Home > Home > Zukunft

| Abonnieren via RSS

Darf man gegen Atomkraft sein? Man muss.

14. März 2011 | 3 Kommentare | Veröffentlicht in PolitikWelt

Ganz ehrlich: Ich habe ein paar Wahlkämpfe erlebt, aber noch nie so einen, bei dem man praktisch an drei Wochenenden am Stück eine neue Hiobsbotschaft im Wahlkampf berücksichtigen muss. Das Erdbeben und der dadurch entstandene Tsunami haben am Freitag eigentlich vollkommen für eine große Katastrophe gereicht. Dass dadurch auch gleich noch zwei (oder drei?) Kernkraftwerke einige schwere Störfälle erlitten und man auch durch eine extrem befremdlich wirkende (aber leider zu erwartende) Informationspolitik gar nicht so richtig weiß, was da eigentlich geschieht, das war nicht wirklich noch erforderlich, wenn man so trocken sein darf. Dass sich dadurch in Deutschland auch gleich noch die Atomkraftdebatte entzündet, das ist eine Geschichte, über die man jubeln könnte. Oder auch nicht. Ich sage das als jemand, der gegen Atomkraft ist.

Ach damals, 1986 …

… da war die Welt noch in Ordnung. Da ging im Mai 1986 in der Sowjetunion – beim glasklar definierten Feind – ein Kernkraftwerk hoch. Das bekamen wir später mit, denn zunächst dachte man in Skandinavien, dass dort ein Kernkraftwerk hochgegangen sein muss, weil dort erhöhte Strahlungsmesswerte auftraten. Dass irgendwo der Wurm sein musste, erkannte man dadurch, dass draußen die Strahlung höher war als in den Kernkraftwerken und irgendwann eierten dann die Sowjets herum, dass da ein kleines Missgeschick passiert war.

Jahaha, da schimpften wir auf die Sowjets. Aber eigentlich war die Regierung Kohl ebenfalls sehr lange danach damit unterwegs, alles herunterzuspielen. Alles völlig problemlos, die Strahlung völlig ungefährlich und unsere Kernkraftwerke hier in Deutschland, aber Hallo! Gerade die supersicher, weil eben deutsche Technik und nicht so verlottertes Zeug, wie die Sowjets da verbauen.

Und weil es zu dieser Zeit in Deutschland energietechnisch auch nicht sonderlich viele Alternativen gab – warum auch, Energiekonzerne gehörten da noch zu einem Großteil dem Staat – und “Atom” einfach noch sexy klang, ließen sich diejenigen, die gegen Atomkraft sein wollten, auch sehr einfach abkanzeln und jagen. Ja, “jagen”. Was gab es nicht alles … eine Wiederaufbereitungsanlage Wackersdorf, eine Uranaufbereitungsfirma namens Transnuklear, die in schwere Nöte wegen nicht korrekter Lagerung von radioaktiven Stoffen kam, ein Forschungsbergwerk namens “Asse”, dass, wie sich inzwischen herausstellt, von wahren Schmutzfinken für jede Art von Einlagerungsschweinerei missbraucht wurde und nicht zuletzt ein Endlager in Gorleben, das immer noch kein Endlager ist und die dorthin gelieferten Castor-Behälter allesamt noch in einer schwerbewachten Halle im Wald herumstehen.

25 Jahre später …

… hat sich eigentlich nichts geändert in Sachen Atomenergie. Die Atomkraftwerke in Deutschland sind immer noch die gleichen, inzwischen eben 25 Jahre älter. Autos, die in den 1970er Jahren gebaut wurden und bei denen es Kopfstützen und Sicherheitsgurte nur – wenn überhaupt – gegen Aufpreis gab, sind heutzutage ohne Historienkennzeichen gar nicht mehr zulassungsfähig. 40 Jahre alte Kernkraftwerke – offensichtlich kein Problem, so dass Atomstrom wird immer noch produziert wird, inzwischen nun eben aus weitgehend abgeschriebenen Anlagen.

