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dpa-Artikel zum Thema Netiquette.

14. März 2010 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in Netzleben

Wenn ich Google Alerts nicht in eigener Sache “schnüffeln” lassen würde, würden mir Dinge entgehen. Beispielsweise das Ergebnis eines dpa-Interviews, das ich Ende Januar gegeben habe, in dem es über das gute Benehmen im Internet und die Netiquette ging, vor allem in Social Networks. Anfang März ist dieser Artikel dann über einen Themendienst-Ticker gelaufen und hier und da in Zeitungen auf Altholz und online gelandet, beispielsweise in der Süddeutschen:

Und in englischer Sprache gibt es den Artikel auch gleich:

http://www.monstersandcritics.com/tech/news/article_1539094.php/It-pays-to-be-nice-on-the-netI
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Content-Dieb-Behandlung, Level 2.

5. Januar 2010 | 3 Kommentare | Veröffentlicht in Netzleben

Nach einer Woche hat der Content-Dieb, dem ich zur Erziehung den Content, sagen wir so, verfremdet habe, immer noch nicht gemerkt, woher der Wind weht. Deshalb wird es Zeit für das nächste Level. Ist auch nicht mehr ganz jugendfrei, ich habe das Bild aber zumindest stümperhaft auf die Altersbeschränkung “ab 16 Jahren” heruntergeregelt:

In live kann man sich das übrigens hier anschauen, vermutlich aber nicht mehr allzulange. Einfach auf der Seite herunterscrollen, man kann es quasi nicht übersehen.

Mal schauen, wie lange das Spiel so geht. Ich habe da viel Motivation und Zeit. ;-)

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「魔理沙は大変なものを盗んでいきました」を舞う.

3. Januar 2010 | 2 Kommentare | Veröffentlicht in Netzleben

Ich habe keine Ahnung, ob der oben geschriebene Titel wirklich korrekt rezitiert ist. Ich habe noch nicht mal eine leise Ahnung, ob das chinesisch, japanisch oder koreanisch ist, aber das spielt hier auch absolut keine Rolle:

Der schräge Numa-Numa-Boy hat einen wahren Nachfolger bekommen, das wird der Renner in 2010.

「魔理沙は大変なものを盗んでいきました」を舞う

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Content-Diebe mit den eigenen Waffen schlagen.

30. Dezember 2009 | 3 Kommentare | Veröffentlicht in Netzleben

Was ich gar nicht kann, sind Content-Diebe, die für ihren Diebstahl noch nicht mal ihre eigene Bandbreite beanspruchen, sondern die anderer Leute. Gut, über ersteres kann ich mich in diesem Fall nicht so beklagen, weil die eigentliche Grafik selbst “ausgeliehen” ist, aber dass dann noch jemand anderes die Grafik, die auf meinem Webserver liegt (bzw. lag) für seine Signatur in einem Forum zweckentfremdet, ist frech. Das hat mir rund ein halbes Gigabyte Datenverkehr beschert und das dann für sowas:

Andererseits bedeutet so ein bescheidenes Einbinden fremder Ressourcen auch ungeahnten Spaß, wenn man einfach das Corpus Delicti gegen eine andere Grafik austauscht. Man verzeihe mir an dieser Stelle die etwas rohe Sprache der Ansage, die ich hier auch nicht übersetzen mag, aber sind ja nur Kinder in dem Forum. Die verstehen das nicht anders:

Ja, nennt mich einen bösen Onkel. Ich denke, ich kann damit leben. ;-)

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Was haben wir eigentlich früher gemacht, ohne Internet?

30. Oktober 2009 | 11 Kommentare | Veröffentlicht in Netzleben

Dieser Frage bin ich mal letztens rein spaßeshalber nachgegangen. Eben so Fragen, die man sich stellt, wenn man zwei Flaschen Bier intus hat. Und ich musste mich doch einen Moment bei einigen Dingen anstrengen und überlegen, wie das früher war. So vor dem Internet. (Es darf übrigens mitgemacht werden, ganz unten im Artikel steht, wie genau)

Musik

Musik habe ich immer bei meinem Lieblingshändler gekauft, dem “CD-Laden” in der Holzgartenstraße in Pforzheim. Da gab es den Chef, Berater, Verkäufer, Ankäufer und Bestellannahme in Person, der einfach alles wusste: Henry Stark. Henry war und ist Musikkönig und wenn er etwas nicht wusste, holte er sich das Wissen bis spätestens am nächsten Tag. Da der CD-Laden nur ein paar Schritte von meiner damaligen Wohnung entfernt war, konnte man das problemlos riskieren oder auch einfach anrufen.

