Ganz aktuell: Die Doping-Hilfe.

Wenn man professionell dopt, braucht man ein gutes Spritzmanagement und vor allem ein Tattoo, mit dem man elegant die kleinen, aber verräterischen Injektionswunden verstecken kann. Warum also das Nützliche nicht mit dem Notwendigen verbinden und ein Funktions-Tattoo nutzen, mit dem auch bei einer mehrmonatigen Behandlung dank eines Matrix-Systems bequem die Übersicht behalten werden kann?

Vorschau zum Doping Injection Pattern Tattoo

Here we go, bitte vollständig herunterladen (absolut lizenzfrei) und tätowieren: Doping Injection Pattern Tattoo (PDF)

ARD, ich bin stolz auf dich!

Das hätte ich dem Alte-Herren-Club, der Intendantenriege der ARD-Sendeanstalten, gar nicht zugetraut, dass sie sich irgendwann nach zwei Jahren schwer erträglichem Dopingsumpf des Radsports dann doch einmal hinstellen, den Bettel hinwerfen und die Tour de France eben Tour de France sein lassen. Vor Schreck hat dann auch das ZDF das Mikrofon fallengelassen und gleich hinterher kamen die Organisatoren der Deutschlandtour. Für letztere finde ich das besonders schade, denn die Deutschlandtour war eine richtig professionell gemachte Veranstaltung. Zwar finanziell hart auf Kante genäht, aber es hätte ja nach und nach etwas werden können.

Und ja, es war dringend notwendig. Und ja, man hätte das schon vor zwei Jahren machen können. Und ja, es ist nach wie vor schwer erträglich, dass der ganzen chemische Rotz, den sich die Fahrer da einverleiben, und die ganzen Beteuerungen, Schuldeingeständnisse, Zugeständnisse, bezahlt wird vom deutschen Gebührenzahler. Es wäre schön, wenn sich die öffentlich-rechtlichen Anstalten wieder einmal mehr darauf besinnen würden, dass das Geld nicht aus dem Wasserhahn läuft oder mit der Hauspost zugetragen wird, sondern von Gebührenzahlern stammt, die immer weniger bereit sind, diesen Dreck indirekt zu unterstützen. Dann doch bitte lieber Telenovelas mit den ganzen, lackierten Duracell-Häschen.

Vermutung: Die Radsportverantwortlichen werden nie wieder aus dem Dopingsumpf herauskommen, weil es sonst keine spektakulären Touren mehr gibt.