „Fernsehluft“ schnuppern möchten, aber auch für Menschen, die sich schlicht für die Art und Weise interessieren, wie Redaktionen und Fernsehsender arbeiten. Mit 39,90 Euro kommt das Buch sicherlich nicht im Taschenbuch-Pricing daher, ist jedoch seinen Preis wert. Der Ratgeber- und Unterhaltungsfaktor ist gleichermaßen hoch.

DVB-T versus DVB-S und DVB-C.

Bei Timo in Berlin habe ich die Gelegenheit, mir DVB-T, also digitales Fernsehen per Hausantenne, live anzuschauen, da er mit seinem Fernseher eben via DVB-T Fernsehen empfängt. Um es mal in wenigen Sätzen einzuleiten: Zuerst dachte ich, dass sein angeschlossener Mac Probleme macht. Bis Timo einem erstaunten Besim erklärte, dass der Fernseher direkt DVB-T über den eingebauten Tuner empfängt. Und das hat mich dann doch etwas erschreckt, denn DVB-T ist grottenschlecht. Das Bild hat gerade bei bewegten Szenen deutliche Artefakte und bei besonders vielen Details ist die Klötzchenbildung so deutlich, dass es wirklich ein unästhetisches Erlebnis ist, fernzusehen.

Natürlich muss man bei DVB-T in Kauf nehmen, dass die genutzten Frequenzbereiche relativ niedrig sind und der Datenstrom entsprechend eingedampft werden muss, um sinnvoll und platzsparend übertragen werden zu können. Das geht nur mit einer fast schon gräßlich hohen MPEG-Komprimierung, die den DVB-Varianten DVB-S (Satellit) und DVB-C (Kabel) deutlich nachsteht.

Sprich: Inakzeptabel. Ich bin froh, dass ich zu Hause Astra anzapfe. Ich muss Timo dringend davon überzeugen, dass er sich einen Kabelanschluss zulegt.

Pseudo-Film im Fernsehen.

HAZ, die Hannoversche Allgemeine Zeitung, hat in Twitter gefragt, was eigentlich der seltsame Effekt im ZDF bei Wetten Dass ist, der dort vornehmlich bei Musikbeiträgen im Bild erscheint. Am ehesten kann man diesen Effekt beschreiben, wenn man sich das Bewegtbild als etwas abgehackt vorstellt, wie man es vom Film von Schwenks kennt. Ein reiner Showeffekt, den ich als Antwort in Twitter kurz erklärt habe, mit etwas Ausholen hier aber mal etwas ins Detail gehen mag:

Das moderne Fernsehen funktioniert (mit der Farbfernsehnorm PAL) mit 25 so genannten Frames, also 25 Vollbildern. Schwenks mit 25 Bildern wären allerdings weitgehend genauso, wie im Kino, also auch ruckelig. Aus diesem Grund arbeitet man beim Fernsehen nicht mit 25 Vollbildern, sondern mit 50 Halbbildern pro Sekunde, wobei in jedem Halbbild nur die Hälfte aller Zeilen übertragen wird. Im ersten Halbbild alle ungeraden Zeilen, im zweiten Halbbild die geraden, im dritten Halbbild wieder die ungeraden und so weiter. Dieser Umstand macht das Fernsehbild im Gegensatz zum Kinobild rund und ruckelfrei, denn das menschliche Auge sieht die Halbbilder nicht, sondern letztendlich das Ergebnis aus 50 Bildern pro Sekunde.

Dieser Motion-Effekt (der übrigens auch so heißt), den das ZDF und viele andere Sender in Musikbeiträgen einsetzt (und manch Sender sogar für diverse Soaps), macht genau dieses „Runde“ wieder zunichte, denn man sendet absichtlich alle zwei Halbbilder das gleiche Bild, so dass am Ende beim Nutzer wieder nur 25 Bilder ankommen und es wieder ruckelt. Das sieht offenbar „schön“ aus, zumindest aber so auffallend, dass man damit unterschiedliche Beiträge einer Sendung gestalterisch trennen kann. Und wenn man diesem Motion-Effekt dann noch eine leichte künstliche Körnung untermischt, wirkt das ähnlich wie ein Film.