Das wirklich praktische war immer folgendes: Man kam hin, “hey, Henry” und fragte: “Alter, was liegt denn so an?” Und dann wusste Henry sofort, was anlag, denn er merkte sich wie ein Barkeeper alles das, was die Kundschaft gern kauft und legte in zwei Minuten eine Auswahl von neuen CD vor den bereitstehenden CD-Player zum Testhören. Einwerfen, anhören, kaufen, Zahlung in bar. Customer Relationship Management? Musste man Henry nicht sagen, das war Programm.

Bücher

Die ungefähr 300 Bücher, die ich zu meiner Vor-Internet-Ära besaß, kamen über zwei Wege ins Haus. Tatsächlich über den Buchhandel, dann aber auch schon über den Versandhandel, dem Weltbild-Verlag. Der lieferte alle paar Monate einen Katalog und aus dem wurde dann bestellt. Das ging verhältnismäßig schnell, die Bücherauswahl war recht aktuell und die Preise recht in Ordnung.

Ich muss zugeben, da ist mit dem Internet etwas flöten gegangen, nämlich das Schlendern im Buchhandel. Für Bildbände habe ich vor meinem ersten Online-Bücherkauf im Jahre 1997 durchaus ein Faible gehabt, Bildbände kauft man aber in der Regel dann, wenn man sie sieht. Andererseits kommt das auch nicht ganz unrecht, denn für Bildbände habe ich teilweise horrende Geldsummen hingeblättert.

Kleidung

Nun gut, meine Schwester arbeitet bei einem Modehersteller, der so ähnlich heißt, wie Oliver Sigrist, damit beantwortet sich die Frage, dass Kleidung eher über ganz andere Kanäle ins Haus kommt, als früher. Aber meine Jeanshosen sind beispielsweise eine Sache, die nur noch online bestellt wird. Da gibt es immer meine Größe, ich kann per Kreditkarte zahlen und stehe mir nicht die Füße in den Bauch. Kleidung in Boutiquen etc. kaufen ist so eine vergeudete Zeit, sowas hat es noch nie in der Menschheitsgeschichte gegeben. Wenn die Urmenschen damals nicht einfach das Fell des erlegten Bären genommen hätten, sondern erst lange auf die Suche nach dem hübschesten Bären gegangen wären, würde wir heute noch auf den Bäumen sitzen und uns von Bären jagen lassen.

Bei Schuhen ist das auch ziemlich klar, da habe ich das letzte Paar im Schuhhandel im Jahr 2004 gekauft und davor im Jahr 1999. Für so Sachen habe ich einfach keine Zeit und es ist doch immer so, dass der Schuh, den ich dann haben will, in genau der Größe, wie ich ihn brauche, gerade nicht da ist.

Hard- und Software

Meine “Computerkarriere” ab 1989 war geprägt davon, teilweise stundenlang in den damals noch riesigen Computerabteilungen von Kaufhäusern herumzuhängen und Geld zu vaporisieren, dass ich eigentlich nicht hatte. Immerhin schaute man sich da den Müll, den man sich dann kaufte, noch vorher an.

Ich denke da zum Beispiel an eine Sache, die es heute schon gar nicht mehr gibt: Shareware-Disketten. Davon lebt eine ganze Horde von Kleinunternehmern, die Disketten mit Software vollpackten und den Handel damit beschickten. Und das war dann wie ein Adventskalender, denn viele Disketten waren voll mit unbrauchbarem Müll, einige Disketten aber auch voll mit sehr brauchbarer Software. Und diese Shareware-Disketten waren verhältnismäßig aktuell, in der Regel kaum zwei, drei Monate alt.

Es gab dann auch schon die ersten reinen Computerhändler, da fällt mir beispielsweise “Schreiber Computer” ein. Die waren zwar Anfang der neunziger Jahre schon in Richtung PC unterwegs, für den Amiga gab es dennoch noch genügend Software, praktischerweise auch im bezahlbaren Rahmen. Unvergessen mein erster Raytracer namens “Reflections”, 99 Mark.