Atommüll wird übrigens auch noch produziert und zwar nicht zu knapp, nämlich rund 450 Tonnen pro Jahr. Und das hinsichtlich einem Endlager, Gorleben, das immer noch kein Endlager ist. Wir wissen also immer noch nicht, wohin wir den Dreck, den wir ständig erzeugen und den wir schon erzeugt haben, eigentlich hinstellen sollen. Und aus dem “Forschungsbergwerk” Asse, da müssen jetzt irgendwann demnächst an die 125.000 Fässer mit radioaktivem Material herausgeholt und auch irgendwo hingestellt werden. Wir erinnern uns – ein “Forschungsbergwerk”. Mit 125.000 Fässern zum “Testen”. Testen Sie mal das Einlagern von, sagen wir, 125.000 Autoreifen in Ihrem Garten. Wenn sie die 125.000 Autoreifen bei einer mutmaßlichen Breite von 20 Zentimetern alle aufeinanderstapeln, haben sie mit 25 Kilometern Höhe immerhin den größten Turm der Welt.

Was sich sehr wohl in den 25 Jahren geändert hat, ist die politische Landschaft. Zwar sind aktuell gerade wieder die gleichen Betonköpfe an der Bundesmacht, wie damals vor 25 Jahren. Aber sie haben starken Gegenwind von einer Gesellschaft, die vieles gelernt hat in den 25 Jahren:

  • Atomstrom ist endlich, weil es nicht unendlich viel Uran gibt.
  • Atomstrom ist nicht billig, weil trotz der abgeschriebenen Kernkraftwerke Strom nicht billiger geworden ist, als vor 25 Jahren.
  • Es gibt inzwischen Nachfolgetechnologien, die zumindest als Brückentechnologien in Sachen Stromerzeugung dienen können.
  • Das Volk (zumindest ein Teil davon) glaubt inzwischen nicht mehr jeden Mist, sondern informiert sich erheblich differenzierter.
  • Die damals noch als subversiv abkanzelbare “grüne” Politik ist haus- und hoffähig geworden.
  • Die Alten von heute lassen sich nicht so einfach auf die Jungen hetzen, weil viele der Alten von heute die Jungen von vor 25 Jahren waren.

Die Atomkraftgegner von heute einfach wieder als “Spaßbremsen” abzusondern und mit gerümpften Nasen auf ihre Sandalen zu zeigen, in denen sie barfüßig herumliefen, das funktioniert nicht mehr. Und nun ist am Freitag auch noch das letzte Kapitel des Atomkraftmärchens gefallen, in dem ein hochmodernes und hochtechnisiertes Land wie Japan zeigen musste, dass ein Atomkraftwerk offensichtlich also doch nicht so idiotensicher zu bedienen ist, wie ein Wählscheibentelefon, auch wenn es praktisch gleich alt sein kann. (Ironie am Rande: Das deutsche Wörterbuch von Firefox kennt den Begriff “Wählscheibentelefon” nicht.)

Das gestrige “Für Atomkraft” ist das heutige “Gegen Atomkraft”.

Eine steile These, die aber gar nicht mehr so steil ist, wenn man anschaut, wie es läuft. Wir verbrauchen immer mehr Energie und gerade in den Schwellenländern ist diese ansteigende Kurve keine Kurve mehr, sondern eine Steilwand, die diese Länder vor allem mit katastrophal viel Kohle- und Gaskraftwerken bewältigen. Die etwas besseren Nationen, denen man Uran zumindest so in die Hand geben kann, dass sie es nicht gleich in den Bombenbau stecken, bauen Atomkraftwerke, obwohl alle wissen, dass die Uranvorräte auf diesem Planeten so endlich sind wie Kohle und Gas und dass man mit einem platzenden, weil falsch bedientem Atomkraftwerk sich so richtig viel Ärger ins Land holen kann.

Sprich: Wer heute umsteigt auf regenerative Energieerzeugung, der muss morgen weniger bangen und hat auch noch den netten und entscheidenden Wettbewerbsvorteil, dass er einen Know-How-Vorsprung hat. Gut für ein Land wie Deutschland, das von Know-How bis zum heutigen Tage lebt.

Wer also für Zukunft ist, der kann gar nicht anders, als gegen Atomkraft zu sein. Nicht heute, sondern eigentlich gestern.

Das Märchen der “Brückentechnologie Atomkraft” und der Ausstieg aus dem Atomausstieg.