Allerdings nur „ähnlich“, denn gerade bei Musikbeiträgen wird mit starken Lichteffekten gearbeitet, die klassischer Film weitgehend schlucken kann, moderne Kamerasysteme jedoch nicht. Kommen dann noch so Motion- und Körnungseffekte hinzu und wird das dann auch noch mit MPEG für digitales Fernsehen komprimiert, kommt am Ende nur noch bunter Müll heraus, der weit von einem qualitativ schönem Bild entfernt ist.

Scheiße im Fernsehen.

Zum gestrigen Fernsehabend, den ich in höherer Qualität nicht anschauen konnte, weil die Satellitenanlage nicht tat und den ich in minderer Qualität per Zattoo schon mal gar nicht ertragen wollte, fällt mir nur folgende Geschichte ein:

Ein sehr weiser Kameramann, der mir anno 1996 einige fernsehtechnische und fernsehphilosophische Geheimnisse des Mediums verriet, sagte mir mal auf einer entsetzlich langweiligen Rückfahrt von Schweinfurt nach Mainz, dass er vom Fernsehen weitgehend desillusioniert sei und an sich nur noch die Tage bis zum Rentenbeginn abdreht. Und dabei blickte dieser Kameramann auf eine bewegte, berufliche Laufbahn mit dutzenden Auslandseinsätzen, einem legendären und preisgekrönten Einsatz in einem Krisengebiet (was ich leider hier nicht weiter ausmalen darf, da ansonsten die Identität des Kameramannes nachvollzogen werden könnte) und langjährigen Aufenthalten in diversen Auslandsstudios zurück.

Er sei, so damals weiter auf der Fahrt, inzwischen der festen Überzeugung, dass Fernsehsender selbst einen Haufen dampfende Scheiße senden würden, wenn sich damit Geld machen lassen würde. Auf Moral würde dabei niemand schauen und am Ende das alles sogar gut finden, wenn die Quote stimmt.

Das ist gestern gleich zweimal eingetreten, und zwar bei RTL (dem man solche unappetittlichen Dinge schon seit Beginn grundsätzlich zutraut) in der seltsamen Dschungelshow für abgehalfterte Promis (und ich muss zugeben, dass dank meiner monatlichen RTL-Konsumquote von maximal 5 Minuten noch nie eine Folge gesehen habe) und fatalerweise auch beim ZDF, der damals anno 1996 unser beider Arbeitgeber war.

Gott … es gab tatsächlich mal Zeiten, in denen ich daran arbeitete, einen Zeitvertrag beim ZDF als Eintrittskarte zum Kandidatenkarussel für einen Festvertrag  zu ergattern. Heute bin ich froh, dass mich 1998 das Internet aus diesem Teufelskreis gerettet hat.

Die Illusion der Weite im Fernsehen.

Dass Barack Obama, wie jeder moderne und medienerfahrene Universalpolitiker, mit einem Teleprompter umzugehen hat, ist keine Neuigkeit. Teleprompter kennen die meisten Zuschauer (wenn sie überhaupt wissen, was ein Teleprompter ist), vor allem als Gerät, das – unsichtbar für den Zuschauer – unmittelbar vor einer Kamera montiert ist und für einen Nachrichtensprecher die primäre Lesequelle ist; das gedruckte Papier, das die meisten Nachrichtensprecher in den Händen halten, dient nur als sekundäre Quelle, falls der Text im Teleprompter nicht parat ist oder das Ding schlicht kaputt ist. (Die einzige Ausnahme ist übrigens die 20-Uhr-Tagesschau, die auch heute noch traditionell ohne Teleprompter gefahren wird, hier müssen die Nachrichtensprecher tatsächlich noch vom Papier ablesen.)