Müll

Tja, was habe ich früher mit Müll gemacht? Weggeworfen. Dafür gibt es heute eBay. Gerade bei elektronischem Krimskrams passe ich heute nach dem Kauf schon unter der Prämisse darauf auf, den Wiederverkaufswert nicht allzustark zu senken. Früher hat man nicht mehr benötigte Hardware einfach verschimmeln lassen und/oder dem Nachbarn geschenkt, heute macht man vielleicht noch den ein oder anderen Euro damit. Und sei es nur ein Euro zuzüglich Versandkosten, Hauptsache: Weg.

Wissen

Der wirklich interessanteste Punkt, bei dem ich überlegen musste. Wie war das früher? Mit Wissen aus den Bereichen, die mich unmittelbar interessieren, war es wohl so, dass ich dann in Büchern nachschauen konnte, ich ich tatsächlich schon zu Hause hatte. Ggf. bin ich wohl dann auch mal in die Bücherei gelaufen. Aus Kostengründen gab es bei uns aber kein mehrbändiges Lexikon, so muss ich dann wohl tatsächlich bei vielen Themen schlicht und einfach der Erkenntnis Tatsache zollen, dass ich die jeweilige Wissenslücke aus Kostengründen nicht füllen konnte oder es einfach zu spät war, in die Bücherei zu latschen.

Heute ist die Wikipedia quasi ständig dabei und ich schaue wirklich viel in die Wikipedia. Inzwischen nämlich auch so, dass ich einen Begriff, den ich nicht kenne oder über den ich akut etwas wissen möchte, sofort nachschlage. Ich nehme daher mal stark an, dass man das früher einfach mal ad acta gelegt hat. “Isch halt so.” Schrecklich, so aus heutiger Sicht. Wenn etwas wirklich tragisch ist, dann ist es der Mangel, Wissensdurst nicht stillen zu können.

* * * *

Wie sieht es bei euch aus? Ich bitte mal um Kommentare oder um eigene Bloggereien, die ich dann gern verlinke.

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Ein Internet-Manifest.

8. September 2009 | 10 Kommentare | Veröffentlicht in Netzleben

Das so genannte Internet-Manifest ist ja per se erst einmal nichts schlechtes. Nicht, weil man einigen Leuten dringend die Philosophie des Internets erklären müsste, sondern weil es genügend andere Lobbyisten gibt, die mit ihrer Online-Strategie gegen die Wand gefahren sind und nun Dinge behaupten, die nicht stimmen, sondern die ihr Geschäft leichter machen würden. Mein persönlicher Favorit ist da immer noch die Führung des Axel-Springer-Verlages, die nun offenbar beleidigt mit diesem Internet sind und Zahlemann & Söhne machen wollen. Müssen.

Also, das Internet-Manifest kam möglicherweise sogar zur richtigen Zeit, denn der Zeitgeist passt. Online verankert sich immer stärker in der Gesellschaft und bringt die nette und wichtige Eigenschaft mit, dass Information in Hülle und Fülle vorliegt – wenn man sich dafür interessiert. Das gefällt natürlich nicht unbedingt den Meinungsmachern, die vor dem Online-Zeitalter die Meinung vornehmlich über die klassischen Medien geführt haben, weshalb es ganz gut ist, dass die Online-Welt da mal ein paar Dinge klarstellt.

Wobei… genau hier beginnt das Problem mit dem Internet-Manifest. Spricht denn hier die Online-Welt? Wer sind die fünfzehn Unterzeichner? Das sind alles Blogger. Zwar sicherlich in der Blogosphäre zum großen Teil soetwas wie Koryphäen, allerdings eben auch nur dort. Und nach der Blogosphäre kommt erst einmal das World Wide Web, was zwar ein sehr großer Informationsraum im Internet ist, aber eben nicht das Internet allein.

Ich hätte mir gewünscht, dass das Internet-Manifest umfassender das Thema anpackt. Die Blogosphäre ist nicht allein das Web ist nicht allein das Internet. Dazu hätte gehört, dass die Unterzeichner nicht die üblichen Verdächtigen der Blogosphäre sind, von denen einige in meiner subjektiven Beurteilung schon den Zenit ihrer blogosphärischen Karriere überschritten haben und “lost in translation” wandeln, sondern dass da auch einige echte Protagonisten der Online- und Web-Bewegung involviert sind. Dann hätte das Internet-Manifest auch dem Internet gerecht werden können.