Unsere CDU/CSU/FDP-Bundesregierung meint es ja ach so gut mit uns. Nur 12 Jahre länger unsere Atomkraftwerke betreiben, das ist doch kein Problem. Das Geld, was sie erwirtschaften, geht echt voll in die Entwicklung von regenerativen Energieformen und überhaupt und so – kein Problem! Es hat doch alles so lange schon funktioniert, da werden diese 12 Jahre auch noch gut gehen.

Doch, es ist ein Problem. In den 12 Jahren Laufzeitverlängerung passiert nichts, außer dass der Strompreis weiter steigen wird, ebenso der Shareholder Value der Stromkonzerne, diese wiederum nur einen verhältnismäßig geringen Teil ihrer Gewinne in die Entwicklung von regenerativen Energieformen stecken müssen und diese zudem auch noch zu einem großen Teil von ihnen selbst kontrolliert werden. Jedes Jahr länger ohne akuten Zwang, dass hiesige Atomkraftwerke, die eh schon längst in einem nicht mehr akzeptablen Alter sind, kurz vor ihrem Ende stehen, ist ein verlorenes Jahr für die Energiepolitik dieses Landes und vor allem für die Wirtschaftspolitik der Zukunft. Zugegeben: Das ist Wirtschaftspolitik gemessen in so Zeiträumen, dass man dazu mehrere Legislaturperioden braucht und die somit in unserer grundsätzlich nur in Vier- bzw. Fünfjahresschritten gemachten Politik nicht besonders viel Spaß macht.

Wer also heute tatsächlich für Atomkraft ist und mit den alten Schlagern daherkommt, dass wir ohne Atomkraft zukünftig auf Bäumen sitzen werden und was weiß ich noch alles, den sollte sich fragen, ob er nicht auch Sandalen der Kategorie “Jesus-Latschen” zu Hause hat. Die sind nämlich in der Zwischenzeit modern geworden.

Tags: , , , ,

Wie Lokalzeitungen weiterhin nichts lernen.

13. November 2010 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in MedienWelt

Christian Jakubetz hat in seinem Blog einen Erfahrungsbericht über seinen Besuch in Passau, des dortigen Lesens der Passauer Neueste Presse (“PNP”) und des Staunens darüber, dass Lokalzeitungen im Prinzip weitgehend noch nichts daraus gelernt haben, wie das Internet ihnen das Wasser abgräbt und wie sie diesem Umstand Paroli bieten könnten. Beispielsweise schon mal mit dem fundamentalen Schritt, den Lokalteil nicht ans Ende der Zeitung zu pappen, sondern vorne, da die (Noch-)Stärke von Lokalzeitungen eben das Lokale ist.

Die PNP und “die PNP’s im Lande” scheitern daher, so Jakubetz’ Annahme, vornehmlich daran, dass sie die wertvolle Abonnentenbasis weiterhin in erster Linie selbst vergraulen, in dem sie Nachrichten von gestern, die der kundige Leser am Tag davor schon mehrfach über das Internet und über das Fernsehen konsumiert hat, vorne drucken und die Juwelen hinten verwursten.

Erinnert und bestätigt mich alles sehr in meinen Annahmen, die ich vor ziemlich genau einem Jahr hier mal verfasst habe und die mitunter zu den am meisten aufgerufenen Seiten im Blog gehören:

Dass Lokalzeitungen (die vor allem diese Seiten aufrufen) daraus möglicherweise Rückschlüsse ziehen könnten, diese Hoffnung habe ich schon vor einer ganzen Weile aufgegeben. Die sterbende Presseindustrie stirbt vor allem an ihrer eigenen Dummheit und an höchst unfähigen Verlegern, die die Anschaffung einer Druckmaschine immer noch der Anschaffung eines vernünftigen Redaktionssystems mit sinnvoller Online-Anbindung vorziehen würden. Sterben sie halt mit Druckerschwärze an den Fingern.

[via @marian_semm]

Tags: , ,

Die Printmedien kapseln sich ein.