Aber auch wenn jemand nicht direkt in die Kamera schaut, kann er vom Teleprompter ablesen, nämlich schlicht und einfach dann, wenn der Teleprompter überraschenderweise nicht vor einer Kamera positioniert ist, sondern an einer anderen Stelle. Dieses dramaturgische Mittel nutzte auch Barack Obama, wenn er in öffentlichen Reden oder Kundgebungen zum Volk spricht. In dieser Art der Präsentation ist nämlich ausdrücklich nicht erwünscht, dass der Sprecher direkt in die Kamera schaut, um beim Fernsehzuschauer nicht den Eindruck zu erwecken, dass er die Kundgebung nur für das Fernsehen macht.

In der bisherigen Medientheorie hat man solche indirekt aufgestellten Teleprompter rechts und links vom Sprecher etwa mit einem Winkel von 30 bis 40 Grad zur direkten Sehrichtung in die Kamera aufgestellt. Das war für den Sprecher recht angenehm, da er, wenn er von einem Teleprompter zum anderen schauen wollte, den Kopf nur um etwa 60 bis 80 Grad drehen musste. Zudem waren diese Blickwinkel auch harmonisch zum Pantoffelkino-Bildformat von 4 zu 3, mit dem man eh kaum eine breit verteilte Zuschauerschaft bildfüllend zeigen konnte. Wenn man aber die Illusion erzeugen möchte, dass es eher eine kleine, lauschige Veranstaltung ist, kann man das auch durchaus mit einer engeren Teleprompter-Anordnung tun:

Das heutige Breitbildformat von 16 zu 9 hat das deutlich geändert, denn nun ist das Bild von Hause aus wirklich breit. Und nur wenige Politiker wie Barack Obama haben verstanden, dieses Format auch zu nutzen, da er in großen Kundgebungen, die auch als „groß“ medial zu präsentieren waren, seine beiden Teleprompter erheblich weiter nach links und rechts stellen ließ – meinen Schätzungen nach deutlich mehr als 45 Grad zur Sehrichtung zur Kamera, was für einen Bildästhet dann schon faktisch ein Horrorszenario ist, da das Gesicht des Sprechers quasi nur noch im Seitenprofil zu sehen ist und der Sprecher beim Blickwechsel zum anderen Teleprompter erheblich mehr und vor allem schneller den Kopf drehen muss. Das war in seiner Berliner Rede am 24. Juli 2008 sehr schön zu sehen:

Das Ergebnis ist jedoch frappierend. Die weit auseinanderstehende Teleprompter-Anordung erweckt verblüffend überzeugend den Eindruck, dass Obama in einer großen Kundgebung zu einer riesigen Gesellschaft spricht, die scheinbar praktisch halbkreisförmig bis zum Horizont vor ihm steht. Diesen Eindruck wird auch dadurch untermalt, dass er „weitsichtig“ fast gerade nach links und rechts schaut, obwohl er auf einem Podest gut und gern fünf bis zehn Meter über dem Volk steht – das wird dadurch erzeugt, dass seine Teleprompter in der Höhe seines Gesichts stehen und keinesfalls darunter. Er würde ansonsten nach unten schauen, was schon wieder eine Herrschaftspose wäre.

Das Internet überholt das Fernsehen.

Elke Heidenreichs Büchersendung Lesen!, die nach dem Rauswurf beim ZDF nun im Internet auf der Website litcolony.de ausgestrahlt veröffentlicht wird, ist eigentlich ein Dammbruch und das gleich in mehrfacher Hinsicht:

  • Zum ersten Mal wandert in Deutschland ein Fernsehformat komplett vom Fernsehen in das Internet. Weg vom schützenden Dach eines öffentlich-rechtlichen Fernsehsenders mit gesetzlich festgelegtem Kulturauftrag hin zu einem rein privatwirtschaftlichen Angebot, das sich über Werbung finanzieren will.
  • Lesen! wird weiterhin professionell produziert, also mit mehreren Kameras, professionellem Ton und Licht. Zwar nicht mehr in einem richtigen Studio, sondern in einer Kölner Kneipe, was jedoch eine ganz andere, spannendere Atmosphäre schafft.
  • Lesen! kommt nicht nur in „normaler“ Briefmarkengröße von Sevenload daher, sondern gleichzeitig auch in der HD-Auflösung von 1.280 mal 720 über Vimeo. Und das hat die Internet-Version von Lesen! dem Fernsehen voraus, denn das ZDF sendet weiterhin nur mit 576 Zeilen.