Und im übrigen schreibt man zuerst ein Manifest, arbeitet daran, bis es fertig ist und unterzeichnet es erst dann. Nicht erst verfassen, dann unterzeichnen und dann in einem Wiki vom “Fußvolk” gnädigerweise erweitern lassen. Bei sowas drängt sich mir immer der fade Beigeschmack auf, dass es eher weniger um das Manifest selbst geht. Collaboration hin oder her – wer online berühmt werden will, soll bloggen. Sich selbst auf Podeste hieven, Weisheiten herablassen und sich bejubeln lassen – das ist die Form der bisherigen Meinungsmacher.

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Onliner-Treffen in Pforzheim.

26. August 2009 | 2 Kommentare | Veröffentlicht in Netzleben

In der Zwischenzeit gibt es nach über zehn Jahren ja endlich auch mal mehr Leute aus Pforzheim im kommunikativen Teil des Internets – vor gut 12 Jahren gab es im deutschsprachigen Usenet in Zusammenhang mit Pforzheim eigentlich weitgehend nur “Besim”, was ich äußerst bedauerlich fand. Aber ganz so einfach wollte sich das Thema Internet in einer eher schläfrigen Stadt wie Pforzheim nicht ansiedeln.

Nun, das ist nun anders. In vielen Web-2.0-Diensten bin ich inzwischen nicht mehr der erste Pforzheimer und in einigen Social Networks gibt es sogar schon vor mir einschlägige Pforzheim-Gruppen, abgesehen von QYPE. Sich mit Leuten zu vernetzen, die im etwa gleichen Alter wie ich sind, ist eher weniger das Problem, allerdings gibt es im Internet schon die nächste und teilweise sogar schon die übernächste Generation, die einen in Twitter-Mentions siezen und sich in ganz anderen Online-Sphären bewegen.

Dennoch, das sollten wir ändern, weshalb Oliver und ich einen Onliner-Treff in Pforzheim planen, der sich an alle richtet, die entweder zur ehrenwerten Gesellschaft der Blogger gehören und/oder sich in einschlägigen Web-2.0-Diensten tummeln, sei es Twitter, Facebook, MySpace, identi.ca, QYPE, studiVZ, meinVZ, schuelerVZ, meineSPD, dopplr, flickr und wie sie alle heißen und ich möglicherweise auch gar nicht kenne.

Damit das dann auch alles Sinn macht und wir mal in eine konkrete Phase kommen, haben wir eine Doodle-Terminfindungsseite eingerichtet, in die sich jeder mit seinen präferierten Datums- und Zeiträumen einbilden einbinden kann.

Als Treffpunkt schwebt Oliver und mir der Konsumat (in QYPE, in MySpace) vor. Hier gibt es kostenloses WLAN und wir haben den WLAN-Key, außerdem sind hier die Getränkepreise sehr moderat.

Zwecks Reservierung/Hallenanmietung sehen wir die Doodle-Terminfindungen daher auch so etwas als Zusage für die jeweiligen Termine an. Es wäre schlecht, nur 5 Leute im Hinterkopf zu wissen und am Ende kommen 500. Welcher Termin dann genommen wird, geben wir nochmal gesondert durch, auch wenn sich jetzt offenbar schon recht deutlich der 1. Oktober, 19.30 Uhr herauskristallisiert.

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wikileaks.de – dritter und hoffentlich letzter Akt.

14. April 2009 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in Netzleben

Ich erspare mir an dieser Stelle den Link auf den Text mit den angeblichen zusätzlichen Details, die die Betreiber der deutschen Wikileaks-Website heute ins Internet gestellt haben. Nicht deshalb, weil ich Angst davor hätte, der zweite Pforzheimer in der Republik zu werden, bei dem die Behörden wegen einem Link auf wikileaks.de einlaufen und sich so günstig gute Hardware besorgen, sondern weil die Geschichte nun langsam alberne Züge annimmt und mir persönlich die Person Theodor Reppe als eine fürwahr recht seltsame Person erscheint – und nein, ich bin sicherlich keiner, der auf der “bösen Seite” stünde.

Ganz ehrlich: Ich bin mir nicht sicher, ob wir den Kampf gegen den Überwachungsstaat unbedingt Leuten überlassen sollten, die in Ernstfällen seltsame Kommunikationsstrategien an den Tag legen und nichts besseres zu tun haben, ihre offenkundig eigene Schlamperwirtschaft mit Frontalangriffen gegen alles, was halbwegs wie eine Behörde oder ein Mitglied der “bösen Gegenseite” aussieht, zu beantworten. Ein bizarres Extrem mit einem anderen bizarren Extrem zu beantworten, scheint mir der Sache nicht wirklich dienlich zu sein. Man kann im Web auch deutlich weniger schrill Aufklärung betreiben.