10. November 2009 | 1 Kommentar | Veröffentlicht in MedienWelt

… und keinen stört es. Das zumindest ist der erfreuliche Aspekt dieser höchst erstaunlichen Bewegung. Anstatt dass man sich einem Wettbewerb mit den Online-Medien stellt (der zugegebenermaßen elementar ist), duckt man sich auf allen Fronten weg, man muss nur die Nachrichten lesen:

Nummer 1: Rupert Murdoch, der Große Zampano und berühmteste Rentner der Medienwelt, gibt sich auch nach Jahren immer noch der Peinlichkeit hin, das Internet nicht ansatzweise verstanden zu haben und will jetzt Google von seinen Websites weghalten. Wobei, da machen wir es uns zu einfach, denn das Internet hat er dahingehend verstanden, wenn es darum geht, Produktionskosten durch immer stärkere Syndizierung zu senken. Er hat nur, wie viele andere Medienmenschen auch, offensichtlich eine Heidenangst davor, in direktem Kontakt mit den Konsumenten zu treten, früher stand da immer noch die Rotationsmaschine dazwischen.

Nummer 2: Das Medienhaus M. DuMont Schauberg stampft die Netzeitung ein und faselt dunkel etwas davon, dass sich das Format so nicht funktionieren würde – und das mit einer Stammredaktion von gerade mal 12 Redakteuren. Ausgerechnet die WELT, ein Blatt des Axel-Springer-Verlages, der der Meinung ist, dass man die WELT den iPhone-Besitzern nur noch gegen Bares zur Verfügung stellen sollte, konstatiert erstaunlich offen:

“Zwei Lehren, die man ziehen könnte: Der angebliche Niedergang der Print-Branche ist reich an Scheinkorrelationen. Zweitens: So erbarmungslos zu sparen, dass sich die Leser abwenden, ist nicht abhängig vom Medium. Es kann Print wie Internet treffen.”

Das ist leider Fakt, denn mit dem Ansatz der Netzeitung, die von norwegischen Online-Journalisten im Jahr 2000 erfunden wurde und nicht von einem muffigen Verlagshaus, das Papierbahnen von Bitströmen nicht unterscheiden kann, hat praktisch keiner der nachfolgenden Besitzer der Netzeitung etwas anfangen können und jetzt endet das Projekt als Newsaggregator – als dumme Nachrichtenmaschine. Und das in Zeiten von Google News.

Sprich: Sie alle leiden stark, sind in schwerem Fahrwasser, verlieren Leser scharenweise, ziehen die Gürtel an. Aber keiner kommt auch nur ansatzweise auf die Idee, mal zu fragen, warum der Leser eigentlich wegläuft. Gut, das musste man jahrzehntelang auch nicht machen, weshalb das vielleicht nicht ganz so einfach ist. Aber: Gestorben wird umso schneller, je früher man glaubt, mit Gewalt ginge es besser.

Ihr, mit Verlaub, dämlichen Holzmedien werdet jämmerlich verrecken, wenn ihr nicht bald (also eigentlich schon gestern) damit anfangt, euren Lesern zuzuhören und euren Redakteuren mehr Online-Kompetenz beizubringen und sie auch mehr Online machen zu lassen – möglicherweise auch in Projekten, die nicht sofort zu monetarisieren sind, wie das nächste Zeitungsblatt. Das ist alles sehr anders, aber was glaubt ihr denn, wie die Neuigkeiten erfunden werden, über die ihr tagtäglich berichtet? Aus dem Ticker kommt die Nachfrage jedenfalls nicht.

Im nächsten Artikel zu diesem Thema, den ich hier schon seit Tagen auf Halde schreibe und der leider wieder verdammt groß wird, gibt es Consulting frei Haus. Für die armen Printmedien. Ein paar Mutmaßungen und Ideen, wie es weitergehen könnte. Auf der Rotationsmaschine und im Internet.

Das alles auch deshalb, weil ich inzwischen verstanden habe, dass von den Printmedien hier nichts sinnvolles kommen kann und man tatsächlich auf die reflexartigen Kommentare Einzelner, man möge doch mal bitte sagen, wie man es besser machen könnte, offenbar tatsächlich reagieren muss, bevor sie mit Aussperren ihrer Inhalte die eigene Industrie zugrunderichten und nebenbei mit Gedanken zu Leistungsschutzrechten offenbar problemlos auch ihre Ehre verkaufen würden.

Tags: , ,

Microsoft Office Labs Vision 2019.