Das Spannende an der ganzen Geschichte ist, dass man es gewaltig weiterentwickeln könnte: Die Long-Tail-Theorie? Kein Problem! Die Idee der Sendung in kleine Häppchen dividieren, die der Benutzer themenmäßig selbst zusammenstellen kann? Theoretisch ebenfalls kein Problem! Das Einbinden einer Community in die Bücherauswahl oder gar die Einbindung von Benutzerrezensionen? Warum nicht?

Ein großartiges Feld, man muss nur wollen! Und es zeigt sich wunderbar, dass das Internet für das Feld von Ratgebersendungen wie gemacht ist – praktischerweise genau eine Programmsparte, die im öffentlich-rechtlichen Fernsehen in den letzten Jahren schwer gelitten hat und im Privatfernsehen noch nie ein Zuhause hatte.

Quo vadis, Bürgerjournalismus?

SPIEGEL ONLINE kann ja auch auffallend differenziert über den „Graswurzeljournalismus“ schreiben, was ja schon mal eine wirkliche Neuigkeit ist. Aber Christian Stöcker arbeitet schön heraus, dass im Falle der Terroranschläge von Bombay so Dienste wie Twitter blitzschnell als informelle Informationspipeline funktionieren können, es dann aber an zwei Punkten hapert:

  1. Authentizität
    Ist derjenige, der Nachrichten meldet, auch wirklich vor Ort? Ist er vertrauenswürdig? Ist er neutral?
  2. Informationsfülle
    Viele schreiben, noch viel mehr werden diese Texte rezitiert, aber nur die wenigsten sortieren und arbeiten auf, ziehen Rückschlüsse, machen Analysen. Und das möglicherweise nicht nur, weil sie nicht könnten, sondern auch, weil sie nicht wollen, Stichwort: Häppchenjournalismus a la Boulevardmagazin.

Ja, ich lehne mich dabei heraus, aber das tue ich bewusst, weil ich bekanntlicherweise schon seit einer Weile auch darüber staune, wie die herkömmlichen, klassischen Medien immer stärker Marktanteile und ihre bisherigen Einnahmequellen verlieren, aber es gerade bei solchen Katastrophen und Geschehnissen auf Unabhängiges ankommt. Damit will ich nicht sagen, dass per se der Bürgerjournalismus Käse ist, sondern damit will ich sagen, dass es im Ernstfall unglaublich komplex werden kann, zwischen Bürgerjournalismus und Propaganda zu unterscheiden. Ein Medium abzuschalten, ist eine klare Sache, aber wenn jemand ein Medium missbraucht und dieser Missbrauch nur deshalb nicht erkennbar ist, weil eben jeder schreiben kann, dann ist das eine bedenkliche Situation, die die Gesellschaft eigentlich nur verwundbarer machen würde.

Wo ist da nun die Conclusion? Nun, ich denke, das wird weiterhin nach dem Prinzip der Auslese passieren, die nun bei den klassischen Medien noch einmal einen Schub bekommt. Mittelfristig werden die Großen überleben und die Kleinen entweder eingehen oder aufgekauft werden, aber langfristig wird es eben nur noch funktionieren, in dem sie noch stärker genau das verfolgen, was ein(e) überparteiliche, neutrale Zeitung/Fernseh-/Radioprogramm ausmacht.

Ob in Zukunft deshalb noch weiter Platz ist für eine Reihe von Vollprogrammen und ob in Zukunft tatsächlich auch noch Raum für eine oder gar mehrere Lokalzeitungen gibt, wird eine spannende Frage bleiben.