Sorry, Herr Reppe, aber komme doch bitte bald wieder auf den Boden der Tatsachen. Mist gebaut hat jeder schon mal irgendwo irgendwie. Es wäre jetzt gut, wenn wir dann wieder zum Thema kommen könnten und du deine Domains ohne weitere Pressemitteilungen zu einem anderen Provider umziehen würdest. Aus eigener Erfahrung: Das DENIC ist äußerst kooperativ, wenn es darum geht, Domains schnell wieder aus dem TRANSIT zu bekommen. Ob sich jetzt auf die Schnelle ein neuer Provider findet, der nach diesem Galama als Registrar einspringt, ist eine andere Frage, daran hat aber nun mit Sicherheit nicht das DENIC Schuld.

Aber, lieber Herr Reppe: Halte bitte nicht das halbe Web zum Narren. Das rächt sich durch nachhaltige Mißachtung.

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The End.

3. April 2009 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in Netzleben

Da müssen wir jetzt mal wieder sehr tapfer sein: Die kleine Geschichte des New Yorker Fotografen Phillip Toledano über die Tage mit seinem hochbetagten Vater hat nun ein Ende bekommen – zu den bisherigen 38 hochemotionalen Fotos kam nun ein weiteres Foto dazu. Ohne seinen Vater.

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“Mit 25 lassen die Reflexe nach.”

6. März 2009 | 2 Kommentare | Veröffentlicht in Netzleben

Mit einigem Amusement musste ich vorhin den Heise-Artikel über einen Profispieler lesen, der von sich sagte, dass mit 25 die Reflexe derartig nachlassen, dass man im professionellen Online-Gaming offenbar immer schwerer konkurrenzfähig wäre.

Das kann ich weitgehend bestätigen. Das erste Mal, wo mir das wirklich aufgefallen ist, war bei Call of Duty 4 auf der PS3. Da konnte ich im Netzwerkmodus zwar ganz gut mithalten, allerdings starb ich doch ständig und das auch noch relativ häufig. Nun hat der Netzwerkmodus eine Funktion, dass nach dem Tod des Spielers, kurz danach die Abschusssequenz aus der Sicht des abschiessenden Soldaten gezeigt wird. Und da ging das derartig flott, dass ich manchmal wirklich Mühen hatte, mich überhaupt im Visier zu sehen.

Ich führte das eine Weile auf meinen DSL-Anschluss zurück, bei dem standardmäßig Interleave aktiviert ist und demnach die Ping-Zeiten immer mindestens 60 Millisekunden betragen. Für echte Gamer ein absolutes No-Go. Also habe ich spaßeshalber bei Big Magenta Fastpath für schlappe 1,99 Euro im Monat beantragt (man muss sich das einmal vorstellen, dass sich die Telekom gut dafür bezahlen lässt, die Fehlerkorrektur auszuschalten), mit dem dann die Ping-Zeiten auf Raten unter 20 Millisekunden fielen.

Nur: Besser wurde meine Überlebensrate dadurch auch nicht. Ich muss mich mit meinen derzeit 33 Lebensjahren tatsächlich damit abfinden, dass ich beim Online-Gaming – wenn ich denn wirklich etwas weiter oben mitspielen und nicht als Kanonenfutter enden will – mich wirklich extrem konzentrieren und anstrengen muss. Das gelingt mir insofern nicht, als dass ich aktuelle Spiele in den ersten Monaten getrost erst gar nicht online antesten muss – da ist nichts zu holen.

Mit Ausnahme von Spielen, wo es nicht auf Reaktionsschnelligkeit ankommt, sondern auf Kontinuität. Bei Gran Turismo 5 beispielsweise sind die Online-Folks, die ständig das Lenkrad herumreißen, fehl am Platze. Ideallinie ist gefragt, möglichst wenige und dafür gut durchdachte Lenkbewegungen und wer dann auch noch begriffen hat, dass Windschattenfahren grundsätzlich für den Vorderen doof ist und nicht für die dahinter, der kommt dann möglicherweise hinter das Geheimnis des “Slow-Gamings”. Ich kann allerdings nicht nur ständig Autofahren.

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