5. November 2009 | 2 Kommentare | Veröffentlicht in ComputerWelt

Ich habe ja schon wirklich genügend Visionen gesehen (meine eigenen und die vieler anderer), das hier von den Microsoft Labs “blows me up”, wie der Amerikaner vortrefflich zu sagen pflegt und für das es einfach keine adäquate Übersetzung gibt. Knapp sechs Minuten, die derartig inspirierend sind, dass einem die Tränen kommen:

So stelle ich mir das vor. Da kommt es mir gar nicht auf das Handy an, die Funksteuerung im Haus, die digitale Zeitung oder die Kaffeetasse. Nein, es ist das nahtlose, das ineinandergreifende, was es ausmacht. Ich muss nicht erst im nomadischen iPhone eine Anwendung einen Webserver starten lassen, um es dann in ein WLAN-Netzwerk mit einem anderen Gerät einzubinden, damit ich von diesem Gerät zum iPhone eine Datei verschieben kann. Sondern ich schubse es rüber zu einem anderen Gerät, die alle in einem Netzwerk verbunden sind und von Hause aus zusammenarbeiten und im Idealfall kann man sogar produktiv damit arbeiten.

Es gibt wenig Firmen, denen ich den so großen Spagat zwischen Funktionalität, Produktivität und Moderne zutraue und ich bin sehr gespannt darauf, was daraus im Hause Microsoft wird. Die Jungs und Mädels, die bei Microsoft in den Office Labs arbeiten und die ich extrem schwer um diese Jobs beneide, haben noch ein paar andere visionäre Filme auf Lager, wobei das obige mit Abstand das eindrucksvollste ist.

[via Steffen]

Tags: , , , ,

Zöpfe ab!

28. Februar 2009 | 3 Kommentare | Veröffentlicht in Interna

Der heute 28. Februar 2009 ist Zöpfe-ab-Tag, für kleine und große Zöpfe. Vielleicht liegt es ja am wunderschön sonnig und frühlingshaften Wetter, das mich sogar dazu bringt, das Fenster bei 11 Grad Celsius den ganzen Tag geöffnet zu halten, was man bei einem nicht sonnigen Tag nicht ohne gewisse geistige Verwirrung machen würde.

Fangen wir an:

  1. Ich habe bei mir das Ende der CD eingeläutet und das eigentlich vorreservierte, neue U2-Album nicht mehr als Silberscheibe gekauft, sondern online. Eigentlich wollte ich noch den kümmerlichen Rest von Happy Digits bei Musicload.de auf den Kopf hauen, da ich jedoch keine 995 Happy Digits hatte, sondern nur 575, hätte ich dann doch per Kreditkarte zahlen sollen. Was solls, ich habe es getan und einen Satz U2-Album als DRM-freie MP3-Dateien erstanden. Sorry, Joachim, wir kommen da noch zueinander. ;-)
  2. Ich habe XAMPP als Entwicklungsplattform auf meinem PC installiert, um damit die WordPress-Installationen, die demnächst für die diversen Wahlkämpfe anstehen, vorzubereiten. Es ist leichter zu installieren, als ich dachte, allerdings mögen sich der Apache-Webserver und ein bereits laufendes Skype nicht, weil sie sich um eine Reihe von TCP-Ports streiten. Daran ist allerdings Skype schuld.
  3. Ich habe erstaunlicherweise zwei Kilo abgenommen und will diesen Umstand weiter fortsetzen.
  4. Ich habe meinen Kopf freigemacht für eine Idee, die nun unumkehrbar vorangetrieben wird. Dazu wird es aus bestimmten Gründen in den nächsten Wochen Neuigkeiten geben.
  5. Ich verabschiede mich von einer Reihe von gekaufter Software und anderem Krempel, den ich schlicht nicht mehr brauche und der hier schlicht Staub ansetzt. Weg mit dem Müll. Das gilt auch für eine Reihe von Musik-CD, die ich nicht mehr höre. Bei solchen Dingen bin ich herzlich wenig sendimental.

Das dürfte doch für einen Samstagnachmittag, von dem ich jetzt doch tatsächlich heroenhaft zwei Stunden auf dem Balkon in der Sonne ausgehalten habe, reichen, oder?

Tags: ,